700 Bilder am ersten Tag= oh mein Gott
Beiträge von Heike
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Aber noch hat sie doch keine Bilder eingestellt...
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Das hört sich gut und vielversprechend an... ich glaube, diese Reise machen wir beim nächstsen Angebot auch mal
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Ja, Lübeck ist eine gute Wahl - und wie gesagt, man kann auch nach Travemünde von dort und an die Ostsee - liegt ja vor der Haustür
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Sonnabend,02.09.2006
Gegen 5.30 Uhr wachen Jan und ich auf. Kein Wunder, denn wir haben 9 Stunden geschlafen, das reicht. Bis 8 Uhr lesen wir. Irgendwann in dieser Zeit fällt der Strom kurz aus – etwas, was uns von nun an ständig begleiten wird.
Die Dusche geht heute Morgen. Gegen 8.30 Uhr frühstücken wir: Es gibt Brot und Omlett, Nescafe. Wir bezahlen 40.000 Cedi.
Anschließend laufen wir los. In der Nähe des Hotels ist der Kaneshie Market.
Die Ghanaer orientieren sich weniger nach Straßennamen, die es für die meisten Straßen und Wege nicht gibt, sondern nach Plätzen, speziellen Häusern etc.. Der Markt ist ein Orientierungspunkt für einen Taxifahrer.
Wir laufen die Straße entlang bis zu einer großen Kreuzung. Von dort aus sieht man schräg auf das an ein Parkhaus erinnernde Marktgebäude.
Rundherum und davor Unmengen von Ständen und Menschen. Wir ziehen die Blicke auf uns. Ein Taxi zu bekommen ist hier einfach und alle an uns vorbeifahrenden Taxen hupen uns ohnehin an, um auf sich aufmerksam zu machen, wobei das Gehupe offensichtlich ohnehin sehr beliebt ist, einfach des Hupens wegens.
Wir handeln mit einem Taxifahrer 40.000 Cedi für die Fahrt zum Independenceplace. Dieser Platz liegt am Meer und dient wohl Veranstaltungen und öffentlichen Kundgebungen.
Dort angekommen lesen wir im Reiseführer, der Platz markiere mit dem Nationaldenkmal das Zentrum des öffentlichen Areals. Drumherum liegen scheinbar diverse Ministerien, bzw. in unmittelbarer Nähe. Alles wirkt arg zerfallen – sowohl der Platz als auch die Tribünen. Wir machen keine Fotos - am Ende der Reise kommen wir noch einmal her.
Dahinter kommt man tatsächlich an den Strand. „Afia Beach“ steht auf einem Schild. Mächtige Wellen rauschen heran und das Meer lärmt regelrecht. Am Strand sind einige Ghanaer – vor allem junge Männer, die in die Fluten springen. Eine eigenartige Stimmung liegt in der Luft. -
Lüneburg
Tangermünde
Dresden -
Das Hotel ist auch einfach, aber sauber. Die sanitären Anlagen marode – aber wir sind in Afrika. Das Personal ist nett. Die Zimmer liegen leider nicht nebeneinander, Okke hat 18, wir Nr 7. Es gibt Aircondition. Als Preis ist 50.000 für ein Einzelzimmer und 150.000 für ein Doppelzimmer angegeben – gerade zum 1.9.06 erhöht. Mal schauen, was wir bezahlen müssen. Den Nachtmittag über sind wir ko. Ich schlafe eine Stunde, Okke auch. Jan und ich gehen dann noch einmal die Straße ein Stück rauf und runter, kaufen Wasser und eine Flasche Bier. Um uns herum einfache Hütten, Frauen, die Berge von Sachen auf ihren Köpfen tragen, die ganze Straße entlang Stände, Hütten mit Gewerbe und Handel. Recht und links der Straße stinkende offene Abwassergräben. Leute schauen uns nach, grüßen freundlich. Wir sind weit und breit die einzigen Weißen. Nun sitze ich Hotelzimmer und schreibe. Es ist 18 Uhr und es wird Dunkel. Vorhin haben wir eine Mücke gesichtet.
