Beiträge von Petra
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Erst 1933 wurde diese Siedlung aus dem 1. Jh AC entdeckt und 1984 ausgegraben. Man sieht nur noch die Fundamente (Bild 4), aber es ist schon beeindruckend. Mehr darüber gibt es hier bei Wiki.
Man kann sich nicht verlaufen, denn es gibt Kennzeichnungen, wie und wo man gehen muss. (Bild 2)
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Wir befinden uns auf einer Halbinsel zwischen den Flüssen Ría de Muros y Noya im Norden und der Ría de Arosa im Süden.Geprägt wird die Halbinsel von dem Gebirgszug der Sierra del Barbanza, immerhin 600 m hoch.
Es ist schön mit dem Auto herumzufahren, oft genug denke ich daran, wie ich noch letzte Woche alles zu Fuße gemacht habe.
Wir fahren nun so weit südlich, bis es keinen Weg mehr gibt und biegen dann auf der anderen Seite in Richtung Norden ab. Unser nächster Stop sollte in Porto de Son sein.
Vorher entdeckt Freidrich ein Hinweisschild: Castro de Baroña
Wir wissen nicht, was das heißt, halten jedoch an und parken das Auto. Es gibt einen Wanderweg von über 6 Kilometern. Auf den Infotafeln sehen wir Bilder und beschließen, wir gehen ein kleines Stück davon. Wie gut, dass wir das gemacht haben.
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Vom Flughafen fuhren wir über Padron und diese Strecke kannte ich recht gut, bin ich sie doch erst vor kurzem zu Fuß gegangen. Ich erkannte genau die Stelle wieder, wo ich die Autobahn überquert habe.
Wir mussten übrigens 2,25 € Autobahgebühren bezahlen, dafür war sie fast leer und sehr gut zu fahren. Friedrich fuhr und war zufrieden. Der Wagen war so gut wie neu und es gab keinen einzigen Kratzer irgendwo. Das soll auch so bleiben.
Den ersten Stop machen wir in Boiro, aber dort hat es uns überhaupt nicht gefallen und wir fuhren schnell weiter nach Ribeira.
Ein schöner Ort, der uns gut gefallen hat. Es fahren auch Busse von Santiago hierher. (wenn sie nicht streiken!)
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Heute Morgen sind wir etwas früher aufgestanden, denn wir wollten gegen 10 Uhr am Flughafen sein, um unser Auto abzuholen.
Der Weg zur Bushaltestelle war nicht allzu weit. Ich messe jetzt ja immer mit meinen Tagesmärschen auf dem Jakobsweg.

Der Bus zum Flughafen fährt alle halbe Stunde ab und kostet 3 Euro pro Person. Die Fahrtzeit dauerte etwas länger als eine halbe Stunde.
Wir haben unser Auto über den ADAC bei Sixt gebucht und natürlich nur die kleinste Klasse. man fragte uns, ob wir einen größeren Wagen haben wollten, das würde nur 10 € pro Tag (oder so ähnlich) mehr kosten. Nö, wollen wir nicht. Zusatzversicherung? Falls ein Reifen platzt? Nö, brauchen wir auch nicht. GPS? Nee, habe ja mein Sygic-Programm. Tankfüllung kaufen? Auch nicht... Mit uns ist doch wirklich kein Geschäft zu machen.
Wir bekamen die Schlüssel und die Papiere, dann ging es los. (und klar, die günstigste Klasse gab es nicht mehr, wir haben einen Opel Korsa bekommen).
Unsere Route hatten wir uns so ausgedacht und sind auch genauso gefahren:
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Hi,
da ich mir meinen eigenen Bericht nicht zerschießen will, habe ich mal einen Kommentar-Thread eingerichtet.
Wir sind jetzt an unserem 1. Ziel im Nordwesten von Galicien angekommen. Es ist einfach nur schön in dieser Ecke. Wir haben viele Stops gemacht und das Wetter war wunderbar. Sogar eine Wanderung haben wir unternommen.Ich habe viele Fotos aufgenommen und sie warten nur darauf gezeigt zu werden.
Jetzt müssen wir aber erst einmal was essen und trinken, bevor es an die "Arbeit" geht. Ich habe mir immer schon eine Reise nach Galicien gewünscht, wir waren ja auch vor Jahren schon einmal hier, haben aber abgebrochen und sind weiter nach Porto gefahren, weil das Wetter einfach zu schlecht war und es nur geregnet hat.
Ein erstes Panorambild gibt es schon mal
Es ist vom Castro de Baroña, darüber erzähle ich später noch...Ach übrigens wir haben ein Upgrade beim Auto bekommen und unser gebuchtes Hotel war leider überbucht, wir haben aber ein ähnliches im selben Ort bekommen und es liegt direkt am Hafren mit Balkon. Wir sind zufrieden...

