Zunächst geht es gemächlich den eher schmalen Fluss entlang, oder wie man es bezeichnen soll. Dann kommen wir in freieres Gelände, und nun nimmt das Boot richtig speed auf - ich muss mich festhalten und rechts neben mir spritzt das Wasser hoch - die Haare stehen uns vom Winde zu Berge oder wehen in alle Richtungen. Meinen Hut habe ich lieber abgenommen, Okke seinen auch. Hier erkennt man gut, dass Evergaldes Grasfluss bedeutet und ein tropisches Grasland ist
Beiträge von Heike
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Wir wollen jetzt noch eine Fahrt durch die Evergaldes mit den aus Fernsehberichten bekannten Booten machen. Es gibt diverse Stellen, wo man das tun kann.Wir halten an zwei Stellen - der Preis scheint gleich zu sein- 23 Dollar pro Person. Aber bei beiden ist auch eine Alligatorenshow dabei und die Fahrt soll 20 Minuten dauern. Ich will keine Alligatorenshow. Also fahren wir noch eine Stelle weiter. Dort ist nicht so ein Gerummel wie zuvor. Alles sieht beschaulich aus. Die Fahrt soll 40 Minuten dauern und kostet 22 Dollar pro Person. Die nehmen wir. Wir müssen noch etwas warten und ich gehe im dazugehörigen Imbiss aufs Clo - Igitt, kann ich nur sagen...

Dann kommt unser driver - außer uns gibt es nur noch drei die mifahren.
Dann geht es los -
Da habt Ihr ja Glück gehabt!
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Im hinteren Bereich des Dorfes gibt es einen Holzsteg, von dem man einen Ausblick auf die Everglades (heißt es eigentlich die oder den?) hat - im Prospekt ebenfalls als sensationel beschrieben....
Dann gibt es noch ein Gebäude mit der Aufschrift Museum. Das beste an diesem ist, dass es innen angenehm kühl ist. Ansonsten hängen dort ältere Bilder aus dem Stammesleben - mir werden die Leute richtig unsympathisch bei dem Bilder, auf dem eine Schildkröte gerade zu Ragout verarbeitet wird - und es gibt ein paar Kleidungsstücke und Utensilien. Ja, und dann haben sie ein Gehege in dem lahm diverse Alligatoren liegen und eine Schildkröten herumschwimmen und wo es wohl dann auch eine Alligatorenshow gibt- keine Ahnung wann und wie oft. Die 30 Dollar hätten wir besser anlegen können.
Ich habe keine Ahnung, ob das immer so ist - da man es aber erst weiß, wenn man die 30 Euro bezahlt hat (man kann übrigens nicht durch den Eingang schauen, der ist verdeckt - kann ich nur jedem davon abraten dieses Dorf anzusehen -
Als wir wieder im Auto sitzen, trifft uns fast der Schlag: 102 Fahrenheit - 39 Grad
Nur ein kleines Stückchen weiter ist das Indianerdorf der Miccosukee. Das wollte ich mir gerne anseheen.
ANGELA: Weiterfahren!
Das Ding ist ein Nepp. Für 10 Dollar Eintritt pro Person gelangt man auf das sehr überschaubare Gelände. Dort finden sich einige offene Hütten, die Kochstelle, Essstellen darstellen sollen. Laut der Beschreibung des Prospektes sieht man verschiedene Handwerke wie Perlenaufziehen, Holzarbeiten etc. Einzig und allein saß eine alte Frau unter einem der Dächer, vor ihr zahlreicher Perlenschmuck ausgebreitet und sie arbeitete wohl auch an irgendetwas. Unter einem anderen Dach lagen irgendwelche Holzgeräte. Ein Mann nutzt einen Laubsauger....und ansonsten schien der Ort mehr oder weniger ausgestorben -
Bei den Durians gibt es keine Geldstrafe? Okke meint, da wird man gleich erschossen :,.)
Als ich beim Aufruf Deines Berichts die Schildkröten sah, dachte ich erst, jetzt ist was bei den Berichten durcheinandergekommen
sehen ja aus wie meine aus den Everglades- DANKE! -
Beate, da gebe ich Dir Recht - Für Florida spricht das Wetter, Sonne und Wärme, das warme Wasser - und es ist - wie übrigens die gesamten USA -ein sehr angenehmes Reiseland. Man kommt mit der Sprache gut klar, man kann alles gut vorausplanen und buchen, die Kosten sind überschaubar und eher niedrig, und die Menschen sind sehr nett und sehr sehr hilfreich. Und an dieser Stelle fällt mir dann ein Lied von TOCOTRONIC ein :Aber hier leben, nein danke...
So, dann geht es mal weiter mit dem Bericht -
Schön, dass Ihr wieder gesund zuhause angekommen seid und schade, dass Ihr schon wieder zuhause seid. Ich habe so oft lachen müssen bei Deinen Berichten, auch der Schluss mit Bier und und Birne hat mir gefallen. Und die indischen Männer spinnen einfach. Nun hoffe ich auf viele tolle Bilder
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Wir sind in Miami Beach angekommen. Okke hatte einen tollen Flug von Key West nach Miami, von Miami nach Tampa und von Tampa nach Fort Lauderdale, wo wir ihn wieder eingesammelt haben. Jan und ich sind mit dem Auto zurück und haben unsere Eindrücken vervollständigt. Vom Rande Miamis bis zu unserem Hotel in der Collinstreet 6300 in Miami Beach haben wir sage und schreibe 2 Stunden durch den Feierabendverkehr gebraucht. Jetzt bruzzeln die Kartoffeln und gleich wird ein Steak in die Pfanne gehauen.
