Freitagnachmittag 09.10.2020 15:30h
Es klopft an der Türe, Kathrin steht da, wir hatten uns für diese Zeit verabredet und ich habe die Zeit verschwitzt und Bilder angeschaut. Hektik pur, denn wir mussten bis 16 Uhr beim Kranichzentrum sein, um den Schlüssel für die Hütte anbzuholen etc.
In der Bestätigungsmail stand aber bis 17:30 h und so war es auch. Egal, ich raffte alles schnell zusammen, denn wir wollten ja schon einiges am Abend in die Ansitzhütte bringen. Pünktlich um16 Uhr waren wir da, geschafft, sie haben tatsächlich bis 17:30 geöffnet.
Nun folgten die Formalitäten. Da ich schon einige Male in einer Hütte war, kannte ich das Procedere. Man muss bis 6 Uhr morgens in der Hütte sein, darf die Hütte nicht bis nach Sonnenuntergang verlassen, wenn dann noch Kraniche auf den Feldern sind, müssen wir warten bis der letzte weggeflogen ist. Das Objektiv darf nur 5 cm rausragen, nur jeweils eine Luke darf geöffnet und so weiter und so fort. Bei Zuwiderhandlung drohen 300 € Strafe.
Unser Handy muss an sein, aber auf Vibration gestellt, falls man uns erreichen muss. Es gibt natürlich auch eine Notfallnummer, die man anrufen kann, sollte etwas Dringendes vorfallen.
Nun bekamen wir noch einen Eimer voll Mais (10 kg), den Mais durften wir aber erst am nächsten Morgen (also im Dunklen) verteilen. Da die Fluchtdistanz der Kraniche rund 300 m beträgt, hilft es nicht viel, wenn man den Mais dann nur 50 m rund um die Hütte verteilt, dann freuen sich höchstens die Mäuse.
Wir wurden noch darauf hingewiesen, dass sich auf der einen Seite ein Graben befand, nicht dass wir dort hineinrutschen und nasse Füße bekommen.


