Beiträge von Heike

    Wir sind zurück! Puh, das war knapp. Wir landeten 17.30 Uhr, unser Flut sollte um 17.50 gehen. Von einer zur anderen Stelle war es nicht weit, aber wir saßen in Reihe 33 und kamen erst um 17.45 aus dem Flugzeug, Dann sind wir gerannt...und das Gate war noch offen. Wir waren wohl nicht die einzigen, nach uns wurden noch zwei erwartet. Außerdem hieß es, wegen der Gewitter über Deutschland hätte der Flieger ein Slot erhalten, der erst in 25 Minuten begann - Uff.

    Ja, die Taschen waren uns in dem MOment auch egal - aber: Auch die Taschen sind in Hamburg mit uns angekommen. Beim nächsten Umsteigerflug werde ich mich um Plätze im vorderen Bereich bemühen, sicher ist sicher

    Silke, zu Fuß sind es zum Bahnhof ca 900 m

    Mit der Bahn.von der Zentralstation dauert es eine Stunde und kostete für uns zusammen 13 Euro.Wo habt Ihr Euer Hotel?

    Wir waren 17.45 endlich aus dem Flieger und sind zur HH Maschine.Die sollte ja um 17.50 starten

    Aber man hat gewartet.WegenGewittwrn gibt es zugewiesene slots und wir fliegen 25 Minuten später.Ich glaube aber nicht dass unsere Taschen mitgekommen sind

    Bis jetzt haben wir noch nichts gegessen und so langsam wird mir komisch. Also lassen wir uns an diesem Platz von einem Restaurantwerber anwerben und nehmen innen in einem kleinen Lokal mit Klimaanlage Platz. Keine gute Idee. Es ist irre laut - die Mitarbeiter knallen mit den Türen und dem Geschirr, schieben ständig Stühle hin und her, sehr ungemütlich. Aber ich esse Tomaten mit Mozarelle und Brot - selten habe ich so dünn geschnittene Tomaten erlebt. Jan trinkt ein Bier, das erste italienische Bier, denn Bier ist hier unglaublich euer. Und ich Wasser. Das Ganze kostet und 18 Euro. Aber es geht mir dann wieder besser

    Wir kommen nun noch einmal zum Quatro Platz

    Blick auf den Geäudekomplex des Palazzo Reale

    Und auf die Häuser am davor liegenden Park

    An der Ecke vor dem Kathedralenplatz

    Wir ziehen weiter

    Wir kommen nun noch einmal zum Quatro Platz

    Und hier sind jetzt alle vier Ecken

    Von ganz oben noch einmal einen Blick in den Hof

    Die sogenannten Privatzimmer sind auch voller Prunk... mir schwirrt mittlerweile der Kopf und ich mag hier nichts mehr fotografieren. Mit Ausnahme dieser prachtvollen Decke und dieses Schrankes

    Aktuell befindet sich hier eine Ausstellung eines Generals, der viel gegen den Terrorismus getan hat und 1982 in Sizilien von der Mafia (ich glaube es war die Mafia) mit seiner Frau zusammen ermordet wurde.

    WIr verlassen den Palast und gehen nun zur großen Kathedrale

    Das Gebäude ist riesig, da braucht es das Weitwinkel vom Handy


    Tatsächlich kontrolliert jemand am EIngang, ob die Frauen auch nicht zu nackig sind, und verkauft in einem solchen Fall für 1 Euro einen Überwurf aus schwarzem Papier

    Innen ist die Kirche echer nüchtern

    Im Palast gibt es dann noch eine Kapelle, die Capella Palatina, Schon von außen geschmückt. Sie befindet sich im ersten Stock

    Die Kapelle wurde 1132-1140 nach Chr vom König Roger II initiiert und wird auch als °Pfalzkapelle! bezeichnet. In ihr finden sich verschiedene Stile, normannisch, arabisch, bbyzantisch. Die Kapelle wurde 2008 mit starker finanzieller Unterstützung des deutschen Unternehmers Würth restauriert. U.a. stellen die Mosaiken die Geschichte des alten Testamentes dar.

    Es ist schon sehr beeindruckend


    Noch einen Stock höher hat man einen tollen Blick auf den Hof

    Es ist ziemlich warm heute und wir müssen kurz pausieren, bevor wir uns in die Schlange für die Tickets anstellen

    Die Tickets kosten meines Erachtens 12 Euro, aber wir kommen wieder umsonst herein.

