Adolf Lüderitz war ein Bremer Tabakwarenhändler und landete 1883 in dieser Bucht, die zuvor Angra Pequena hieß, und die er Lüderitzbucht nannte. Es gibt noch immer viele Häuser in der Stadt die aus der wilhelminischen Kaiserzeit stammen und im Jugendstil errichtet sind. Mehrer Straßenzüge zwischenzeitlich seher schön restauriert und acht Gebäude wurden zu nationalen Denkmälern Namibias erklärt.
Beiträge von Heike
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Wir kaufen ein- Steaks, Zwiebeln, Tomaten - und finden auch ein Internetcafe, wo wir endlich mal Kontakt mit zuhause aufnehmen können.
Von der Pensionsinhaberin erhalte ich eine Pfanne und so können wir uns hier selber verpflegen. Wunderbar.
Abends steht ein Wachmann vor dem Tor - das war in Swakopmund nicht so.
Freitag 18.03.2011 Lüderitz
Die Nacht war doch recht warm. Immer wieder bellten auch die Hunde.
Hier gibt es wieder Frühstück. In einem Frühstücksraum im 1. Stock mit Blick über die Bucht, verschiedenen Brot-, Wurst- und Käsesorten, leckerem Quark und Ei nach Wunsch.
Gut gestärkt fahren wir rein in den Ort und schauen den ehemaligen Bahnhof an.
Zurzeit erreichen die Schienen Lüderitz nicht. Wir erfahren später, dass die Strecke Lüderitz- Aus (?) in 10 Monaten gebaut wurde, jetzt arbeiten sie schon seit 11 Jahren ? daran, und vielleicht ist sie 2014 fertig. -
Lüderitz hieß ursprünglich Lüderitzbucht, wie auch die Bucht, in der sie liegt, und wurde am 12. Mai 1883 gegründet. Namensgeber ist der Bremer Kaufmann Franz Adolf Eduard Lüderitz.
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Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt haben machen wir eine erste Rundfahrt durch Lüderitz. Es ist ganz anders als Swakopmund. Hügelliger, in einer Bucht gelegen.
Eine Besonderheit ist die Felsenkirche, zu der wir zunächst fahren. Ansonsten ist das Licht nicht gut zum fotografieren.
Die Felsenkirche (church of the rock) wurde 1911-12 von ALbert Bause gebaut und ist heute ein nationales Denkmal. Sie ist nur selten auf und wir schaffen es kein einziges Mal sie von innen anzuschauen...
Auf dem 4. Bild sieht man ein Hotel, das sehr schön am Wasser liegt, aber auch sehr teuer ist -
In Lüderitz finden wir schnell unsere Unterkunft: Pension Waterkant.
http://www.kodkod.de/waterkant/
Wir bekommen ein kleines Appartment mit einem Raum, in dem auch 2 Kochplatten, ein Kühlschrank und eine Spüle, ein Esstisch und zwei Einzelbetten sind, und ein weiteres Schlafzimmer mit einem Doppelbett und natürlich einen Bad. Das Auto wird direkt davor auf dem Grundstück geparkt. Das Grundstück ist gut eingezäunt und wenn man es verlässt, muss das Tor wieder verschlossen werden. -
Danke, es freut mich, dass es Euch gefällt. Ja, das Land ist ein Traum zum fotografieren
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Wir kommen an die Bahnstrecke, die nach Lüderitz führt. Zur Zeit ist die nicht aktiv. Man arbeitet nun schon seit vielen Jahren daran. Es gibt und gab immer ein Problem mit dem sand. Deshalb hatte man alle 10 km ein Bahnwärterhäuschen eingerichtet für die, die dann die Strecke freihalten mussten. Heute ist das verfallen, aber wer weiß, wenn die Strecke fertig ist, vielleicht gibt es dann auch wieder solche Häuschen
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Frau Gräbner zeigt uns dann noch ihren Hohspiegel, auf dem ein Wasserkessel dampft. Faszinierend.
Etwas muss ich noch berichten: Außer uns ist zur Zeit noch eine in Hamburg lebende Frau zu Gast, die alleine reist und zeltet. Sie fragte dann gestern, wie es denn so wäre mit Schlangen. Nee, meint Frau Gräbner, das sei kein Problem. Da sei zwar mal eine super giftige Schlange unter der Motorhaube von Nachbarn gewesen, und dann gäbe es noch die (ich habe den Namen vergessen), der man auch begegnen könnte, aber sie hätte ein Gegengift im Haus und ein Telefon. Man solle natürlich auch nicht auf die giftigen Skorpione treten….. usw.. . Letztendlich gab es doch so einiges, dem ich nicht begegnen möchte.
