In weiter Ferne sehen wir verschiedene Gebäude zusammenstehen. Ist dort der Leuchtturm? Der Weg ist dahin unendlich. Jan gibt auf. Er hat seit Eureka ein Fußproblem. Keine Chance mit seinem Fuß. Später entdecken wir, dass eine Straße dorthin führt, allerdings dürfen diese mit Auto nur ausgeschilderte Behinderte benutzen. Jan ist zur Zeit ja wirklich nicht gehfähig, aber eben nicht "ausgeschildert" Er sieht ein Schild, wonach es 1/2 Meile bis zum Leuchtturm sind. Vielleicht die Straße entlang, keine Ahnung. Ich bin jedenfalls deutlich mehr als eine halbe Meile gelaufen. Der Weg zog sich unendlich hin, zunächst zur Küste, dann noch ein Stück die Küste entlang. Zurück bin ich im heftigen nordic walking Schritt gegangen und habe auch noch 12 Minuten gebraucht.
Der Leuchtturm feiert in diesem Jahr seinen 100.Geburtstag. Man kann auch in einem der in der Nähe stehenden Häuser (The lighthouse Inn) übernachten.Sehr nett.
Da Jan nicht mitkonnte, muss ich nun abwechselnd filmen und fotografieren und komme mächtig ins Schwitzen.
Beiträge von Heike
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Sonntag, 28.6.2009
Wir haben recht gut und ruhig geschlafen. Obwohl laut Buchungsbescheinigung kein Frühstück mit dabei war, gab es Frühstück, Dies ist die erste Unterkunft, wo auch im Zimmer neben der Kaffeemaschine echte Keramikbecher stehen und nicht nur dieses Plastikzeug. Man kann sich beim Offiice Kaffee, Orangensaft, dänisches Blätterteiggebäck, Toast und Marmelade oder cornflakes nehmen. Es gibt richtige Milch und so schmeckt der Kaffee.
Gegen 10.15 fahren wir los und machen gleich noch einmal beim Safeway hier Halt und kaufen Getränke ein. Die Dame an der Kasse ist mal wieder sehr freundlich und fragt, ob wir eine Card haben , womit sie die Safeway –Kundenkarte meint, was ich verneine. Mit dieser Karte bekommt man auf entliche Waren Rabatte. Ich muss 17 Dollar und irgendetwas zahlen. Die Dame schaut kurz um sichh und zieht dann eine Karte über den Ableser, und nun zahle ich 3 Dollar weniger. Ich muss ssagen, die Amerikaner sind ausgesprochen freundlich.... Nur ein einziges Mal sind wir auf einen Idioten getroffen. Da war ich beim Einsteigen auf dem Parkplatz mit der Tür gegen sein Auto gekommen. Der ältere Herr stieg daraufhin aus und knallte mit voller Absicht seine Tür gegen unser Auto. Dann stand er eine Weile so dicht neben unserem Wagen, dass wir lieber nicht abgefahren sind, fummelte mit seinem Schlüssel rum und stieg dann wieder in sein Auto ein. Der hatte echt eine Meise. Aber ansonsten können wir uns nicht beschweren.
Jetzt geht es den highway 1 Richtung Süden weiter.
Wir wollen uns den Leuchtturm bei Cabrillo Point anschauen.Nachdem wir der Ausschilderung folgen, kommen wir auf einen Parkplatz. Von diesem führt ein Pfad Richtung Küste – vom Leuchtturm weit und breit keine Spur. Wir gehen und gehen.... wo ist der Leuchtturm? I -
Oh Gott, Ihr Armen! Das ist ja furchtbar! Nein, es wird nicht langweilig mit dem blauen Himmel.... Manchmal ist dieses blau jedoch kaum zu glauben. Gruß aus dem sonnigen Kalifornien Heike PS. Ich versuche etwas von dem Wetter im Flugzeug mitzubringen..... Na ja, nach Hamburg natürlich
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Den Tag beenden wir an der ersten Stelle mit einem Sonnenunterang. Kurz vor dem Parkplatz springt uns fast ein Reh vor das Auto. Wir wollen Fotos machen... das Reh geht auf die benachbarte Wiese und – man glaubt es kaum. pinkelt erst einmal ausgiebig. Das habe ich auch noch nie gesehen. Leider war mein Fotoapparat hinten im Kofferraum. Ich konnte es nur noch erwischen, als es fast vor das nächste Auto sprang.
