Beiträge von Petra

    Ja klar, haben sie... Da auf der Karte nur Salami stand, meinte er, es reicht aus. Wir sind jetzt kurz vor Budapest, fahren aber dran vorbei. Bis hier war die Autobahn recht leer und wenig Verkehr. Das Wetter ist auch sehr angenehm zum Fahren, unter 20 Grad. Ich glaube, die Zeit des Schwitzens ist vorbei.

    Und die Mopeds haben wir immer im Blick ;)

    Ja, die Busse mit den Oberleitungen sieht man in den Großstädten oft. Aber nicht nur im Ostblock. In Salzburg auch, da gab es ein Problem, es fiel einer aus und alle anderen nachfolgenden mussten warten. Irgendwann wurde abgehängt und es ging weiter.

    Eben hatten wir eine lustige Situation beim Frühstück. Ich bestellte mir Spiegeleier mit Brot und Friedrich nahm das kontinentale mit Käse und Salami. Da auch Friedrich keine Wurst isst, sagte er: No Salami please.

    Ihr werdet nicht glauben, was er dann bekam: ein riesiger Teller voll mit Schinken, Mortadella und anderer Wurst, aber immerhin keine Salami ...

    {a{a{a

    So ganz hat es dann doch nicht geklappt mit der Helligkeit, die Sonne ging unter, aber dann ist es ja nicht gleich stockfinster wie am Äquator. ;)

    In Drobetea musste ich dann doch das Navi anschmeißen und so fanden wir auch schnell das Hotel Continental, das können wir sehr gut empfehlen.

    Wir waren richtig geschafft, packten die Sachen ins Zimmer, holten uns ein paar Kaltgetränke und das wars. Also ein reiner Fahrtag wie auch noch die zwei folgenden Tage.

    Viele Grüße
    Petra

    Pausen machten wir zur Genüge und ich habe noch nie im Urlaub so viel Cola getrunken wie hier in Rumänien.

    Immer wieder sahen wir auch Pferdewagen, auf den Feldern wurde gearbeitet und am Straßenrand stehen die Bäuerinnen und verkaufen ihre Erzeugnisse, Kartoffeln, Trauben, Äpfel und vieles mehr.

    Bei Slatina fuhren wir über eine Brücke, da wird Maut erhoben, allerdings nicht für Motorradfahrer. Es ist die Olt, ein linker Nebenfluss der Donau, über 615 km lang und der Fluss fließt nur in Rumänien. Anhalten durfte man leider nicht.

    An den Raststätten stellten wir die Motorräder immer in Sichtweite ab. Wir haben aber auch bisher noch keine "komische" Situation erlebt.

    Bei dieser letzten Pause hatten wir noch über 100 Kilometer vor uns und eigentlich keine große Lust mehr. Aber da mussten wir durch. Hauptsache, wir kommen noch einigermaßen im Hellen an.

    Unsere Route ging über Pitești- Slatina - Craiova nach Drobeta.

    Eigentlich wollten wir bis Pitești die Autobahn nehmen, aber wie das Leben so spielt, wir sind nördlich davon über die Dörfer gefahren. Staus schlechte Straßen, das hatten wir davon. Immer wenn wir nicht weiter wissen, steuern wir eine Tankstelle an, in Rumänien am liebsten RomPetrol. Da sind die Toiletten gut, es gibt eine große Auswahl an Getränken und Esswaren und es gibt auch Sitzgelegenheiten. W-Lan muss ja nun nicht sein, aber das gibt es auch. :S

    Da wir nicht genau wussten, wie wir weiterkommen und auch mit dem Navi kein befriedigendes Ergebnis bekamen, fragten wir ein paar Rumänen, die auch gerade Pause machten.

    Wir mussten tatsächlich eine Station auf der Autobahn wieder in Richtung Bukarest fahren, damit wir auf die E74 kamen. Nun haben wir schon so viel Zeit verloren, was soll´s. Vorsichtshalber schaute ich nach, bis wann wir in dem Hotel einchecken können, kein Problem, es ist rund um die Uhr besetzt.

    Weiter ging es mit vielen Staus und Stop und Go und manchmal ganz grässlichen Fahrbahnen und Baustellen. Es ist mittlerweile doch wieder sehr warm geworden und dann ist das wieder recht anstrengend. Ab und zu zogen wir rechts oder links oder in der Mitte vorbei und gewannen ein paar Meter.

    Im Stau habe ich natürlich keine Fotos gemacht, da musste ich mich auf andere Dinge konzentrieren. ;) Zwischendurch gab es natürlich auch mal schöne Strecken und Landschaften, die uns gefielen.

    Bei mir leuchtete schon wieder die "Wasseranzeige" auf. Bei der letzten Fahrt hatte ich das auch schon bemerkt, aber nach 6 Stunden Fahrt in der Hitze, dachten wir, dass kann die Maschine vielleicht doch nicht so gut ab. Nun war es aber gleich am Anfang der Tagesetappe.

    Daher mussten wir wohl oder übel eine Tankstelle aufsuchen und der Sache auf den Grund gehen. Leider ist das ja bei BMW immer ein Akt. Man kommt nur ran, wenn man die Sitzbank abbaut und noch so andere Teile.

