Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch

  • Wenn einer eine Reise tut - Jennis Katastrophentagebuch


    Hallo in die Runde,
    ich habe diesen Titel gewählt, weil ich hier von allen möglichen Katastrophen und Irrtümern berichten werde, die uns auf unserer Reise noch begegnen.

    Schon bei der Ankunft hatten wir so viele Irrtümer
    , dass Oma schon laut aufstöhnte.


    Aber nun erst einmal der Reihe nach:

    Zuerst hatten wir sogar das falsche Abreisedatum
    .! :Kopffass:
    Irgendwie dachten Papa und ich, dass der Flug schon am Sonntag den 12. Juli und dann auch noch vormittags gehen würde.
    Also versetzten wir alle Leute in Alarmbereitschaft, da am Vortag die Geburtstagsfete eines Freundes war und ich eigentlich nicht hätte mitkommen können, denn wenn ich um 24 Uhr ins Bett gehe, kann ich nicht um 5 Uhr aufstehen.
    Gott sei Dank schauten wir am Samstag die Papiere nochmal durch und so bemerkten wir, dass der Flug erst am Dienstag geht.


    Die Fete war gerettet!


    Hier gibt es eine Übersicht der einzelnen Etappen!

  • Am Dienstag ereilte uns ein überstürzter Anruf von Oma (so verstand ich es zumindest), in dem sie uns mitteilte, dass ich unbedingt neue Sportschuhe für die Motorradtour haben müsste. ::)


    Deswegen fuhren wir um ca. 15 Uhr zum Schuhgeschäft und ich fand auch ein Paar Sportschuhe, die mir gut gefielen und die ich auch gleich anzog.


    Auf dem Weg zur Uroma (Verabschiedung) verputzte ich noch schnell ein Stück Mohnkuchen. Dort gab es gleich den nächsten Kuchen und Papa brachte die wichtigen Dokumente noch schnell zu Mama, um sie unterschreiben zu lassen.




    Nach dem Kaffeetrinken fuhren wir zum Flughafen. Der Weg zum Flughafen verlief super, nur einmal haben uns verfahren, aber das weiß ich nicht so genau.


    Als wir am Flughafen waren, versuchte Papa verzweifelt meinen Straßenschuhe in den Rucksack zu quetschen, den Oma schon fertig gepackt hatte. Die Schuhe passten einfach nicht mehr hinein, selbst der Helm, war mit Handschuhen und Nierengurt voll gestopft.


    Das Einchecken war sehr leicht, wir mussten nur den Koffer aufgeben und bekamen unsere Tickets, selbst Papa bekam eins, um in den Kontrollbereich reinzukommen.


    Zwischendurch hielten wir noch nach einem Buch Ausschau, aber das gab es leider nicht.


    Die Kontrollen waren sehr einfach, nichts hat gepiept und so setzen Papa und ich uns mit einem Buch in den Wartebereich.


    Selbst als die Maschine aufgerufen wurde, lasen wir noch. Es waren nur noch 2 Seiten und so dachten wir, dass wir es schaffen würden.

    Schließlich musste ich dann doch los, denn ich wurde sogar ausgerufen!
    :ppfeifen

    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

    Einmal editiert, zuletzt von Petra ()

  • Die netten Flugbegleiter sagten mir, wo mein Sitzplan war, den mir Oma netterweise gegen eine Zahlung vorgebucht hatte, und verstauten mein Gepäck.


    Ich saß in der zweiten Reihe am Fenster und so konnte ich meine Handtasche vor meine Füße legen. Nun fing ich an zu schmökern. :kkerzenschein (Bis -s zuir Mittagsstunde)


    Plötzlich sagte mir eine Flugbegleiterin:
    eine Mutter wird von ihrem Kind getrennt. Könntest Du Dich bitte in die erste Reihe setzen?


    Klar willigte ich ein, die Tasche wurde jetzt nach oben verstaut, ich verlor meinen Fensterplatz und ich las weiter.


    Die Flugbegleiterin sagte noch:
    Du bleibst jetzt hier sitzen, bis ich Dich hole, ok?


