Hi allesamt, Petra ist ja nun weg und ich bin wieder da - nach einem kurzem (8 ganze Tage), schönen Mallorcaurlaub und knackebraun, denn es war herrlich warm und sonnig.Die Bilder habe ich schon ein erstes Mal gesichtet und am Wochenende folgt hier dann näheres....zunächst müssen wir mal die Sturmschäden im Garten beseitigen... Am liebsten wären wir gleich wieder umgekehrt und in die Maschine zurück nach Mallorca gestiegen. Also bis dann Heike

Mallorca 2007
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- Reisebericht
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Heike -
29. Juni 2007 um 00:15
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Herzlich Willkommen im Regenland!
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Danke Jupp- dafür leuchtet meine Bräune bei diesen trüben Lichtverhältnissen besonders gut!
Hier geht es nun los:
Unseren Mallorca-Trip haben wir isoliert gebucht. Hinflug mit TUIfly,Preis pro Person 48 Euro, Rückflug mit Germanwings für 29 Euro pro Person. Als Urlaubsort haben wir Colonia St. Jordi gewählt, welches gut eine halbe Stunde Autofahrt von Palma entfernt liegt und uns von früheren Urlauben bekannt war. Um dorthin zu gelangen haben wir für den gesamten Reisezeitraum ein Auto über Internet bei http://www.DoYouSpain.com angemietet – Preis für die Mietzeit 18.6.-27.6. 142,11 Euro. Die Übergabe hat super geklappt. Angekündigt war, dass man das Auto vollgetankt übernimmt und leer abgibt und daher bei der Abholung daher eine Tankfüllung bezahlt. Das war auch ok. Bei dem Auto handelte es sich um einen Ford Ka – da konnte die Tankfüllung ja nicht so viel ausmachen. Ärgerlich war allerdings, dass und dann dafür 50 Euro abgeknüpft wurden- und dass bei einer Tankgröße von 40 Litern! Da ist noch Klärungsbedarf. 1 Liter Benzin kostet auf Mallorca ca. 1,09 Euro, Super 1,19 Euro. Die Straße nach Colonia St. Jordi ist super ausgebaut, so dass wir in gut einer halben Stunde dort waren. Colonia St. Jordi liegt auf einer kleinen Halbinsel, auf beiden Seiten umgeben von herrlichen Stränden. Auf der einen Seite liegt der kilometerlange, weitestgehend unbebaute Es Trenc, auf der anderen Seite, beginnend direkt an der Hafenanlage, liegen mehrere kleinere Strände. Der Sand ist weiß, das Wasser türkis wie in der Karibik. Es gibt nur zwei höhere Hotelbauten, ansonsten besteht der Ort aus 1-maximal 3-stöckigen Gebäuden. Es machen dort viele Spanier Urlaub. Es gibt einen Hafen und dort wurde auch eine Fußgängerzone eingerichtet. Vom Hafen aus ist zudem ein Rundweg angelegt worden, der die Küsten entlang um die gesamte Halbinsel führt, bis zum Strand Es Trenc. Über das Internet haben wir das Hostel Doris gefunden, ein kleines Haus mit 2 Appartements,1 Studio, 1 Familienzimmer und 10 Doppelzimmern. Es liegt inmitten von Colonia St. Jordi und wird von einer deutschen Familie geführt. Mehr erfährt man hier: http://www.pension-mallorca.de
Wir hatten das Familienzimmer, bestehend aus einem Wohnraum mit Küche, Schlafraum und Bad. Pro Person haben wir 22,50 Euro bezahlt. Im Ort wird derzeit ein Aquarium gebaut, welches im September fertig sein soll. Unser Vermieter schwärmte, es würde das größte Europas- keine Ahnung ob es stimmt. Im Ort gibt es diverse Restaurants, Läden, Supermärkte- alles was man braucht, ohne das zuviel Tumult herrscht. Im Ort gibt es auch Salinen, die mich mit ihrem rosa farbenen Wasser an Bonaire erinnerten. Die folgenden Bilder stammen aus Colonia St. Jordi:
1. Aus dem Ort 2. Blick auf Es Trenc 3. Saline 4. Blick auf die anderen Strandbuchten -
1. Es Trenc
2. Abendstimmung in Colonia St. Jordi
3. Blick vom Hafen
4. Hostal Doris -
Es war heiß in Mallorca, und dies macht sich in der Natur schon bemerkbar. Die Felder sind bereits braun. Das gibt aber auch tolle Kontraste zu den Bäumen, den bräunlichen Häusern, dem blauen Himmel.... In der Umgebung von Colonia St. Jordi stehen zudem zahlreiche Windräder. Ein Traum sind die blühenden Oleander überall, in weiß, rosa, aprikot, rot- unglaublich!. Man findet sie nicht nur in de Gärten, sondern auch sle Straßenbegrenzung, sogar auf der Autobahn. Hier einige Eindrücke aus der Umgebung von Colonia St. Jordi:
Mehr folgt .....
