Reisetipp: Chicago

  • Chicago: Millenium Park


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    Im Norden des Grant Parks gelegen, befindet sich der Millenium Park. Dieser Park wurde im Juli 2004 eröffnet und bietet einige architektonische Glanzleistungen. Auf rund 100.000 Quadratmeter am Ufer des Michigan-Sees gelegen, sind einige futuristische Gebäude, so der Jay Pritzker Pavillon von Frank Gehry und die BP Brücke auch von Frank Gehry zu sehen.

    Das Cloud Gate (Wolkentor) ist eine Skulptur aus stainless steel von dem Briten Anish Kapoor. Sie ist 33 ft hoch, 66 ft lang und der Umfang 42 ft. Das Gewicht beträgt 110 Tonnen. Je nach Wetter, Temperatur verändert sich die Oberfläche und dadurch natürlich auch die Spiegelungen der Skyline von Chicago. Die Oberfläche besteht aus 168 einzelnen Platten.

    Der (Kronen-Brunnen) Crown Fountain von Jaume Plensa besteht aus 2 sich gegenüberstehenden Türmen aus schwarzen Glassteinen. Licht- und Video-Effekte sowie Wasserspiele lassen uns immer wieder zuschauen. Es sind über 1000 Einwohner Chicagos auf Video aufgenommen worden, deren Gesichter an den Frontseiten der 50 ft hohen Türmen gezeigt werden.


    Mein Tipp: das sollte man gesehen haben, aber für Kinder zwar ganz nett, aber nicht umwerfend ;-)


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006


    Viele Grüße
    Petra

  • Chicago: Sears Tower

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    Der Sears Tower, einst das höchste Gebäude der Welt. 3 Jahre dauert es, ehe das Gebäude fertig gestellt war, teilweise arbeiteten 1.600 Menschen gleichzeitig an der Baustelle.


    Das Gerüst des Sears Towers besteht aus 76.000 Tonnen Stahl. Mehr als 16.000 bronzefarbenen Fenster wurden eingebaut. Der Sears Tower wurde 1973 gebaut und hat 110 Stockwerke. Die Höhe beträgt insgesamt 443 Metern ohneAntenne. Da die Antenne nicht zum ursprünglichen Gebäude gehört, zählt sie bei der Höhenangabe nicht mit. Sonst hätte der Sears Tower eine Höhe von insgesamt 520 Metern. Einer der 2 Fahrstühle bringt uns in unter 1 Minute auf das 420 m hohe Skydeck. Eine traumhafte 360 °- Sicht haben wir von oben.


    Der Tower befindet sich auf dem S. Wacker Drive, der Eingang ist von dem Jackson Blvd aus. Geöffnet hat der Sears Tower im Sommer von 10 bis 22 Uhr und im Winter von 10 bis 20 Uhr. Eintritt zum Skydeck kostet $ 11,95 pro Erwachsenen und $ 8.50 für Kinder. (Stand 2006!)


    Mein Tipp: Diesen Ausblick sollte man sich nicht entgehen lassen!


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht.


    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Doppeldecker-Bus-Rundfahrt

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    Wer nicht so viel Zeit hat wie wir, oder wer sich erst einmal einen Überblick von Chicago verschaffen will, der sollte eine Tour mit dem roten Doppeldecker Bus machen. Und wer dann noch oben sitzt im offenen Teil des Busses, der wird mit vielen schönen Aussichten belohnt. Vor allem, wer fotografieren möchte, sollte sich an den Rand setzen. Den Nachteil möchte ich nicht verschweigen, es ist oft kalt und windig, zumindest im Frühjahr und Winter ;-).


    Insgesamt werden von dem Bus14 Stationen abgefahren, so dass man im Grunde genommen an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten und Stadtteilen vobeikommt. Im Bus sitzt natürlich ein netter Führer, der - in englisch - so einiges über die Stadt, die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten erzählt.


    Es gibt auch die Möglichkeit des "Hop on - Hop off", diese Tickets sind etwas teurer als eine einfache Stadtrundfahrt. Die Touren können an jeder der 14 Haltestellen begonnen werden z. B. am Sears Tower, Navy Pier oder Museum Campus. Wir sind an der Station 14 ein- und auch wieder ausgestiegen. Dort an der Clark St./Ecke Ohio Ave. befindet sich auch das Hardrock-Cafe.