    Auch dazu sagte ich ja und las ich praktisch den gesamten Flug lang weiter.


    Bald gab es etwas zu essen und zu trinken, aber ich dachte, ich hätte kein Geld dabei, außer ein paar Cent. Ich hatte extra noch ins Portemonnaie geschaut und sah nur einige Cent. Gott sei Dank gab mir die nette Flugbegleiterin ein Glas Wasser. So verdurstete ich wenigstens nicht ganz. <=s~

    Langsam bekam ich auch Hunger
    , aber ich dachter wieder, ich hätte nur ein halbes ungeschmiertes Brot dabei und trocken wollte ich es nicht essen. }c


    Der Junge, mit dem ich den Platz getauscht hatte, dem wurde irgendwann schlecht und er weinte.


    Nun sank die Maschine und ich wartete geduldig, bis meine Flugbegleiterin kam. Irgendwann sagte sie, ich solle aufstehen und dann begrüßte mich eine relativ wenig deutsch und englisch sprechende Italienerin, die mich zu Oma und Opa brachte.

    Oma durfte auch durch die Kontrolle
    und so musste ich nicht alleine ewig auf meinen Koffer warten. Schließlöich war aber auch das Geschafft und ich bin glücklich mit Koffer und Handgepäck, aber halb verhungert und verdurstet zum Flughafen hinaus.

    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Hinter den Kontrollen wartete Opa gleich mit einer Flasche Wasser, die ich auch sogleich leerte.


    Nun stellten wir uns an der Taxischlange an und trotz einigen Vordrängeln der anderen, hatten wir relativ fix einen Fahrer gefunden.

    Nun lernte ich endlich unser Hotel kennen
    , wo ich eigentlich schon oft war, aber da es so lange her ist, mich nicht mehr erinnern kann, und begrüßte Dieter.




    Nach dem Umziehen wollten wir essen gehen, aber das Lokal, das wir eigentlich angestrebt hatten, hatte zu.


    So gingen wir etwas weiter und fanden auch ein Lokal, das uns zusagte. Ich bekam eine Riesen-Pizza und schaffte nur die Hälfte davon. Danach war ich so pappsatt, dass ich den letzten rest der 2. Flsche Fanta nicht mehr schaffte und bat Opa den Rest zu trinken. Dieser verstand es falsch und schob ihn mir wieder zu und ich tranke ihn dann doch aus.

    Wir gingen zurück ins Hotel
    und surften noch im Internet, da es sehr heiß war und wir nicht einschlafen konnte, obwohl wir eine Klimaanlage hatten.


    Vorher packten wir noch aus, und stellten fest:


    1. ich hatte doch 10 Euro im Partemonnaie, die sich aber im Scheinfach versteckten und ich sie deswegen nicht sehen konnte. Warum ihn Oma auf den ersten Blick entdeckte, ist mir unverständlich. }a


    2. Ich hatte statt einen ganzen halben Brot, eine leckere geschmierteScheibe brot mit Butter und Honig. :eusa
    Oma hatte schon die Verzweiflung bekommen, weil ich mit einem halben Brot angereist bin, wo sie doch auch eines extra für mich gekauft hatte.


    3. Die größte Überraschung war, dass ich in meinem Rucksack auch Motorradstiefel hatte, und gar keine Straßenschuhe brauchte, damit hätte ich dann 4 Paar Schuhe gehabt, wenn die Straßenschuhe auch noch rein gepasst hätten. }g


    Oma liest noch einige Seiten von Bis-s zum Morgengrauen, das ich ihr extra mitgebracht hatte und danach hieß es Licht aus.


    Tschüss
    Jenni

  • San Marino


    Heute hatten wir einen Ausflug nach San Marino geplant., deswegen fingen wir nach dem Frühstück mit den Vorbereitungen an.


    Opa ging nach unten, um die Motorräder in Position zu bringen, während wir oben nach den Sachen, die wir mitnehmen wollten suchten.




