In Porto angekommen, gab es wie auch schon in Brüssel, keinerlei Kontrollen, Schengen sei Dank.
Ich hatte mich nicht gut vorbereitet und wusste nicht, wie ich in die Stadt kommen sollte, daher ging ich in der Ankunftshalle zur Touristeninformation und bekam dort einen Plan von Porto und auch gleich die Metrokarte. Da ich drei Tage hierbleibe, kaufte ich mir für 15 Euro eine Drei-Tageskarte und kann damit alle Busse und Metrolinien benutzen. Nur wenn ich einsteige, muss ich die Karte an ein Lesegerät halten.
Die Metro war voll. Mit Ach und Krach konnte ich gerade noch einsteigen und das war´s dann auch. Festhalten musste ich mich nicht, denn ich stand eingeklemmt zwischen Menschen und Koffern. Da war ein Umfallen unmöglich. Ich hatte verschiedene Möglichkeiten, um zu meiner gebuchten Unterkunft zu kommen und entschied mich bis Bolhoa zu fahren und dann zu Fuß weiterzugehen.
Gleich nachdem ich die Metro verlassen habe, komme ich an die Kapelle der Seelen, Capela das Almas da Santa Catarina (Bild 2). Es ist eine schöne Kirche. Die Außenfassade ist mit Wandfliesen verkleidet.
Ich gehe die Rua Santa Catarina entlang, eine Einkaufsmeile, die für den Verkehr gesperrt ist.
An dem Majestic Café (Bild 4) knubbeln sich die Touristen, manche wollen in dem Café der alten Kaffeehauskultur frönen, ich habe gehört, die Preise sind gesalzen, aber die meisten wollen nur ein Bild erhaschen. ![]()

