Beiträge von Petra

    Liebe Post,
    nun ist es mir auch passiert. Am Samstag wurde ein Brief in den Briefkasten gesteckt. Es war ein Geburtstagsbrief für meinen Neffen, der heute Geburtstag hat. Ich habe extra eine schöne Karte gekauft, eine Geldgeschenkkarte. Da ist dann meist so ein Mini-Briefumschlag, da kann man man Geld reinstecken. Leider ist diese Karte dann immer etwas dicker und trägt auf. Die Langfinger wissen das natürlich. Außerdem war ich so blöde und habe noch was auf den Umschlag geschrieben und kleine Bildchen drauf geklebt.

    Eben schreibt mir mein Neffe, dass der Brief angekommen ist, die Karte ist auch drin, aber der Briefumschlag war seitlich aufgeschlitzt. Und was glauben Sie? Genau, das Geld war natürlich verschwunden!

    Pfui sage ich nur, Diebe und Gesindel nicht zu fassen. Wo sind wir nur gelandet? Ich finde es gemein, dass man heute nirgendwo mehr vor Diebstahl sicher ist. Mein Neffe ist traurig, denn er hätte das Geld gut gebrauchen können.

    Ein tolles Geburtstagsgeschenk! :mmad :mmad :mmad

    Und wer ersetzt jetzt den Schaden? Gehen Sie der Sache nach? Oder lassen Sie es im Sande verlaufen? Ich bin regelrecht wütend, dass Sie solche Langfinger beschäftigen. Der Dieb sollte sich schämen, aber er wird sicher weitermachen, denn es ist ja so einfach...

    Boah, was seid Ihr gut, als ich das "Ding" gesehen habe, dachte ich mir komisch, hier gibt es doch gar kein Zuckerrohr. Auf dem Rückweg habe ich dann Mechtild gefragt, was ist denn das: ja es ist ein Scherenschleifer. :KKopffass2

    Ich kenne so etwas nicht...
    Viele Grüße
    Petra

    Heute jährte sich der Todestag meines Vaters zum 10. Mal. So waren wir erst auf dem Friedhof, haben an einer Messfeier teilgenommen, die in rumänisch, ungarisch und deutsch abgehalten wurde. Danach saßen wir mit vielen Freunden bei Kaffee und kleinen Häppchen zusammen und man erinnerte sich an die Zeit von vor vielen Jahren.

    Wenn ich wieder zu Hause bin, dann werde ich noch einen Zeitungsartikel online setzen, der in diesen Tagen erschienen ist und etwas über den Verein und meinen Vater berichtet.

    Am Abend machten wir dann noch einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt in Temesvar.

    Morgen fliege ich wieder nach Hause, es war nur ein kurzer Besuch, aber ich weiß genau, im nächsten Jahr komme ich wieder.

    Viele Grüße
    Petra


    Kommentare und Bemerkungen gerne hierhin!

    Diese Unterkunft ist unmenschlich, es ist kalt, denn es gibt kein Holz zum Heizen. Das Kind ist bei der Nachbarin, denn dort ist es warm. Sie holt das Kind und wir lassen Lebensmittel dort. Auch für Holz werden wir (Hilfe für Kinder) sorgen. Morgen oder übermorgen, das versprechen wir ihr. Übrigens der Kühlschrank, der im Zimmer steht ist kaputt, Wasser holt sie sich in Flaschen.

    Nach diesem Besuch fahren wir in eine andere Gegend. Claudia Radu erzählt uns die Geschichte der 18-Jährigen, die mit ihrem Sohn (2 Jahre) und mit dem kranken Vater ihres Kindes zusammenlebt.
    Es ist keine schöne Geschichte. Sie erwartet und an dem Haus und wir gehen durch den Hinterhof und kommen zu Baracken. Hinter der weißen Tür (Bild 4) verbirgt sich ein Zimmer. Ich frage, ob ich fotografieren darf, ja klar meint sie. Es ist schlimm, was wir dort drinnen sehen.