    Da wir 10 Dutzend Taschen und mindestens doppelt so viel Tüten haben, ist es manchmal relativ schwer, manche Sachen zu finden.


    Als erstes suchte Oma ihr T-Shirt und danach meine Haargummis. Nun war mein Pass dran. Langsam durchforsteten wir den Schrank. Irgendwann fanden meine UM-Tüte, in einem alten zerfledderten Rucksack. (Oma sagte mir eben, dass dieser Rucksack vor der Abfahrt niegelnagel neu war und die Reise ihn abgewtzt hat.) Nun stellte sich heraus, dass sich außer meinem auch noch Omas Ausweis darin befand.


    Oma kriegte natürlich einen riesen Schrecken, da sie dachte, er befände sich in ihrem Portemonnaie.


    Nachdem wir endlich alles beisammen hatten, zog ich mir die Motorrad-Hose, -Jacke, -Helm, - Handschuhe und -Stiefel an.


    Es war ziemlich heiß draußen und in meinen Motorradklamotten schwitzte ich wie sonst etwas.

    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Kurz vor der Abfahrt zog ich noch meine Brille an.


    Bei der Hinfahrt saß ich hinter Opa auf Dieters Motorrad. Wir nahmen eine stärker befahrene Landstraße, die am Flughafen vorbeiführte und durch Rimini ging.




    In Rimini bogen wir Richtung San Marino ab.
    Die erste Pause machten wir als Oma ein Sonnenblumenfeld fand und es fotografieren wollte. Opa sagte, dass dieses aber doch nicht so schön zu fotografieren sei, da erst eine Bahnlinie davor war.


    Also schwangen wir uns wieder in die Sättel.


    Die nächste Pause gab es kurz vor San Marino, wo Oma einige Bilder machte und wir aus unseren Motorradjacken schlüpfen konnten.


    Wir aßen noch zwei Bananen und dann ging es schnell weiter, denn wir wollten ja heute noch in San Marino ankommen.

    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Kurz nach der Grenze fuhren wir einige Serpentinen hoch und danach parkten wir unsere Motorräder in der Nähe der Festung.


    Wir benutzten einen Fahrstuhl nach oben, da wir keine Treppen laufen wollten und tranken erstmal kalte Getränke.


    Eine Wasserflasche nahmen wir mit, denn wir würden bestimmt später Durst kriegen.


    Nun fuhren wir wieder in einem anderen Fahrstuhl nach oben. Da Opa noch schnell irgendetwas im Laden guckte, schlossen wir die Fahrstuhltür, in der Annahme, er wolle Treppen laufen.

    Erst als wir ihn winkend auf der Treppe sahen
    , bemerkten wir den Irrtum und entschuldigten uns, als er dann auch oben war.

    Opa konnte sich noch gut an eine alte Ritterrüstung erinnern
    , die, so meinte er, da um die Ecke stand. Er hatte tatsächlich Recht und wir machten einige Fotos.

  • Nun gingen wir weiter nach oben zu einer Statue des Heiligen Franziskus und seiner Kirche, die leider geschlossen war.


    Zu diesem Zeitpunkt wollten wir nicht mehr weitergehen, da uns sonst, so meinten wir, der Hitzeschlag drohe.


    Aber wir überlegten uns das anders...


    Irgendwann hörte ich etwas schlappen und guckte beim nächsten Schritt auf meine Füße. Ich war verdutzt, irgendwie hatte sich der halbe Schuh vom anderen halben Schuh halb gelöst.




    Als ich das Oma berichtete, rief sie Opa zur Hilfe und er reparierte das notdürftig mit einem Strick.


    Irgendwie guckte jetzt jeder auf meinen Schuh, der mit einer hübschen gelben Schleife verziert war.

  • Wir führten die Besichtigung trotzdem weiter fort, bis wir einfach nicht mehr konnten.


    Zurück auf dem Parkplatz zogen wir uns wieder an. Als ich auch den Helm wieder aufhatte, rief Oma plötzlich, wo hast Du meine Brille gelassen, denn Oma hatte mir ihre Sonnenbrille geliehen, damit mir keine Viecher in die Augen fliegen.


