Beiträge von Petra

    Die Sonnenblumenfelder sehen sehr schön aus. Werden die zur Ölgewinnung angepflanzt?

    Am besten gefällt mir aber das Waldstück, so schön schattig!

    Man gewinnt Öl, oder verarbeitet sie zu Margarine oder es gibt Vogelfutter daraus. Ja der Wald war sehr schön, es gab ja mehrere Abschnitte, die bewaldet waren. Da hätte ich gerne mein Stativ zur Hand gehabt. Ich habe auch ein paar Wischerfotos versucht. Die sind aber nichts geworden.

    Ja Heike mit der Tortilla, das war schon häufig. Leider war es ganz oft das einzige, was ich als Vegetarier angeboten bekommen habe. Ich habe es verkraftet...

    Erhard, da kannst Du sicher sein, in der Hitze werde ich freiwillig kein zweites Mal laufen. Es war dadurch schon sehr anstrengend.

    Ich hatte dieses Jahr aber keinen anderen Zeitraum gefunden und ich wollte einfach nicht bis zum nächsten Jahr warten.

    So heiß ist es aber normaelerweie auch nicht. Das Wetter schlägt zur Zeit ganz schöne Kapriolen.

    Viele Grüße
    Petra

    Hier habe ich die einzelnen Etappen aufgeführt mit direktem Link zum Bericht und den gelaufenen Kilometerangaben. Über Pamplona, Burgos und Bilbao gibt es einen separaten Bericht.

    Die fehlenden Links werde ich hier dann später noch einfügen.

    Strecke KM zu Fuß KM per Bus
    1.Etappe Saint Jean Pied de Port - Orisson 7,4
    2. Etappe Orisson - Roncevalles 17,7
    3. Etappe Roncevalles - Zubiri 21,9
    4. Etappe Zubiri - Pamplona 21,6
    5. Etappe Pamplona - Puente la Reina 24,7
    6. Etappe Puente la Reina nach Estelle 23,4
    7. Etappe Estelle - Los Arcos 21,3
    8. Etappe Los Arcos - Viana 19,2
    9. Etappe Viana - Navarrete 23,5
    10. Etappe Navarrete - Nájera 16,5
    11. Etappe Nájera - Santo Domingo de la Calzada 22,3
    12. Etappe Santo Domingo de la Calzada – Belorado 24
    13. Etappe Belorado - Atapuerca 19,4 12
    14. Etappe Atapuerca - Burgos 19,7
    Gesamt- Kilometer zu Fuß 282,6


    Viele Grüße
    Petra

    Die Kommentare findet Ihr hier :)

    Den nächsten Teil von Burgos nach Astorga findet ihr hier <3

    Als ich dann vor der Kathedrale in Burgos stand, da war dann der Jakobsweg für mich für dieses Jahr beendet!

    Ich habe es geschafft und ich bin schon ein wenig stolz auf mich. :lol

    282,6 Kilometer bin ich auf nicht immer einfachen Wegen gelaufen und habe es geschafft, ohne Blessuren und nicht einer einzigen Blase am Fuß anzukommen. Das Wetter war schon mit der Hitze manchmal grenzwertig. Jedoch habe ich mir meine Kräfte ganz gut eingeteilt, so dass mir das auch nicht viel ausgemacht hat. Ich hatte immer genügend Wasser mit.

    Unterwegs habe ich viele nette Menschen getroffen, die Landschaft war wunderschön und ich hatte sehr viel Zeit für mich.

    Die

    1. Etappe war die kürzeste

    2. Etappe war die anstrengenste

    5. Etappe war die längste

    12. Etappe war die heißeste

    ich möchte aber keine der gelaufenen Etappen missen. :noo

    Das Wichtigste am Schluss:

    Im nächsten Jahr werde ich ein weiteres Stück auf dem Jakobsweg gehen, darauf freue ich mich jetzt schon!

    Am nächsten Morgen schlafe ich zum ersten Mal ganz lange aus, frühstücke erst gegen Mittag und mache mich dann auf den Weg zur Kathedrale von Burgos. Das Frühstück sieht normalerweise anders aus, denn ich habe die Blutwurst, die Salamai und den Schinken weggelassen, aber den vollen Preis bezahlt. So sind sie halt... ;)

    Zusätzlich hatte ich noch einen Orangensaft bestellt. Dieser kam dann eine halbe Stunde später, als ich mit dem Frühstück schon fertig war. Man hatte mich falsch verstanden und erst einmal eine Orange besorgen müssen. Dass ich nur Saft haben wollte, hatte sie nicht kapiert. So gab es einen Lacher und ich bekam dann noch den Saft.

