Beiträge von Petra
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Das sind ja schöne Bilder und wettertechnisch Klasse!
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Tolle Bilder Kathrin
Schöne Tage noch!Viele Grüße
Petra
PS. Ich musste lange überlegen, was mit den Gurken ist...

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Wir zählten nun jeden Kilometer, der Weg zog sich hin. Unser Wasser ging zur Neige und es gab keinen Schatten. Doch dann kamen wir an einem Brunnen vorbei. Viele Einheimische holten sich hier das wasser und tranken es. So füllten wir unsere Vorräte auf. Mit dem Yamaha-Fahrer kam ich ins Gespräch. Seine Maschine ist über 30 Jahre alt, er selber ist 71! Ich bat ihn um ein Foto für Friedrich. Das machte er gerne.
Außerdem meinte er, ich spräche gut spanisch, nun ja, das war sicher sehr geschmeichelt.
Noch immer sind es ein paar Kilometer, aber auch diese schaffen wir irgendwie. Vollkommen fertig komme ich in der Herberge Puente Fitero in Itero de la Vega an. Youn Jung geht weiter, sie gibt mir noch ein Geschenk

Ich bestelle mir ein Bier und eine Tortilla, dann gehe ich auf mein Zimmer. Keine Schritt laufe ich mehr, mir tun wirklich alle Knochen weh. Im Zimmer habe ich kein Internet, dafür aber Empfang mit dem Smartfone. Macht nichts, ich sinke irgendwann ins Bett und hoffe, dass der nächste Tag nicht so anstrengend ist!
Viele Grüße
Petra
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Youn Jung kommt aus Südkorea, sie lief vor, versprach aber oben auf mich zu warten.
Ich gestehe, es war ein schweißtreibender Aufstieg und nicht einfach, denn es ging sehr steil hoch und die Sonne brannte erbarmungslos.
Toll waren natürlich die Ausblicke! Oben angekommen war ich einfach nur noch fertig. Das war schon eine Hausnummer für sich.
Dementsprachend brauchte ich eine lange Pause, um ich wieder einigermaßen zu erholen. Wie versprochen wartete Youn Jung auf mich. Sie hatte kein Wasser mehr und für den Rest teilte ich meins mit ihr.
Wie es dann so ist, wenn man oben angekommen ist, dann gibt es auch wieder einen Weg nach unten. Der war noch steiler und ich war heilfroh, dass ich ihn nur runtergehen musste.
Außerdem sagten wir uns. besser in der Hitze als im Regen. Das wäre sicher auch kein Vergnügen.
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Es ist wieder heiß geworden, sogar sehr heiß. Schon von weitem sah man den Tafelberg. Hier musste ich hoch.
An der Brücke fand ich den einzigen Platz mit betwas Schatten. Das nutzte ich noch einmal aus und das war auch gut so.
Hier gesellte sich auch Youn Jung zu mir und wir gingen den Rest zusammen, es waren noch 12 lange Kilometer.
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Der Ort Castrojeriz zieht sich ganz schön in die Länge. Glück für mich, denn so fand ich noch eine Bar, in der ich ein Käsebaguette mit Tomaten bekam, denn zum Mittagessen hatte ich ja nur noch die Banane und die leckeren Walnüsse (garantiert aus Spanien und nicht aus Kalifornien, wie mir der nette Spanier versicherte.)
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Als Wegzehrung hatte ich mir eine Banane und ein Käsebaguette gekauft. Ich fand eine geeignete Picknickstelle und freute mich auf die Brotzeit. Die Überraschung war groß, denn der Käse entpuppte sich als roher Schinken. Das kann ich natürlich nicht essen. Ich fande jedoch einen Abnehmer und wurde mit Walnüssen belohnt.
Man lernt unterwegs nette Menschen kennen, auch Einheimische. Ich spreche nur ein paar Brocken spanisch, aber das kommt immer gut an.

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Obwohl der Wecker schon kurz nach sechs klingelte komme ich immer erst spät in die Puschen. Auch wenn man wenig Gepäck hat, dann braucht man seine Zeit, ehe man alles wieder verpackt hat.
Um 7 Uhr bin ich fertig und gehe zum Frühstück. Es gibt Toast mit Butter und Marmelade, Orangensaft und Kaffee mit Milch.
Dann laufe ich los. Das Thermometer zeigt 9 Grad an, es ist also recht frisch.
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ja klar, ich rufe gleich mal durch...
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Ich bin gut in Población de Campos angekommen. Heute war der Tag nicht so anstrengend wie gestern, daher werde ich nachher auch zum Essen gehen. Gestern ging gar nichts mehr. Noch nicht einmal das Internet konnte mich nach unten locken und schon gar nicht ein Bier.
Es war heute wieder heiß und die Strecke war recht angenehm. Ich werde noch darüber berichten, aber erst kommt der gestrige Tag dran.
Ich mache immer viel zu viele Bilder, aber ich sehe so viel, dass ich euch einfach viele zeigen muss.
Mein Zimmer ist fast zu fein für mein Aussehen. Ihr glaubt nicht, wie staubig es unterwegs ist und wie meine schwarze Hose und meine Schuhe aussehen. Bei der bunten Bluse sieht man ja nicht so viel.

Ich habe mir erst einmal ein Bierchen mit auf´s Zimmer genommen, dann gibt es eine Dusche und dann gehe ich zum Essen.

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Ja Beate, für Vegetarier ist es hier kein Schlaraffenland

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Das liest sich schon mal gut.

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3. Etappe von Hontanas nach Itero de la Vega ca. 21 km - 31.05.2019
Hier der Link zu Google Maps:
https://drive.google.com/open?…OgXFDkRXJ4qN1&usp=sharing
Diese Etappe hatte es in sich, sie war lang, es war heiß und es ging an einer Stelle sehr steil nach oben auf einen Berg und auf der anderen Seite sehr steil wieder runter. Ich kam nicht nur ins schwitzen, sondern hatte auch ganz schön zu kämpfen. Später mehr davon.

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