Beiträge von Kathrin

    Ist ja absolut genial Kiki. Da muss ich auch unbedingt mal hin! Das Wetter würde mich nicht stören, im Gegenteil: lieber so als permanent über 30 Grad zum fotografieren :kkniep::kkniep: . Diese Landschaft ist schon echt gigantisch. Hast auch schöne Fotos gemacht. :thump:

    Wir sitzen an unserem Lieblingsplatz und genießen das Abendrot und das Bier zu 1€. Heute Abend nur in schnelles Handyfoto, habe keine Lust mehr mit großem Apparat rumzulaufen.

    Wir hatten einen tollen Tag. Allen Unkenrufen zum Trotz schien die Sonne und der Regen blieb aus. Uns war es Recht. Wir haben wieder viele Wale gesehen und Friedrich hat einen Sonnenbrand .

    Morgen pausieren wir.

    Genial, was für eine Kulisse! :hhherzen

    Ich glaub ich könnte da nicht so ruhig ohne Kamera sitzen.

    Mein Fazit:

    Es war von Anfang an eine Reise, wo fieles schief lief. Ob nun mehrmals verschoben wegen Corona, dass unsere Dritte im Bunde (Karin) nicht mit konnte was sehr traurig war, die übergroße Hitze, wodurch wir die Ansitze nicht so nutzen konnten wie geplant oder auch die weiteren Pannen mit Handy und auf der Rückfahrt.

    Aber letztendlich war es trotzdem schön, dass ich Petra wieder mal sehen konnte und wir gemeinsam paar Tage verbringen konnten. Und wenn ich im Nachhinein meine Fotos sichte (alle habe ich noch nicht entwickelt) haben wir trotzdem alle Beide schöne Fotos mit nach Hause genommen. Wir haben das Beste draus gemacht und werden sicher im nächsten Jahr wieder zu Dritt Feldberg unsicher machen. Und hoffentlich dann auch zur besten Fotozeit - im zeitigen Frühjahr. Petra - dann holen wir uns die Schreiadler :ttanzen:ttanzen:ttanzen

    Die weitere Rückfahrt verlief gut, klar rund um Berlin war Stau ohne Ende, aber das konnte mich nicht mehr erschüttern. Ich war froh, dass alles noch geklappt hat und ab Potsdam kannte ich ja auch dann wieder den Weg.

    Natürlich war ich ganz schön geschafft, als ich dann endlich am Abend zu Hause war. Ein Fazit schreibe ich noch später und natürlich kommen dann auch noch ein paar private Bilder von uns, die ich vorbereitet habe.

    Auch Kathrin ist NICHT gut nach Hause gekommen, sie ist in Berlin gestrandet und konnte nicht weiterfahren. Ich denke, das wird sie noch erzählen. :S

    Viele Grüße
    Petra

    Ja stimmt, meine Rückreise lief auch nicht wie geplant. Ca. 30 km vor dem Berlinder Ring sprang mir plötzlich eine rote Warnleuchte im Auto entgegen - Reifendruck rechts hinten fallend. Mitten auf der Autobahn und bei über 30 Grad. Nun muss man wissen, dass ich nicht sehr hitzeresistent bin und ich bei über 25 Grad erste Anzeichen von Panik bekomme, wenn ich in brenzligen Situationen gerate. Na gut - nächste Abfahrt raus. Da war auch eine Tankstelle - schön mitten in der glühenden Sonne. HUK Schadenshotline angerufen, der freundliche Mann am anderen Ende versprach Hilfe zu senden. Nach ner guten halben Stunde kam auch ein Abschleppwagen. Es stieg ein etwas genervter brummiger Mann aus (nun gut, es war Sonntag und er hatte eben Dienst). Reifen sieht doch gut aus meinte er. Ob ich schon mal den Reifen aufgepumpt hätte. Ich erwiderte etwas patzig: Ne, bin doch ne Frau :rolleyes . Ran an die Luftsäule und klar, der Reifendruck war unter normal. Er hat aufgepumpt und meinte, mehr kann er nicht machen. Ich soll ruhig weiterfahren und eben immer an Tankstellen halt machen und wieder aufpumpen :KKopffass2:KKopffass2:KKopffass2 .