Und vom Fenster sehen wir ein klitzeskleines Eckchen Meer zwischen 2 Hochhäusern. Bin gespannt wie lange wir hier brauchen um ans Wasser zu kommen. Ich glaube ich habe da heute keine Lust mehr zu es zu erkunden. Morgen ist auch noch ein Tag
Der Hut hat 24,99 Dollar gekostet - das Fahrradfahren war knapp drüber mit 25,50
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Dann geben wir die Fahrräder zurück und zahlen 25,50 - bezahlt wird erst nach Rückgabe, da dann die Zeit, die man die Räder hatte, erst festssteht. Hier noch ein paar Bilder neben dem Besucherzentrum
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Wir schaffen in der Stunde 2 Meilen hin und 2 Meilen zurück- mit Fotostopps. Okke meint es wären 4 Meilen pro Richtung gewesen - egal.Zurück weht guter Gegenwind - angenehm, aber auch anstrengender zu fahren
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Hier noch ein paar Bilder - es ist schon toll, wie nah man an die Tierre kommt - mit Teleobjektiv natürlich noch näher

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Bei uns ist 9.25 Uhr und hier haben wir keine Küche... ich habe zwar Besteck mit, aber vergessen einen Teller einzupacken - aber wir haben uns mit Deckeln von den Roastbeefdosen beholfen, die uns den Tellerersatz gaben. in einer halbe Stunde geht es los - wir bringen Okke zum Flughafen, der von hier aus zurück nach Fort Lauderdale fliegt mit ein paar Zwischenstationen. Dort sammeln wir ihn um 18.30 wieder ein und hoffen, dass er tolle Fotos mitbringt. Wir fahren mit dem Auto zurück, diesmal nach Miami Beach. Bin gespannt auf die nächste Unterkunft....
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Streicheltiere sind das allerdings nicht...
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Hier Babyalligatoren
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Es ist mörderisch heiß, und der leichte Wind macht es auch nicht besser.
Links vom Weg ist die Grasflusslandschaft - Everglades heißt der Fluss, der durch das Grass fließt, denn genaugenommen istt es ein Fluss. Und rechts ist ein Wassergraben, mit sehr vielen Seerosenblättern - die Blüten kommen gerade erst, an dem man immer wieder Schildkröten, Alligatoren und Vögel sieht. Hier auch ein Reihernest -
Es gibt einen Rundweg, den man auf verschiedener Weise absolvieren kann. Der Rundweg hat eine Strecke von 15 Meilen
Man kann ihn mit einer "Tram" fahren, die ein Gefährt auf Rädern ist -http://www.sharkvalleytramtours.com/
Diese Tour dauert zwei Stunden. Eigentlich wolltenn wir sie machen, die Wagen sehen aber nicht sehr einladend aus.
Dann kann man die Tour mit dem Fahrrad selber fahren - Angela, das ist dann was für Dich!. Die Radmiete beträgt 8,50 Dollar für eine Stunde. Oder man geht zu Fuß. Zu Fuß ist ausgeschlossen, da viel zu heiß. Mit dem Rad will Jan nicht - er traut sich dei Strecke nicht zu, aber wir überreden ihn zu einem Kompromiß - wir mieten für eine Stunde ein Rad und fahren eben nur ein Teilstück. Die ganze Tour dauert 2-3 Stunden. -
Jetzt kommt das neue Teleobjektiv zum Einsatz - Jan betreibt die Filmkamera, ich nehme seinen Fotoapparat und habe so zwei zur Verfügung
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Ein neuer Tag und heute fahren wir in den Everglades Nationalpark. Der ist riesig und es gibt verschiedene Stellen, wo man reinkommt. Wir fahren zu der Stelle, die nahe beim Milwaukee Indianerdorf ist - Shark Valley
Der Eintritt zum Park kostet 10 Dollar, aber da ich noch eine Karte für alle Nationalparks habe, kommen wir umsonst herein.
Heute istt es sehr sehr warm - ich rate jedem, den Park Tageszeit so früh wie möglich aufzusuchen. Undd ganz viel Wasser mitzunehmen
Am Besucherzentrum sieht man schon die ersten Tiere -
Wir kehren zurück zum Hotel und begeben uns nach einer Pause gegen 17 Uhr an den Strand, wo man es um diese Uhrzeit gut aushalten kann. WIr brauchen gute 10 Minuten bis zu der Stelle, wo wir an den Strand kommen, den wir vom Hotel aus fast sehen können....Links die Hochhausreihe, rechts kleine Häuser - direkt am Strandzugang das erste kleine Haus kann man mieten - das wäre dann ein Traumurlaub.... Jan maschiert ins Wasser, es geht flach rein, gibt Wellen und erscheint wärmer als 24 Grad.
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