    Wie gut, dass Friedrich sich auskennt! :love: Blöd nur, dass wir ausgerechnet an diesem Tag eine längere Etappe fahren mussten.

    Es fehlte tatsächlich Wasser, Friedrich füllte auf und baute alles wieder zusammen. Noch ein Probefoto der GoPro, dann fuhren wir endlich weiter.

    10. Etappe von Bucharest nach Drobeta Turno Severin - 367 km - 05.09.2019

    Die Karte:

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    In der Nacht hatte es geregnet, aber als wir dann alles auf die Maschinen gepackt und festgezurrt hatten, hörte der Regen auf. Es hatte sich aber merklich abgekühlt. Vorsichtshalber zog ich dann doch lieber meine regenundurchlässigen Sachen an, auch holte ich meine dicken Handschuhe raus

    Nun die kam die kleine Herausforderung, wieder heile aus Bukarest rauszukommen und dann auch noch auf dem richtigen Weg. Manchmal war es einfach etwas unübersichtlich, dann muss man sich ruhig trauen und mit dem Pulk mitfahren. Klar haben wir das geschafft!

    Heute kommen wir gut voran, wir sind schon in Caransebes, eine wunderschöne Strecke, viele Kurven und langgezogene Kehren, nur der Staustop mitten in einer Kehre in der Kurve war etwas schweißtreibender...

    Wir haben die eiserne Brücke über die Donau gesehen, durften aber nicht fotografieren, der Carabinieri stand immer neben uns... Auf der anderen Seite war Serbien.

    Unser Blick heute aus unserem Zimmer auf die Donau

    So gönnten wir uns noch einmal den Blick auf den Triumpfbogen... und nach wirklich vielen Kilometern kamen wir dann am Hardrock Café an, malerisch an einem See gelegen. Das Essen schmeckte, das Bier und der Wein auch und ein T-Shirt bekamen wir auch.

    Zurück wollte ich nicht mehr laufen und wir stiegen in einen Bus ein. Die Metrostation lag nämlich wieder 2 km entfernt. Aber wir konnten keinen Fahrschein im Bus kaufen. Das Verkaufshäuschen war schon geschlossen. Nette andere Rumänen zeigten uns, wo wir ein Ticket kaufen konnten. Leider schloss sie gerade die Türe ab. Nö, das darf doch nicht wahr sein. Als sie unsere geknickten Gesichter sah, meinte sie: Bus for free!

    Wunderbar!

    Das war unser Kurzbesuch in Bukarest, ich hätte es auch noch länger dort ausgehalten. ;.)

    Viele Grüße

    Petra

    Wir hatten gelesen, es gibt einen Arc de Triomphe, den wollten wir uns noch ansehen. Von hier aus wollten wir zum Hardrock Café (Enkeltöchterlein braucht ein neues T.Shirt ;)

    Wir überprüften noch einmal per Handy die Richtung und liefen doch glatt 2 km in die falsche Richtung. :Kopffass:


    Wir laufen nun wieder durch die Altstadt, hier gibt es viele Restaurants, Bars und Souvenir-Geschäfte. An der Universität nehmen wir die Metro. Mit dem Ticketkauf gestaltet es sich etwas schwierig. Die Dame wollte mich nicht verstehen, aber als ich dann 10 Ron hinhielt, bekam ich 2 Fahrscheine für jeweils 2 Fahrten, auch ok. :)

    Nun mussten wir noch herausfinden welche Metro zum Piața Aviatorilor fuhr.Mutig stiegen wir dann in die 1 ein und hatten Glück, es war die richtige Richtung. :)

    Für diese Bau und die Prachtallee ließ der Despot ganze Häuser und Kirchen "verschwinden" und manches wurde einfach umgesetzt wie dieses Kloster auf Bild 3. Es ist nicht einfach zu finden.

    Nun laufen wir an dem Fluss Dâmbovița entlang und finden diese Füßgängerbrücke. (Bild 5)



    Wir hatten uns einen Stadtplan im Hotel besorgt, dort war auch ein Rundgang mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschrieben. Danach haben wir uns ein wenig gerichtet.

    Mit ist gerade entfallen, was das für ein Gebäude auf dem 2.Bild ist, das trage ich später nach. Nachtrag: Es ist das CEC

    Unterwegs fanden wir das Mexikanische Lokal El Torito und machten dort eine Pause mit Nachos und Kaltgetränken. Ich wollte einen Ananassaft, bekam aber eine Ananasbrause, sie schmeckte auch.:pprost

    Mit Erstaunen entdecke ich, dass man die Kerzen nicht im Inennraum anzünden kann, Brandschutzvorschriften und der Ruß schadet auch. Egal, ich kaufe drei Kerzen und zünde sie dann vor der Kirche in dem "Räucherkasten". Es gibt in meinem Leben ein paar Menschen, die das gebrauchen können. <3

    Hinter der Kirche entdecken wir ein alternatives Kaffee, ich habe Appetit auf einen Cappuccino und Friedrich nimmt eine selbstgemachte Limonade.

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