Da werde ich ja von unterwegs mitlesen müssen. Einige Orte kenne ich schon von unserer Motorradtour vor vielen Jahren. Vieles aber kenne ich nicht und bin sehr gespannt!
Angelika, was für eine Frage, denke ich mir mal... ![]()
Da werde ich ja von unterwegs mitlesen müssen. Einige Orte kenne ich schon von unserer Motorradtour vor vielen Jahren. Vieles aber kenne ich nicht und bin sehr gespannt!
Angelika, was für eine Frage, denke ich mir mal... ![]()
Die erste Etappe war zum Eingewöhnen, denn ich habe mich nicht sonderlich auf den Pilgerweg vorbereitet.
Da ich nach wie vor mit einer Schulter Probleme habe, lasse ich den Rucksack von Ort zu Ort transportieren.
Spätestens um 8 Uhr muss der Rucksack gepackt an der Rezeption bereit stehen. Ich habe das mit derselben Firma schon im letzten Jahr gemacht, da hatte ich an der anderen Schulter Probleme. ![]()
Ich bin jedenfalls froh, dass ich nicht alles schleppen muss. Ich habe das ja vor zwei Jahren bei meiner ersten Tour gemacht.
Den Abend vorher habe ich schon alles vorgepackt und um 8 Uhr hielt mich nichts mehr im Hotel. Ich musste los. Frühstück gab es in der Cafeteria erst um 8:30, ich wollte aber nicht warten.
Das erste Stück ging durch den Park und dann am universitätsgelände vorbei. Hier ist die Fakultät für Rechtswissenschaft. Teilweise sind das sehr schöne alte Gebäude.
1. Etappe von Burgos nach Rabé de las Calzadas - 11,2 km - 12.706 Schritte
hier der Link zu Google Maps:
https://drive.google.com/open?…2H6XwARYpGclG&usp=sharing
Ja, das wird immer mehr in der heutigen Zeit mit den Verboten. Ist aber auch verständlich.
Ich bin mittlerweile gut in Rabé de las Calzadas angekommen. Der erste Pilgertag war recht fußfreundlich, obwohl ich mich erst wieder an das Laufen gewöhnen muss. Später dann mehr im Bericht.
Jetzt freue ich mich auf das Pilgermenü, denn mein Magen knurrt. Allzuviel habe ich heute noch nicht gegessen.
Im Hotel Campus Tavern habe ich ein Zimmer gebucht. Ich bin zufrieden, werde sehr freundlich empfangen und bekomme etliche Informationen, wie ich zum Supermarkt komme und am nächsten Tag zum Camino. Das Hotel liegt nur wenige Schritte vom Jakobsweg entfernt, direkt an der Universität.
Im Bad ist alles vorhanden, was man braucht, sogar Föhn und eine Zahnbürste nebst Zahnpasta ist vorhanden und das alles für 35 €uro.
Einziger Nachteil, ein Geschäft ist relativ weit entfernt. Hätte ich das gewusst, so hätte ich mir schon unterwegs meine kühlen Getränke und ein wenig zu essen besorgt.
Egal, nachdem ich das Zimmer bezogen habe, laufe ich noch einmal los. Im Supermarkt gibt es zwar Getränke, aber keine Gekühlten. Aber wer mag schon warmes Bier? Wasser habe ich genug im Zimmer. Also hole ich mir nur etwas zu essen und gehe wieder zurück.
Ein paar Schritte neben dem Hotel, sind ein paar Kneipen, da bekomme ich nun mein kaltes Getränk! ![]()
Es ist nun doch spät geworden, ich melde mich zu Hause, da war doch jemand unruhig... ![]()
Aber keine Bange, so schnell passiert nichts.
Nun erledige ich das, was man machen muss, waschen, aufladen, Bilder bearbeiten. Irgendwann sinke ich müde zu Bett.
Viele Grüße
Petra
Von dem Busbahnhof lief ich nun als erstes zur Kathedrale, denn dort wollte ich mir den ersten Stempel abholen und den Jakobsweg beginnen.
Im letzten Jahr habe ich mir die Kathedrale angeschaut, daher musste es jetzt nicht noch einmal sein. Außerdem musste ich noch etwas über 2 Kilometer bis zu meiner gebuchten Unterkunft laufen und wollte gegen 19 Uhr dort sein, das hatte ich mit dem Hotel abgemacht.
Übrigens, die Kathedrale von Burgos mit 35 mm zu fotografieren ist schier unmöglich. Daher gibt es nur ein schiefes Bild. Sie ist aber richtig gewaltig und wunderschön!
Die Busfahrt nach Burgos dauerte nicht ganz zwei Stunden. Ich vertrieb mir die Zeit und bearbeitete ein paar Bilder. Angekommen in Burgos am Busterminal habe ich ein Foto gemacht und erlebte gleich mein blaues Wunder. Es ist nicht erlaubt, dort zu fotografieren. Boah wurde ich angemacht, ich dachte schon, er reißt mir den Apparat aus der Hand. Alle rundherum nickten, ok ich weiß jetzt Bescheid und werde mich bemühen, überall die passenden Gesetze zu beachten.
Link zur Google-Map: https://drive.google.com/open?…2H6XwARYpGclG&usp=sharing
Ja die Brücke Puente La Salve ist am Guggenheim Museum. Wenn man vom Flughafen in die Stadt fährt, dann geht es über diese Brücke, direkt dahinter rechts (stadteinwärts) befindet sich das Museum. ![]()
Die Bilder 9142, 9132 und 9109 sind von der Brücke aus fotografiert, 9119 und 9120 unter der Brücke.
Heute habe ich die 150 geknackt. Jetzt werde ich aber ein zwei Tage das Ergebnis verfestigen, ich habe ja nur 250 Zahlen mitgenommen...
Ich glaube, je mehr ich lerne, je leichter wird es...![]()
Das Ticket von Bilbao nach Burgos hatte ich schon von Deutschland aus gebucht. Ich bin mit ALSA gefahren, sie haben eine Seite auf deutsch, so ist das ganz bequem. Man kann auch gleich den Sitzplatz buchen, ich habe den Einzelsitz in der ersten Reihe genommen, denn im Bus auf längeren Strecken habe ich manchmal so meine Probleme.
Mit Müh und Not fand ich den richtigen Weg zurück zum Hotel. Vorher kehrte ich aber noch in eine Tapas-Bar ein. Dort gab es ein Tonicwasser, einen Kaffee und eine Tortilla Española.
Ein kleines Brötchen mit Käse ließ ich mir noch als Wegzehrung einpacken.
Dann holte ich meinen Rucksack vom Hotel ab und stieg in die Linie 38, die mich zum Termibus brachte (Busstation). Der Fahrer redete auf mich ein, ich verstand ihn nicht. Ein anderer Spanier, der englisch konnte meinte, er wollte mir nur sagen, dass der Bus, der gerade abfuhr, direkt zum Busbahnhof fährt. Aha! Ich hatte aber Zeit, denn ich war dennoch schon um 15 Uhr am Busbahnhof und der Bus nach Burgos fuhr erst um 16 Uhr.
So hatte ich Zeit, um mich um meine Pi-Zahlen zu kümmern. ![]()
Ich habe genug gesehen, nun brauchte ich ein wenig frische Luft. Da ich noch etwas Zeit hatte, lief ich ein wenig durch die Stadt (und habe mich tatsächlich verlaufen!)
Unterwegs traf ich eine Tierschützerin, der alte Windhund kam ein paar mal zu mir und kuschelte sich an. Mir fiel doch kein Wort auf spanisch ein, nur französisch, so haben wir uns eben so ein wenig verständigt.
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