Beiträge von Heike
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Abends suchen wir nach einer Möglichkeit zum Essen. Sowohl im Reisebüro als auch Reisende, die wir getroffen hatten, meinte, dies sei hier kein Problem, es gäbe viele Restaurants. Aber vielleicht stellen wir uns blöd an – aber soviele finden wir nicht und einige sind recht teuer.
Schließlich haben wir keine Lust mehr weiter zu suchen und entscheiden, dass wir hier im Guesthouse heute essen. Es kostet 250 pro Person ( also ca. 14 Euro)und soll ein Buffet geben. Essen gibt es um 20 Uhr.
Das Essen ist sehr lecker, aber als ich es gleich bezahlen will stellt sich heraus, dass es nicht 250 sondern 350 pro Person kostet, also je 20 Euro…. das ist dann doch recht heftig für die Reisekasse…
Jetzt müssen wir rechnen, da wir durch den Bootsausflug doch einiges an Euro verloren haben und durch meine kaputte Kreditkarte und Jan und Okke ohne Pin auch nicht so recht an unser Geld herankommen…. -
Donnerstag 29.3.2012
Heute mit Klimaanlage geschlafen und mir war es nachts irgendwann zu kalt. Die Klimaanlage war auf
19 Grad gestellt. Ich habe mir zwei Handtücher geholt zum Zudecken, aber immer noch gefroren. Dann die Klimaanlage ausgestellt. Doch es wurde dann stickig. Müssen wir in der nächsten Nacht mal höherstellen.
Ansonsten haben wir den Tag ganz gemütlich mit Lesen, Würfeln, Schwimmen, Sonnen und Musikhören verbracht-Urlaub.
Dass größere Nachbarhotel hat ein Schildrkrötengehege und unseres ein kleineres. Da gibt es auch Babyriesenschhildkrötem!
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Die Bucht ist groß und man kann wunderbar am Strand entlanglaufen. Zum Schnorcheln ist hier nichts. Es gibt Sand im Wasser. Zum Schwimmen wunderbar.
Jan entdeckt einen Supermarkt in erreichbarer Nähe.
Mittwochs sind hier ab 17 Uhr Marktstände mit Souvenirs und Essenstände und dort holen wir uns sehr günstig etwas zu essen. Jan und Okke nehmen je 2 Fischspieße mit leckerem Reis, ich Reis und Lammcurry und dazu gibt es einen ganzen Liter frischen Mangosaft. Und für alles haben wir 200 Rupien, also ca. 11,50 Euro für alles bezahlt. Schade, dass es diese Essenstände immer nur am Mittwoch gibt.
Für das Abendbrot haben wir uns noch Brot, Wurst und Käse geholt.
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Mittwoch 28.3.12
Um 6 stehen wir auf, duschen, kochen unseren Kaffee – wir haben gestern sogar von der Unterkunft en Kännchen Milch, Neskaffee und eine halbe große Frucht, ich meine Mango, für heute morgen erhalten.Wir kochen lieber unseren eigenen Kaffee und essen dann die Frucht dazu.
Punkt 7 steht unser Fahrer vor der Tür und bringt uns zum 600 m entfernten Hafen.
Dort liegt eine Fähre – die fährt über Praslin nach Mahe, aber wir dürfen nicht einsteigen. Um 7.30 fährt nämlich eine weitere Fähre eines anderen Anbieters nach Praslin, und für die haben wir das Ticket. In Praslin müssen wir dann in genau die vor uns liegende Fähre nach Mahe umsteigen…. Wir schütteln nur mit dem Kopf. Aber vermutlich musste das so sein, da wir am Anfang ja nur bis Praslin gereist sind…. und dann von Praslin nach La Digue extra.