    Da Oma beteuerte, dass wir ohne Brille nicht losfahren könnten, durften wir uns wieder ausziehen und stöhnten dabei.




    Wir durchsuchten jeden Fitzel des Motorrades und der Klamotten und fanden sie einfach nicht. Danach beteuerte ich ernsthaft, dass ich die Brille nie bewusst abgesetzt hatte. Oma meinte darauf, dass sie vermutlich im Lokal, wo wir zum Schluss noch gegessen hatten liegt.

    Also wieder den Fahrstuhl hoch
    und nach ein paar Schritten merkte ich, dass sich nun auch beim anderen Schuh, die untere Hälfte langsam löste. Bei diesem Schuh war es noch schlimmer als bei dem ersten. Also sagte Oma, dass ich mich ins Gras setzen sollte und sie im Lokal fragen würde.

    Sie kam ohne Erfolg zurück
    und so fuhren wir wieder nach unten. Da die untere Hälfte des Schus nur noch an einem Zipfel hing, riss Oma sie mir kurzerhand ab. So ging ich mit einem Schuh ohne Sohle zu Opa zurück, der uns schon heftig entgegenwinkte:


    Ich habe sie, ich hab sie.


    Die Brille hatte ich nämlich auf den Kopf gesetzt und beim Anziehen des Helmes vergessen, dass sie auf dem Kopf war. Beim Abziehen blieb sie im Helm hängen und so konnten wir sie natürlich nicht finden.


    Nun rupfte ich auch beim anderen Schuh das Unterteil herunter und es ging los. Bei der Rückfahrt saß ich bei Oma hinten auf dem Motorrad und wir fuhren eine Strecke mit sehr vielen Serpentinen.


    Zu Hause angekommen, hatte ich leider fürchterliche Kopfschmerzen, da es sehr heiß war und der Helm nicht richtig saß, aber die verflogen recht rasch am Swiming-Pool.

    Diese meine erste Motorradtour war super
    und mit ein bisschen Übung wird es auch alles ein wenig besser klappen.
    Tschüss
    Jenni


    Bemerkung vom ADMIN: Jenni liegt natürlich schon im Bett und schläft hoffentlich ;D. Sie hat mir den Bericht vor dem Abendessen diktiert und die Bilder dazu ausgesucht. Jetzt habe ich Zeit und kann alles hochladen...

  • Letzter Tag in Riccione


    Irgendwie suchen wir immer irgendetwas.
    Heute Morgen war es Omas Haarbürste. Wir suchten gefühlte 2 Stunden nach ihr bis Opa sie schließlich unter einem Haufen Klamotten fand.


    Nach dem Frühstück gingen wir an den Strand, wo ich Sandburgen baute.
    Nach dem Mittagessen war der Wind stark und deshalb gab es große Wellen und ich stürzte mich fast 3 Stunden lang in die Fluten.




    Ich war so beschäftigt mit dem Kampf, dass ich Omas wiederholtes Rufen, Winken etc nicht mitbekam.


    Abends gingen wir aufs Sträßchen und Oma suchte einen Badeanzug, den sie leider nicht fand. Dafür schleppte sie uns aber für eine gefühlte Ewigkeit lang in Modegeschäfte.


    Diesmal war es sogar 34° C am Abend.


    So schlief ich erst relativ spät ein, nachdem wir noch unsere Runden Skat gespielt haben.


    Riccione hat mir sehr gefallen, deswegen finde ich es auch schade, dass wir wegfahren mussten.


    Tschüss Jenni

  • Etappe von Riccione nach Perticara


    Heute wachte ich auf, als Oma rief:
    "Jenni, wir haben Dich extra eine Stunde länger schlafen lassen, jetzt musst Du aufstehen."


    Nach dem Zähne putzen musste ich beim Packalltag helfen. Überall passte etwas nicht, wir mussten stopfen und stopfen. Zwischendurch hielten wir Frühstückpause und danach ging das Theater weiter. Weil viele Sachen irgendwie nicht richtig reinpassten, grummelte Oma ein wenig, weil "gewisse Leute" sich dagegen gesperrt hatten, noch einmal Pakete nach Hause zu schicken.




