Wir sind schon wieder unterwegs und machen eine Pause im Trentino. Es ist eine angenehme Fährt, nicht zu heiß, gute Straßen, nicht viel Verkehr. 200 Kilometer liegen noch vor uns.
Beiträge von Petra
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Raus aus Padua zu kommen, stellte sich als nicht so einfach dar. Wir fuhren ein paar Mal im Kreis und kamen immer wieder an derselben Stelle raus. Dann landeten wir auch noch auf der Autobahn, was wir überhaupt nicht wollten. Friedrich kämpfte mit dem Automaten, der das Geld für die Autobahngebühr einfach nicht annehmen wollte. Er (= der Automat) brüllte immer etwas auf italienisch und Friedrich gab Antworten auf deutsch.

Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und durften die Autobahn verlassen. Wir haben uns dann noch ein wenig verfahren, weil wir einfach nicht auf die SR 11 kamen, aber natürlich kamen wir heile wieder im Hotel an.
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
PetraNachtrag: Ich weiß jetzt nicht, ob ich das hier schon geschrieben habe, es ist eine Wohltat in Italien zu fahren. Die Temperatur ist wesentlich angenehmer und die Italiner fahren wirklich prima, im Gegensatz zu den Griechen. Es ist einfach stressfreier!
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Langsam schlugen wir den Rückweg ein. Friedrich hatte sich den Weg gut gemerkt. Ich wäre hoffnungslos verloren gewesen.

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Die astronomischen Uhr des Torre dell´Orologio stammt aus dem Jahr 1437. Man kann es auf dem Bild nicht gut erkennen, die Uhrzeit wird in 24 Stunden angezeigt.
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Wir laufen einfach so durch die Stadt, wir haben uns auch keinen Stadtplan besorgt, das ist auch mal angenehm. Man schaut sich an, was auf dem Wege liegt. ;D
Auch wir setzen uns auf die Treppen und machen eine kleine Pause. Vor uns ist ein Markt.
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Gut gestärkt liefen wir weiter und kamen zur Basilica cattedrale di Santa Maria Assunta, der Kathedrale von Padua. Leider war sie bis 16 Uhr geschlossen. So lange wollten wir aber nicht warten. Übrigens das Thermometer zeigte etwas über 30 Grad an. Im Gegensatz zu Griechenland konnten wir sagen, recht angenehm.

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Wir hatten Hunger und brauchten eine Pause, da kam uns dieser Toastladen gelegen. Wir hätten nur besser lesen sollen, denn es waren riesige Toasts, die dort angeboten wurden. So bestellten wir uns einen vegetarischen Toast und einen Mozzarelle-Toast und baten darum, dass sie die Portionen teilen mögen, da wir jeder eine Häfte essen wollten.
Puhh, das haben wir wirklich nicht besser gewusst. Ich habe meine Portion nicht geschafft und hatte somit gleich noch etwas zum Abendessen. Da wir mit dem Motorrad unterwegs waren, gab es ein Tonic- Wasser für mich und Friedrich trank eine Cola.
Lecker war´s aber!
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Padua ist eine schöne nette Kleinstadt, wir waren schon ein paar Mal dort. Daher hatten wir auch keine großen Vorstellungen, sondern wollten einfach nur ein wenig flanieren.
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Nachdem wir unsere Motorräder etwas erleichtert haben, fuhren wir nach Padua. Wir nahmen bewusst keine Autobahn, sondern fuhren die SR 11 entlang kamen durch einige nette Orte. Insgesamt fuhren wir 36 Kilometer.
In Padua suchten wir uns eine Parkplatz in der Innenstadt.
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Oh, das sind aber schlechte Aussichten! Dann müssen wir unsere Regenklamotten hervorholen.
Nein, morgen geht die Fahrt weiter, der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen, aber danke für den Tipp, damit (mit Regen) habe ich nicht gerechnet. -
Wir haben ein Hotel in Malcontenta gebucht, das war eine gute Wahl, denn mit Motorrad könnten wir ohnehin nicht nach Venedig reinfahren. Malcontenta liegt nur wenige Kilometer vor Venedig. Untergebracht waren wir im Hotel Palladio, sie bieten einen Bus-Shuttle nach Venedig. Es gibt eine Bushaltestelle genau vor dem Haus. Jede Stunde fährt ein Bus nach Venedig und auch wieder zurück bis 24 Uhr.
Checkin ist erst um 14 Uhr, wir sind aber schon gegen 10 Uhr im Hotel. Man gibt uns einen Schlüssel für den Gepäckraum. Dort bringen wir unser Gepäck hin, ziehen uns etwas luftiger an und dann geht es für uns weiter.
Wir haben uns kurzfristig überlegt, einen Ausflug nach Padua zu machen, dan waren wir schon ein paar Mal und es war ein Lieblingsort meiner Mutter.