    Es gibt eine richtige Einlasskontrolle wie am Flughafen

    Dann geht man durch einen engen schmalen Gang

    bevor man in den großen Hof mit Säulengängen gelangt

    Der Palazzo del Normanni wurde von einem arabischen Emir im 9. Jahrhundert wohl als Sommerpalast errichtet. Anfang des 11. Jahrhunderts übernahmen die Normannen die Herrschaft in Sizilien und er wurde Königspalast. Dann gab es diverse Herrschaftswechsel und damit einhergehende Umbauten- Heute sitzt dort das Parlament von Sizilien

    Mit einem Teil der Eintrittkarte kommt man in eine Halle, in der ein Künstler seine Werke zeigt... unter anderem hat er mit Boxhandschuhen Farbe auf Bilder aufgetragen - hier dann ein Kunstwerk aus Boxhandschuhen

    Eine Etage tiefer kommt man dann zu alten Grundmauern

    Auf Schautafeln ist in italienisch und englisch einiges erklärt - viel zu viel zu lesen....


    Der Name stammt davon, dass arabische Kaufleute in einem Dorf namens Bahlara siedelten und ihre Waren verkauften

    Am Ende des Marktes schmettert ein Koch, während er etwas grillt, laute bekannte italienische Schnulzen mit

    Wir verlassen das Gewühle

    Und gehen weiter in Richtung des Palazzo Reale

    Es ist wirklich ein krasser Unterschied, wie voll es in den einen Straßen, und wie leer ist in den Seitenwegen ist

    Abgesehen von den Autos, die sich hier durchdrängen und hupen und hupen, auch wenn es so gar nichts bringt

    Dann sind wir da

    13. Tag Palermo

    Heute wollen wir noch einmal ein wenig in Palermo herumlaufen. Es gibt sicherlich auch noch einiges interessantes anzuschauen, das mit den Bahnen zu erreichen ist, aber wir bleiben zu Fuß unterwegs. Die Zeit für uns ist hier doch zu kurz.

    Als erstes gehen wir zum Mercato de Ballaro - als ich jetzt nach dem Namen suche, entdecke ich noch zwei weitere interessante Märkte, aber auf denen waren wir nicht

    Wir laufen wieder die Via Maqueda entlang

    Dann biegen wir irgendwann links ab und kommen auf den Markt. Meine Güte, was für ein Lärm und ein Gewühle

    Hier ein paar Eindrücke

    Das Stimmengewirr und die auf einen eindringenden Gerüche sind enorm


    Es ist nun etwas später und jetzt sind auch die Häuser unter Sonne.

    Ich will auf jeden Fall noch einmal schwimmen, Jan hat keine Lust. Er sucht sich ein schattiges Plätzchen und ich schnappe mir Badezeug und Handtuch und gehe an den Strand. Es fällt wirklich schwer in Platz für das Handtuch und mein Klei zu finden, so dicht gedrängt liegen die Leute, Aber das Wasser ist herrlich, mindestens 25 Grad, Sandboden und ich schwimme meine Runde mit 500 Zügen.

    Danach überlegen wir, ob wir hier etwas essen oder uns auf den Weg nach Palermo machen - entscheiden uns für Palermo.Ich schaue im Handy nach dem Fahrplan und der Zug geht in 20 MInuten. Nun heißt es rennen - wir schaffen es

    Jan sagt, ich hätte ihn da hochgehetzt, damit wir den Zug bekommen, denn der nächste fährt erst eine Stunde später

    Die italienischen Züge sind komfortabel und PÜNKTLICH

    Dummerweise ist Sonntag und da fahren die Züge anders, das hatten wir ja schon bei der HInfahrt bemerkt, Und so fährt dieser nicht bis Palermo Zentral, sondern nur bis Palermo Notarbatolo - das war da, wo wir das Auto abgegeben hatten. Also denken wir, kein Problem, von dort fährt ja dann auch ein Zug zum Zentralbahnhof.

    Fuhr auch - aber leider genau dann, als wir ankamen... und so saßen wir eine Stunde dort auf dem Bahnhof. Blöd.

    Hier noch ein paar Fotos aus der Bahn von unterwegs. Die Bahn fuhr teilweise direkt am Meer

    So sieht übrigens unser Zug von innen aus

    Wir sind ganz schön ko, als wir wieder am Ausgangsort ankommen

    Heute abend wollen wir eigentlich in einem Restaurant direkt in unserer Straße essen, aber es hat zu, So landen wir wieder im gleichen Restaurant wie gestern und essen nochmals Kalamaris - diesmal nehme ich das gleich wie Jan. Mit der ABrechnung stimmt irgendetwas nicht - wir bekommen nur den Zahlbetrag genannt und erst nachdem ich gezahlt habe, rechne ich nach, weil es mir komisch vorkommt. Ich glaube, wir haben 6 Euro zuviel gezahlt - Ich bin kurz davor zurückzugehen, aber Jan bremst mich aus....

    In de Nacht schlafe ich sehr schlecht. Es ist irre warm im Zimmer und wir bekommen mal wieder nicht die richtige EInstellung für die Klimaanlage hin. In der Nacht zuvor war es zu kalt. Jetzt wird es einfach nicht kalt. Ich habe zunehmend Kopfschmerzen. Auf der Rückfahrt in der Bahn saß ich am Fenster under der Klimaanlage und das bekommt mir gar nicht. Ich bin froh, als ich diese Nacht überstanden habe

    Auch dieser Ort liegt an einem Berg.