Es ist heftig abgekühlt. das Thermometer zeigt zwischen 16,4 und 18 Grad an. Und ich habe nur einen kurzen Rock an und friere mich halbtot, als ich ein paar Fotos vom Sonnenunterang mache, der nicht sehr spektakulär ist.
Während wir auf den Sonnenuntergang warten, hören wir ständig lautes Gedröhne, wie von einer Eisenbahn. Nach dem Sonnenuntegrang kommen wir am Bahnhof vorbei, und da fährt doch gerade de Museumszug ein. Da muss Jan schnell noch filmen.
Damit ist unser Tag beendet. -
Dann kommen wir an einen Strand, wo etlliche Leute sind Aber der Strand sieht eigentlich ganz so aus wie viele andere. ist das jetzt die Glasbeach? Ich gehe noch eine Ecke weiter, und dann wird es mir klar: Hier its kein Sand mehr, sondern ein feinkörniger Steinstrand, und in diesen kelinen Steinkörnern sind unendlich viele verschieden farbige abgeschliffen Glaskörner. Warum sind dies gerade hier und nur hier? Das ist wohl wirklich das besondere an dieserm Strand.Natürlich sammel ich für unsere Sandsammlung.
Dann beschließen wir jetzt ein Restaurant zu suchen und zum Sonneuntergang an den Strand zurückzukehren.
Wir finden das Asian Buffett in der Franklinstreet, wo man für 9,95 USD plus Tax all you can eat bekommt. Superlecker ! -
Dann geht es in die entgegengesetzte Richtung, zum anderen Ortseingang, in der Nähe unseres Hotels. Dort soll es laut Reiseführer einen ganz besonderen Strand geben, the glas beach. In der englischen Beschreibung verstehen wir, dass der Sand dort wir Glas sein soll. Mit dem Auto kommt man nicht direkt dorthin, sondern die Straße endet in einer Sackgasse vor einem Flusstal, über das dort bei der Straße nur eine Fußgängerbrücke führt Irgendwo davon soll diese glas beach sein. ir gehen ein ganzes Stück oben an der Küste entlang.Es sieht wirlich toll aus.
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Wir schmeißen unsere Sachen ins Zimmer und fahren los. Zunächst zum Bahnhof. Hier gibt es einen Museumszug, den sogenannten Skunk-Train. Er transportiere früher Baumstämme und stank wohl ganz ordentlich. Heute transportiert er Eisenbahnfans. Wir sehen aber nicht viel von ihm.
Dann fahren wir an die äußerste Ecke des Ortes und dort an die Küste. Hier ist es sehr schön und es werden erst einmal Fotos geschossen. -
Weiter geht es nun entlang die Küste mit immer wieder neuen schönen Ansichten.
Gegen 16.00 Uhr sind wir in Fort Bragg und finden auf Anhieb unsere Unterkunft, Travellodge, in der mainstreet. Das Zimmer ist groß und recht gut ausgestattet. Es gibt einen Kühlschrank und eine Mikrowelle, funktionierendes Internet. -
Von dort fahren wir auf dem highway 1 in endlosen Kurven zur Küste. Dieses Stück kommt uns unendlich weit vor, weil eine Kurve nach der anderen kommt und man eigentlich nicht schnelle als 25 oder 30 Meilen fahren kann. Und alles schattig und stark bewaldet .... ich döse glatt weg.
Wir sind froh, als wir endlich die Küste erreichen. Dort offenbaren sich wieder herrliche Aussichten. An einer Stelle stehen sehr viele Autos und wir halten, um zu schauen, was da los ist. Unter uns ist eine Bucht und da stehen mehrere Leute mit Netzen und fischen in der Brandung.
Wir schauen eine Weile zu, aber niemand fängt etwas. -
Am Ende der Avenue of the gigants geht es wieder auf die 101 bis nach Leggett.
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Zum Teil parallel zur Straße verläuft der Fluß Eel.
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Ein Stück weiter kommt man zu einem Ort der Myers flat heißt und da kann man dann mit dem Auto durch einen Reedwoodrest fahren. Kostet 2 Dollar pro Person, die wir gerne eingesetzt haben.
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In einem giftshop kaufen wir einen kleinen Bären mit Magnet aus Reedwoodholz und in einem anderen eine Kugel mit noch werdenden Reedwoods. Die Verkäuferin, eine ältere Dame die 1953 aus der DDR geflohen ist und dann in Westdeutschland einen Amerikaner traf, überraschtes und mit deutscher Sprache. (Zuvor hatten wir natürlich die Ware und die Preise kommentiert in der Annahme, dass man uns ja nicht versteht.... ja, man kann sich auch mal irren)
An dieser Stelle findet sich auch ein Raum unter einem Reedwood. -
Es ist unendlich beeindruckend. Die Bäume sind bis zu rund 110 m hoch.