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Mallorca ist für mich eine Insel, wo man Entspannung und Anspannung erleben kann. Anspannung in Form von Insel erkunden- Es gibt herrliche Strände, wunderbare Berglandschaften, schmale Buchten. Kirchen und Museen und vieles mehr.
Palma ist ein Koloss, in vielen Bereich eher hässlich zu nennen. Die Wasserseite ist natürlich beeindruckend mit den vielen Yachten…. Wenn man mal Arenal beiseite nimmt, wo man nun wirklich nicht hin muss. Beeindruckend die Kathedrale. Diesmal waren wir zum ersten Mal in der Kathedrale La Seo. Wegen des schönen Lichteinfalls wird sie auch „Kathedrale des Lichts“ genannt. Die Kathedrale ist im Laufe von 4 Jahrhunderten gebaut worden, und so finden sich viele verschiedene Stile in ihr. Kaum zu glauben, dass es darin ein Kirchenschiff gibt, welches hoch modern von einem Künstler des 20. Jahrhunderts ausgestattet wurde.
Es folgen Bilder von der Kathedrale -
Es gibt in Palma u.a. einen alten Teil der Stadt mit schmalen Gassen und etwa 3-stöckigen Häusern, große Einkaufsstraßen, eine Burg hoch oben über der Stadt, von der man einen tollen Blick auf die ganze Bucht von Palma hat und natürlich vieles mehr. Bilder aus Palma:
1, arabisches Bad 2. Altstadt 3. Castell 4. Blick auf die Bucht von Palma vom Castell -
Im Nordosten Mallorcas liegen die Feriengebiete Can Picafort und Alcudia. Es ist eine lang gestreckte Sandbucht und unsere ersten beiden Mallorcaaufenthalte haben wir in Alcudia verbracht. Seither ( ca.13-15 Jahre) hat sich viel verändert. Die Bebauung ist noch dichter geworden und zieht sich jetzt ohne Unterbrechung von Can Picafort bis nach Alcudia hin. Es ist lange nicht so schlimm wie in Arenal, aber ganz anders als in Colonia St. Jordi, weil die Hotelanlagen über Kilometer hinter den Stränden liegen und man teilweise wirklich weit vom eigentlichen Ort entfernt ist, der eine tolle Stadtmauer und einige „römische Trümmer“, sowie einen guten Markt aufzuweisen hat. Wir fahren diesmal dran vorbei und auf die Halbinsel La Victoria.
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Ganz im Nordosten der Insel liegt die Halbinsel Formentor- sehr beeindruckende Felsformationen. Diese haben wir auf diesmal ebenfalls ausgelassen und sind stattdessen ein Stück ins Landesinnere, nach Pollensa. Pollensa liegt dem Berg Ternelles zugewandt. Umsiedler aus Alcudia, die im 14. Jht vor Piratenüberfällen weiter ins Landesinnere flüchteten, gaben der Stadt ihren Namen, der römischen Ursprungs ist: Polentia. Das Stadtbild stammt aus dem 16. Jahrhundert. Aus der Römerzeit ist eine alte Brücke erhalten geblieben. Die Straßen sind eng und verwinkelt, und es gibt eine Einbahnstraße nach der anderen- schnell hat man das Gefühl in einem Irrgarten zu sein. Ein bisschen erinnert es an eine maurische medina. Das besondere an Pollensa ist jedoch der Stadthügel, „Puig de Calvari“, 170m und mit einem Treppenweg mit 365 Stufen zu erreichen. Von oben hat man einen tollen Blick auf die Umgebung. Man kann auch mit dem Auto rauf fahren und dann die Treppe herunter laufen. So habe ich es gemacht und mit meinem Mann vereinbart, dass er mich dann unten am Platz abholt. Das klappte aber nicht, da auf dem Weg dorthin ein Laster den Weg versperrte und er keinen Weg mehr in dem Irrgarten der Straßen zu mir fand. Ich versuchte in der Zwischenzeit irgendwie an die Hauptstraße zu kommen, wobei ich ebenfalls fast die Orientierung verlor, so dass ich mich dann doch entschloss, zum Ende der Treppe zurückzukehren. In der Zwischenzeit hatte mein Mann das Auto irgendwo abgestellt und war ebenfalls zur Treppe gegangen, und so fanden wir uns doch wieder.