Wir machen uns auf den Weg nach Lüderitz und müssen dafür erst einmal wieder zurück nach Helmeringshausen und an dem Köcherbaum vorbei. -
Beim Frühstück beobachten wir lange Zeit einen Strauß, der sich in unmittelbarer Nähe von uns aufhält. Um die Farm herum gibt es noch einen Zaun. Frau Gräbner erklärte uns gestern, das sei notwendig, da sonst, wenn es – was ja der Normalfall ist – sehr trocken ist, die Tiere das Wenige Grün auf dem Gelände um die Häuser abgrasen. Ansonsten sind die Zäune weitestgehend abgebaut.
Hier ist auch ein Foto von den niedlichen Kindern des Verwalterpaares -
Donnerstag 17.03.2011 Gunsbewey Farm – Lüderitz
Nachts ist es übrigens bei Weitem nicht so kalt, wie ich gedacht habe. Wir ziehen uns in die Zimmer zurück – ohne Strom, mit Kerzenlicht. Also ganz dicht an der Natur.
Der Morgen beginnt wieder mit wunderbaren Himmelfarben. -
Wir genießen die unendliche Weite und Ruhe
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Sie bedauerte keine Zeit für uns zu haben, aber Nachbarn seien zu Besuch gekommen.... das ist etwas Besonderes, denn die nächsten Nachbarn sind 20 km, die weiteren 35 km entfernt. Bis zum nächst größeren Einkaufsort, Lüderitz, ist es über 200 km weit.
Sicherlich wäre das Gespräch mit ihr interessant gewesen, aber die Veränderung der Landschaft im Abendsonnenlicht war es auch -
Schöne Bilder
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Petra - natürlich kannst Du Dir für die Traumpfade Bilder von Namibia nehmen - kannst damit aber vielleicht noch bis zum Ende warten, denn da kommt ja noch was.....
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Und Maxi, da kommst Du auch noch hin, nach Namibia!
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Ja, aber das erste Mal nicht mit meinem Mann und ohne Geld, so dass ich echt mehrer Nächte auf einer Terasse mit Isomatte und Schlafsack geschlafen habe.... das zweite Mal nur einen Tag... deshalb ist das noch eines unserer Plänge. Ich bin sehr gespannt, wie EUrer Unterkunft ist und wenn alles ok ist, dann nutzen wir Eure Erfahrungen
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Maxi, das ist das sooooooo schön, da kann gar nichts falsch gehen. Ich bin echt neidisch
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An diesem Ort hatte ich das Gefühl der Entschleunigung. Natürlich kein Internet, eigentlich auch kein Handyempfang. Frau Gräbner meinte, wir haben hier Strom, aber nachts nicht.... denn hier arbeitet die Sonnenenergie- fazinierend!
Wir verbringen herrliche Stunden bei einem Glas Wein (oder zweien...) -
>Diese Unterkunft ist besonders und wir können sie nur empfehlen:
http://www.tirasmountains.com/farms/gunsbewys/unterkunft.php
Die Gunsbewey Farm wurde von dem deutschen Ehepaar Gräbner gekauft und quasi renaturisiert. Herr Dr. Gräbner, der auch zahlreiche biologische Bücher geschrieben hat, ist mittlerweile verstorben und seine Frau, 80 Jahre alt, lebt nun auf der Farm allein. Es gibt ein Verwalterehepaar mit zwei kleinen Kindern, die tagsüber da sind.
Wir hatten ein Dreibettzimmer gebucht und bekommen 2 Räume. Es gibt ein Haus, in dem Frau Gräbner lebt, und ein weiteres, mit 2 Schlafräumen, einem großen Aufenthaltsraum, der auch ein Ausstellungsraum in Sachen Wüste ist und eine Küche hat. Dort erhalten wir 2 Zimmer. Man kann aber auch auf der Farm zelten. Als wir da war, war eine Frau, die auch in HH lebte, dort mit Zelt -
Am Straßenrand steht ein Köcherbaum
Ca. gegen 15 Uhr sind wir da bei km Stand 1762
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