Als wir von diesem Ausflug zurückkamen, checkten wir ein und sind sehr zufrieden mit unserem Zimmer.
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Am 03.09.2016 erreichen wir Venedig. Um 8 Uhr sollten wir ankommen, es wurde jedoch 9 Uhr und ehe wir zum Motorrad kamen, das hat gedauert, denn zunächst mussten erst die anderen Decks frei sein, damit die Rampe nach unten ausgefahren werden konnte. Wir hatten jedoch keine Eile.
Das Hafengebiet ist abgesperrt, man kommt nur einzeln durch eine Kontrollstelle. Es werden Ausweise verlangt, viele Autofahrer müssen ihren Kofferraum öffnen. Wir werden durchgewunken!
Hier ein paar Bilder von der Einfahrt nach Venedig, der Fährhafen liegt außerhalb, nicht dort, wo die Kreuzfahrtschiffe ankern. So bekamen wir noch nicht viel von Venedig zu sehen.
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Was haben wir für ein Glück.
Seit 15 Uhr fährt kein Vaporetti, denn es findet eine Regatta statt. So dürften wir Venedig komplett zu Fuß erobern, meine Füße glühen. Erst ab 20 Uhr ist der Wasserweg wieder frei gegeben. Die Armen, die gerade heute mit Sack und Pack anreisen. Sie müssen laufen...
Wir sitzen gerade gemütlich in der Trattoria vor dem Hotel Papadopoli ( Hochzeit Georg Clooney)., wo wir 2011 schon gesessen haben und es uns so gut gefallen hat. -
Noch ist es hier ruhig und beschaulich in Venedig, auch hier findet man viele ruhige Ecken, man muss sie nur finden und etwas abseits laufen.
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Hier kommt mein Kerzenbild. Es ist die Kirche in Malcontenta.
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Den nächsten Tag verbringen wir mit Kniffel und Bauernskat auf der Fähre. Es sind zu wenige Plätze vorhanden und scheinbar sind wir wieder über Igoumenitsa gefahren, das Oberdeck ist nun auch voll mit Autos und es sind viele Menschen an Board. Eine Jugendgruppe nächtig draußen wie so viele andere auch und singt und amüsiert sich.
Am Abend haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.
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16. Etappe von Patras nach Venedig- 33 Stunden Fährfahrt
Um halb 19:30 waren wir ja schon in Patras, man sagte uns ab 21 Uhr können wir auf die Fähre. Wir reihten uns in die Warteschlangen ein. Etliche Brummis waren vor uns.
Man kommt beim Warten mit so einigen anderen ins Gespräch. Eine Deutsch aus Passau fragte und, wie es uns auf Zakynthos gefallen hat, sie war dort auch im letzten Jahr, aber es gibt dort ja nur so entsetzlich enge Straßen und Wege. Mit dem Auto eine Qual. In diesem Jahr wäre sie auf Kefalonia gewesen, da sind die Straßen wesentlich besser. Wir können dazu nichts sagen, denn mit dem Motorrad kommt man ja fast immer überall hin.
Die Polizei fährt laufend ihren Runden, sie fordern uns auf, zwischen den Lkws nach vorne zu fahren. Ok, wir machen das. Hinterher erfahren wir, es werden Flüchtlinge gesucht.
Kurz nach 21 Uhr kommen wir auf die Fähre, wir dürfen sogar vor den LKWs rauf, als erstes. Das habe ich schon den ganzen Urlaub bemerkt, ich bekomme ganz oft mit, wie sich andere freuen, wenn ich mit dem Motorrad ankomme.

Wir müssen in den "Keller" der Fähre fahren. Friedrich befestigt meine Maschine, wir nehmen nur das Notwendigste mit und gehen nach oben zur Rezeption. Dort bekommen wir die Schlüssel für unsere Kabine.
Diese Fähre ist nicht so modern wie die auf unserer Hinfahrt von Ancona nach Igoumenitsa. Die meisten haben keine Kabine gebucht und sie schlagen überall ihre Bettenlager aus.
Die Abfahrt schauen wir uns von ganz oben an. Bye bye Griechenland Man sieht auf dem ersten Bild, dass das Oberdeck noch ziemlich frei ist, das sollte sich aber noch ändern.
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Nein Ingrid, wir sind einfach in die Innenstadt gefahren, haben die Motorräder abgestellt und sind umhergelaufen. Wir hatten kein bestimmtes Ziel. Diesen Abstecher haben wir spontan gemacht, da wir erst um 14 Uhr ins Zimmer konnten. So haben wir ein paar Sachen im Hotel deponiert und sind losgedüst.
Padua ist schlecht für Autofahrer, man wird verrückt, denn wenn man Pech hat, kommt man 3 x an derselben Stelle wieder raus.
Wir hatten ja Zeit 
Jetzt haben wir im Hotel eingecheckt, es gibt eine kleine Pause und dann gehen wir in die Dorfkneipe. Wir sind in Malcontenta untergebracht. Ein nettes Hotel gut gelegen. Vor dem Hotel gibt es eine Busstation nach Venedig, der alle Stunde fährt. Fahrtzeit 10 Minuten. Hin gibt es auch einen Hotelshuttle. Mal schauen, wie wir hinkommen. Wir haben bewusst kein Hotel direkt in Venedig genommen, denn mit dem Motorrad können wir ja eh nicht rein.
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SeeStern, das hast Du aber wirklich gut gelöst.

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