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Riesige Berge von Gepäck werden ausgeladen. Etliche Ghanaer schleppen 8, 10 oder mehr Mammuttaschen mit sich, für deren Abtransport man einen Kleinlaster bräuchte. Irgendwann kommen auch unsere Taschen – alle drei sind da. An der folgenden Gepäckkontrollstelle rolle ich einfach vorbei, Okke und Jan folgen. Niemand hält uns auf.
Draußen erwartet uns tatsächlich der Bruder eines Mandanten von mir, Peter. Er begrüßt uns freundlich und erklärt, dass er noch Dienst hat. Dann zeigt er auf einen Polizeijeep und meint, das sei sein Auto und sein Fahrer – der würde ihn zurück ins Office und uns in Kembs Hotel bringen, wo ich vorreserviert hatte. Und so fahren wir im Polizeijeep durch Accra. Nachdem Peter im Hauptquartier der Polizei abgesetzt worden ist, geht es weiter durch Straßen, in denen sich der Verkehr mächtig staut. Aus den vorbeifahrenden Autos werden wir angestarrt. Denn erhält der Fahrer einen Anruf und wird hektisch, vermutlich wird er gebraucht. Daraufhin schaltet er Blaulicht und Sirene ein und es geht es weiter, durch nach links und rechts weichende Autoschlangen zum Hotel. Dort erhalten wir 2 Zimmer und haben nur eine vage Vorstellung, wo genau in Accra wir eigentlich sind. Die Straßen haben keine Beschilderung. Es ist eine einfache Gegend. -
Freitag, 01.09.06 DUBAI-ACCRA
Nach einer kurzen Nacht, mehr im „Wachschlaf“ als im Tiefschlaf, stehen wir um 4.30 Uhr auf, ziehen uns an, schnappen unsere Sachen und springen vor dem Hotel gleich in ein dort gerade anhaltendes Taxi. Die Rückfahrt zum Flughafen dauert eine gute Viertelstunde und kostet nur 20 Dhs, da der Anfangspreis niedriger ist als bei der Hinfahrt. Abflug ist um 7.30 Uhr.
Nach dem Start gibt es Frühstück, was nicht so üppig ausfällt. Dann verbringen Okke und ich etliche Zeit mit Spielen am Bildschirm, die diesmal alle funktioniere. So vergeht die Zeit wirklich im Flug. Nach 6 Stunden gibt es ein üppiges Mittagessen und dann sind wir auch schon da.
Accra, Ghana. Nun ist es Wirklichkeit. Ich fahre mit dem 1. Flughafenbus vorweg, die Männer folgen. Im Gebäude Einreiseformular ausfüllen und dann am Schalter für Nicht-Ghana-Nationalität anstellen, wo deutlich weniger stehen als an dem anderen Schalter. Es dauert. Die Passkontrolle ist gründlich. Es gibt zwei weitere Stempel zum Visum, was wir in Deutschland bei der Botschaft beantragt hatten. Den Impfausweis mit der Gelbfieberimpfung will keine sehen, obwohl dies vorher behauptet wurde. Nach der Passkontrolle am Schalter nochmals Pass zeigen, Kontrolle, ob auch alle Stempel da sind. Dann warten wir auf das Gepäck. Ich tausche 100 Euro und bekommen 1.140.000 Cedi. Ein Riesenstapel Geld. -
Dort ist offensichtlich der Gewürzmarkt.
Schon kurze Zeit nach dem Gewürzmarkt machen wir erneut schlapp. Schließlich finden wir eine Sightseeinghaltestelle. Dort hält ein Bus. 150 Dhs soll die Tour pro Person kosten – Also für uns drei fast 100 Euro. Das ist uns zuviel.