    Ich weiß, es ist bald geschafft. Die letzten Kilometer genieße ich, denn das wird es für dieses jahr gewesen sein.

    Ich komme in die Stadt und verlaufe mich. Dreimal komme ich an derselben Stelle aus. :Kopffass:

    Ich suche nämlich nach einem Hotel namens Los Braseros, aber draußen steht Hotel Centro dran. Das sollte man wissen..

    An einer Hauswand finde ich die lustige Malerei, dann geht es weiter ins nächste Dorf Orbaneja Riopica. Da ich weitere 3 Kilometer gegangen bin, setze ich mich im Ort auf eine Bank und erhole mich. Auf einer anderen Bank steht gerade ein Pilger auf und ich erkenne Marco, den Italiener, den ich schon vor vielen Etappen immer wieder mal getroffen habe.

    Wir können uns nicht gut verständigen, aber ich verstehe, dass er mit seinem Knie Probleme hat und nur noch bis Burgos geht. Dann will er wieder nach Hause nach Lecce. Er möchte auch nicht, dass ich ein Bild von ihm ins Internet setze, daher mache ich erst gar kein Foto.

    14. Etappe von Atapuerca nach Burgos - 19,7 km - 32.907 Schritte und 18.989 Stufen/Steigungen

    Am 9.8. laufe ich nun die letzte Etappe. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht und wie gut ich noch drauf bin. :)

    Nachdem ich meine sieben Sachen gepackt habe, gehe ich in den Frühstücksraum. Tatsächlich, es ist alles vorbereitet. Das wurde alles am Abend zuvor gemacht, wie mir den Tag zuvor erklärt wurde. Das Problem, der Kaffee war natürlich auch schon den Abend zuvor vorbereitet worden, das schmeckte ich auch, denn er war nur lauwarm. Na gut, dann dann eben kein Kaffee, es gab Brot, Obst, Marmelade, Wurst und Käse.

    Dann ging ich los. Es war dieses Mal sehr kühl draußen, so dass ich zusätzlich unter der Windjacke noch eine Fleecejacke anzog.

    In Atapuerca wurden 1994 viele sehr alte fossile Knochen entdeckt. Man sagt es sollen die Vorfahren der Neandertaler sein. Seit 2000 ist Atapuerca in der Welterbeliste.

    Gleich am Ortsausgang treffe ich Stephan und Jeff, sie haben in Burgos übernachtet und haben sich mit dem Taci wieder hierher fahren lassen. Sie sind sehr luftig gekleidet und frösteln ein wenig. Das Gepäck haben sie dieses Mal im Hotel in Burgos gelassen.

    Sie laufen mir aber zu schnell, denn es geht gleich wieder über 2 Kilometer auf steinigen Wegen steil nach oben.

    Das Ziel ist erreicht, ich habe ein Zimmer im Hotel Rural Papasol gebucht. (Bild 2) Die Rezeption ist an der Bar, wie praktisch. Ich bin wie immer völlig geschafft und beschließe nichts mehr zu essen, aber ein kühles Bier würde mir nach dieser Strapaze guttun.

    Es ist ein altes Hotel, das Zimmer ist altbacken. Mit ist es egal, ich brauche keinen Luxus, sondern ein Bett, auf dem ich meine Füße ausstrecken kann.

    Was bin ich froh, dass ich die Variante mit dem Bus gewählt habe. 12 Kilometer mehr hätte ich in keinem Fall geschafft. Ich kam ja kaum noch die Treppe in mein Zimmer rauf.

    Ich buche noch das Frühstück hinzu. Man bereitet es schon am Abend zuvor vor und kann dann essen, wann immer man will. Was das bedeutet, das erzähle ich dann im nächsten Bericht. ;)

    Für heute ist erst einmal wieder Schluss.

    Viele Grüße
    Petra

    Der Endspurt ist angesagt. Wieder laufe ich an Sonnenblumenfeldern vorbei. Nun geht es auf einer Straße weiter. Mir ist es recht, denn hier kann ich wesentlich besser laufen als auf den Schotterwegen.

    Es gibt das erste Hinweisschild auf die Höhlen von Atapuerca. Hier hat man sehr alte menschliche Knochen gefunden. Es gibt auch einen archäologischen Park, aber danach ist mir nicht zumute.

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