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Danke Angela, Du bist doch auch schon gewandert und in Tibet stelle ich mir das wesentlich schwieriger vor. Es ist wirklich nicht schlimm, man sollte halt nur auf seinen Körper hören, was er schaffen kann. Ich habe alte Menschen gesehen, einen blinden Mann der mit seiner Frau den Weg ging, einen Pilger, frisch am Knie operiert, er humpelte an einem Stock. Es gibt Rollifahrer, die den Weg meistern.
Ich freue mich jetzt auch auf gemütliche Tage in Galicien.

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Vielen lieben Dank! Ich freue mich, dass es euch auch gefallen hat. Ja, ich bin immer noch ganz begeistert. Es war so schön und ich glaube, ich werde es wieder machen...

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Die Abkühlung hielt nicht lange an. Gegen Mittag holte mich Friedrich zum Mittagessen ab. Der Regen hatte aufgehört und gegen 16 Uhr zeigte das Thermometer schon wieder schlappe 30 Grad im Schatten.
Wir machten einen Spaziergang und besuchten eine Deutsche, die hier nach Santiago gezogen ist. Von ihr haben wir noch einen tollen Tipp bekommen, welchen Ort wir unbedingt an der Nordostküste Galiciens besuchen sollten.
Vom Almeda Park hatten wir dann eine schöne Aussicht auf die Altstadt von Santiago de Compostela mit den vielen Türmen. Schade, dass die Kathedrale eingerüstet ist.
Als wir vor unserem Hotel noch einen Schlummertrunk zu uns nahmen, traf ich zwei Pilger aus Oregon, die von Lissabon aus nach Santiago gepilgert sind, weit über 600 Kilometer. Wir haben uns schon ab und zu auf dem Camino getroffen. Morgen fahren sie mit dem Zug nach Madrid und von dort geht es dann nach Hause.
Die Busse fahren heute wieder, so werden wir hoffentlich morgen gut zum Flughafen kommen, um den Wagen abzuholen.
Viele Grüße
Petra -
Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang durch den Ort und entdeckten einen anderen Park. Wir kauften ein paar Souvenirs für die Enkelkinder ein und auf dem Nachhauseweg entdeckten wir einen vegetarischen Laden, der aber zuhatte. Den wollen wir uns heute mal anschauen.
Das Wetter hat sich abgekühlt und heute regnet es auch ein wenig. Nach fast 4 Wochen nur Sonne, ist es mir egal, oder sogar ein wenig willkommen.

Ich bleibe hier im Zimmer und schreibe ein wenig, Friedrich macht einen Regenspaziergang.
Viele Grüße
Petra -
Gestern fand auf dem Praza do Obradoiro ein kleines Konzert statt. Wie wir später bemerkten, war es für irgendwelche Honorationen gedacht, die auf einem Balkon gegenüber erschienen und der Musik lauschten. Ich ging noch einmal in die Kathedrale, denn um den Pilgerweg zu beenden, wollte ich den Jakubus noch umarmen. Es war zwar eine lange Schlange dort, aber es dauert nicht lange. Man sagt, erst wenn man das gemacht hat, dann ist der Pilgerweg beendet.
Friedrich wartete derweil draußen. So hatte ich auch noch die Gelegenheit, die Heilige Pforte zu fotografieren, die immer nur im Heiligen Jahr geöffnet wird. (Bild 3)
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Am Abend geht man in eine Tapasbar, die Angebote sind schier unerschöpflich. Da bleibt nur noch die Qual der Wahl. Der Wein schmeckt uns immer gut und auch das Bier ist nicht zu verachten. Da wir bisher bestes Wetter hatten, saßen wir auch am Abend noch lange gemütlich vor unserem Hotel in einem Straßencafé.
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Wir hatten die Möglichkeit einen Blick ins erste Hotel am Ort zu werfen, da Pilgerbekannte dort übernachteten. (Bild 2 + 3) Es ist das älteste Hotel am Ort und war schon immer ein Pilgerhotel. Die Preise sind allerdings nicht gerade Pilgermäßig, denn sie liegen so zwischen 270 und 350 €uro (pro Nacht versteht sich!)
Noch heute bekommen die ersten 10 Pilger ein Frühstück/Mittagessen/Abendessen umsonst.
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Nach meinem Pilgerweg bin ich zunächst ein paar Tage noch in Santiago geblieben. Friedrich ist aus Deutschland hierher geflogen. Die Stadt ist voll mit Pilgern und dementsprechend groß sind dann auch die Angebote von Unterkünften, Souvenirläden, Gaststätten und Cafés.
Es gibt aber auch einige schöne Parks im Ort, hier gibt es kein geschäftiges Treiben.
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Galicien mit den Provinzen A Coruña, Lugo, Ourense und Pontevedra liegt im äußersten Nordwesten von Spanien. Die Hauptstadt ist Santiago de Compostela, der drittgrößte Wallfahrtsort nach Jerusalem und Rom.
Einiges über Galicien und Santiago de Compostela habe ich ja schon ausfürhlich in meinem Pilgerbericht geschrieben. (oder hier im Kurzbericht )
Nun wollen wir noch ein paar Tage an der rauen Küste von Galicien verbringen.
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Man muss ja nicht immer Sonnenschein haben.

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Heike, der Urlaub hört sich gut an!

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