Da wir unmöglich weiter laufen können, nehmen wir ein Taxi und fahren ins Hotel Push Inn für 40 Dhs zurück. Es ist 14 Uhr, als wir dort wieder ankommen. Jan kauft für 12 Dhs diverse Getränke ein- Unser Zimmer ist gereinigt, gekühlt und durftet wunderbar.
Nach drei Stunden gehen wir noch mal los, da ist die Temperatur erträglicher. In einem Einkaufszentrum finden wir eine Möglichkeit zu essen und Kleinigkeiten einzukaufen.
Morgen um 4.30 Uhr aufstehen und um 5 Uhr ein Taxis suchen, sei kein Problem, sagen die an der Rezeption- Die ganze Nacht rauscht der Verkehr am Hotel vorbei. Nervig ist, dass ständig gehupt wird. -
Die Moschee liegt am Creek. Wir finden einen Weg entlang dem Creek. Schnell wird uns klar, dass wir es nicht lange aushalten werden durch Dubai zu laufen. Die Hitze ist mörderisch! Wir durchqueren das Viertel mit den Textilgeschäften und sind erstaunt, wie billig alles ist: 5 DHS für ein T-Shirt, 10 Dhs für Sandalen… 1 Euro = 4,61 Dhs.Wir überlegen eine Bussightseeingtour zu machen, wissen aber nicht, wo eine solche startet. Mit letzter Kraft finden wir einen Busbahnhof. Dort erfährt Jan am Ticketschalter, dass wir au die andere Creekseite zum Gold-Souk müssten. Ich merke, dass ich eine Pause brauche, bekomme Kopfschmerzen und einen knallroten Kopf. Zurück zum Creek kommen wir an einem weiteren Supermarkt vorbei, kaufen 1,5 l Wasser und suchen eine schattige Bank am Creek. Dort trinken wir schnell das Wasser. Jan holt noch eine Flasche und auch die leeren wir aus – und so sitzen wir wohl 1-1,5 Stunden und schauen auf das Wasser und beobachten die Menschen um uns herum. So langsam kehren meine Lebensgeister zurück und der Schweiß rinnt mir am ganzen Körper herunter die Beine entlang. Für mich, die nur selten schwitzt, schon ein besonderes Erlebnis. Schließlich begeben wir uns zum nahe gelegenen öffentlichen Bootsanleger und setzen für 1 DHS auf die andere Seite über.
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Donnerstag, 31.08.2006
Auf dem ersten Foto Blick aus unserem Hotel.
Geschlafen von 2.30 Ortszeit bis 8.45 Uhr Ortszeit. Dann auf zum Frühstück, dass im Preis enthalten ist. Es ist schlicht.
Nach dem Frühstück, nach 10 Uhr, gehen wir los. Als wir das Hotel verlassen, kommt uns ein Schwall heiße Luft entgegen. Schon an der nächsten Straßenecke sind wir k.o.. Ein Stück weiter gibt es einen Supermarkt, wo wir drei Dosen Cola für insgesamt 3 Dirham kaufen. Ein Stück dahinter liegt ein Viertel, welches im historischen Stil aufgebaut wurde. Dort ist ein Teil noch Baustelle und eigentlich sind keine Menschen zu sehen. Die Hitze ist unbeschreiblich. In der Sonne kann man eigentlich nicht stehen bleiben. Wir versuchen an den Creek zu gelangen und kommen an die große Mosche. Dort fotografieren wir und Jan und Okke trinken ihre Cola. -
Gegen 22 Uhr deutscher Zeit kommen wir in Dubai an. Beim Anflug ein schöner Blick auf ein herrliches Lichtermeer. In Dubai ist es bereits 2 Stunden später und Mitternacht. Das Flugzeug landet und rollt, rollt, rollt, rollt – es scheint kein Ende zu nehmen. Weit entfernt von den Terminals bleiben wir stehen – und dann geht es die ganz lange Strecke mit dem Bus zurück zum Terminal
Wir tauschen 100 Euro in 481 Dirham.
