Beiträge von Heike

    Hier noch einmal eine der vielen besonderen Säulenfelsformationen

    Nachdem wir uns den Berg wieder runtergearbeitet haben, mögen wir so langsam keine Schotterpiste mehr... es scheint irgendwie kein Ende zu nehmen.

    Immerhin gibt es jetzt wieder einen FLuss.

    Und unser Auto ist nun wirklich völlig eingestaubt

    Dann haben wir es endlich geschafft: Vor uns liegt die aspaltierte 273 und der "See" Embalse Alicura - eigentlich ist es der Rio Limay, der durch den "See" durchfließt

    Für diese 69 km haben wir mit den Fotostopps 2 1/2 Stunden gebraucht

    Jetzt ist es vorbei mit Seen und Flüssen. Wir schottern uns mühsam den Berg hoch

    Hier finden wir den Mirador Maria "Moro" Paschetta, noch ziemlich neu, ich glaube 2016 gebaut, und vor dort einen Blick zurück ins Tal

    Als ich dieses Foto mache bemerke ich nicht, dass da eine ganz fiese Pflanze wächst.. sie hat lauter kleine stchende Kletten und ich habe etliche von den Dingern an meiner Leggings. Als ich sie abmachen will, stehe ich mir glatt einen Finger blutig

    Hier seht ihr noch einmal unsere Staubproduktion

    Diese Stelle nennt sich Casa de Piedra und hat eine sehr auffallende Felsformation

    Genau genommen zwei, denn ich stehe jetzt auf der zweiten und Jan auf der vom ersten Bild

    Hier mal etwas Fauna

    Es ist auffallend, dass es hier sehr besondere Felsformationen gibt - Viele Felssäulen, die einzeln stehen oder Spitzen, die aussehen wir Kirchturmdächer

    Und noch etwas Fauna - viel blüht hier nicht, wir sind ja am Ende des Sommers und alles ist trocken - Allerdings gibt es in den Orten die wunderbarsten Rosenstauden

    Nach dem Ende des Sees fahren wir am FLuss Rio Meliquina entlang und kommen zu diese schönen Stelle

    Auf der Strecke finden sich immer wieder schmals Flussbrücken, oft mit Holzbohlen belegt

    Kilometer um Kilometer werden wir durchgeschüttelt und unser Auto sieht mittlerweile so aus:

    Nur selten begegnet uns ein anderes Fahrzeug, ich glaube auf den letzten 35 km gar nicht mehr. Das ist auch gut so, denn jedes Auto zieht eine riesige Staubwolke hinter sich her - das ist der Blick aus dem Rückfenster

    Und ein weiterer FLuss begleitet unseren Weg, der Rio Caleufu

    Zur Abwechselung kommt mal was Neues: EIn Wasserfall!

    Cascada Vulinanco

    Und dann folgt der nächste See: Lago Machonico

    Und hier noch ein Panoramabild vom Lago Falkner

    Jetzt weichen wir von der ROute ab, die ansonsten auf Schildern der Miradore angegeben ist. Wir fahren jetzt die 63 entlang am Lago Meliquina - und das ist eine Schotterstraße.

    WIr fahren eine zeitlang neben dem See, sehen aber wenig von ihm.

    Hier ist niemand...

    Die Straße ist vom Zustand her sehr unterschiedlich - und sie ist 69 km lang !

    SO, der Rest der gestrigen Fahrt kommt heute abend. Jetzt geht es los in die Berge... gestern war es noch sehr sehr staubig, aber davon später mehr.

    Wenn man in ein Land fährt, das man so gar nicht kennt, ist es ja immer hilfreich Hinweise zu erhalten... aber eben nicht jeder Hinweis ist dann wirklich hilfreich. So war das bei meiner Erwähnung von Bariloche und Salta - aber Ihr seht, Bariloche ist wirklich toll - nicht der Ort, den braucht man nicht. Bis später

    DIeser See ist ganz anders als die vorherigen, denn es gibt einen langen Sanndstrand.

    Hier könnte man gut einen Tag verbringen.

    Ein belgisches Paar, dem wir bei den Miradors immer wieder begegebnet sind, bittet um ein Foto von ihnen beiden und macht dann auch eines von uns dreien

    Auch wenn es hier schön ist, wir haben noch ein Stück Weg vor uns, also müssen wir uns von diesem schönen See verabschieden

    Ein Stück weiter gibt es eine weitere Aussichtsstelle, von der man noch einmal einen anderen Blick auf den Lago Corrontoso bekommt

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    Neben der Straße verläuft jetzt ein Bergbach

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    Hier sprudelt es ordentlich. Ich spiele mal ein wenig mit der Belichtung herum

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    Als wir weiterfahren werden wir von einem entgegenkommenden Fahrzeug angeblinkt. Man muss hier mit Licht fahren - hast du das Licht an, Jan? Ja... der Grund für das Blinken war diese Kuh, eine zweite stand links auf der Straße

    Wir kommen zum nächsten See, den Lago Correntoso

    Kurz hinter diesem überqueren wir den Rio Ruca Malen und beim Blick von der Brücke sind wir von dem was wir sehen begeistert, so dass wir umdrehen und Halt machen, um Fotos z schießen

    Natürlich muss da der Abhang heruntergekrabbelt und auch noch einmal von unten fotografiert werden

    Und hier seht Ihr auf welcher Straße wir gerade fahren

    Und wer damit nichts anfangen kann - das ist die längste Straße die es in einem Land gibt: 5301 km

    Hinter dem Ort ist die Hölle los - Unmengen von Autos stehen am Straßenrand und überall Polizei - wir vermuten, dass hier gerade ein Motorradcrossrennen stattfindet... es zieht sich unheimlich lang bis wir wieder normal weiterfahren können

    Lustig finde ich hier die Polizei - die Motorräder haben hinten ein Blinklicht und es gibt sogar Wohnanhänger.... Leider ist das Foto aus dem AUto geschossen nicht ganz scharf

    Nun kommen wir zum Lage Espejo- Hier ist alles Mögliche verboten - man darf nicht schwimmen, nicht zelten, nicht dies und nicht das - Und was das bedeutet weiß ich nicht - wer kann spanisch?

