24. August 2020 von Lissabon zur Insel Pico auf den Azoren.
Wir hatten einen negativen Coronatest, haben uns 72 Stunden vorher online per Fragebogen zur Gesundheit geäußert, mussten unseren Reiseweg eintragen, bekamen etliche Tipps und Hinweise und nach wenigen Stunden hatten wir deine Registriernummer per Mail bekommen, die wir bei Ankunft vorzeigen mussten.
Wie gut, dass ich alles wahrheitsgemäß ausgefüllt hatte, allerdings erst beim 3. Versuch, denn sonst hätten wir Probleme bekommen. In dem Online-Formular muss man seine Sitzplatznummer im Flugzeug angeben, diese hatten wir aber nicht. ich wäre ja gewillt gewesen, dafür zu bezahlen, aber auch das ging nicht. Der Grund war, ich hatte über TAP gebucht und das Flugzeug war aber eine SATA-Maschine. Ich kam dann auf die glorreiche Idee einfach ein zwei Buchstaben einzutragen für Space Availibility und siehe da, es wurde auch so angenommen.
Wie gut, dass ich nicht die teuren Plätze kaufen musste bzw. konnte.
Auch mit der Vorbestellung des Taxis zum Flughafen für den frühen Morgen hatte ich Probleme. Im Hotel sagte man uns, es ist kein Problem um 5 Uhr ein Taxi zu bestellen und UBER, mit denen wir eigentlich fahren wollten, bestätigte uns die Fahrt einmal um 3:45 und beim 2, Versuch um 4.45. Da gab ich dann auf. Ich vermute bei den Vorbestellungen ziehen sie sich die Uhrzeit aus dem Computer. Ich habe es nicht rausbekommen.
Letzten Endes haben wir 12 Euro für ein normales Taxi bezahlt und kamen gut und sicher zum Flughafen.
Die Boardkarten hatte ich mir vom Hotel ausdrucken lassen, das war die bequemste Variante für uns, die zugeteilten Sitze in der 13. Reihe nahmen wir so an.
Bammel hatten wir wegen unseres Handgepäcks. Ich habe für alle Situationen eine Kamera mit nebst diversen Objektiven, Kabeln, Ladegeräten, Akkus, nicht zu fassen, was ich alles so mitschleppe. Friedrich musste einen Teil nehmen, aber mein Rucksack war immer noch zu schwer. Egal, da muss ich durch.
Wir hatten Glück rechts und links an den Schaltern mussten alle Rucksäcke und Taschen auf die Waage. Friedrich stellte seine auch drauf und ich zeigte meinen Rucksack auf dem Rücken und er sagte ok und machte den Slip fürs Kabinengepäck dran. Puhh, das ist mal wieder gut gegangen, denn ich habe ja auch noch eine große Handtasche mit. Das habe ich begründet mit den vielen Brillen und Zeitungen, ha,ha,ha... Das Testergebnis mussten wir vorzeigen, erst danach bekamen wir die Boardkarten.
Nun gingen wir durch die Kontrollen, ich musste nichts rausholen, keine Kamera, kein Akku, kein Laptop, lediglich Flüssigkeiten und da hatte ich nur Sagrotan, Fenistel und ein paar Augentropfen. Der Rest war im Koffer.
Nun suchten wir uns ein Plätzchen, wo wir frühstücken konnten, klar es gab natürlich nur Schinkenbrote oder so, da musste es eine Apfeltasche auch tun, eigentlich nicht so mein Frühstückswunsch.
Dann saßen wir endlich im Flugzeug. Gut war in unserer 3er-Reihe blieb der 3. Platz frei. Wir saßen nun genau über dmn Flügel und die Fenster waren auch nicht super durchsichtig, aber für ein Belegfoto reichte es allemal.
Der Flug dauerte 2 Stunden und 45 Minuten, wir mussten die Uhren um eine weitere Stunde zurückstellen, es gab eine Flasche Wasser und das wars.
Auf dem ". Bild sieht man die Insel São Jorge etwa mehr als 50 km lang und nur zwischen 6 und 7 km breit.