Inzwischen sind unsere Taschen schon bei der Gepäckausgabe, wo Okke sie einsammelt. Von dort aus geht es zum Taxenstand. Mittlerweile ist es 1.00 Uhr Ortszeit und es herrscht ein unglaublicher Trubel auf dem Flughafen.
Wir bekommen sofort eine Taxe – wir? Eigentlich ich. Der Fahrer kommt auf mich zu, verstaut meine Tasche, ich steige ein, er auch und fährt los… ich denke, er rollt nur ein Stück vor – aber er hat gar nicht mitbekommen, dass Okke und Jan auch zu mir gehören. Die machen sich sofort bemerkbar und stoppen meine „Entführung“.
Die Fahrt zum Hotel kostet 40 Dhs = Dirham, so heißt die Währung, und dauert länger, als von uns angenommen. Das Zimmer ist ok, ausreichend groß mit einem großem Bett und einem Einzelbett. -
Jetzt vollständiger Reisebericht der Reise aus 2006 - Preisangaben beziehen sich auf dieses Jahr.
Wir fliegen mit Emirates nach Dubai. Die Maschine ist, anders als bei unseren anderen Fernflügen, nicht ausgebucht. Wir sitzen in Reihe 29, Okke am Fenster, ich am Gang und Jan auf der anderen Seite am Gang. Die Sitze sind komfortabel und ausgestattet mit kleinem Fernseher. Kissen und Decken liegen bereit. Die Stewardessen tragen auberginefarbene Hüttchen mit einem dekorativen Schleier, der auf einer Seite herunterhängt, und dann um den Hals als Schal geschlagen wird.
Als der Flieger hochgeht regnet es in Hamburg in Strömen. Auf dem Bildschirm erscheint die Reiseroute im aktuellen Stand, mal in bekannter englischer Beschriftung, mal mit arabischen Schriftzeichen. Auch kann man in einem Programm mit der Bugkamera den Flug verfolgen und sieht, was das Flugzeug vor sich hat, mit einer anderen, was unter ihm liegt- wenn denn der Bildschirm funktioniert hätte. Jans und meiner gehen nicht. Jans bekommen die Stewardessen zeitweilig in Gang, meinen nicht, und so ziehe ich eine Reihe hinter Jan in die 4er Bank, wo nur einer sitzt. Auch der Platz neben Jan bleibt frei und nun hat Okke auch 2 Plätze. Das ist sehr angenehm. -
Dem kann ich mich nur anschließen!
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Das ist ja eine herrlich Idee - vielleicht kann ich das hier in unser Siedlung auch mal umsetzen, nur weiß man hier ja nie, wann Schnee ist - muss man dann also im Spätherbst bereits ankündigen - wenn Schnee fällt machen wir einen Schneemannwettbewerb
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Ehrlich gesagt, ich sage hier nein. Aber ich habe mich habe mich auch nicht wirklich mit diesem Thema beschäftigt. Irgendwann bestimmt einen Film gesehen, König Arthur und die Tafelrunde oder so ... aber, da meine Speicherplatte ja eh immer voll ist, fällt alles raus, was nicht für mein Leben entscheidend ist
und was ist der Hintergrund für diese Frage? -
England? Burg Königin treuer Knappe Mittelalter Kreuzritter Männerstolz
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Aber Petra hat es zutreffend gesagt. Dein Bild ist gut. Also wechsel einfach zu einer anderen Verkleinerung
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Ich habe ja das tolle Buch mit ganz ganz vielen tollen Sachen gekauft. Vielleicht stricke ich einfach ein Viereck, messe es und probiere dann. Ich habe noch Schafswolle - und dann vor allem die die so kratzt - ich kann mir vorstellen, dass die mit nichts behandelt es. Dann hätte ich noch eine andere sehr flauschige reine Wolle meliert, sehr dick, die eigentlich auch zu filzen sein müsste - mal schauen - ich denk erst einmal das Viereck
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