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Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Reisebericht
  • Petra
  • 3. August 2012 um 09:42
  • Petra
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    • 3. August 2012 um 09:42
    • #1

    Nachdem wir eine wunderschöne Woche auf Naxos hatten, zog es in in unsere zweite Heimat nach Ägina zurück. Wir kommen schon so viele Jahre hierher, dass wir über die Insel kaum noch etwas Neues schreiben können.

    Die wichtigesten Informationen über Ägina habe ich hier beschrieben:
    Traumpfade Griechenland - Ägina

    Den ersten Tag auf der Insel haben wir ganz gemütlich in und am Wasser verbracht. :,.)

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  • Jenni
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    • 3. August 2012 um 09:45
    • #2

    Heute beschlossen wir zu Anfang eine Inselrundfahrt mit dem Motorrad zu machen.

    Die Strecke war uns allen wohl bekannt, da wir schon seit Jahren hierher fahren.

    Von unserem Motorradverleiher, den wir auch schon seit Jahren kennen, bekamen wir zwei kleinere Maschinen, auf denen es zu zweit schon recht eng wurde.

    Außerdem war bei einer der Blinker kaputt, so dass Oma Handzeichen geben musste. Opa machte den Vorschlag die Bremsen zu "ölen" da sie ein unangenehmes Geräusch von sich gab.

    Kommentar von Opa, der neben mir sitzt:
    Besser nicht bremsen, wer bremst verliert *hö,hö*

    Beim Auswählen der Route hieß es nur noch: Wollen wir da vorbeifahren? Denn wir waren eigentlich schon überall fast 1000 Mal gewesen.

    Wir fuhren hoch zum Afaia-Tempel, machten dort ein paar Fotos und entschieden nach Souvala zu fahren.

    An der Kreuzung nach Souvala machten wir das obligatorische Spiegelfoto und tankten.

    In Souvala selbst gingen wir am Hafen entlang und besprachen, dass wir vor Ägina-Stadt noch zwei weitere Fotostopps machen wollten und zwar an der Kirche und bei der Fischersfrau.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

    Einmal editiert, zuletzt von Petra (5. August 2012 um 17:47)

  • Jenni
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    • 3. August 2012 um 09:47
    • #3

    Beim ersten Fotostop hatten wir noch Glück und fanden einige Zirkadenpuppen.
    Bei der Fischersfrau machten wir auch einige Fotos und dann ging es nach Ägina-Stadt, wo wir am Hafen entlang schlenderten.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Jenni
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    • 3. August 2012 um 09:48
    • #4

    Wir nutzen die Gelegenheit und schauten nach dem Fahrplan der Fähren nach Piräus für unsere Heimfahrt. Dann ging es weiter nach Perdika.

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

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    • 3. August 2012 um 09:50
    • #5

    Ich machte einige Landschaftsaufnahmen und bald waren wir an der Kreuzung nach Sfendouri angelangt. Opa meinte, dass wir ruhig dahin fahren konnten.

    Originalton Opa: meine Maschine bekommt bei dem Hinweisschild einen starken Linksdrall, Gegenlenken hilft nicht, der Berg ruft.

    Mir wäre es auch recht gewesen, da Sfentouri eine der wenigen Orte auf dieser Insel ist, die ich noch nicht kannte. (und jetzt weiß ich auch warum!!!)

    Ich hatte aber Geschichten gehört und daher lockte auch das Abenteuer.

    Oma gab wie immer bei schwierigen Strecken den Kommentar: aber ohne mich! Also fuhren wir nach Perdika. Nach einigen weiteren sehnsüchtigen Kommentaren von Opa, ließ sich Oma nach langer Zeit dazu zu überreden, doch mit nach Sfendouri zu fahren.

    Kommentare zu diesem Reisebetricht bitte hier hinschreiben ;)

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    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

    Einmal editiert, zuletzt von Petra (3. August 2012 um 09:54)

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    • 3. August 2012 um 21:59
    • #6

    Unsere Wasserflasche war alle, also kauften wir uns am nächsten Kiosk eine neue und dort wechselte ich auch auf Opa Motorrad. Das Abenteuer konnte beginnen.

    Bis wir in das Dorf reinkamen, gab es zwar einige Serpentinen und die Steigung war laut Opas und Omas Angaben schon enorm, aber nichts, was wir anderswo auf der Insel nicht auch schon gefahren wären.

    Ich fragte mich langsam schon, warum Oma so ein "Theater" gemacht hatte, als wir ins Dorf reinkamen. Die Straße wurde schlechter, danach enger und danach steiler, ebenso die Kurven. Zum Schluss gab es keinen Asphalt mehr und die Straße war ungesichert, so breit, dass nur ein Auto hierdauf passte. Die Kurven waren so eng, dass man es vermutlich vergessen konnte, sie mit einem Auto zu nehmen. Und als Sahnehäubchen betrug die Steigung so ca. 40%.

