Es ist nun etwas später und jetzt sind auch die Häuser unter Sonne.
Ich will auf jeden Fall noch einmal schwimmen, Jan hat keine Lust. Er sucht sich ein schattiges Plätzchen und ich schnappe mir Badezeug und Handtuch und gehe an den Strand. Es fällt wirklich schwer in Platz für das Handtuch und mein Klei zu finden, so dicht gedrängt liegen die Leute, Aber das Wasser ist herrlich, mindestens 25 Grad, Sandboden und ich schwimme meine Runde mit 500 Zügen.
Danach überlegen wir, ob wir hier etwas essen oder uns auf den Weg nach Palermo machen - entscheiden uns für Palermo.Ich schaue im Handy nach dem Fahrplan und der Zug geht in 20 MInuten. Nun heißt es rennen - wir schaffen es
Jan sagt, ich hätte ihn da hochgehetzt, damit wir den Zug bekommen, denn der nächste fährt erst eine Stunde später
Die italienischen Züge sind komfortabel und PÜNKTLICH
Dummerweise ist Sonntag und da fahren die Züge anders, das hatten wir ja schon bei der HInfahrt bemerkt, Und so fährt dieser nicht bis Palermo Zentral, sondern nur bis Palermo Notarbatolo - das war da, wo wir das Auto abgegeben hatten. Also denken wir, kein Problem, von dort fährt ja dann auch ein Zug zum Zentralbahnhof.
Fuhr auch - aber leider genau dann, als wir ankamen... und so saßen wir eine Stunde dort auf dem Bahnhof. Blöd.
Hier noch ein paar Fotos aus der Bahn von unterwegs. Die Bahn fuhr teilweise direkt am Meer
So sieht übrigens unser Zug von innen aus
Wir sind ganz schön ko, als wir wieder am Ausgangsort ankommen
Heute abend wollen wir eigentlich in einem Restaurant direkt in unserer Straße essen, aber es hat zu, So landen wir wieder im gleichen Restaurant wie gestern und essen nochmals Kalamaris - diesmal nehme ich das gleich wie Jan. Mit der ABrechnung stimmt irgendetwas nicht - wir bekommen nur den Zahlbetrag genannt und erst nachdem ich gezahlt habe, rechne ich nach, weil es mir komisch vorkommt. Ich glaube, wir haben 6 Euro zuviel gezahlt - Ich bin kurz davor zurückzugehen, aber Jan bremst mich aus....
In de Nacht schlafe ich sehr schlecht. Es ist irre warm im Zimmer und wir bekommen mal wieder nicht die richtige EInstellung für die Klimaanlage hin. In der Nacht zuvor war es zu kalt. Jetzt wird es einfach nicht kalt. Ich habe zunehmend Kopfschmerzen. Auf der Rückfahrt in der Bahn saß ich am Fenster under der Klimaanlage und das bekommt mir gar nicht. Ich bin froh, als ich diese Nacht überstanden habe