Um 7.30 fährt also die größere Fähre los und wir hinterher. Nach 15 Minuten haben wir dann Praslin erreicht und steigen in die andere Fähre um, die uns in einer Stunde nach Mahè bringt. Dort steht der Fahrer mit dem Schild von unserem Reiseanbieter und bringt uns an den Strand von Boilau ins Augerine Guesthouse, wo unser Zimmer noch fertig gemacht wird. Wir sind sehr angetan von dieser Unterkunft, die direkt am Strand liegt. Das Zimmer ist groß, es gibt eine Klimaanlage und die ganze Anlage macht einen netten Eindruck. Und man hat hier Internetempfang für das bezahlbare Internet – freies gibt es leider auch hier nicht, obwohl das Hotel über einen Internetzugang verfügt. Egal – wir gönnen uns jetzt jeder jeden Tag eine Stunde für 1oo Rupien, also zwischen 5 und 6 Euro.
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Dienstag 27.3.2012
Zum ersten Mal im Urlaub haben wir Regen. Gut, dass wir bereits alles, was zu sehen war, gesehen haben. So sitzen wir gemütlich und ohne jeden Stress auf der Terrasse, lesen, würfeln. Es regnet ca. 2 Stunden, aber im Hintergrund sieht man bereits blauen Himmel. Es ist also klar, dass das heute kein Dauerzustand ist.
Gegen 14 Uhr gehe ich dann an den Strand. Als ich an der Kirche vorbeikomme sehe ich, dass da was los ist. Viele Menschen sitzen in der Kirche und davor stehen welche, Weiß und schwarz gekleidet mit weißen Blumen in der Hand. Eine Hochzeit? Dann baut jemand ein Gestell auf und ich denke, nein, eine Beerdigung. Wie passend, denn heute ist der Todestag meiner Mutter.
Okke und Jan ziehen los ins Wasser die Schildkröte suchen. Nach ca. einer Stunde kommen sie wieder raus und haben sie diesmal nicht gesehen. Ich übernehme die Kamera und mache mich nun auch auf ins Wasser, dass mittlerweile deutlich gestiegen ist. Da ich aber alleine bin traue ich mich nicht durch den Riffdurchgang zu schwimmen, sondern bleibe davor. Das ist eher enttäuschend, denn es gibt kaum Fische. Schließlich begegne ich doch dem einen oder anderen und versuche ihn mit der Kamera, deren Batterien mal wieder den Geist aufgeben, zu erwischen. Und dann ist plötzlich in dem flachen Wasserbereich eine Schildkröte vor mir – ich habe mir irre gefreut.
Als ich wieder aus dem Wasser raus bin, zieht Okke mit der Kamera gleich ab in die Unterkunft. Jan und ich warten den Sonnenuntergang ab.
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Maxi, Irland ganz bestimmt! Freue mich schon auf Deine Bilder!
Erhard, DANKE!
Als ich vorgestern hier saß und die Sachen einstellte, gab es von nebenan Musik und ich dachte mir, hört sich an wie Deutschland sucht den Superstar mit nicht der besten Besetzung... Okke meint, er hätte heute in Victoria in einem Fernsehladen so etwas gesehen, als wenn es hier tatsächlich eine Seychellen sucht den Superstar-Ausscheidung gegeben hätte.....
So, aber jetzt geht es weiter und wenn ich mit der Zeit hinkomme, seid Ihr auf dem Laufenden... -
Am Nachmittag gehen wir wieder zum Strand. Diesmal zahlen wir nichts für die Liege. Dort wo man bezahlen sollte, bei der Rezeption einer Anlage, ist niemand zu sehen…. also lassen wir es draufankommen und es kommt auch niemand.
Als das Wasser hoch genug ist, gehen Jan und Okke los zum Schnorcheln und haben Glück. Sie sehen eine Schildröte und diesmal gelingen die Fotos.
Sie sind lange unterwegs und dies bedeutet, dass ich heute nicht mehr zum Riff komme, denn alleine will ich mich nicht vor das Riff wagen. Es ist zwar auflaufendes Wasser, aber ich kenne hier die Strömungen nicht. Und sicher ist sicher.
