Beiträge von Petra

    Ich bin dieses Mal nur mit meiner GoPro unterwegs. Ich mag die Art der Bilder und es ist mal was anderes und leicht ist die Kamera auch.

    Nach der Besichtigung der Kathedrale, hier holte ich mir den Stempel in meinem Pilgerheftchen ab, suchte ich ein Restaurant. Die Zeit war nicht sehr günstig, Sonntag am frühen Abend und dann noch Pfingsten. Es war kaum was auf. Ich fand dann aber doch etwas Essbares, was sogar sehr lecher war. Ein Sandwich vegetal mit einer Füllung von Käse, Salat, Spargel, Tomaten und Spiegelei, dazu gab es Patatas mit Mayonnaise und Ketchup.

    Nur dass zwischen den Salatblättern ordentlich Thunfisch versteckt war, das hätte nicht sein müssen. Ich erinnere mich, hier muss man halt aufpassen und doppelt sagen, dass Fisch nicht pflanzlich und kein Gemüse ist, also nicht "vegetal".

    Den Fisch habe ich natürlich nicht gegessen.

    Für den morgigen Tag gibt es ab 12 Uhr eine Sturmwarnung. Ich werde also recht früh losgehen und hoffe, dass ich einigermaßen trocken das Ziel erreiche.

    Daher sage ich gute Nacht!

    Viele Grüße
    Petra

    Hallo aus Astorga!

    Im Jahr 2018 bin ich in Frankreich in Saint-Jean-Pied-de-Port gestartet und bis Burgos gepilgert. 2019 lief ich dann von Burgos bis Astorga und wollte 2020 den letzten Teil von Astorga nach Santiago de Compostela pilgern. Aber dann kam Corono. ::)

    Nun habe ich mich 4 Jahre auf die Fortsetzung gefreut und jetzt ist es endlich so weit. Ich bin in Astorga und morgen beginne ich meine erste Etappe.

    Heute Morgen bin ich mit dem Bus von Madrid aus hierher gefahren. Die Fahrt dauerte 3 Stunden und 45 Minuten, es sind 333 km.

    Ich habe ein kleines einfaches Zimmerchen, es reicht mir aus. Nachdem ich eingecheckt habe, bin ich gleich los ins Städtchen zur Kathedrale gelaufen, ohne Gepäck.


    Ich sitze nun in Moncloa und warte auf den Bus. Ich bin nun doch etwas früher hingefahren. Das war auch gut so, denn ich habe die Haltestelle, die unterirdisch ist nicht gefunden.

    Ein netter Spanier hat mir dann doch den Weg gezeigt. Es ist immer etwas aufregend, wenn man sich nicht auskennt und alleine unterwegs ist. :love:

    Friedrich ist auch am Flughafen angekommen.

    Heute soll es in ganz Spanien regnen.


    Vom Palacio Real schlenderten wir durch die Straßen wie auch viele andere. Überall stehen Bären, Spidermen und sonstige lustige verkleidete Gesellen und hoffen auf ein paar Euros, wenn man sie fotografiert. Ich weiß nicht wie viele Jungesllen(innen)-Abschiede wir gesehen haben.

    Einer Gruppe konnten wir helfen. Sie brauchten noch dringend ein Háar von einem männlichen Wesen über 60. Aber! es durfte nicht ausgerissen werden. So suchte ich bei Friedrich nach einem ausgefallenen Haar auf seiner Kleidung. Die Mädels freuten sich tierisch, als ich eins fand und es übergab. Es wurde mittels Tesa fixiert und sie zogen fröhlich weiter. Es waren noch mehr Aufgaben auf ihren Zetteln.

    Jede Menge Straßenhändler boten ihre Waren an. Man sah ihnen die Nervosität an, denn sie waren immer auf dem Sprung vor der "Obrigkeit". Ihre Waren lagen auf großen Tüchern. Jede Ecke mit Seilen befestigt und alle vier Seile in der Hand der Händler, die in Sekundenschnelle alles zusammenzogen und weg waren sie. Waren die Polizisten wieder weg, kamen sie wieder, breiteten die Waren aus und ihre Finger zuckten verdächtig und die Augen rolten hin und her, immer bereit abzuhauen.

    In den Mercato San Miguel wollten wir eigentlich rein, aber es war wirklich zu voll. Das macht dann auch keinen Spaß mehr.

    Kommen wir nun zu unserem 3. und letzten Tag in Madrid. Das Wetter war sonnig und bei 24 Grad recht angenehm. So beschlossen wir alles zu Fuß abzulaufen. Wir machten natürlich zwischendurch immer wieder Pausen.

    Als erstes gingen wir zum Königspalast. Es war gerade Wachwechsel, dieses Mal aber zu Pferde. Man merkt, dass Wochenende ist, denn es ist recht voll.

    Vom Retiro-Park liefen wir bis zum Atocha-Bahnhof. Es ist eine riesige Baustelle. Wir schauten dennoch einmal rein. Puh, es war richtig voll, aber man stand brav in einer Reihe an. Das bewundere ich immer wieder. ;)

    Als letzen Punkt wollte ich gerne zur Kathedrale. Wir suchten uns eine Metro-Station und stiegen an der Puerta de Sol aus. Dort fing es dann wirklich an zu regnen. Wir gingen zurück zur Metro und fuhren ins Hotel. Am Abend suchten wir uns ein Restaurant in der Nähe und wurden wieder von einem langem Platzregen überrascht. Dieses Mal hatten wir unseren Knirps mit und somit wurden wir nur ein wenig nass. Die Suche nach einem Restaurant war etwas mühselig, denn bei diesem Wetter flüchteten viel ins Trockene. Irgendwann haben wir was Passendes gefunden und wir ließen es uns schmecken!

    Viele Grüße
    Petra

    Schon von weitem sieht man den imposanten Bau Palacio de Cibeles am Plaza de Cibeles mit dem Fuente de Cibeles, (Brunnen) eines der Wahrzeichen von Madrid. Im Palacio de Cibeles ist heute die Stadtverwaltung untergebracht. Ebenso befindet sich das Kulturzentrum dort. Ich entdecke ganz oben auf dem Gebäude Menschen. Es gibt eine Aussichtsplattform.

    Für 3€ sind wir dabei. Um 11:30 dürfen wir hoch in den 6. Stock. Dort wird entschieden, ob man wettermäßig auf die Terrasse darf oder nicht. Wir hatten Glück, das Wetter hielt sich und nun liefen wir 89 Stufen nach oben. Man hätte auch den Aufzug nehmen können.

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