Beiträge von Petra

    Ich habe nur gemeint, dass man nicht unbedingt den Fahrstuhl braucht, um nach oben zu kommen :ffffluestern

    Ich übernachte nicht immer in der Jugendherberge, nur die Workshops fanden halt dort statt.

    Unterkünfte gibt es ja genug in allen Preisklassen.

    Man kann aber auch die Treppen hoch gehen, am anderen Ende...

    Als ich irgendwann mal beim Fotoworkshop da war, gab es eine Teilnehmerin, die mit dem Nichtfotografierenden Ehemann angereist war. Ich kann mich jetzt nicht mehr so genau erinnern, wie oft er die Insel umrundet hat, während wir fotografierten. Schön ist die Insel das stimmt !

    Dann erreichen wir endlich Tulcea. So groß habe ich sie mir nicht vorgestellt. Unsere Unterkunft Pensiune Melisa liegt in der Nähe des Unabhängigkeitsdenkmals.

    Die Besitzer sind super nett und hilfsbereit. Sie haben sich gleich um unsere Wünsche (hauptsächlich meine Fotowünsche) gekümmert und wir haben noch beim Einchecken die Touren für 3 Tage abgesprochen.

    So hatte ich das auch in dem Reiseführer gelesen, da ist diese Unterkunft auch aufgeführt.

    Das Zimmer ist ok mit einem kleinen Balkon für die Raucher. ;) Wr haben auch einen Kühlschrank drinnen, wunderbar, denn hier muss man viel trinken. <%%

    Nachdem wir alles von den Motorrädern abgepackt haben, sprangen wir unter die Dusche und spülten den Schmutz der Fahrt ab, dann machten wir einen kleinen Rundgang.

    Tja ohne Stativ wird natürlich eine Nachtaufnahmen nix. Da kann man ohne Ende probieren. :ppfeifen

    Heute gehen wir noch einmal hoch und dann versuche ich es noch einmal.

    Nun haben wir eine Nacht geschlafen und die Anspannung lässt etwas nach. Heute ist Ruhetag, wir gehen nachher mal ins Städtchen rein. Mehr passiert aber dann auch nicht.

    Insgesamt bleiben wir 5 Nächte.

    Viele Grüße
    Petra

    Kommentare wie immer bitte hier hinschreiben :)

    Wir fahren nun ganz nah an der Grenze zur Ukraine entlang. Ich habe die Karte noch einmal abgeändert, denn es war eine falsche Route eingezeichnet.

    Hier ist so gut wie nichts los, aber wunderschöne und viele Kurven, es geht die Hügel hinauf und wieder hinunter.

    20 Kilometer vor unserem Ziel halten wir noch einmal an. Ich kann kaum noch sitzen...

    Nachdem wir Buzau in Richtung Brăila verlassen, wird es merklich ruhiger mit dem Verkehr. Dafür fährt man halt auch rasanter. ;)

    Im Ort verfahren wir uns derbe, es gibt keine Beschilderung, ab und zu fragen wir einen Taxifahrer, denn wir wollen ja zur Fähre. Irgendwann gibt es wieder Hinweisschilder, wir sind wohl einmal zu früh abgebogen und durch die netten kleinen Sträßchen der Stadt gefahren. :)

    Brăila war lange Zeit von den Türken besetzt, daher findet man hier auch einige Moscheen.

    Da es in dieser Gegend keine Brücken über die Donau gibt, müssen wir mit der Fähre übersetzen. Oh je, der Weg zur Fähre wieder eine Katastrophe. Auf die Fähre fährt Friedrich mein Moped - "gentlemanlike" :love:

    Von der Fähre runter sieht der Weg etwas besser aus, ist aber schlimmer, da tiefe Sandspuren nach oben führen. Ich probiere es aus und es klappt gerade so. Nur einmal hätte ich mich beinahe auf die Seite gelegt, konnte aber im letzten Moment noch das Ruder rumreißen.

    Dafür hat Friedrich seinen Handschuh verloren und hielt den Gegenverkehr auf, natürlich auch an der unmöglichsten Stelle, nämlich da wo die Steigung "am schönsten" war.

    Geschafft, wir waren auf der anderen Donauseite! Dass wir wie bekloppt geschwitzt haben, muss ich ja nicht extra erwähnen.;)

    8. Etappe von Ploieşti nach Tulcea - 285 km plus Fährfahrt - 29.08.

    Hier die Karte:

    Externer Inhalt www.google.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Das Frühstück heute morgen war richtig gut! Ich stelle das Bild auch noch einmal hier ein. Wir hatten am Abend zuvor Bescheid gegeben, dass wir Vegetarier sind, daher waren wir doch sehr überrascht über die liebevolle Zusammenstellung.

    Danach verabschiedeten wir uns und weiter geht es mit unserer Tour. Wir tanken erst einmal unsere Maschinen voll. Unterwegs ist zunächst ziemlich viel los, denn das ist auch die Strecke nach Bukarest. Wir kommen gut voran. In Buzău machen wir unsere Mittagspause. Hier gibt es sogar alkoholfreies Bier.