    Ich wieder rein ins Auto und wieder auf die Autobahn, natürlich mit einem überaus mulmigen Gefühl im Magen. Und klar, nach ca. 15 km, das selbe Spielchen wieder - Reifendruck fallend - war ja klar. Und als ob das nicht auch noch reichen würde - plötzlich vor mir alle Autos mit Warnblinke. Mir brach der Schweiß aus. Irgendwie hab ich zum Glück noch wahrgenommen, dass ich kurz vor der Abfahrt Wandlitzsee stand. Natürlich runter von der Autobahn, nur nicht mit kaputtem Reifen bei 30 Grad mitten im Stau auf der Autobahn stranden. Paar Meter nach der Abfahrt lachte mir ein schattiger Waldparkplatz entgegen. Nun hab ich einen Hilferuf losgelassen - nach Hause zu meinem Mann. War echt am Ende, das hat er auch gemerkt.

    Strategieplan ausgearbeitet: Step 1 wieder HUK Schadensservice anrufen - Step 2 mein Mann ruft seinen Sohn, welcher in Berlin wohnt an, der sollte mir zu Hilfe kommen - Step 3 Mein Mann setzt sich ins Auto und fliegt ca. 300 km zu mir. Der nette Mann vom Schadenservice war auch sofort in der Leitung - meinte er schicke mir wieder den Abschlepper, das würde aber bestimmt 3 Stunden dauern, da in meiner Nähe auf der Autobahn ein Megaunfall passiert wäre und alle erstmal dorthin gerufen wurden. Ups - war also Glück im Unglück, dass ich zur Abfahrt noch runter konnte.

    Peter, der Sohn von meinem Mann kam nach 2,5 Stunden bei mir an (stand in Berlin im Stau) der Abschleppdienst erschien 5 Minuten später. Diesmal war es ein Netter und er schüttelte über seinen Kollegen und dessen Rat nur den Kopf. Das wäre höchst fahrlässig gewesen und ich könnte froh sein, das nix passiert ist. Er meinte dann schmunzelnd: "Ja Mädel, hättest du einen ordentlichen Ersatzreifen wie früher üblich an Bord, dann könnte ich dir den druff machen und ab nach Hause damit. Aber mit diesen neumodischen Reparaturkits wird das nischt." Er konnte mich nur bis zur nächsten ATU Werkstatt schleppen, dort musste ich bis Montag früh warten, da ja bekanntlich Sonntag geschlossen. Peter packte meine Sachen in sein Auto und wir suchten ein Hotel zur Übernachtung. Dann noch meinen Chef informieren, dass ich Montag noch Urlaub benötige (er war zum Glück einsichtig) und dann ab ins Hotel. Dort kam dann 2 Stunden später auch mein Mann an. Wir haben gut zu Abend gegessen und am nächsten Morgen sind wir zum ATU gefahren, die haben sich den Reifen angeschaut - natürlich hatte er ein Loch. Neuer Reifen drauf und gegen 11 ging es Richtung Heimat - diesmal mit Begleitfahrzeug. Mein Mann ist echt der Beste :hhherzen:hhherzen . Aber ich werde nie wieder über Land fahren ohne Ersatzrad, und wenn ich mir das Ding aufs Dach packe :thump:

    Oh ja, der letzte Tag war von den Fotos her der erfolgreichste, aber auch der verrückteste und es sollte noch einiges passieren. Aber davon wird euch Petra noch erzählen, da will ich noch nichts weiter verraten :ppfeifen:ppfeifen - jetzt, im Nachhinein können wir ja auch drüber lachen :ssschmunzeln .