1. römische Brücke in Pollensa 2. Blick auf Pollensa vom Stadthügel -
Der Osten der Insel ist die Küste der hundert Buchten. Auch hier haben wir diesmal nicht alle abgefahren. Wir kommen auf jeden Fall wieder, und da wollen wir auch noch etwas sehen. Einiges haben wir bereits in früheren Jahren gesehen, so die tollen verschiedenen Tropfsteinhöhlen. Bekannte Urlaubsorte wie Cala Ratjada und Cala Milor liegen hier, die ich nicht so interessant finde. Interessant hingegen ist Cala Figuera, einem Fischerort, in dem man noch heute gut das Ankommen der Fischerboote und Ausladen der Fische miterleben kann. In der Nähe ist ein Felsentor.
1. Felsentor 2 Cala Figuera 3.Cala Figuera 4.Fischer -
Zum 5 km langen Strand Es Trenc, beginnend bei Colonia St. Jordi, gibt es nur wenige Zufahrten. Die meisten Strecken muss man sich erlaufen. Dort, wo man mit dem Auto ran kommt, kostet es auch heftig hohe Parkgebühren, nämlich 5 bzw. 6 Euro. Der größte Teil des Strandes ist unbebaut. Zwischendurch gibt es kleine Ansiedlungen. Danach folgte eine Felsenküste. Dort haben wir einen schönen kleinen Fjord entdeckt, Cala Pi
Fotos: Küste mit Blick auf Colonia St. Jordi ganz hinten 2-4 Cala Pi
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An Palma vorbei auf dem Weg nach Andraitx, wo viele Prominente ihre Villen haben sollen, kommt man in Cala Fornells vorbei. Wir sind das erste Mal dort und sehr angetan. Die Häuser klemmen an den Felswänden, so scheint es, und wir werden an Santorin, einer meiner Trauminseln, erinnert. Nur schade, dass zwischen den Häusern, anders als in Santorin, kein Fußweg führt, so dass man nur die Straße entlang gehen und manchmal einen kurzen Blick auf die Hänge erhaschen kann. Zum Baden gäbe es auch einen Sandstrand ein kleines Stück weiter. Wir fanden, dass der Ort sehr viel Atmosphäre hat.
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Hallo Heike,
danke für den Bericht und die schönen Bilder...
Schick uns mal ein wenig Sonne rüber :-)))
Viele Grüße
Petra -
Ein Stück weiter liegt ein kleiner Ort an der Küste, Sant Elm. In einem älteren Reiseführer wurde er hervorgehoben und wir dachten, schauen wir es uns doch einmal an. Ganz so urtümlich ist es dort natürlich auch nicht mehr- aber für Mallorca schon eher beschaulich.
Ein wenig danach beginnt die felsige Seite Mallorcas. Die Straße windet sich die Serpentinen hoch und aus schwindelerregenden Höhen schaut man immer wieder auf leuchtend blaues Meer. Auf dieser Seite ist das Wetter aber auch oft unbeständiger.Foto 1. Sant Elm 2. -4 Unterwegs an der Felsenküste
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Fischkutter sind immer ein Magnet für mich.. wo ist denn jetzt das Foto mit dem Fischkutter *hektisch den Kopf dreh*
ach ja, eine Seite vorher... -
Hi Jupp, ein Foto von den Fischkuttern hatte ich gar nicht reingestellt, denn die Schiffe fand ich eher hässlich. Aber hier kommt das eine, was ich gemacht habe - da sind sie grade beim Netze aufrollen
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Was jetzt noch fehlt, sind die beiden Touren an der Felsküste im Nordwesten Mallorcas. Man braucht dort viel Zeit, weil die Straße zumeist serpentinenmäßig durch die Landschaft führt. Dies muss übrigens toll sein für Motorradfahrer! Die Ausblicke sind einfach gigantisch. Von Sant Elm sind wir weiter über die Orte Estellence, Banyalbufar, vorbei an Valdemossa ( waren wir diesmal nicht) über Deia nach Soller. Hier die Bilder dazu, die sagen mehr als alle Worte:
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Eines der schönsten Orte auf Mallorca ist für mich Deia, das auch als das Künstlerdorf bezeichnet wird. Die Bilder erklären auch warum -
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Port Soller hat auch einen großen Fischerhafen- diesen haben wir aber diesmal nicht aufgesucht, sondern haben nur einen kurzen Blick an den Strand geworfen, der im Ort selber nicht der schönste ist. Dafür ist es aber auch noch eingewachsener Ort und nicht ein reines Touristennest. Von Palma aus kann man bis Soller mit einer alten Bahn fahren- ein sehr schönes Erlebnis, was wir früher mit den Kindern gemacht haben und was wir nur jedem empfehlen können. In Soller steigt man dann um und fährt mit einer alten Straßenbahn bis Port Soller. Als wir kurz an den Strand schauten, kamen gleich zwei solcher alten Bahnen angefahren- das fanden wir doch sehr nett
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Doch Mo, da war schon ein Fischkutter: http://www.petra-kaiser.de/smf/index.php?…tach=1987;image oder sind es nur Kisten mit Fisch?
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