Beiträge von Petra

    13.02.2019 von Melbourne nach Port Campbell - 297 km

    Aus Melbourne herauszufahren ist einfacher als wir es uns gedacht haben. Mein Navi funktionierte wieder einwandfrei. :)

    Wir fuhren Autobahn, unglaublich aus Melbourne heraus war sie zeitweilig 12-spurig! }a (beide Seiten zusammen)

    Wenn man sich da einmal falsch einordnet, dann hat man ein Problem. Hinter Geelong verließen wir die M 1 und nahmen nun die "100" bis nach Torquay, wo wir einen Stop machten.

    Erst den Strand anschauen und dann Information neue Unterlagen besorgen und dann ins Café. :)

    Mir reichte es jetzt. Als wir heute morgen am Yarra Fluss waren, sahen wir ein Schiff am Ufer liegen, welches als Bar fungierte. Spaßeshalber sagte Friedrich, da nehmen wir heute Abend einen Absacker.

    Als wir dann heute Abend wieder in der Nähe waren, erinnerte ich ihn daran. So kamen wir dann zu einem sündhaft teuren Bier, dafür mit einer schönen Aussicht auf den Yarra Fluss in einem edlen Ambiente. Die Heizgeräte liefen auf Hochtouren, so dass uns auch nicht kalt wurde.

    Das war´s dann auch schon aus Melbourne, morgen geht es weiter. :)

    Viele Grüße

    Petra

    Wir laufen am Parlament vorbei, aber es ist halb verhüllt. In ganz Melbourne wird gebaut, riesige Kräne stehen überall, es gibt viele Bauzäune.

    Adam Lindsay Gordon ist ein berühmter australischer Dichter. Wir laufen durch die Straßen und sehen ein Restaurant namens Halloumi, das hört sich gut an und wir machen dort einen Stop und essen einen Wrap mit einem vegetarischen Patty, viel Gemüse und Halloumi, aber "mild".

    Der Wind bläst heftig und wir müssen aufpassen, dass uns der Schirm nicht wegfliegt.

    Wir flüchten in eine Café und dort machen wir eine Cappuccino-Pause. Es wird geheizt und wir wärmen uns auf :) Bis vor zwei Tagen habe ich noch gedacht, wozu schleppe ich eine Fleecejacke und eine Regenjacke mit, jetzt bin ich froh darüber.

    Da es immer noch regnet, entscheiden wir uns für die kostenlose alte Straßenbahn Nr. 35, die einmal um Melbourne fährt. Es ist nicht unser erster Besuch in Melbourne, wir waren 2010 schon einmal hier, nur für einen Tag, da wir mit dem Schiff unterwegs waren (->In 66 Tagen einmal um die Welt)

    Es wird heller, der Regen hört auf, wir steigen aus und laufen ein Stück. Wir kommen zu einer der ältesten Kirchen St. Peters und gehen hinein.

    Es ist richtig kühl geworden, nämlich unter 20 Grad, nach den hohen Temperaturen, die wir in den letzten Wochen gehabt haben, ist das schon ungewöhnlich. Aus der Antarktis kommt die kalte Luft, aber in drei oder vier Tagen klettert die Temperatur wieder auf fast 30 Grad.

    Außerdem regnete es auch noch, also zogen wir uns warm an und nahmen einen Regenschirm mit.

    An der Rezeption besorgten wir uns einen aktuellen Stadtplan und fragten nach dem Weg. Es fuhr direkt an der Brücke eine Straßenbahn, aber wir liefen lieber in die Stadt. Es war auch nicht weit. Unser Hotel liegt in Southbank auf der anderen Seite des Flusses Yarra.

    Es gibt einige Brücken und wir suchten uns eine Füßgängerbrücke aus, die Sandridge Bridge. Es ist eine alte Brücke, die grundlegend saniert wurde. Interessant sind die Skulpturen von The Travellers, sie symbolisieren die Einwanderer. Zu bestimmten Zeiten bewegen sie sich auch auch der Brücke.

    Dann gibt es noch 128 Glastafeln auf der Brücke. Auf jeder Tafel ist von einem Land die Rede und es wird dort aufgezeigt, wie viele Immigranten wann aus diesem Land kamen, das war schon sehr interessant.

    Ich habe mal versucht, eine dieser Glastafeln zu fotografieren, ist aber nicht so gut geworden.

    Eine ganze Weile verbrachte ich dann damit, unsere unbezahlten Fahrten auf dem Eastlink und Citylink zu legalisieren. Das war nicht so einfach, aber ich habe es dann doch geschafft.

    Nun dürfen wir 30 Tage durch Melbourne auf allen Autobahnen kurven und sie ziehen das Geld per Kreditkarte ein. Ich bin gespannt, ob das alles klappt.

    Wir sind zwei Nächte hier, somit haben wir morgen einen kompletten Tag, um durch Melbourne zu schlendern.

    Viele Grüße
    Petra

    Fahrt von Philipp Island nach Melbourne - 180 Kilometer

    Jetzt geht es aber weiter. Wir verlassen Philipp Island und tanken in San Remo auf der anderen Seite der Brücke user Auto auf. Auch machen wir dort eine kleine Cappuccinopause und essen einen Toast. (wobei Friedrich sich aus Versehen einen Chicken-Toast bestellte, ich beiße da auch noch mit Genuss rein, im Glauben, es sei ein Avocado-Tomaten Toast.) =O Ebenso kaufen wir dort in einem großen und gut sortiertem Markt ein.