    Als endlich alles verstaut war, bemerkte ich mit Schrecken, dass Opas Maschine so voll gepackt war, dass ein Teil nicht mehr bei ihm raufpasste.


    Ich schwang mich hinter Oma auf den Sattel und es ging los.


    Bereits nach wenigen Kilometern kamen wir in ein Stop and Go auf der Schnellstraße, so dass wir abfuhren.


    Nun fuhren wir auf kleineren Straßen viele Kilometer bis wir wieder auf die Schnellstraße kamen.


    Wir fuhren wieder durch San Marino und dabei auf und ab, Serpentine um Serpentine.


    Immer wieder begegneten wir uns Schilder mit:
    2 tornati, 4 tornati, Scharfe Kurve, S-Kurve, Steinschlag, eigentlich alles Ungemütliche, was es nur gibt.


    Ab und zu begegneten uns auch Schilder, die sagten, dass man, wenn Schnee liegt, auch Schneeketten tragen muss.

  • Immer wieder machten wir zwischendurch kleine Pausen. Einmal war es sogar eine notgedrungene Pause.


    Das kam so:
    Mein Helm hat sich gelockert und rutschte nach hinten, einmal sogar in den Nacken, so dass ich schrie: Oma bitte anhalten, der Helm sitzt mir im Nacken. Während ich das sagte, befuhren wir aber gerade eine Serpentine Bergrunter, so dass sie erst danach anhalten konnte.




    Alles wurde wieder gerichtet und Oma übertrieb ein wenig, als sie Opa zurief, der Helm hätte mich fast stranguliert. Das war nun wirklich übertrieben. :o


    Als wir bei einem Abzweig anhielten, warnte Opa uns vor einem schwierigen Abschnitt. Es ging relativ steil nach unten und wir hatten wieder mal schön viele und enge Serpentinen. Wenn uns einer entgegengekommen wäre, hätten wir ein kleines Problem gehabt. Aber wir kamen gut im Hotel an, wo wir dann gleich zu Mittag aßen.


    Diese Etappe hat mir sehr gut gefallen, wenn die anderen auch so sind, dann freue ich mich schon richtig darauf.


    Tschüss
    Jenni

  • Wanderung nach Perticara


    Eigentlich wollten wir nach unserer Ankunft nur den Campingplatz, der in der Nähe von unserem Hotel liegt, anschauen.


    Wir gingen zu dem Platz, wo wir uns den Swimingpool anschauten und auch ein paar Fotos machten.


    Der Campingplatz ist auch sehr schön, wir überlegten, ob wir dort auch einmal Urlaub machen würden, weil sie auch 2 Hütten hatten.


    Auf dem Rückweg sahen wir eine Plantage mit undefinierbaren Früchten. Oma will sie noch ins Forum stellen, als Rätsel.


    Wir fanden ein Schild in der Nähe des Campingplatzes wo folgendes drauf stand:


    350 m Pian del Bosco
    700 m TrimmDichPfad
    2550 m wanderweg nach Perticara


    Wir gingen zum TrimmDichPfad, da er ja nur 700 m entfernt sein sollte. Dort fanden wir einen weiteres Schild, auf dem geschrieben stand, das der TrimmDichPfad mit dem Wanderweg nach Perticara verbunden war.


    Opa überredete uns, mal kurz dort lang zu gehen, es seinen ja nur 1.850 m bis Perticara. Oma und ich lasen im Wald 2 Stöcke auf, die uns dann auf dem Hinweg halfen.

  • Der Weg führte uns praktisch durch alle Arten von Gelände:
    Büsche, Felder, Wälder, Gestrüpp...