    Meine Aufmerksamkeit, die normalerweise praktisch nicht vorhanden war, (Dank Omas professsioneller Fahrweise stellt es auch kein Problem dar, man muss einfach nur gerade sitzen bleiben und eventuell die Kurven noch leicht mitnehmen und kann die restliche Zeit darauf verwenden zu grübeln) war zu über 50% darauf gerichtet, mich im Sattel zu halten (dieses Motorrad hatte keine Rückenlehne) die restlichen Prozente waren dazu da, zu überlegen, wer zum Teufel solche Straßen baut und Oma Recht zu geben.

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    • 3. August 2012 um 22:02
    • #7

    Ich hatte vorsorglich schon die GoPro Hero 2 vor Erreichen des Dorfes angestellt, so konnte ich mich gleichzeitig festkrallen und aufnehmen. Die Aufnahmen sind von dementsprechender Qualität. Wenn die Bilder nicht schräg sind, sind sie so weit im "Blauen", dass es keinen Unterschied macht.

    Bald waren wir am Ende des Weges. Die Straßenqualität hatte am Ende so weit abgenommen, dass wir über Schotter fuhren.

    Hier gab es nichts mehr als ein Berg mit einer Kapelle und einem Friedhof.

    Wir mussten die Motorräder abstellen. Oma machte ein paar Fotos und dann präsentierten Opa und ich ihr die nächste Idee. Ich liebe das Bergsteigen und Opa tut es ebenso. Also erzählten wir ihr von der wunderbaren Aussicht dort oben und zerrten sie mit hoch.

    Nachdem wir den ersten Teil über Steine und Felsen geklettert waren auf dem das einzige Gewächs Distel waren (wir haben Oma wirklich einiges zugemutet, denn 1. ist sie mit ihren Bein nun wirklich nicht für solche Kletterpartien gerüstet und zweitens hatte sie das denkbar ungeeigneteste Schuhwerk an: halboffene Sandalen!)

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    Einmal editiert, zuletzt von Jenni (3. August 2012 um 22:03)

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    • 3. August 2012 um 22:06
    • #8

    Plötzlich hörten wir ein Gekläffe hinter uns. Die Dorfhunde waren hinter uns her und sie mochten offensichtlich keine Motorradfahrer. Opa und Oma waren sichtlich besorgt und wir bewaffneten uns mit Steinen.
    Opa versuchte die Meute durch Selbstbewusstsein, Drohgebärden und wütende Blicke und grob in die Richtung geschmissene Steine als Warnung zu vertreiben. Die Hunde blieben auch auf Abstand und zum Schluss legten wir die Steine weg, um weiterzukommen, bleiben aber dicht beisammen.

    Irgendwann fanden wir den Fußweg zur Kapelle, der die Dinge besonders für Oma vereinfachte.

    An der Kapelle angangt, begegneten wir einem weiteren wütenden Hund, den wir vermutlich in der Mittagsruhe gestört hatten. Nachdem Opa auf die altbewährten Methoden zugriff, verzog er sich in Richtung seiner Kameraden.

    Oben genossen wir die wunderschöne Aussicht und setzten uns in den Schatten. Oma bemühte ihren Fotoapparat. Natürlich war auch ein Stiefelfoto darunter.

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    • 3. August 2012 um 22:08
    • #9

    Bald ging es dann wieder an den Abstieg, aber dieses Mal benutzten wir die ganze Zeit den Pfad. Die Hunde hatten sich inzwischen zurückgezogen und wir fuhren den Weg wieder zurück. Es war deutlich angenehmer als die Auffahrt auch wenn ich manchmal schon Angst bekam, weil wir recht schnell fuhren.

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    • 3. August 2012 um 22:11
    • #10

    Nachdem wir die Strecke hinter uns gelassen hatten, wechselte ich wieder das Motorrad.

    Wir vollendeten unsere Inselrundfahrt und machten in Portes einen Stop für das Abendessen.

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  • Jenni
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    • 3. August 2012 um 22:12
    • #11

    Das wars dann. In Agia Marina angelangt waren wir alle erleichtert zu hören, dass wir ab morgen überraschend bessere Maschinen bekommen werden. (Vielleicht hat Nektarios gehört, wie viele Probleme wir mit den kleineren Maschinen hatten.)

    Tschüss
    Jenni

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  • Petra
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    • 4. August 2012 um 21:20
    • #12

    Jenni kann schon spannende Sachen erzählen ;)

    Den nächsten Tag bekamen wir komfotablere Maschinen, aber leider auch nicht genug Power. Sie waren nämlich genau so lahm wie die anderen, nur hatte Jenni mehr Platz und auch eine bequeme Rückenstütze. Wir fuhren über die Berge wieder nach Perdika. Klar, Friedrich machte am Abzweig nach Sfenturi wieder einen Stop mit Dackelblick, nö dieses Mal nicht, war doch erst gestern, heute wollen wir nach Moni Island.

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  • Petra
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    • 4. August 2012 um 21:41
    • #13

    Moni Island ist eine kleine unbewohnte Insel, die von Perdika aus mit kleinen Fischerbooten zu erreichen ist. (5 € für Hin- und Rückfahrt)

    Auf der kleinen Insel gibt es nicht viel. Mittlerweile kann man sich aber Liegen und Sonnenschirm mieten, einen kleinen Kiosk gibt es auch. Mehr ist nicht da...