    Natürlich kostet der Spaß auch etwas, aber die Preise habe ich leider nicht mehr.


    Mein Tipp: eine tolle Sache auch für Kinder


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006


    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Untouchable Tours

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    Immer ausgebucht ist die original Gangstertour "Untouchable Tours", die auch an der Kreuzung (Clark St. & Ohio Ave.) startet. Mit viel Glück sind wir ungebucht beim 2. Anlauf mitgekommen.

    Diese Tour ist sehr unterhaltsam und wird von 2 Fahren in Original-Gangster-Verkleidung, mit Schießeisen und Knalleffekten richtig gut vorgetragen. Wir fuhren zu den Originalplätzen der 1920er und 1930er Jahre. Wir hörten Geschichten von Dion "Deanie" O'Bannion (1892-1924), Earl " Hymie" Weiss (1898 - 1926), selbst Capone fürchtete ihn, George "Bugs" Moran (1893-1957), der Ire, John Scalise & Alber Anselmi (-1929), die gefürchtesten M&%rder Chicagos, John "Johnny" Torrio (1882 - 1957), der auf beim Frisör umkam, James "Big Jim" Colosimo (1877 - 1920), Alphonse "Scarface" Capone (1899 - 1947), der wohl bekannteste Gangster, "Bloody" Angelo Genna (1900 - 1925), "Machine Gun" Jack McGurn (1904-1936) und John Herbert Dillinger (1903 - 1943?) der mehr Banken in einem Jahr ausgraubt hat, als Jesse James in 16 Jahren schaffte. Als letztes hörten wir noch von Michael "hinky Dink" Kenna & "Bathhouse" John Coughlin.

    Alles sehr spannend erzählt, an manchen Stellen wurden wir durch den Bus "geschleudert", weil wir gerade eine Straße durchquerten und in einen Hinterhalt gelockt wurden... Nein ganz so schlimm war´s nun doch nicht.


    Da sich alles nur im Bus abspielte und die Gangstergeschichten die Hauptrolle spielten, die nur auf englisch erzählt werden, ist diese Tour nur zu empfehlen, wenn man auch englisch versteht. Unsere 8-Jährige Enkeltochter hat sich leider sehr gelangweilt.

    Mein Tipp
    : eine tolle Tour, wenn man englisch versteht, dann unbedingt empfehlenswert, aber vorher buchen, da die Tour fast immer ausgebucht ist.


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006


    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago's Original Narrated Boat Tours

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    Drei verschiedene Touren werden angeboten:
    The Chicago Architecture Tour -> 60 Minuten
    Combines Lake and River Tour -> 90 Minuten
    und Chicago at Sunset -> 2 Stunden


    Wir können die 2. kombinierte Tour empfehlen. Zunächst geht die Fahrt auf dem Chicago River entlang. Interessant war für uns natürlich auch die Erklärungen und die historischen Hintergründe der teilweise imposanten und gewaltigen Architektur. Alles natürlich auf englisch.

    Vom Chicago Fluss fuhren wir durch eine Schleuse, denn der Michigan See liegt um einiges höher als der Fluss. Die Schleuse ist gleich neben dem Navy Pier. Vom Michigan See hatten wir einen wirklich tollen Blick auf die Skyline von Chicago.


    Die Touren starten an der 400 North Michigan Avenue, unterhalb des Wrigley Buildings. Die Kosten sind mir nicht mehr bekannt.


    Mein Tipp: Wenn das Wetter mitspielt, ist es eine tolle Tour!


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006
    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Navy Pier

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    Der Navy Pier, einst ein Trainingszentrum für die Marine, ist seit 1995 ein Vergnügungspark. Hier starten Rundfahrten auf dem Michigan See. Es gibt Karussells, ein Riesenrad und natürlich jede Menge "Fressbuden", eine Eisbahn und ein IMAX-Kino.


    Am Beginn des Navy Piers ist auch das Kindermuseum.


    Mein Tipp: Für Kinder ein MUSS!