    Dann werde ich angesprochen. Am Nebentisch sitzen 5 Männer in Tarnanzügen. Sie wollen wissen, woher wir kommen und wohin wir fahren.

    Ich frage den einen, was er für ein Landsmann ist: er kommt aus Malta und... er jagt hier.

    Ich frage nach was, er denn jagt und er meint "quilts" (oder so ähnlich) Als ich ihn fragend anschaue, öffnet er die Türe von dem großen Auto, holt einen Tüte voll mit Singvögeln raus: die schmecken gut. Die Vögel sind natürlich tot.

    Mir wird leicht schlecht... <X

    Wir gewöhnen uns an die Straßen, mal sind sie schlecht, mal geht es, mal gibt es ein Loch mittendrin, mal quillt die Teerdecke hoch. Nett sind die Bahnübergänge, denn die Gleise liegen nie plan und man muss sehen wie man rüberkommt.

    Ich bin zu müde, um noch viel zu schreiben. Wir sind gut in Tulcea angekommen, die Unterkunft ist ok und wir haben auch schon Touren gebucht. Erst einmal zwei Privat-Fototouren für den Samstag (morgens und abends) und am Sonntag die große Touritour 10 - 12 Stunden lang. Für Montag habe ich mir die Option noch offen gelassen, ob ich da noch einmal auf Fotopirsch will, vermutlich aber ja... Ich glaube nämlich nicht, dass ich noch einmal hierher kommen werde.

    Heike viel Spaß in Holland!

    Wir hatten einen netten Parkplatzwächter und bräuchten nichts zu bezahlen, da ich ja nur ein Foto machen wollte. Zum Schloss gibt es einen Fußweg, aber so bepackt, hätten wir die Sachen auch nicht alleine stehen gelassen. Das geht den ganzen Sommer so., meinte er.

    So waren wir auch mal da. Ich wusste auch nichts mit dem Ort Bran anzufangen. Dass das "Draculas Home" war, war bei mir eine Bildungslücke.

    Zweite Pause 40 Kilometer vor Braila. Das Bier ist natürlich NA

    Die schönen Bilder gibt es heute Abend...

    {a

    Hätte ich das gewusst, dann hätten wir uns das definitiv erspart. Aber nun sind wir um eine Erfahrung reicher... Ursprünglich hatte ich das auch gar nicht geplant. War aber nicht schlimm, dadurch sind wir auf dem Rückweg dann eine tolle Abkürzung gefahren, mit vielen engen Serpentinen hoch hinauf. Da wurde mir manchmal schwindelig.

    So, Pause vorbei... Wir müssen heute auch noch mit der Fähre die Donau überqueren, sicher ein kleines Highlight...

    Hier ein kurzer Clip von der Fahrt. Eigentlich wollte ich gar kein Video machen, aber irgendwie habe ich wohl den falschen Knopf erwischt. Beim Fahren kann ich das nicht so genau steuern.:ffffluestern

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    In Ploieşti bekamen wir eine andere Unterkunft als geplant. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir uns mindestens 4 - 5 Hin- und Herfahrerei erspart und das auf richtig leckeren Schotterwegen, meine Spezialität! <&t~ {h

    Im Ernst, ich fahre nicht gerne auf Schotterwegen.

    Diesen Stop haben wir nur als Übernachtungsstop geplant, morgen geht es schon wieder weiter.

    Diese Pension können wir empfehlen! (Pensiunea Toma)

    Viele Grüße
    Petra

    Nachtrag: Nun befinden wir uns in der Großen Walachai.

    Bran war eine riesige Enttäuschung, so ein Kommerz. Vorher gab es lange Baustellen und in Bran staute sich alles, denn hier herrschte Hochkonjunktur. Es war brechend voll, Buden, Restaurants, die Straßen verstopft... das hätte ich nicht gedacht. So hielten wir nur kurz an, ich machte ein schnelles Foto und dann ab die Post.

    Wieder durch Stau und Baustellen hindurch. Übrigens, keiner hält, wenn die Ampel auf Rot springt... ebenso sind die Geschwindigkeitsvorgaben für Hunde oder Katzen, denn es hält sich einfach keiner dran. Ich bin da immer hin und hergerissen, aber manchmal juckt es schon am Gashebel.

    Die Fahrt durch die Karparten war toll, viele Serpentinen, aber leider auch viel Verkehr. Eine ganze Weile ging es nur mit Stop & Go, das ist dann nicht so prickelnd. Mein Akku von der GoPro machte schlapp, schade ausgerechnet bei den wilden Serpentinen. :rolleyes

    7. Etappe von Sibiu/Hermannstadt nach Ploieşti mit einem Abstecher nach Bran - 278 km 28.8.

    Hier die Karte: :)

    Externer Inhalt www.google.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Weiter geht die Fahrt, heute fuhren wir durch die Karparten, es war eine tolle Strecke mit einigen Kehren, vielen Baustellen, noch mehr Autos und LKWs, schlechten Straßen, gutem Wetter, denn es gab keinen Regen und die Sonne schien. Vielleicht ein wenig zu warm, denn das Thermometer kletterte auf 33 Grad.