    Opa fand einen Busch mit blauen Beeren und fragte Oma, ob das Blaubeeren sein könnten. Oma sagte, dass könne sie nicht sagen, glaubte aber, dass es keine Blaubeeren sind und sagte auch, dass wir sie auf gar keinen Fall essen und auch nicht berühren sollten. Ich berührte sie trotzdem und oma sagte mir, dass ich jetzt mit der Hand nicht ins Gesicht fassen sollte.


    Wir fanden auch das erste Trimm-Dich-Gerät, dessen Übung ich machte.


    Die nächste TrimmDich-Übung durften ich und Opa nicht machen,. da Oma sagte, dass diese Übung das Schädlichste für den Rücken sei, was es gäbe.


    Nun gabelte sich der Weg und wir nahmen den rechten Abzweig, der uns an einem See vorbei zu einem runden Feld und dann in den Wald führte.

    Opa nahm inzwischen einen dicken Stein mit,
    den er, wenn ein Bär kommen würde, schnell wegwerfen würde, damit er schneller rennen kann... so sagte er mir, als ich ihn fragte, warum er den Stein mitnahm.

    Der Weg im Wald wurde immer schwieriger
    , so dass wir mehrmals nach Abzweigen suchten, die aber nicht da waren.


    Irgendwann sagte Opa, dass wir nicht mehr weiter können und umkehren müssen, das bedeutete, wir mussten wieder durch das Dornengestrüpp zurück, na klasse, denn ich hatte nur eine Shorts an.

    Wir fanden im Feld einen Bauern,
    der uns sagte, dass alle Wanderwege nach Perticara "zu" wären und wir nur über die Straße dahin kämen.

    Wir hörten nicht auf ihn
    und fanden trotzdem noch einen Weg nach Perticara.


    Nun nahmen den Weg über ein Stoppelfeld und mussten zur aller Freude noch über einen Graben springen.

  • Als nächstes folgte ein grünes Feld und danach ging der Weg wieder in einen Wald.


    Leider war der Weg dadurch voller hüfthoher Brennnessel und wieder litt ich am meisten wegen meiner kurzen Shorts.


    Als letztes mussten wir ein Feld mit enormer Steigung hinauflaufen und danch brauchten wir eine Pause. (letztes Bild)

  • Als wir endlich auf die Straße kamen, warfen wir unsere Stöcke weg, denn wir würden sie ja nicht mehr brauchen.


    Nun wollte Oma ohne Umwege nach Hause zurück und sich nicht mehr den Ort anschauen, auch ein Cafebesuch war ihr nicht genug Anreiz.


    Also gingen wir weiter tapfer die Straße entlang und stöhnten immer:

    Ein Königreich für ein Motorrad!
    (oder ein Fahrrad)


    Völlig geschafft erreichten wir unser Ziel.


    Wir haben bestimmt "gefühlte" 20 km zurückgelegt und das in Sandalen und Shorts.


    Ich habe noch einmal das Schneekettenschild für Euch aufnehmen lassen, damit Ihr es erkennt, wenn Ihr mal auf solchen Straßen entlang fahrt.


    Als Belohnung gab es kalte Getränke und lecker zu essen.


    Fazit:
    Ich könnte diesen Wanderweg morgen durchaus noch einmal zurücklegen, aber Oma will nicht mehr...


    Tschüss
    Jenni

  • Unterwegs nach Urbino


    Kaum waren wir 10 Kilometer gefahren, brach die erste Katatstrophe über uns herein. Opa hatte kein Benzin mehr, aber es ging bergab und er konnte herunterrollen. Als wir dann endlich an die Tankstelle kamen, hatte sie auch noch zu.
    Also musste Opa zum Automaten gehen, zuerst nahm diese den Zwanziger nicht an, aber dann klappte es doch.


    Nun schwabbte Opa zu allem Überfluss auch noch das Benzin auf den Tank. Wir wischten es ab und dann ging es weiter.

  • Wir fuhren 12 Tornati hintereinander und hielten danach bei einem schönen Ausblick an.


    Opa sagte Oma, sie solle die "Handbremse" anmachen, die dafür sorgt, dass das Motorrad nicht aus Versehen, den Berg alleine runterfährt und wir hinterher laufen müssen.