    Es ist Sonntag und offensichtlich Familienzeit - hier wird lecker gegrillt

    Ein Stück weiter bekommen wir noch eine bessere Sicht auf den See

    Nun gelangen wir zu dem Ort Villa La Angostura. Dieser besteht aus einer großen Ansammlung von Ferienhäusern und Hotels. Der Ort selber sieht aus wir ein Schweizer Bergort. Wir hoffen hier in der Touristinfo eine Karte über die 7-SeenFahrt zu erhalten.

    In der Touristinfo gibt es leider nichts

    Auch hier gibt es jede Menge Schokolade

    Ansonsten ist dieser Ort irgendwie skuril

    04.03. Sonntag. Heute und morgen haben wir ein Auto.

    Aber bevor wir das abholen wird gefrühstückt. Ist im Preis inklusive. Hier ist alles sehr einfach, aber ich denke bei 91 Euro für 3 Übernachtungen für 3 Personen mit Frühstück kann man nicht viel erwarten. Es gibt Kaffee, Saft, Jogurt zum Trinken, Müsli, weiche Brötchen, Marmelade und eine Nusscreme. Etwas Obst, aber das ist schnell alle. Wir werden satt.

    Dann geht es zum Autoverleiher - wir holen das Auto bei Alamo ab. Bekommen ein größeres als bestellt.Und fahren los auf die 7 Seen Tour.

    Erster Stopp ist der Rio Limay. Hier beginnt auch der Nationalpark Nahuel Huapi

    Hier ein Blick auf den Nahuel Huapi

    Wir fahren die RN 40 entlang - sie ist 4800 km lang - aber so viel fahren wir nun doch nicht...

    Der Nahuel Huapi ist riesig . Hier ein weiterer Seitenarm

    und wir fahren noch ein Stück weiter und sind immernoch an diesem See

    Oh Mann, mein Kopf platzt auseinander von all den heutigen EIndrücken. Wir sind mit dem Mietwagen die 7 Seen Tour gefahen, davon 69 km auf Schotterpiste, aber es war beeindruckend. Hatte hier nicht jemand gefragt, was wir in Bariloche wollen? Ihr werdet es sehen... so viele tolle Bilder. Die Landschaft ist hier wirklich auch fantastisch. Ich mache ich mal ran an die Fotos

    Heute ist ein Markt mit Kunsthandwerkersachen wie Schmuck, gestrickte MÜtzen, was Getöpfertes... ich erstehe "meinen" argentinischen Ohrring und eine getöpferte Tasse

    Ansonsten ist die Architektur hier etwas eigen - irgendwo habe ich gelesen, es habe etwas österreichisches

    Parallel zum Wasser verläuft eine Einkaufsstraße mit Schokoladenläden, Andenkenläden etc.

    Und wo Schokolade ist darf diese Marke nicht fehlen


    Wir kommen zur Kathedrale

    Sie hat einen 69 Meter hohen Turm und ist neugotisch, aber erst von 1946 - deshalb findet sich dann im Inneren auch Waschbeton an den Säulen

    HIer zum Abschluss noch ein Flamingobild von Okke

    Sie wollten einfach nicht ihre Köpfe nach oben strecken...

    Und hier mein Schlafplatz auf dem Boden...

    03.03.

    WIr haben für 10.30 Uhr ein Taxi zum FLughafen geordert. Zunächst wird gefrühstückt, dann bringen Jan und ich das Auto zurück. Tanken konnten wir in bar bezahlen. Und mit dem Auto war auch alles ok. Nun schnell zurückgelaufen zum Hostel, 20 Minuten, und dann die Sachen in die Taschen geschmissen...

    Der Taxisfahrer war 10 MInuten früher da und für 450 Pesos geht es zum Flughafen

    Das ist die Maschine, mit der wir fliegen

    Wir sitzen vor dem Notausstieg in Reihe 14 und haben viel Platz. Jan und Okke sitzen rechts, ich links in der Mitte. Jeweils am Gang sitzen neben mir und Jan zwei junge Männer, die den ganzen Flug nur schnauben und husten - hoffentlich stecken wir uns nicht an.

    Der Flug ist kurz, 1 Stunde 35 MInuten. Es gibt sogar ein Getränk.

    Am Flughafen nehmen wir ein Taxi zum Hostel, Marcopolo Inn, für 400 Pesos.

    Das Hostel ist schlicht, Zimmer ebenso. Jan legt sich aufs Bett und sackt durch.... aber er bekommt ein neues Bett. Das Personal lästert was von "die großen schweren Deutschen, war aber freundlich gemeint.

    Im ersten Stock des Hostels gibt es das Frühstück und abends ist da auch ein Restaurant, aber auch eine Gästeküche, in der man sich selber etwas zubereiten kann.

    Jan und ich machen noch einen kleinen Gang in den Ort.

    Es ist hier sehr touristisch. Es gibt viele junge Leute. Jede Menge Läden mit Schokolade

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