Heute warte ich den Sonnenuntergang nicht ab. -
Hier gibt es kaum Bäume und es ist irre heiß. Wir gehen nach links bis zu den Felsen am Ende der Bucht. Diese kann man überqueren und kommt dann zur Nächsten Bucht, Petit Anse. Das Ersteigen der Felsen ist mühsam, Jan gibt auf. Okke und mir läuft der Schweiß in Strömen herunter. Oben angekommen entscheiden wir, dass das reicht. Eigentlich schade, denn hinter dieser Bucht liegt Anse Cocos, und das soll ein weiterer besonders schöner Strand sein. Aber dies hätte die Durchquerung der nächsten Bucht in voller Sonne – auch hier keine Bäume, - und weiterer Ersteigung von Felsen bedeutet – und dann alles noch einmal zurück-Man muss nicht alles sehen. Wir klettern zurück und finden Jan im Schatten sitzen. Eine Weile setzen wir uns dazu und trinken unser Wasser. Dann laufen wir zurück zu den Fahrrädern, die wir am Beginn des Strandes abgelegt hatten, und fahren zurück. Ich hatte gedacht, dass auf dem Rückweg mehr zu Schieben wäre, aber war nicht.
Zurück nehmen wir noch eine weitere Inselstraße, die uns wieder zum Hafen führt. wo Jan im Internetcafe meinen Hut wiederfindet.
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Montag 26.3.2012
Nach einer weiteren warmen und lauten Nacht und dem üblichen Frühstück entscheiden wir uns heute noch einmal Fahrräder zu mieten. Frühzeitig fahren wir los. Diesmal hinein ins Landesinnere. Was ist das Landesinnere auf La Digue?Der Reiseführer sagt, alles was 100 m vom Strand entfernt ist.La Digue ist nur 5 km² groß und hier leben ca. 3000 Menschen. Also alles sehr überschaubar.
Es geht unter Bäumen durch, angenehm schattig, aber leider zum Teil bergauf, denn dass Innere der Insel ist hügelig oder bergig (für Österreicher wohl eher hügelig, für Hamburger bergig.)
Trotzdem ist das Schieben des Rades, was teilweise nötig ist, erträglich Die Fahrstrecken überwiegen. Und da wir viel Schatten haben ist es auch nicht so schlimm, dass ich heute ohne Hut unterwegs bin.
So überqueren wir die Insel und kommen Grand Anse auf der anderen Seite. Es ist eine große Bucht, an der die Wellen heranrollen und an der das Schwimmen wegen Strömungen auch durchaus gefährlich ist. -
Kühles auflaufendes Wasser kommt uns entgegen. Okke Schwimmbrille war vorher, im niedrigen Wasser undicht, was offensichtlich auf den 34 Grad Wassertemperatur beruht. Hier ist sie wieder dicht (vermutlich sind es nur 30 Grad…). Wir sehen ganz tolle Fisch. Ziemlich tief im sandigen Bereich sehen wir einen kleinen Rochen. Okke bekommt ihn mit der Kamera zu fasssen.Und dann entdecke ich meine erste Wasserschildkröte! Ich mache Okke drauf aufmerksam und er kommt angeschossen
und erwischt die Schildkröte….. Einige Zeit später merkt er jedoch, dass die Kamera die Blitzeinstellung hatte und die Bilder von Schildkröte und Rochen und anderer leider nichts geworden sind. Ich sehe die Schildkröte noch einmal, aber als Okke herankommt um sie erneut zu fotografieren, ist sie abgetaucht und weg. Schade.
Wir schwimmen zurück und ärgern uns über die Kamera.
Okke geht zurück zur Unterkunft und Jan folgt ihm. Ich bleibe bis zum Sonnenuntergang.