    Es fahren Busse dorthin und auch kostenlose Trolleys.


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006


    Viele Grüße
    Petra

  • Chicago: Frank Lloyd Wright Home and Studio

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    1871 brannte ein Großteil der Stadt Chicago durch eine Katastrophe nieder. Aus allen Teilen der Welt kamen Baumeister, um bei dem Aufbau der Stadt zu helfen.

    Frank Lloyd Wright, der (heute) weltberühmte Architekt, baute eine ganze Reihe Häuser im Oak Park, einer Vorstadt von Chicago, ca 9 km von der City entfernt.

    Sein eigenes Wohnhaus ist das beste Beispiel seiner Schaffenskraft, da er hier weder auf seine Geldgeber noch auf die Wünsche seiner Kunden Rücksicht nehmen musste.

    Es werden - nach Absprache - geführte Touren durch sein Wohnhaus angeboten. Eine Tour, die jedes Architekten-Herz höher schlagen lässt, sie dauert 45 Minuten und wird nur in englisch durchgeführt. Die Ursprünge des sogenannten Prairie-Stils gehen auf Frank Lloyd Wright zurück


    Die anderen - von ihm entworfenen - Häuser- kann man sich während einer Audio-Tour zu Fuß erwandern und anschauen. Diese oft sehr eigenwiligen Häuser stehen in der Chicago Avenue, Forest Avenue, Lake Street sowie in der Kenilworth Avenue. Die Beschreibungen und Erklärungen der Häuser werden auch in deutscher Sprache angeboten. Diese Tour ist für Kinder gut geeignet, unsere 8-jährige Enkeltochter hat keines der 20 Häuser ausgelassen und hörte sich alles bis zum letzten Punkt an.

    Für die Audio-Tour brauchten wir ca. 1 Stunde.

    Die kombinierte Karte Wohnhaus und Audio-Tour kostete 20 $ für Erwachsene (Stand 2006!)


    Mein Tipp: sehr empfehlenswert!


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006
    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Hancock Tower


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    Der Hancock Tower ist an der Michigan Avenue. In 40 Sekunden bringt uns der Fahrstuhl in den 94. Stock. Eine wirklich grandiose Aussicht - natürlich 360° - erwartet uns.


    Meiner Meinung nach ist dieser Tower zwar nicht so hoch wie der Sears Tower aber viel schöner. Über einen kleinen Skywalk kann man nach draußen gehen und sich den Wind um die Nase wehen lassen.


    Allerdings ist dieser Teil sehr gut mit Zäunen abgesichert, so dass man keine Fotos schießen kann. Interessant ist auch die geschichtliche Ausstellung, in denen wir auf großen Plakaten einiges über die Geschichte der Stadt Chicago erfahren.


    Ein Anziehungspunkt ist natürlich auch die Attrappe "Fensterputzer" und "Bauarbeiter". Jeweils vor einer Leinwand mit Hintergrundbild lässt sich ein Foto zu schießen, so dass man entweder in schwindelerregender Höhe auf eine Eisenstütze draußen ein Picknick einnimmt und das zweite Bild gaukelt dem Betrachter vor, dass man wagemutig die Fenster des Towers von außen putzt :-)


    Der Eintritt kostet um die 9 USD für Erwachsene (Stand 2006!)


    Mein Tipp: nicht auslassen!


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006
    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Lincoln Park

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    Wer viel Zeit hat, sollte einen Spaziergang durch den Lincoln Park machen. Es ist der größte Park und wunderschön entlang des Michigan Sees gelegen. Attraktion des Parks ist der immer gutbesuchte Zoo, denn der Eintritt ist frei und das Gelände ist weitläufig. Wer mit Kindern in Chicago weilt, sollte sich diesen Besuch nicht entgehen lassen. Der Zoo ist das ganze Jahr geöffnet.


    Insgesamt gibt es 20 Skulpturen, die im Park verstreut stehen, wie die Skulptur des Präsidenten Lincoln, der dem Park seinen Namen gab, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Christoph Friedrich von Schiller und Hans Christian Andersen, um nur einige zu nennen.


