Danke für die Heimflugwünsche, haben geholfen.... Der Rest vom Urlaubsbericht folgt dann in den letzten Tagen.
Leider gab es auf dem Flughafen Kopenhagen kein freies Internet - die Zeit hätte ich ja wunderbar für den restlichen bericht nutzen können. Kopenhagen ist gerade zu meinem Hassflughafen geworden... Nachdem ich ca. 1 Stunde gewartet hatte, verringerte sich die Schlange bei der Gepäckaufgabe mächtig und ich dachte, jetzt oder nie. Das ging dann eigentlich auch schnell, und dann kam der Hammer - wir können das Gepäck nicht annehmen, weil es auf Jan Behm läuft und der muss persönlich das Gepäck aus Sicherheitsgründen abgeben. Das sei auch in Deutschland so.Das gilt überall...Da kennen die mich aber schlecht - ich will es verkürzen - tut mir ja leid für die, die hinter mir standen und dachten, gleich sind sie dran. Aber ich habe gefühlte 15 Minuten, vermutlich nur tatsächlich 10 Minuten so rumgenervt und bin nicht von der Stelle gewichen, habe denen in Englisch erklärt, dass ich seit 5 Uhr unterwegs sei (ein bißchen Übertreibung muss ein) und anfangen würde zu schreien bzw. heulend zusammenbreche, wenn sie jetzt das Gepäck nicht annehmen, mein Mann sei jetzt nach Kopenhagen rein gefahren usw. Erst haben sie erklärt das ginge nicht, das Gepäck würde dem zugeordent, der alphabetisch als erster steht, und das sei Jan. Daraufhin meinte ich J käme vor J ( dummerweise habe ich einen Doppelnamen, der mit einem Buchstaben nach dem Namen meines Mannes beginnt) ... schließlich haben sie unsere Bordkarten zerissen (die wir bereits am Automaten geholt hatten) , diese nochmals ausgedruckt und gemeint, dass sie nun mir das Gepäck zuordnen und weg war es. Das Lustigste war dann aber, dass das Gepäck definitiv auf Okkes oder Jans Nachnamen, nicht auf meinen lief - und beide waren ja nicht da.
Okke meinte hinterher, dass das nicht zu verstehen ist. In Norwegen schmeißt man sein Gepäck selber aufs Band und scannt es ein ... da fragt kein Mensch wem das Gepäck gehört. Ich hatte alle drei Ausweise dabei, alle drei Bordkarten- verstehen kann ich den Stress nicht.
Ich bin dann mit dem Shuttlebus zu der Stelle gefahren, wo Jan und Okke schon standen um Flugzeuge zu fotografieren. Die Sonne schien längere Zeit und da war es recht nett. Später wurde mir etwas kühl.
Ansonsten lief der Flug einwandfrei und auch der Abholdienst hat geklappt.
Jan liegt schon im Bett, denn sein Kollege hat jetzt Urlaub und das bedeutet für Jan 3 Wochen Frühdienst 6.00 Uhr...
Jupp, Deinen Sohn konnte ich in Trondheim nicht ausmachen...
Und ansonsten kämpfe ich um die Gletscherfotos