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Sonntag,25.3.2012
Heute lassen wir es ganz gemütlich angehen. Schließlich ist ja Urlaub. Wir sitzen auf unserer Terasse, lesen, würfeln ein paar Runden, und warten darauf, dass das Wasser steigt. Der Tiefpunkt müsste so gegen 13 Uhr sein. Dann gehen wir das kleine Stück am Minishop vorbei zu einem Strand, an dem man für 25 Rupien pro Liege für einen halben Tag eine Liege mieten kann und wo gestern zwei Mitbewohner Meeresschildkröten beim Schnorcheln gesehen haben. Ich bezahle zwei Liegen – das reicht uns- und dann warten wir weiter mit Blick auf das Meer, darauf, dass das Wasser steigt. Unsere Mitbewohner gesellen sich zu uns. Schließlich reicht es, um ins Wasser zu gehen. Jan und Okke gehen hinein, stellen aber nach kurzer Zeit fest, da sei nicht viel zu sehen und es wäre noch zu niedrig. Dann gehen unsere Mitbewohner ins Wasser und ich folge ihnen. Sie bleiben nicht im vorderen Bereich, sondern schwimmen durch die Öffnung, die das vorgelagerte Riff hier hat. Ich folge zunächst, traue mich dann aber nicht so recht in diesem freien Bereich alleine zu schnorcheln, auch wenn die beiden anderen in Sichtnähe sind. Schließlich sind die ja nicht für mich verantwortlich.
Also trete ich den Rückweg an, aber da kommt Okke mir entgegen.
Und so machen wir uns das zu zweit auf durch die Rifföffnung. Okke bekommt die Unterwasserkamera, da er damit gut umgehen kann.Uns tut sich eine wunderbare Unterwasserwelt auf. -
Auf dem Rückweg fahren wir wieder an der Schildkröte vorbei und machen dann ca. 1 Stunde Pause an einem Strandabschnitt, an dem man noch nicht baden sollte, da es zu gefährlich ist. Wir warten darauf, dass das Wasser steigt, um Fotos zu machen. Wir haben den Strand im Prinzip für uns alleine. Okke und ich suchen uns einen Schattenplatz hinter Felsen, Jan bleibt gleich bei den Fahrrädern sitzen. Und wir kommen auch an dem anderen schönen Strand noch einmal vorbei und machen jetzt Fotos direkt vom Strand aus. Anschließend machen wir Stopp beim Anse Sèvère und baden dort. Fische sehe ich dabei nur wenige- vielleicht ist das Wasser noch nicht hoch genug gewesen.
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Der Weg geht jetzt nur noch ein kleines Stück weiter. Dann ist Schluss. Schon eine ganze Weile darf man nicht Baden. Ausdrücklich wird vor der gefährlichen Strömung gewarnt.
Am Ende des Weges machen wir noch Fotos. Eine Palme hat sich dekorativ über den Strand gelegt und ich bitte Okke Fotos von mir auf der Palme zu machen. Dazu schwinge ich mich rauf und rutsche dann Stück um Stück die Palme hoch. Okke möchte auch Fotos, macht es aber eleganter – ohne Probleme läuft er den Stamm entlang. -
Gleich fällt auf, dass diese irgendwie viel zufriedender aussieht, als die aus dem Gehege. Andere Touristen haben Stücken von Kokosnuss und füttern die Schildkröte damit. Das scheinen echte Leckerlis für diese zu sein. Sie kann gar nicht genug davon bekommen, aber die Besitzerin stoppt das Futtern schließlich und meint, dass Kokosnuss nicht gut für die Schildkröte sei. Bei der Fütterungsaktion hat sich die Schildkröte allerdings mitten auf die Straße platziert und wird nun von der Tochter der Besitzerin mühsam mit Toastbrotstücken wieder auf die andere Straßenseite gelockt. Es ist zu lustig, wie sich das Geräusch anhört, wenn die Schildkröte sich runtersenkt – puff macht das, oder pffff
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