    Die kommende Strecke war einfach langweilig, man fährt fast immer geradeaus. Nun ja, dass wir auch noch irgendwo den falschen Abzweig genommen habenm, was soll´s. Ich habe es noch gemerkt und wir hatten ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho.

    Was mir Kopfzerbrechen machte, wir sind auf verschiedene Bezahlstrecken gekommen, hatten aber keinen "Tag" und nichts im Voraus bezahlt...:/

    Ich habe uns ein großes Apartment gebucht, nachdem wir dreimal um den Block gefahren sind, haben wir auch den Eingang zum Parkhaus gefunden. Es gibt einen Aufzug für´s Auto.

    Vorher muss man sich aber eine Parkkarte an der Rezeption besorgen.

    Die UNterkunft (Experience Bella Hotel Apartments) ist klasse. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich das für uns gebucht habe. Wir haben im 17. Stock unser Zimmer, bzw. es sind ja zwei Zimmer, ein großes Wohnzimmer mit Balkon und Blick auf die Skyline. Ein toll ausgestattete Küche, ein Bad mit Waschmaschine und Trockner. Und zwei große Flachbildschirm -Fernsehgeräte...

    Als letztes wollten wir ins Koala-Zentrum, der Eintritt kostete für uns zusammen 26 AUD.

    Es gibt auch hier "Boardwalks", so dann man auch mal Auge in Auge zu den Koalas blicken kann. Einziges Hindernis, die Koalas schlafen 20 Stunden am Tag, da sieht man sie meist nur faul auf einem Ast sitzen.

    Ein paar Schnappschüsse habe ich dann aber doch machen können. Leider sind wir in der grellen Mittagsonne unterwegs gewesen, es ging aber nicht anders. Es war jedenfalls schön, dass wir sie gesehen haben.

    Dann kam die große Überraschung. Es gibt einen Boardwalk, nur auf diesen darf man gehen. Es ist Brutzeit, da muss Rücksicht genommen werden. Ich sah überall die kleinen Holzkästen und ich hatte einen "Verdacht".

    Immer wieder schaute ich durch mein großes Objektiv in die Öffnungen und siehe da, ich habe sie gesehen, den Nachwuchs der Zwergpinguine. Die Eltern sind tagsüber im Meer und kommen am Abend zurück um die Jungen zu füttern.

    Sind sie nicht süß? Ich war hin und weg, dass ich sie doch gesehen habe. :1tanzen

    Rundfahrt auf Philipp Island

    Da wir heute "nur" bis Melbourne fahren wollen, nehmen wir uns den Vormittag Zeit und wir schauen uns ein wenig auf der schönen Insel um.

    Als erstes fahren wir nach Summerland Beach, dort wo die allabenliche Pinguin Parade stattfindet. Es ist eine riesige Baustelle, mit riesigen Parkflächen. Aber auch jetzt kommt man nicht an den Strand, obwohl keine Pinguine da sind. Auf dem 1. Bild sieht man die Tribünen.

    Etwas später traf ich eine Mutter mit Kleinkind, die gestern Abend dort war und sie meinte, es waren an die 3.000 Besucher da und viele haben sich einfach daneben benommen und die Ranger hatten unheimlich viel zu tun, weil die meisten das Fotoverbot ignorierten.

    Sie haben jedoch die Parade genossen, da sie VIP-Karten hatten, haben sie auch viel sehen können.

    Bei den Koalas waren sie auch und sie meinte, das lohnt sich, obwohl es niht so viele Tiere zu sehen gibt.

    Wir fuhren weiter zur äußersten Westspitze, dort könnte man auf den vorgelagerten Felsbrocken, Seals sehen. Nur als wir jetzt da waren, war kein einziger in Sicht. (Bild 3)

    Unterwegs sehen wir viele Cape Barren Goose ( Cereopsis novaehollandiae). Diese Hühnergänse findet man nur in Australien und Tasmanien. Sie wurden unter Schutz gestellt und der Bestand hat sich erholt.

    Auf dem letzten Bild sieht man einen Australian Magpie, es ist ein Flötenvogel (Gymnorhina tibicen).

    Na toll mit Deiner Wahl! :thump:

    Klar kann das sein, man müsste jetzt wissen, wie sich diese Gebühren zusammensetzten. Es sind ja auch oft Steuern dabei, die das Land erhebt und die Fluggesellschaft muss diese "eintreiben" und weitergeben. Ebenso die Sicherheitsgebühr und anderes wie zum Beispiel Zuschlag für Flugbenzin.

    Ich sage mal gute Nacht!::scnhlafen

    Dürft ihr mit dem Wagen auf gravel roads fahren? Bei uns war das damals nicht erlaubt. Haben es trotzdem gemacht:ttwisted

    Wir hatten ja keine andere Wahl, alle mussten diesen Weg fahren. Nur die LKWs hatten ein Problem, die Straßen waren zu eng, sie wären nicht durchgekommen. Daher warteten sie am Straßenrand.

    Hertz sagt dazu:

    Zitat

    We aren't saying that you can't travel on unsealed roads, just that they're much riskier than sealed roads. So, if you can't avoid unsealed roads, slow right down and take extreme care. (A higher non-reducible liability applies if there's any loss/damage/accidents on an unsealed road).

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