    Das Wasser ist herrlich, wir sind lange drinnen und albern herum. Ich versuche mit meiner Go Pro Hero2 Unterwasseraufnahmen zu machen. Das war keine gute Idee.

    1. ist die Qualität unter aller Kanone. Ich werde mir doch die dazugehörige Unterwasserlinse kaufen
    2. gibt es Seeanemonen, die mich leider voll getroffen haben, das ist sehr schmerzhaft und man hat noch lange was davon

    Ich habe mit Wasser abgespült und Fenistil darauf getan, das brannte noch mehr. Man sagte mit dann ich müsste Amonikahaltiges drauftun, na ja zu spät... Nach Stunden hörte der Schmerz dann etwas auf, aber ich habe andere gesehen, die noch schlimmer aussahen als ich.

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    • 4. August 2012 um 21:44
    • #14

    Trotzdem ist es wunderschön auf Moni und wir werden auch noch einmal hinfahren.

    Wir gingen auf die andere Seite der Insel, dazu läuft man vielleicht 3 Minuten... :ssschmunzeln

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    • 4. August 2012 um 21:50
    • #15

    Irgendwann packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren mit dem nächsten Kutter wieder nach Perdika. Dort aßen wir zu Abend, wie immer bei Claudia und fuhren dann zurück nach Agia Marina.

    Am Abend feierten wir Abschied, denn am nächsten Tag flog Friedrich nach Hause. Wir haben noch drei Tage...

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    • 4. August 2012 um 22:59
    • #16

    Friedrich ist heute morgen nach Hause geflogen, es war eine kleine Odyssee, denn in München herrschte wohl ein Unwetter und sie mussten in Nürnberg landen, dort einmal auftanken, bevor es dann weiter nach München ging. Dass die Koffer diesen umweg nicht mitmachten, war fast zu erwarten...

    Jenni und ich haben es uns heute erst einmal gemütlich gemacht und sind zum Strand gegangen. Er war proppenvoll. Mit Ach und Krach haben wir noch zwei Liegen und einen Sonnenschirm ergattert und waren fast die ganze Zeit im Wasser. Heute war es einfach nur heiß.

    Morgen fahren wir mit dem Roller an einen Strand, kurz hinter Ägina-Stadt. Da wurde im Wasser ein Kletterturm aufgebaut. Mal sehen...
    Viele Grüße
    Petra

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    • 5. August 2012 um 22:45
    • #17

    Wie immer haben wir lange geschlafen, danach gut gefrühstückt und sind dann mit dem Roller zu einem Strnad kurz vor Ägina-Stadt gefahren. Heute ist Sonntag und alle Griechen sind auch unterwegs ins kühle Nass, denn es ist einfach nur unerträglich heiß. Man sagte uns, es seien ca. 40°C.

    Mit Glück bekamen wir noch zwei Liegen und einen Sonnenschirm zu 5 €. Die meiste Zeit hielten wir uns jedoch im Wasser auf. Jenni versuchte sich am Eisberg, aber sie scheiterte. :(

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    • 5. August 2012 um 22:48
    • #18

    Irgendwann packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren zurück. Da wir eine Abzweigung zu früh nahmen, ging es dann noch lustig zwischen den Bergen hoch.

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    • 5. August 2012 um 22:53
    • #19

    Unser Abendessen nahmen wir dann wieder auf den Klippen ein.
    Zum Schluss ging es dann noch ins Cafe Marina auf einen Ouzo :-))) Eine Runde Bauernskat, eine Black Story und dann war der Abend auch schon wieder vorbei.

    Nun haben wir nur noch morgen vor uns...
    Viele Grüße
    Petra

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    • 6. August 2012 um 20:25
    • #20

    Heute sind wir ein letztes Mal mit den Rollern nach Perdika gedüst. Dort haben wir ein Boot zur Insel Moni genommen.

    Da es heute wieder über 40°C warm war, waren wir die meiste Zeit einfach nur im Wasser, ein paar Bilder reiche ich noch nach.

    Klar, ich habe auf die Seeanemonen aufgepasst und nun weiß ich auch, wo sie sind. Diesen Ort habe ich weiträumig ausgelassen.

    Gegen halb sieben sind wir dann wieder zurück nach Perdika gefahren und haben dort zu Abend gegessen: leckere überbackene Pilze, einen griechischen Salat und gebackenen Käse. Auf den Wein dazu habe ich verzichtet, denn ich musste ja noch einmal quer über die Insel fahren.

    Gleich wird dann bei Parnos Abschied gefeiert und die Koffer müssen wir auch noch packen, aber das geht ja schnell. :-)))

    Morgen fahren wir mit der Alexandros um 10:45 h nach Piräus. Ich bin mal gespannt, ob ich die Taschendiebe sehen werde. :mmad

    Ja, leider geht so ein Urlaub immer viel zu schnell vorbei. Aber ich habe ja noch einige Videos für Euch, die ich hier noch später reinstellen werde.

    Viele Grüße
    Petra

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    Einmal editiert, zuletzt von Petra (7. August 2012 um 14:28)

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