    Wir laufen in die alten Gassen hinein. An der Hauptgasse, aber auch in einigen Nebengassen, gibt es kleine Läden mit dit und dat für Touristen, und ganz viele Restaurans. ABer auch hier gibt es Gassen wo fast nichts los ist - hier ein paar Eindrücke

    Links geht es eine Treppe runter und eine Menge Leute stehen da heraum. Ich bin neugierig und schaue nach, was da los ist., Es ist eine Reisegruppe, die dann auch von dannen zieht, so das ich freien Blick habe, auf diese mittelalterliche Waschanlage

    Der Zug braucht ungefährt eine Stunde. Einige Passagiere haben keinen Sitzplatz.

    In Cefalu ergießt sich der Inhalt regelrecht in den Ort - so, als wäre grade ein Kreuzfahrtschiff angekommen

    Man geht, je nach Geschwindigkeit 15-20 Minuten bis zum Strand.

    Ach du meine Güte! Hier herrscht vielleicht ein Trubel. Der Strandabschnitt ist eher als schmal zu bezeichnen und es reihen sich Liege an Liege, Sonnenschirm an Sonnenschirm. Da ist kaum ein Platz für ein Handttuch dazwischen. Auf einer Promenade kann man oberhalb des Strandes entlanggehen und entlang der Promenade ein Restaurant neben dem anderen

    Es ist brütend heiß

    In einem unserer Reiseführer findet Jan eine sehr treffende Beschreibung über das Badeverhalten der Italiener, das wir an allen Orten so erlebt haben.

    Während die Männer lesen oder reden, behalten sie ihre Familie bzw die Frauen im Auge. Viel ist da nicht zu beobachten, denn Italienerinnen scheinen es zu lieben, sich bis zur Hüfte ins warme Wasser zu stellen und stundenlang mit Freundinnen zu klönen. Schwimmen tut hier kaum einer. Auf diesem Foto kann man es gut sehen

    12.Tag Ausflug mit dem Zug nach Cefalu

    Leider fährt der Zug um 10.34 heute am Sonntag nicht. Erst der um 10.54. Grosser Andrang. Hin- und Rückfahrt ohne zeitlichen Beschränkungen kosten für uns zu zwei 27 Euro- Fotos folgen im nächsten Abschnitt... ich habe sie falsch hochgeladen

    Hier ist ein V iertel, in dem ich mich irgendwie nicht so wohl fühle. Viele Läden von Indern, Pakistani, alles ein wenig heruntergekommen. Kinder, zwei Kinder die mit einem Becher um Geld betteln

    Schließlich kommen wir wieder am Bahnhof an, und sin kurz darauf bei unserer Unterkunft

    In unmittelbarer Nähe gibt es kleine Restaurants, die aber noch geschlossen sind. Gegen 18.30 schauen wir, ob das eine auf hat - nein - und gehen zum anderen an der Hauptstraße. Dort werden wir sehr nett bedient und essen zwei leckere Tintenfischgerichte für 10 und 12 Euro plus 3 Euro Servicegebühr und für Pommes extra glaube ich 4 oder so, sowie 1 l Wein für 7 Euro

    Passend zu unserer heimatlichen Hausnummer, Tisch 22

    Ein anderes Beispiel

    Dieses Graffiti erinnert an die Bombadierung der Allierten von Palermo, mit der die Invasion nach Italien vorbereitet werden sollte

    Wir kommen an einen Platz mit einem gigantischen Brunnen, Fontana Pretoria. Der war ursprünglich mal für eine Villa gebaut - meine Güte, wer stellt sich denn so etwas in seinen Garten? Er besteht aus 644 Marmorteilen. Die Stadt hat ihn 1573 erworben! Dargestellt sind Monster, Sirenen, Tiere, Tritonen. Und auch die vier FLüsse der Stadt. Ziemlich viele nackte Gestalten - deshalb wird oder wurde er auch als "Brunnen der Scham " - "La fontana della vergogna" bezeichnet.

    Jetzt werfe ich nur einen kurzen Blick drauf, denn Jan ist verloren gegangen

    Er würde sagen, ich sei verloren gegangen - aber hier treffen wir uns wieder, am unmittelbar neben dem Brunnen liegenden Quatro Canti. Ein sehr interessanter Platz mit vier Eckgebäuden im gleichen Stil. Quatro Canti heißt dann auch 4 Ecken. An dieser Stelle kreuzen sich die beiden Fußgängerzonen Vittorio Emmanuelle und Via Maquede

    Heute scheint ein bliebter Hochzeitstag zu sein, denn hier sehen wir das nächste Brautpaar beim Fotoshooting

    Hier die Braut - den Mann bekam ich nichts auf Foto, denn er sollte gerade drei Meter vor ihr stehen, so wollte es der Fotograf. Na ja...

    Wir gehen die Via Maqueda weiter

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