Und das gönne ich Euch ![]()
Beiträge von Petra
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So, wir sind nun in Piräus angekommen...
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In eine Werkstatt müssen wir nicht, aber die Kabel sind ja noch offen, es muss wieder ein Schutz herum. Sie sind ja nur mit Isolierband isoliert. Wenn es regnet, ist es nicht so gut. Friedrich hat schon vielitgenommen, aber eben kein Leerkabel. Das machen wir alles auf Ägina bei Nektarios.
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Das Ding schreibt wirklich viel Mist, wenn ich nicht aufpasse...
Also ich meinte natürlich Stockrosen... -
Macht euch ruhig lustig.
Ich sitze immer noch gemütlich draußen und genieße die laue Sommernacht in Delfi 
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Kiki, ich möchte auch gerne welchen haben. Meine Steckdosen habe ich ja von Heike
aber die dunkle Farbe gefällt mir auch sehr gut.
Ich muss ins Bett, wir wollen morgen schon früh los...
Gute Nacht!
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Nun fuhren wir zur Tankstelle und stellten fest, dass sie zu war. Die nächste war in Delfi. Eigentlich hätten wir uns noch den Apollon-Tempel anschauen wollen, aber wir hatten wirklich keine Lust mehr. Daher tankten wir nur noch die beiden Maschinen voll und fuhren nach Chrissa zurück.
Das war vielleicht ein Tag! Morgen fahren wir weiter nach Piräus und hoffen, dass wir eine Fähre nach Ägina bekommen.
Viele Grüße
Petra -
So weit so gut. Wir waren gesättigt und zufrieden, noch...
Dann wollten wir die Rückfahrt nach Delphi antreten, aber meine Maschine sprang nicht an.
oder genauer, sie sprang an, aber wenn man den Lenker bewegte, dann ging sie sofort aus. Nun war guter Rat teuer. Was tun, wir sind hier ziemlich weit ab vom Schuss, es ist Sonntag... was für ein Dilemma.Friedrich zog an Kabelsträngen und siehe da, es kam Strom an, dann wieder nicht, dann wieder doch. Ja das sieht nach einem Kabelbruch aus. Wir überlegten, ob wir die Maschine so roillen lassen können, es ja fast nur bergab und ca. 3 km von hier war eine Tankstelle. (die aber geschlossen war, wie wir später feststellten.) Da es aber einige Serpentinen gab, war uns das alles viel zu gewagt.
Friedrich beschloss nun doch die Ummantelung des Kabelstranges aufzumachen, um zu schauen, ob es irgendwo eine Unterbrechung gab. Die Frage war nur, wo aufschneiden. Wir hatten ein Taschenmesser, eine Erste Hilfe Schere und einen Nagelschere.
Friedrich hatte den richtigen Riecher. :,.) Die Stelle, wo er den Kabelbruch vermutete, befand sich unterhalb des Lenkradschlosses, eine sehr ungünstige Stelle.
Ich durfte Friedrich nicht groß mit Fotos nerven, er hatte ein ganz anderes Problem. Daher sind die Fotos auch nicht gut geworden. Man sieht jedoch deutlich, wo der Kontakt vom roten Kabel komplett unterbrochen war.
Auch beim grünen und violetten Kabel sah man Beschädigungen an der Ummantelung. Es war nicht so einfach, die Ummantelung aufzuschneiden etc.Manchmal musste ich nach Anweisungen arbeiten, weil meine zarten Finger besser hineingreifen konnten.

Zuerst wurden die beiden nur leicht beschädigten Kabel neu isoliert, dann mussten wir das rote Kabel soweit freilegen und abisolieren, dass wir die beiden Enden wieder miteinander verbinden konnten. Nachdem wir die Kupferdrähte zusammengefügt hatten, wurde auch die Stelle mit Isolierband umwickelt.
Juchhu und die Maschine sprang wieder an. Ein Hoch auf Friedrich!