Ich schieße hunderte von Fotos.... aber die Lichtverhältnisse sind extrem. Und die Dimensionen sind auch schwer auf einem Bild festzuhalten.Die Straße ist 53 km lang und endet bei Garberville. hier wachsen die Sequoia sempervirens. Einzelne Exemplare sollen mehr als 2000 Jahre alt sein. Sie sind Flachwurzler und ihre Wurzeln breiten sich bis zum 60 Metern aus, haben wir in einer der Beschreibungen gelesen.
Auf Bild 2 seht ihr ganz hinten noch einmal den kleinen Jan -
Sonnabend, 27.6.09
Heute nacht hatten wir wirklich ein Queensizebett und es war deutlich enger als bisher. Entsprechend war der Schlaf. Irgendwann ging es, aber Jan meint heute morgen, so richtig wach sei er nicht. Hier gibt es mal wieder ein kontinentales Frühstück. Das bedeutet, es gibt ekelig schmeckenden Kaffee und ein Blätterteiggebäck. Ich gehe erst einmal rüber in den Supermarkt und hole Milch und ein Brötchen mit Nüssen und getrockeneten Cranberries, das ganz gut schmeckt. Dann wird Kaffee gekocht und der schmeckt dann auch. Eine Kaffeemaschine ist ja da.
Jan hat seit gestern mal wieder ein Fußproblem un humpelt durch die Gegend.
Wir kommen relativ spät gegen 9.50 Uhr los
Wir fahren zunächst die 101, bis kurz hinter Scotia. Dann beginnt die Straße 254, die sich Avenue of the Gigants nennt und zum Humboldt Reedwood Statepark gehört. Wir erwarten, dass es Eintritt kostet, aber es kostet nichts. Kaum zu glauben. Und genauso kaum zu glauben ist dann das, was uns erwartet: Riesige mengen von Riesenbäumen und das hautnah.
Auf dem 4. Bild könnt ihr rechts neben der sonnigen Stelle in der MItte vielleicht den kleinen Jan wiederfinden.... -
Ach du meine Güte, was ist denn eine MAC Adresse? Da wäre ich mal wieder völlig aufgeschmissen!
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Gut, dass wir eine zweite Hose mithaben. Auf dem Rückweg stoppen wir noch auf dem woodly-island. Dort liegen die Fischerboote und Jachten und es gibt ein fischermens memorial, zum ANdenken an die auf See gebliebenen Fischer und Seeleute. Und dann steht da noch ein kleiner niedlicher Leuchtturm, der table bluff lighthouse.
Geldwechsel
Jan muss zum Hosenwechseln ins Hotel. Dann kaufen wir noch was zu trinken in Supermarkt gegenüber vom Hotel und machen uns per Auto auf die Suche nach einem Restaurant. Es findet sich nichts rechtes. Ich hatte einen Chinesen gesehen, oder einen Mexikaner – aber Jan will nicht. Also landen wir bei einem Pizzaservice. Dort gibt es für knapp12 Dollar eine Pizza, Jan hat Schinken mit Ananas, ich Chicken mit Pesto und Käse – small. Wir platzen aus allen Nähten und Pizza wird es in den nächsten Wochen bei uns nicht geben. Vermutlich hätte eine Medium Pizza für uns gereicht. Sie waren normal groß, aber so fett belegt, dass wir eigentlich eine Ouzo bräuchten. -
Das Klima ist hier an der Küste übrigens ganz anders als im Landesinneren. In Sacramento hatten wir ja gefühlte 60 Grad. Hier weht ein frischer Wind und ich ziehe mir die Jacke über, auch wenn Jan lästert. Der Sand ist allerdings herrlich war. Der Temperaturunterschied von Winter zzu Sommer beträgt hier in Eureka nur 4 Grad. Laut Wetteronline, sollen wir heute 17 Grad haben. Im Schatten kommt das hin. In der Sonne ist es natürlich viel wärmer.
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Und da er jetzt eh naß ist, können wir noch ein bißchen am Strand entlanglaufen
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Genauso sieht es dann auch am Strand aus. Ich finde es nett und Jan meint, das hätte wir auch einfacher haben können, ca. 1 1/2 Stunde Autofahrt von Hamburg entfernt, Aber wer lästert wird bestraft: Jan will mal ein bißchen im Wasser filmen und krempelt seine Hose los. Dann geht es ab ins eiskalte Wasser, und dann..
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