Das Warten hatte sich gelohnt, denn nach und nach wurde es leerer auf den Straßen. Zum Schluss waren wir meist alleine und konnten uns mit der Langzeitbelichtung beschäftigen.
Die Blaue Stunde kam, wir standen auf der Holzbrücke und hielten die Luft an, damit ja keine Erschütterung das Bild verschandelte. Ab und zu kam ein Fußgänger, dann war das Bild für die Katz. Die Belichtungszeit betrug nun fast immer 30 Sekunden!
Nachdem wir fast alles wegfotografiert hatten, gingen wir zurück zum Fähranleger. Die Fähre (Nr. 12) kam, wir stiegen ein und an der nächsten Haltestelle wunderte ich mich schon. Nun ja, wir sind in die falsche Fähre eingestiegen. ![]()
Daher fuhren erst einmal nach Treporti, dann nach Punta Sabbioni und wieder zurück nach Burano. So hatten wir doch eine nette Rundfahrt im Dunklen. Nach anderthalb Stunden waren wir dann wieder in Venedig, dann noch einen Fußmarsch von 20 Minuten bis zum Hotel. Nach diesem Tag haben wir uns aber einen Absacker verdient, oder? So saßen wir noch eine ganze Weile gemütlich im Hotel zusammen.
Hier meine Auslese von Burano. Ich finde, das hat sich alles gelohnt! 