    Bin auch froh, dass ich doch mit aufs Boot bin. Als ich am Morgen aufwachte, war mir irgendwie flau im Magen und auch mein Verdauungstrakt rumorte über Gebühr. Na das kann ja auf dem Boot was werden dachte ich mir :rolleyes und entschied mich, doch nicht mitzufahren. Schließlich ist da ja keine Toilette drauf, und ich wollte ja nun auch nicht die ganze Fahrt schmeißen, hatten ja schon am Abend vorher Pech. Es war kurz nach halb 7 und ich ging zu Petra an die Tür und klopfte. Totenstille. Ok dachte ich mir, da ist sie wohl schon unten und genießt den kühlen Morgen. Runter - einmal ums Hotel - keine Petra in Sicht. Ok, wieder hoch - nochmal zur Toilette - dann wieder zu Petra an die Tür und nochmal geklopft, etwas energischer diesmal. Und Tatsache - da öffnete Petra schlaftrunken im kurzen Hemdchen - oh je, verpennt. Ich dann schnell runter zu Fred (es war 10 vor 7) und Bescheid sagen, dass ich nicht mitkomme. Er kam gerade auf den Hof gerollt und schaute mich verwundert an. Ich glaub in meinem schwarzen langen Schlabberkleid hat er mich gar nicht erkannt {a{a . Als ich mich abmeldete schaute er verschmitzt und fragte nur: "Sicher? Du willst nicht mit? So krank siehst du gar nicht aus." Als ich ihm mein Dilemma etwas verlegen erklärte meinte er nur schmunzelnd: "Na komm, ich bin doch auch noch da und finde ne Lösung für den Notfall." Mehr Worte brauchte es nicht. Ich hoch ins Zimmer (ich hatte noch knapp 5 Minuten) rein in die Outdoorklamotten - Rucksack geschultert und runter zum Boot. Petra schaute irritiert - Fred grinste nur. Ich bekam meinen Stammplatz und schon gings über den See. Keine 10 Minuten kreiste der erste Milan und von da an hatte ich überhaupt keine Zeit mehr über meinen Verdauungstrakt nachzudenken. Es wurde ne klasse Tour - wie ihr auch an Petras Fotos sehen konntet. Werde euch heute Abend auch einmal paar Fotos in den Thread stellen. Als wir nach über 2 Stunden wieder vom Boot stiegen ging es mit blenden und meine Speicherkarte war prall gefüllt.

    Das war der schöne Teil des Tages - wie es weiter ging - nun ja . . . . . . :ffffluestern

    Oh fein Petra, das du diesen Thread geöffnet hast und ihr schon so fleißig Rezepte reingestellt habt.

    Ich liebe frischen Ingwer in jeder Form und er ist bei mir erstes Hausmittel, wenn es anfängt im Hals zu kratzen. Wie Petra schon sagt, beim Ansitzen, besonders im Winter ist immer Ingwertee dabei.

    Ich habe mehrere Ingwerrezepte, z.B. Kürbissuppe mit Ingwer:

    Hokkaidokürbis in Würfel schneiden

    1- 2 Möhren in Würfel schneiden

    in einem Topf Olivenöl erhitzen und die Kürbiswürfel darin leicht anschwitzen

    mit Gemüsebrühe ablöschen und köcheln bis der Kürbis weich ist

    mit einem Pürierstab pürieren

    1 Stück Ingwerknolle (Menge je nach belieben wie scharf die Suppe werden soll) reiben und unter die

    Kürbissupe rühren.

    Kürbiskerne in der Pfanne leicht anschwitzen und damit die Suppe garnieren

    zum Schluß ein kleines Häubchen Creme fraiche in die Mitte setzen - fertig

    Als Gesundheitstrunk, besonders gegen kleine fiese Viren, gibt es bei mir jeden Tag die goldene Milch:

    250 ml Hafermilch erwärmen

    1/2 Teelöffel Zimt

    1 Teelöffel Kurkuma

    1 Stück Ingwer gerieben

    1/2 Teelöffel Akazienhonig

    Alles gut verrühren und am Morgen trinken - für mich ein guter Start in den Tag

    Und natürlich wenns bereits im Hals kratzt die Notfallmedizien:

    1 großes Stück Ingwer reiben

    1 Teelöffel Akazienhonig

    in eine große Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen

    Alles möglichst heiß trinken - inkusive des geriebenen Ingwers

    Brennt manchmal höllisch im Hals, wenn ich die Ingwerportion mal wieder zu groß gewählt habe, hilft bei mir

    aber bei beginnender Erkältung fast immer, bzw. beschleunigt die Genesung

    Nein Petra, ich bin noch am Sichten der Fotos. Bin noch nicht durch. Ist schon ne ganze Menge.

    Aber schonmal ein erstes Resümee - es ist nicht einfach die Vögel des Glücks gut zu fotografieren. Bei der Menge schneidet man immer einen an oder hat nen halben Flügel auf dem Foto. Und auch die Schärfe richtig zu setzen war nicht einfach. Ich bin aber rigeros am Aussortieren. Bei über 2.000 Aufnahmen sollte wohl was brauchbares dabei sein {a{a

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