Das ist dann ja ok! ![]()
Beiträge von Petra
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Am Marafluss sehen wir Krokodile und natürlich Nilpferde.
Die Zeit ist um, wir müssen ins Camp zurück, spätestens um 19 Uhr ist Schicht im Schacht. Wir schaffen es immer gerade so. Dann ist es aber auch schon wieder dunkel. Ich werde zu meinem Zelt begleitet, lade die Bilder runter, stelle die Akkus auf die Ladeschale, springe unter die Dusche und ab geht es zu einem Gin Tonic am Lagerfeuer.

Danach gibt es ein köstliches Abendessen und schon wieder ist ein wundervoller Tag vorbei. Es reicht gerade noch, um ein paar Bilder anzuschauen, zu Hause ein Lebenszeichen abzugeben, einmal im Forum quer zulesen und dann sinke ich erschöpft ins Bett. Als ich mir den Wecker stelle, stelle ich fest, wieder keine 7 Stunden Schlaf.

Und ich finde eine Wärmeflasche im Bett!

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Pünktlich um 15:30 geht es wieder auf Tour.
Bild 1: Eland - Tragelaphus oryx - Elenantilope
Bild 2: Kaffernbüffel - Cape Buffalo - Syncerus caffer
Bild 3: Heiliger Ibis - African sacred ibis - Threskiornis aethiopicus
Bild 4: Fischadler - African Fish Eagle
Die Fischadler hätte ich gerne etwas näher fotografiert, aber sie flogen einfach auf die andere Seite des Mara-Flusses und verharrten dort. Irgendwann gaben wir auf.
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Dürfen Anwohner denn zu gewissen Zeiten zu ihren Häusern fahren und anliefern? Es sieht alles sehr gemütlich aus!
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kiki, das mag an manchen Orten so sein. In diesem Teil vom Nationalpark Masai Mara, wo ich mich aufgehalten habe, ist es nicht so. Es gibt nur wenige super teure Camps innerhalb des Parks und da wo, wir gefahren sind, gibt es Sand und Geröllpisten, da kommen keine Busse hin. Außerhalb des Parks gibt es eine fahrbare ungeteerte Straße, da laufen dann auch sicher mal ein paar Tiere rum, denn sie kennen die Grenze zum Park ja nicht. Dort habe ich ja sogar einen Motorradfahrer gesehen.
Wir können ja mal gerne ein neues Thema aufmachen, wie es in den anderen Nationalparks aussieht, dort wo die Massen mit Bussen hingekarrt werden und alles kaputt machen. Von diesem kann ich das nicht bestätigen.
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Schön, dass es Dir besser geht, der Bericht ist total interessant und ich glaube Dir, dass Du ein ungutes Gefühl hattest, wenn die Reiseleiterin einfach auf und davon ist. Das darf eigentlich nicht sein.
Andererseits lese ich aus den Zeilen, dass Du das Land auch genießt und die schönen Erlebnisse überwiegen. So soll es sein. Madagaskar ist ein armes Land und verständlich, dass da eine Ungleichheit herrscht, wenn man als "reicher" Mensch dann ankommt und sich all das leisten kann, was die Einwohner eben nicht können. Das erlebt man in vielen anderen Ländern auch. Man darf manchmal nicht darüber nachdenken.
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Das ist generell ein Poblem des Tourismus und nicht nur für die Tiere, sondern für Länder und Völker. Touristen werden in ein Land "gekarrt", es ist dort billig, die Flugpreise sind günstig und manche Völker werden dadurch mehr als ausgebeutet oder gar verdrängt... da könnte man stundenlang darüber referieren. Es gibt Abenteuertourismus in Kriegsgebiete, Sextourismus, Jagdtourismus und und und.
Warum haben manche Städte wie Venedig und Barcelona diese Probleme... ein unerschöpfliches Thema.
Es wird wie so immer alles gesteuert durch die günstigen Preise. Wer wäre gewillt, 5.000 Eurp für einen Flug hinzublättern? Es wird doch sogar ausgerechnet, wie hoch die Lebenshaltungskosten sind und danach möchte man gerne auch die Unterkünfte und die Verpflegung bezahlen. Man kann es drehen und wenden, die Menschen sind´s immer.