    Die GoPro haben wir auch wieder angebaut und irgendwann auch festgestellt, dass auf der Linse noch die Schutzfolie draufklebte. :D:Kopffass:

    Unterwegs sahen wir viele Kuh- und Schafhirten, man fährt oft noch mit Pferd und Wagen, auf den Feldern wird noch it Menschenhand gearbeitet und an den Straßenrändern werden Früchte und Gemüse verkauft.

    Schöne Biler kiki! Ich habe auch Helgoland wieder fest eingeplant, wir wollen, wenn alles klappt im Dezmber noch einmal zum Fotografieren dorthin. Darauf freue ich mich jetzt schon!

    Viele Grüße
    Petra

    Eine tolle Erfahrung mit netten Rumänen!

    Nach einer wirklich langen Pause, sind wir dann wieder losgezogen, denn uns plagte der Hunger. Da bei uns Falafel immer geht, schaute ich noch im Hotel auf dem Laptop nach, wo es ein Lokal gibt.

    In der Nähe vom Markt soll es ein Lokal geben, welches auch geöffnet hat. Also nichts wie hin. Wir gingen dieses Mal einen etwas anderen Weg und fanden die Adresse auch recht schnell. Das Lokal erwies sich als ein privat geführter Laden. Es standen ein Tisch zum Sitzen im Raum und 2 Stehtische, eine Spüle, ein Grill, der abgedeckt war und keiner war da.

    Wir nahmen erst einmal Platz und studierten die kleine Karte. Natürlich stand alles nur auf rumänisch drin. Wie gut, dass es Handys gibt. Somit fanden wir auch etwas, was wir bestellen könnten.

    Nur es kam und kam keiner. Wir riefen und pfiffen, nichts tat sich. Da ging Friedrich ins Untergeschoss und dann kam "sie", die Chefin des Hause. Aber wir konnten uns absolut nicht verständigen.

    Da ging sie wieder nach unten und kam mit einem Mann wieder (ich dachte, es sei ihr Sohn) Der sprach etwas englisch. Ich zeigte ihr die Übersetzung für Karotten, aber sie konnten damit nichts anfangen, denn ich habe das ungarische Wort gewählt.:mrgreen

    Das Eis war gebrochen und er und ich wir tippen nun wie verrückt in die Geräte und bestellten Falafel, Hummus und Fladenbrot. Beim Hummus gab es noch ein kleines Problem, es sollten laut Handy Kiefernzapfen drinnen sein. Sie lief wieder in den Keller und kam mit Pinienkernen wieder. Ja, prima, die nehmen wir gerne.

    Nun zu den Getränken, wir wollten gerne Wein oder Bier, sie schüttelte den Kopf, ich habe doch kein Restaurant, sie hat wohl keine Schankerlaubnis. Da meinte er, er besuche ja hier seinen Freund (den Koch, ich glaube, das war der Sohn), sie haben 4 Flaschen Bier für mich gekauft, davon könnten wir zwei haben.

    Was war das denn für ein Angebot? Ja klar, das war doch klasse. Kurze Zeit später stand dann das Bier auf dem Tisch.

    Dann kam er wieder und brachte uns zwei Stücke Pizza, sein Freund hätte für ihn die Pizza gemacht und wir sollten mal kosten. Ja, sie schmeckte köstlich!

    Dann kam das Essen, alles frisch gemacht, es schmeckte prima. Wir bekamen auch noch jeder ein Glas frisch gepressten Orangensaft.

    Als wir bezahlen wollten, war nur das Hummus, die Falafel und das Brot aufgeführt. Insgesamt 50 Lei, das sind rund 10 Euro.

    Da wir wussten, dass das Bier ungefähr 4 Lei kostet, wollten wir 10 für die beiden Flaschen extra bezahlen.

    Wir konnten es aber nicht. Die Chefin wollte es nicht und meinte, die Getränke brauchen wir nicht zu bezahlen.

    Wie findet Ihr das? Wir waren einfach nur erstaunt über so viel Gastfreundschaft!

    Viele Grüße
    Petra

    PS. es ist etwas länger geworden, aber diese Gechichte wollte ich unbedingt erzählen!

    Hier die letzte Serie, wir gingen natürlich auch einmal an den Fluss Cibin und schauten uns die orthodoxe Kathedrale an. Wie gesagt treppauf und treppab.

    Danach waren wir reif für eine Siesta. Friedrich nutzte die Zeit: ::scnhlafen

    und ich beschäftigte mich mit mit den Bldern und der Technik.::ccomputer

    Wir laufen über den Markt, was für eine Fülle an Gemüse, Obst, Blumen, Käse und Fleisch wird dort angeboten.

    Wir setzen uns irgendwo hin und trinken ein kaltes Getränk. Ich muss ja nicht erklären, wer was trinkt. Meins war jedenfalls 1 Leu teurer. :chhheers

    Im Astra Park sehen wir nicht nur viele Büsten von wichtigen Rumänen, die Bilder gibt es später, sondern hier halten sich auch viele Rumänen auf und frönen den Spielen, Karten, Schach, Mahjong und Backgammon. Da ging es teilweise hoch her!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!