    Am nächsten Tag trafen wir uns mit Claudia Radu, sie möchte uns zu zwei Familien bringen, die in Not sind.

    Zitat

    Die Sozialassistentin Claudia Radu hat bei sich zu Hause ein Tagesheim eingerichtet, in dem sie ehrenamtlich zusammen mit einigen Student/innen, die ein Praktikum ableisten oder ebenfalls ehrenamtlich mitarbeiten, etwa 15 Schulkinder aus sozial schwachen oder desorganisierten Familien ihres Wohnviertels betreut.

    Die Kinder kommen mittags nach dem Unterricht in die Tageseinrichtung, erhalten eine warme Mahlzeit und Hilfe bei ihren Hausaufgaben. Danach malen, basteln oder spielen die Betreuerinnen mit ihnen.

    Das Tagesheim „For help“ ist eine vorbildliche Einrichtung, durch die viele Kinder, deren Eltern sich nicht um sie kümmern oder den ganzen Tag arbeiten müssen, von der Straße ferngehalten und vor Verwahrlosung bewahrt werden und lernschwache Kinder Hilfe bei den Hausaufgaben und bei Lernlücken erhalten. Die Kinder kommen gern ins Tagesheim, weil sie hier mittags etwas zu essen bekommen und weil die Betreuer/innen liebevoll mit ihnen umgehen

    Als erstes fahren wir zusammen zu einer Familie, die etwas abgelegen wohnt. Man sieht dem Haus nicht an, dass es nicht aus Steinen erbaut wurde. Innen herrschen unzumutbare Zustände. Drei Kinder leben in der Familie. Die Zwillinge gehen gerne in die Schule. Wir bringen Lebensmittel mit und die Familie bekommt Holz zum Heizen. Der Vater ist auch zugegen, er bastelt "Ruten", die auf dem Weihnachtsmarkt für ein paar "Groschen" verkauft werden.

    Die beiden Jungen bekommen eine Tüte mit Süßigkeiten, die auch noch von den Grundschülern stammen, wie ich schon berichtet hatte. Sie freuen sich sehr, das merkt man.

    Hallo,
    ich habe mir ja ein neues Reiselaptop zugelegt, welches ich in diesem Urlaub mal so richtig testen kann. Es ist das Acer Aspire V11 Touch. Also ich kann auf dem Bildschirm wischen und clicken und es tut sich was. das hat manchmal Vorteile. :ttanzen
    Nun habe ich eben aber wieder bemerkt, dass ich das Touchpad nicht nutzen kann, sondern nur den Touchscreen. So einfach zwischendurch aus heiterem Himmel. Vermutlich habe ich irgendeinen Kurzbefehl eingegeben, der dieses auslöst.
    Vielleicht kennt jemand das Problem und hat eine schnelle Lösung parat. :tt+r
    Viele Grüße
    Petra
    Nachtrag: auf einmal geht es wieder. Ich habe gerade einen anderen Thread aufgerufen (Wortkette) und konnte auf einmal wieder mit dem Touchpad arbeiten, sehr seltsam...

    Im vergangenen Jahr war Dean oft krank und konnte nicht den Kindergarten besuchen. Seit einiger Zeit geht er regelmäßig und auch gerne hin. Das tut ihm gut. Die Wohnbedingungen haben sich auch verbessert, denn es wurden auch Renovierungsarbeiten in der Küche und im Bad durchgeführt.
    Dean bekam auch ein Kuscheltier, worüber er sich sehr freute.

    Der Oma gaben wir dann noch das Geld von dem Sponsor. Sie hat sich so gefreut und meinte, jetzt kauft sie als erstes Milch und Obst.

    Nach diesem Besuch fuhren wir wieder nach Hause, es war auch schon wieder spät geworden.