Das ist jetzt schnell erzählt, hat uns aber ein paar graue Haare und einiges an Zeit gekostet.
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Es war heiß, wir hatten kein Wasser mitgenommen und an den historischen Stätten gab es nichts zu kaufen. Daher beschlossen wir, dass wir eine Pause machen. Es war mittlerweile auch Mittagszeit und wir konnten eine Kleinigkeit zu essen vertragen.
Da Delfi sehr touristisch ist, beschlossen wir ins ca. 11 km entfernte Bergdorf Arachova zu fahren. Wir stellten unsere Motorräder ab und machten einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Dann kehrten wir in ein Café ein. Zu essen gab es nichts, aber wir bekamen etwas zu trinken. In der Nähe gab es eine Croissant-Bar und ich kaufte dort 2 Käseteigtaschen.
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Wir wollten jedoch ins historische Delphi. Dieser Ort galt einst als Mittelpunkt der Welt und war für das Orakel berühmt.
Wir hätten es mal befragen sollen! Aber nein, wir schauten uns nur die alten Steine an und lasen Geschichten über die interessante Vergangenheit.
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Kabelbruch in Delphi
Der Tag fing so schön an. Wir frühstückten auf unserer Terrasse, es war windig und es gab ein paar Wolken.
Wir zogen uns leichte Motorradsachen an, denn heute wollten wir nicht weit fahren.Bis Delphi waren es gerade mal um die 10 Kilometer. Das neue Delfi ist sehr touristisch, Hotels, Gaststätten und Souvenirläden bestimmen das Bild.
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Wir waren heute in Delfi und hatten mal wieder Abenteuer pur. Meine Maschine ging kaputt, als wir in einem Bergdorf waren. Wir wussten erst nicht, was los war, Friedrich fand irgendwann heraus, dass ein Kabel kaputt war, nur wo und wie flicken? Er ist für heute mein Held, denn wir haben es geschafft... Ich durfte auch mithelfen, denn meine zarten Finger kamen besser dorthin.
Ich schreibe später noch ausführlich. Ich bin froh, dass es nicht passiert ist, als ich gerade eine Serpentine hochfuhr, Glück gehabt... -
Hier lässt es sich gut aushalten, die ersten beiden Bilder sind auch von unserem Mobilhome aus gemacht. Den Pool werden wir morgen mal ausprobieren.
Das war´s für heute!
Viele Grüße
Petra -
Unsere Unterkunft liegt ca. 11 Kilometer von Delfi entfernt. Ich hatte dieses Mal einen Campingplatz - Chrissa Camping - ausgesucht, der auch Mobilhomes vermietet Das war eine gute Wahl. Wirklich toll gelegen!
Unsere Aussicht ist einfach schön und wir haben eine kleine Veranda, wo wir am Abend sitzen können.
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Das Wetter war ideal, es war nicht zu heiß, allerdings kam recht viel Wind auf. Und na ja die vielen Kurven, ab Lamia ging es nur nur in Kurven hoch und runter, inklusive Serpentinen, Friedrich fand es cool, ich hatte irgendwann genug davon. Mit anderen Worten: Mein Bedarf war eigentlich gedeckt.
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Ab und zu vergaßen wir die GoPro bei den Stops auszuschalten und so machte sie lustig jede Minute weiter Fotos.

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Bei Lamia gab es eine große Baustelle und zwar dort wo wir zur Autobahn Thessaloniki/Athen stoßen. 10 - 12 Polizisten regelten hier den Verkehr.

Wir fuhren höchstens 5 bis10 Minuten auf der Autobahn, mussten dafür aber 30 Cent löhnen. Leider gab es an dieser Zahlstelle keinen Menschen, der das Geld annahm, sondern man musste es passend haben und in einen Behälter schmeißen. Wir standen zurerst an der rechten Seite, aber da konnte man nicht bezahlen, daher musste wir rückwärts "fahren" und zu dem anderen Kassenhäuschen wechseln. Dort fuhr aber gerade ein PKW rückwärts raus, der dachte ganz sicher an der anderen Seite steht ein Mensch. Pech gehabt.
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Hier ein paar Bilder mit der GoPro.
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8. Etappe von Meteora nach Delphi
Es waren "nur" 204 Kilometer, die wir heute fahren wollten, aber diese hatten es wieder mal in sich. Eine wirklich schöne Strecke. Anfangs hatten wir die Straßen fast für uns ganz allein, nur wenn wir durch die Ortschaften fuhren, gab es viel Verkehr. Auch die Beschilderung war nicht ganz so, aber Friedrich hatte immer den richtigen Riecher und somit kamen wir überall gut durch.
Nach 100 Kilometern mussten wir tanken. Dort trafen wir 3 Italiener, die von Platina kamen. In voller Regenmontur kamen sie angebraust. Sie hatten bis vor kurzem heftige Regenschauer. Wir hatten Glück und fuhren dem Regen davon.(Bild 2) -
Dimitri unser Touguide macht noch ein Bild von uns, dann ist er glücklich. Zum Schluss werfen wir noch einmal einen Blick auf St. Stephanos und dann ist die Zeit um, wir werden wieder zum Hotel gebracht.
Alles in allem hat es uns gut gefallen. Man hätte natürlich noch länger hierbleiben können, denn es gibt viel zu sehen.
Für uns heißt es aber, morgen geht es weiter nach Delphi.
Viele Grüße
Petra
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