Was das Wetter angeht, beneide ich Euch tatsächlich
Beiträge von Heike
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Kratersee und blauer Himmel..... der See ist auch ohne blauen Himmel blau

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Wünschen hat nicht geholfen.Wir haben mal wieder Weltuntergang
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23.06.17
Eigentlich wollten wir heute nach Bakkagerdir. Dort soll es eine große Kolonie von Papageientauchern geben und man soll sie dort fantastisch fotografieren können. Es sind 70 km von hier, und davon auch etliches an Schotterpiste. Doch das hat sich erledigt, denn heute saust mal wieder der Wind ums Haus und es regent, die Wolken hängen tief. Und der Wetterbericht für den Ort selber sagt noch schlimmeres voraus. Schade, ich hatte mich sehr darauf gefreut - aber so ist das in Island mit dem Wetter.
Unser Ziel ist heute Höfn.
Hier noch Fotos von unserer Unterkunft- mit eigenem Bad -
In dieser Gegend kann man auch an allen Wasserfällen, es gibt wohl auch noch einen 4., eine 2 - Tage-Wanderung mit Übernachtung machen, 35 km. Das ist bestimmt auch ene tolle Sache für diejenigen, die gerne wandern.
Wir fahren Auto - und zwar nunr nach Egilsstadir. Zunächst wieder die 28 km zurück bis zur Hauptstraße, und dann eine gut ausgebaute Straße ca. noch eine Stunde. Direkt vor Egilsstadir biegen wir rechts von der Hauptstraße ab und finden in 4,6 km unsere heutige Unterkunft im "Setberg" - eine Miniappartment mit Küchenzeile und eigenem Bad für 150 Euro die Nacht. Schnell fahren wir in den Ort rein und kaufen bei BONUS ein - heute versuchen wir mal etwas mit Lamm... Kilopreis rund 12,50 Euro... Es erweist sich als etwas wie Rippen beim Schwein - also viele Knochen und wenig Fleisch. Aber die dazu gekochten Kartoffeln waren lecker
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Man kommt zwar nicht ohne Wanderung direkt an den Wasserfall, hat aber nach nur kurzer Wegstrecke vom Canyonrand einen Blick auf den Hafragilsfoss
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Neben dem Dettifoss gibt es in unmittelbarer Nähe zwei weitere große Wasserfälle. Zum einen der Selfoss, der vor dem Dettifoss liegt und nur per Fuss, 2 km von hier, zu erreichen ist, und den Hafragilsfoss, der hinter dem Dettifoss liegt. Bevor wir mit dem Auto versuchen an den letzteren etwas näher heranzukommen, noch zwei Panoramafotos
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Und auch hier findet man überall diese kleinen zarten Pflänzchen
Okke traut sich noch einmal dicht an die Kante - -
Diese Naturgewalt ist einfach nur fazinierend
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Die Wassermassen stürzen auf einer Breite von 100 m 44 m in die Tiefe. Das gibt ein gewaltiges Tosen. Und dichter dran ist mir wirklich schon etwas mulmig
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Bis Zum Dettifoss sind es 28 km auf einer Schotterstraße, für die man rund 30 MInuten mit dem Auto braucht.
Von unserer Seite kann man auf jeden Fall weiter in den Canyon hineinschauen.
Der Dettifoss ist der größte Wasserfall im Nordosten Islands . Angesichts der Masse des Wassers und der Höhe, 44m, durch die Kombination aus Volumenfluss und Fallhöhe, ist er der leistungsstärkste Wasserfall Europas.
Vom Parkplatz aus muss man ein wenig herunterlaufen - wir sehen schon die Gicht hochspritzen -
Wir fahren jetzt weiter die Straße Richtung Egilsstadir. Hier ist es wenig bergig und es sind Unmengen von Radfahrern unterwegs.... oder besser gesagt, Unmengen von Begleitfahrzeugen mit Radfahrern. Vorneweg fahren 1, 2 oder auch mal 3 Radfahrer, dahinter diverese Autos. Weder Radfahrer noch Begleitfahrzeuge scheinen zu bemerken, dass auch andere Verkehrsteilnehmer auf der Szraße fahren. Da wird einfach an Stellen angehalten und Räder getauscht, wo auf der Straße eine durchgezogene Linie ist, man also nicht überholen soll (weil gefährlich). Oder die Radfahrer fahren mal eben auf der Überholspur und nebeneinander. Wir haben etliche solcher Gefährte binnen kürzester Zeit überholt. Die Fahrzeuge haben Schilder mit Nummern - ich konnte aber nicht herausfinden, ob es sich hier um einen Wettstreit handelt.
Wir biegen die 864 ab Richtung Dettifoss.
Wir hätten auch eine Abbiegung früher nehmen können, aber in unseren Landkarten steht diese Straße als "F" Straße drin, und solche dürfen wir nicht mit unserem Auto befahren. Später findet Okke im Internet, dass die Straße relativ neu asphaltiert ist und wir sie also doch hätten fahren können. Dies als Tipp für weitere Reisende. Welche der Seiten besser ist zum Anschauen des Wasserfalles, kann ich nicht sagen. -
Gute Idee mit dem Video - ich habe das ja schon ohne 280 km zu laufen 1978 einmal gesehen und war ziemlich beeindruckt von dem schwingenden Kessel, immer mit der Hoffnung begleitet, dass das Band auch hält und das Ding nicht plötzlich wie eine Kanonenkugel durch die Gegend schießt.
Aber Du hättest doch etwas schneller wandern sollen, damit du Christo einholst, umd die Kirche zu sehen, bevor dieser sie einpackt....
Ich wünsche Euch jetzt noch schöne gemeinsame Tage -
Auch wenn dies ein prachtvoller Ort ist, wir müssen uns trennen. Auf Bild 4 seht Ihr noch einmal das Krafla-Kraftwerk.
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Nun geht es in die entgegengesetzte Richtung, Richtung Egilsstadir, und dann biegen wir links ab in die 863 am Kraftwerk Krafla vorbei, denn dahinter findet sich ein weiterer blauer See
Wir steigen auf den Kraterrand und erblicken einen wunderbaren blauen See.. der aber noch wunderbarer sein könnte, käme nur die Sonne hinter den Wolken hervor
20 Minuten warten wir auf die "Erleuchtung" des Sees. Es ist nicht windig, aber doch frisch und der Boden feucht, was ich in meinen Schuhen spüre.... aber es hat sich doch allemal gelohnt -
An einige der Brodestellen darf man nicht so nah herantreten und sie sind abgesperrt. Das hat seinen guten Grund. Der Boden ist sehr instabil und man bricht durch, wenn man Pech hat. Ich glaube, ein Bad in Schwefelsäure tut der Haut nicht so gut
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Nur ein kleines Stück weiter liegen die Solfatare von Hverarönd, unterhalb des Námafjall. Es sind befinden Schwefelquellen mit einem Geruch, der einem durchaus den Atem rauben kann. Ist man aber eine Weile da, gewöhnt man sich dran
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Es geht weiter - von einem Hügel aus haben wir noch einmal einen Blick auf den blauen See und den Myvatn. Hier habe ich auch noch Panoramabilder gemacht... die folgen
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Geiserhafte Gestalten und Geisterfahrer gibt es hier auch

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Meine Männer stehen hinter einen Schwefeldampfwand. Der Dampf strömt aus diesem Steinhaufen, neben dem ein Warnhinweisschild steht - leider kann man dieses im Dampf nicht erkennen

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