Beiträge von Petra

    Draußen gibt es einen Pool, da ist aber niemand drinnen, es ist im Moment richtig kalt. Wir haben uns auch die Holzhütten angeschaut und konnten durch die Fensterscheiben gucken. Es gibt einen Wohnbereich und einen Schlaf/Kochtrakt mit Etagenbetten. Die Waschgelegenheiten, Dusche und WC befinden sich in einer anderen Hütte.

    Nun haben wir es geschafft, mit einigen Regentropfen kommen wir in der Toftemo Turistasjon kurz vor Dovre an. Wir haben ein Zimmer mit einer Dachterrasse gebucht und sind wie immer sehr zufrieden. Es gibt auch Hütten ohne Bad und WC, sowie Wohnwagen-Stellplätze. Morgen werden wir das Terrain etwas erkunden.

    Zitat

    Das Hotel war ursprünglich ein Teil des königlichen Hofes Tofte, wurde im Jahre 1820 wieder aufgebaut und als Poststation betrieben.

    Hier übernachteten im Jahre 1906 König Haakon VII, Königin Maud und Kronprinz Olav auf ihrer Krönungsreise.

    Wir packen unsere Motorräder ab und dann wird sich nur noch erholt!

    Das war´s dann für heute!

    Viele Grüße
    Petra

    Es gab kaum Verkehr auf den Straßen, die meisten fuhren ohnehin in den Norden. Nur manchmal gab es ein paar Baustellen, da knubbelten sich dann schon mal die Autos und LKWs. Die meisten halten sich an die vorgeschriebenen KM-Vorgaben, schneller als 80 darf man ohnehin nicht fahren. Daran kann man sich auch gewöhnen. {h

    Die Landschaft ist wirklich schön. Wir fahren die 654 am Fjord entlang und stoßen später auf die E 136. Auf dieser blieben wir dann bis wir unser Tagesziel erreichten.

    Da die Tankstellen nicht so häufig sind, nehmen wir in der Mittagszeit die Gelegenheit wahr und tanken beide Maschinen voll. Wunderbar, es geht auch mal wieder mit Menschen und nicht nur mit Maschinen. Es wird einiges zu essen angeboten, leider alles mit Fleisch. Als ich nach einem Käsebaguette fragte, meinte sie, sie hätte nur welche mit Schinken und Käse, wäre aber bereit, den Schinken runterzunehmen. Nein danke... das will ich nicht.

    So kamen wir zu den Pommes, denn das war das einzige, was für einen Vegetarier geeignet war, dafür dann aber mit viel Senf (Pølsersauce), Ketchup und Mayonnaise! Satt hat es jedenfalls gemacht und die Ruhepasue war auch ok.

    Die folgende Strecke ist Friedrich ja schon vor ein paar Tagen gefahren. Wir fuhren zunächst die 61 entlang und nahmen die Fähre von Hareid nach Sulesund. Während wir auf die Fähre warteten, wurden wir mit folgenden Worten begrüßt:

    Wunstorf grüßt Stadthagen

    Für alle, die nicht aus unserer Gegend kommen, Wunstorf liegt nur 25 km von unserem Wohnort entfernt und ich habe 73 - 75 sogar dort gewohnt!

    Über solch eine nette Begrüßung freut man sich natürlich. Wir kamen ins Gespräch. und wir erfuhren, dass sie ursprünglich aus Wunstorf ist, aber schon 10 Jahre in Norwegen lebt und sie ist Meeresbiologin. Ein interessanter Beruf! Noch interessanter ist, dass sie gerade vor einem Jahr eine "Ocean farm" angelegt hat und dort Algen züchtet nach ganz biologischen Kriterien. Schade, dass ich sie jetzt erst kennengelernt habe, denn das hätte mich doch sehr interessiert, mehr davon zu erfahren.

    Hier kann man mehr darüber lesen: Tango Seaweed - Ocean farming - naturally (ist allerdings alles auf englisch) Die Farm befindet sich auf Herøy unweit von der Insel Runde.

    Es gibt natürlich auch das obligatorische Foto, welches ich auch veröffentlichen darf.

    Um 9 Uhr sind wir - wie wir uns vorgenommen haben - losgefahren. Genau in diesem Moment fing auch der Regen an. Das kann einen Motorradfahrer jedoch nicht erschüttern, man zieht sich einfach dementsprechend an.

    Nach einer halben Stunde sah ich die Unterkünfte Lanternen Marina, da es aber wie aus Kübeln goss, haben wir nicht angehalten. (Info für Heike )

    Am nächsten kleinen Supermarkt hielten wir an und Friedrich entsorgte unsere gesammleten Flaschen und Dosen. Überall ist nämlich Pfand drauf. Ich wollte auch gerne einen Kaffee trinken. Während ich draußen wartete, kam ein Norweger heraus und sprach mich auf englisch an: You want a coffee for free? Come in. Ich ging hinein und er ging an den Automaten, und holte mir einen Kaffee, zeigte mir die Trockenmilch, gab mir Zucker und einen Löffel... Wir haben die Norweger immer nur sehr nett kennengelernt.

    Übrigens meine Sachen sind alle regendicht, so sahen wir zwar ziemlich nass aus, denn es tropfte nur so an uns herunter, aber wir bleiben "innen" trocken.

    Das war auch nur die erste halbe Stunde, in der es so gegallert hat, auf dem weiteren Weg hatten wir Glück und fuhren den Regenwolken immer davon.

    Wir sind jetzt in Dovre 320 Kilometer vor Oslo. Es ist wunderschön hier und wir haben es wieder gut getroffen mit unserer Unterkunft. Das Wetter war sehr durchwachsen, aber es hat nur die ersten 30 Kilometer geregnet, das war aber heftig. Danach sind wir ganz gut durchgekommen, es gab nur recht viel Wind und es war kalt!

    Hallo Claudia, ich habe keine Probleme mit den Füßen, würde Dir aber raten in ein kompetentes Schuhgeschäft zu gehen, also dort, wo es noch ausgebildete Verkäuferinnen gibt, die einen beraten können. Da bist Fu gut aufgehoben.

    Ansonsten habe ich mal gegoogelt, da gibt es etliche Anbieter. Werbung bitte nicht hier posten. ;)

    Viele Grüße
    Petra

    Glücklich und zufrieden traten wir dann den beschwerlichen Rückweg wieder an. Die Raubmöwe saß immer noch an derselben Stelle.

    Noch vor Mitternacht waren wir zu Hause. Es war wie immer noch recht hell, die Sonne ist gerade untergegangen.

    Das Abenteuer Runde ist vorbei. Heute wird noch mit Deutschland am Fernsehen mitgefiebert, dann werden die Mopeds wieder gepackt und morgen geht es weiter.

    Viele Grüße
    Petra
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