    Viele Grüße
    Petra

    Nun fahren wir zu Dean und Claudia, die mit ihrer Großmutter leben. Wir hatten im letzten Jahr über das Schicksal geschrieben (siehe hier) und wir haben einen Sponsor gefunden, der die Kindergartengebühr für Dean für ein Jahr übernimmt. Der Sponsor hat auch ein Päckchen geschickt und mir noch weiteres Geld mitgegeben.

    Das alles wollen wir persönlich abgeben. Die Freude von Dean war riesengroß, als wir mit dem Päckchen ankamen. Seht Euch die Bilder an, wie der Junge strahlt. Beim Auspacken war die Überraschung groß, so viele schöne Sachen. Auch die Oma freute sich sehr, denn auch für sie war einiges im Päckchen drin.

    Leider war die große Schwester von Dean nicht zu Hause. Sie liegt im Krankenhaus, sie hat Lungenentzündung und eine Stirnhöhlenvereiterung.

    Nach dem Essen sind wir wieder losgefahren. Als erstes haben wir eine junge Frau besucht, die 2 kleine Kinder hat. Wir haben Lebensmittel, auch Babynahrung, sowie Kleidung mitgebracht. Ebenso kommt in den nächsten Tagen eine Fuhre Holz, die Hilfe für Kinder bezahlt, damit die Familie ihre kleine Wohnung heizen kann.

    Am nächsten Tag war der 1. Advent und wir haben zum Mittagessen eingeladen. Es hat sich eingebürgert, dass ich immer an einem Tag deutsches Essen koche. Es gab als Vorspeise eine Kürbissuppe, als Hauptgericht Rosmarinkartoffeln mit Endiviensalat aus dem eigenen Garten und Schnitzel, für die Vegetarier habe ich vegetarische zubereitet und Kati hat für die anderen Fleisch-Schnitzel gebraten. Als Nachtisch gab es dann Eis mit heißen Kirschen und Sahne. <$§$


    Also ich sehe es wie Heike, ich verstehe nicht, warum die Hilfsorganisationen da nicht mehr zur Schwangerschaftsverhütung helfen.


    Mehr als kostenlos die Pille bzw. Verhütungsmittel zu verteilen und Aufklärung zu betreiben, kann auch eine Hilfsorganisation nicht machen. Insofern sehe ich persönlich das anders. Jeder Rumäne bekommt vom Staat kostenlose Verhütungsmittel und natürlich werden die jungen Frauen und Männer aufgeklärt, die Mütter, die schon viele Kinder haben beraten. Es ist aber nicht so einfach, wie das hier dargestellt wird. Die religiösen Einstellungen, die z. B. bei den Pfingstlern eine Rolle spielen, kann auch eine Hilfsorganisation nicht ändern. Das ist auch nicht unsere Aufgabe.

    Etwas ganz anderes Erfreuliches habe ich heute erfahren. Es gibt auch in Temesvar viele Straßenhunde. Auch hier war die Überlegung, diese zu töten. Es gab aber Initiativen, die sich dafür eingesetzt haben, dass die Hunde nicht getötet werden, sondern zwangssterilisiert und gechipt wurden.

    Was die Kleidung etc angeht. Da ich immer nur 20 kg mitnehmen kann, habe ich keine Möglichkeiten noch Sachen anzunehmen. Ich bekomme jedes Jahr immer gestrickte Socken, Mützen und Schals von einem Damenstift und habe auch ein paar Kuscheltiere von Silke bekommen, die ich mitgenommen haben. Damit hatte ich aber schon einen 2. Koffer mit 20 kg voll und Übergepäck mit dem Flugzeug ist einfach teuer. Wir (= Hilfe für Kinder) bekommen aber immer wieder auch Kleintransporter voll mit guter Kleidung, die auf privater Basis hierher gebracht werden. Diese Sachen verteilen wir dann auch an Bedürftige.

    Viele Grüße
    Petra

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