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Anja, gute Besserung!
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Giraffen, die kleine Thomsen Gazelle - Eudorcas thomsonii und auch Elefanten banne ich auf meine Karte. Nun sind wir schon sieben Stunden unterwegs, es wird Zeit für eine Mittagspause. Um 13 Uhr gibt es ein leckeres Mittagessen, danach eine kurze Pause, die ich nutze um meine Bilder runterzuladen, die Akkus aufzuladen und mal kurz ein paar Bilder anzuschauen.
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Die Tiere findet man natürlich nicht alle auf einen Haufen. So müssen wir ganz schöne Strecken fahren und auch immer mal wieder durchs Wasser. Manchmal liegen wir so schräg im Wasser, dass mir mulmig wird. Aber es passiert natürlich nichts.
Dann sehen wir Zebras, den Hildebrandt-Glanzstar - Hildebrandt's Starling - Lamprotornis hildebrandti, Impala - Aepyceros melampus, und immer wieder die Warzenschweine - Warthog - Phacochoerus africanus
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Wir haben Diskussionen mitbekommen, da schüttelt man nur mit dem Kopf, der Kunde verlangt! Was da in den Köpfen von manchen vorgeht nicht zu fassen. Wir haben wirklich einmal unserem Guide gesagt, wir wollen weg, das wollen wir uns nicht anschauen. Keine Bilder um jeden Preis.
Wir hatten allerdings auch den Vorteil, dass wir ja viele Tage dort waren, die meisten kommen nur für wenige Tage und setzen sich und andere unter Druck, weil sie eben alles sehen wollen. Das funktioniert nur leider nicht. Das sind wildlebende Tiere, die sich nicht nach irgendwelchen Wünschen von Touristen richten. Gut so!
Ich hätte so gerne einen Serval und Karakal gesehen, war leider nicht drin... Beim nächsten Mal vielleicht...
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Ach so, ja das ist ein großes Dilemma. Wir haben natürlich im Park auch Szenen mitbekommen, die wir nicht gut geheißen haben. Vor allem fahren viele Fahrer aggressiv und beachten einfach nicht, dass man nur auf bestimmten Wegen fahren darf. Man will für die Kunden alles tun und geht dabei sehr rabiat zu und das geht zu Lasten der Tiere. Aber so ist das, wenn man günstig Urlaub machen will, da tobt dann der Konkurrenzkampf.
In dem Teil, wo wir waren gibt es noch keine geteerten Straßen und Busse kommen da nicht hin.
Aber... wir sahen die vielen Baustellenschilder auf der Strecke zum Nationalpark: China Wu Li, die den Straßenbau vorantreiben.
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Warum sollte es mich stören
Es ist doch ein Kommentar-Thread 
Wie ist es denn vor 15 - 20 Jahren gewesen? Oder was hat sich in der Serengeti (die Masai Mara ist ja teil davon) verändert? Ich kann mir keine Veränderung vorstellen, denn an der Savanne ist doch nichts gemacht worden, oder? Ich habe Steppen gesehen, den Marafluss, viele Tiere, ein paar Bäume, Büsche. Was kann da früher anders gewesen sein?
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Noch ist es dunkel, als wir aus dem Camp hinausfahren. Trotz der zwei Jacken und dem T-Shirt fröstel ich leicht, denn wir haben die Fenster im Jeep geöffnet und das Dach ist auch oben.
Es wird langsam hell und irgendwann kriecht auch die Sonne über den Horizont, ein tolles Schauspiel.
Auf dem ersten Bild seht Ihr ein Topi - Damaliscus lunatus - Leierantilope
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Erhol Dich ein wenig, ich bin gespannt, was Du alles erlebt hast! Ja, manchmal stellt man sich eine Reise anders vor. Du wirst sicher auch noch lange davon zehren!
VIele Grüße
Petra
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