    Neben dem Zoo, gibt es noch verschiedene Spielplätze, Sportanlagen, Badestrände, einen Golfplatz sowie 2 Museen im Lincoln Park. Man kann joggen oder auch Fahrradfahren, oder einfach nur spazieren gehen.
    Es fahren verschiedene Busse dorthin.


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006


    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Shedd Aquarium

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    Das Shedd Aquarium liegt auf dem Museum Campus. 23 Dollar kosten die Tickets für einen Erwachsenen, Kinder zahlen nur 16 USD, ein nicht ganz billiges Vergnügen. Im Nachhinein hat sich diese Ausgabe aber gelohnt! (Stand 2006!)

    Waters of the World, da werden Tiere und Pflanzen der verschiedensten Flüsse, Meere und Seen vorgestellt. Im Caribbean Reef gibt es Haie, viele Fische, große und kleine, Aale, Schildkröten. Dann gibt es das Amazon Rising, hier sind die Riesen-Schildkröten zu Hause, die giftigsten Frösche, Anacondas und Piranhas, riesige Spinnen und natürlich Hunderte von Fischen zu Hause, die Lebewesen des Amazonas.


    Eine Etage tiefer ist das Wild Reef mit mehr als 2 Dutzend Haie, Korallen in allen möglichen Farbvariationen, bunte und leuchtende Fische, Seegurken und viele andere Tiere. Im Ocenarium findet eine Delfinen-Show statt, die wir uns natürlich ansehen. In einem weiteren Becken schwimmen die Beluga Wale, Sea-Otter spielen in einer Höhle und die Pinguine lassen sich durch nichts stören.


    Der Höhepunkt im Shedd Aquarium war die derzeitige vorübergehende Ausstellung Lizards and the Komodo King. Einmal den Komodo Waran in voller Größe zu sehen, ist schon beeindruckend.


    Auch wenn es diese Sonder-Ausstellung nicht mehr gibt, ein Besuch lohnt sich nicht nur mit Kindern.


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006
    Viele Grüße
    Petra 8)

  • Chicago: Field Museum

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    Mehr als 20 Millionen Sammler-Objekte befinden sich im Besitz des Field Museums, jedoch nur ein Bruchteil wird in dem schönen großen Gebäude ausgestellt. Zu Recht sagt man dem Field Museum nach, dass es zu den größten naturhistorischen Museen der Welt zählt.

    Es gibt permanente Ausstellungen und wechselnde Austellungen, die zeitlich befristet sind, alles ist auf 3 Etagen verteilt. Die Tickets kosten USD 19.- als Kombi-Ticket für die normale Austellung inklusiv der Donosauerieraustellung, Kinder zahlen 9 USD. (Stand 2006!)

    In der riesigen Halle steht der 60 Fuß langen Mamenchisaurus, ein Elefant, ein Totem und natürlich die Attraktion Sue. Sue ist der größte Tyrannussaurus rex der Welt: 12 m lang, 4 Meter hoch und er wog (lebend) 6,4 Tonnen.


    Da man sich unmöglich an einem Tag alle Ausstellungen anschauen kann, muss man sich entscheiden.


    Unser Rundgang sah folgendermaßen aus:
    Wir schauten zuerst in die Sonderausstellung der Dinosaurier, besichtigten dann verschiedene Tierausstellungen, schauten uns die Ägyptischen Auststellung Mummies and More an.


    Im Untergeschoss gab es eine Ausstellung Journey Underground (Reise unter die Erde). Wir schrumpfen auf Käfergröße zusammen und sehen aus der Sicht eines Käfers, was sich alles so in der Erde abspielt. Danach schauen wir uns noch die Ausstellung über die Nordamerikanischen Indianer an. Kleider, Werkzeuge und viele andere Gegenstände geben einen Einblick in die frühe Kultur dieser Bevölkerung.


    Wir haben diese Ausstellungen bewusst so gewählt, da wir unsere 8-Jährige Enkeltochter mit hatten.
    Übrigens kann man auch zwischendurch das Field Museum verlassen, um etwas frische Luft zu schnappen ;-)


    Mein Tipp: Das Field Museum ist ein unbedingtes Muss!


    Mehr Infos und Bilder findet Ihr in meinem Reisebericht Chicago 2006


    Viele Grüße
    Petra 8)