Live aus Maine & New York 2016

  • Hallo,
    nun ist es wieder Oktober geworden, bevor ich endlich meine Freundin in New York besuchen kann. Egal, der Oktober in Maine ist wunderbar, man sieht schon die Färbung der Blätter, es ist nicht mehr so warm, aber meist doch noch angenehm.


    Meine Freundin Jane kenne ich seit 39 Jahren und seit 24 Jahren fliege ich einmal im Jahr in die USA und wir treffen uns für ein paar Tage. 2001 sind wir das erste Mal nach Maine gefahren, was für ein Glück, dass Jane am 11.9 meinte, dieses Jahr fahren wir nicht nach New York, sondern wir schauen uns Maine an. Seit diesem Jahr steht Maine immer im September oder Oktober auf dem Plan. Jahr für Jahr, das ist ein unbedingtes MUSS!


    Heute bin ich nun von Hannover erst nach Frankfurt geflogen. In Hannover hatten wir noch Sonnenschein, während in Frankfurt der Himmel bedeckt war.




  • Auch der Weiterflug nach Boston war mit Lufthansa. Ich hatte einen sehr angenehmen Flug. :ppeace


    Nach dem leckeren Mittagessen, (ich habe extra ein paar Bilder gemacht) habe ich ein paar Stündchen geruht. Die Nacht vorher war doch etwas kurz, denn wir mussten noch Geburtstag feiern.






  • Überpünktlich landeten wir in Boston, die Einreise verlief schnell, denn es läuft auch hier jetzt alles automatisiert.

    Wer mit ESTA einreist, der geht an einen Automaten, scannt seinen Pass ein, beantwortet die Fragen, macht selber die Fingerprints, es wird ein Foto gemacht und man bekommt vom Automaten eine Bestätigung.


    Damit geht man zu einem Schalter, der Beamte stellt noch ein paar Fragen: warum reisen Sie nach Boston, wie lange bleiben Sie, waren Sie im letzten Jahr auch hier?, die man wahrheitsgemäß beantworten sollte, dann gibt es die Stempel und schon ist man eingereist.


    Nun noch schnell den Koffer holen und ab durch den Zoll. Ich lief nun gleich nach draußen zu der Bushaltestelle und bekam dóch tatsächlich einen Bus früher als geplant nach Portsmouth in New Hampshire. Nur ich hatte meiner Freundin einen späteren Bus als Ankunftszeit mitgeteilt.


    Alles kein Problem, an Board gibt es WLan und somit konnte ich sie von meiner früheren Ankunft informieren.


    Das war wieder ein schönes Wiedersehen nach einem Jahr.


    Es war eine antrengende Reise und ich denke, ich werde gut schlafen!


    Viele Grüße
    Petra






  • Da ich meine Freundin immer nur einmal im Jahr sehe, haben wir natürlich viel nachzuholen. Daher sind unsere Tage, die wir zusammen verbringen, mit viel "Quatschen" verbunden.


    Zwischendurch fahren wir dann auch schon mal ein wenig in der Gegend spazieren. Der Indian Summer ist leider schon so gut wie vorbei. Die meisten der ganz roten Blätter sind schon von den Bäumen gefallen. Heute war es total mild mit Temperaturen über 20 Grad.


    Wir fuhren zunächst nach Wells und besuchten dort den "Hands-in-the-Pocket-Shop". (Kinder müssen die Hände in den Taschen lassen, es gibt viel Zerbrechliches.) Irgendwie haben wir in diesem Jahr nicht so recht was gefunden... {e


    Daher fuhren wir nach Kittery zu Bobs, wie so eigentlich in jedem Jahr.






  • Tja, hier bestellten wir dann wieder ganz leckere Sachen... {a Das lag uns noch ganz lange schwer im Magen, aber es hat sooo lecker geschmeckt.


    Viel mehr haben wir dann auch nicht mehr unternommen. Morgen soll es noch einmal schön sein, allerdings ist mit einem Temperatursturz zu rechnen. Wir werden zum Meer fahren. Da es hier auch Gezeiten gibt, wollen wir möglichst bei "high tide", aber die ist in der Nacht um 4 und am Nachmittag um 16 Uhr. Mal schauen, was wir machen.


    Viele Grüße
    Petra


    Kommentare sind gerne gelesen und wie immer im Kommentar-Thread






  • Heute Morgen zeigte das Thermometer 0 Grad an. Es sollte jedoch sonnig werden. Wir wollten zum Meer und zwar wenn Hochwasser ist. So mussten wir bis 16 Uhr warten.


    Mittlerweile hatte es sich zugezogen, es war ziemlich bewölkt und kühl. Egal, wir zogen uns halt wärmer an, auf den Strandspaziergang wollte ich nicht verzichten.


    Es gibt einen Strand ganz in der Nähe von Kittery Point: Sea Point, dort fuhren wir am Nachmittag hin. Cloe durfte auch mit.


    Wow, das war wieder ein schöner Anblick, das brausende Meer, der Wind pfiff uns um die Ohren und kein Mensch in der Gegend. Doch es kamen dann noch zwei Hundebesitzer, die auch einen Spaziergang machten.


    Seit Mitte September, wenn die Saison vorbei ist, dürfen auch Hunde an den Strand. Während der Saison erst ab 17 Uhr.


    Die Bilder ähneln sich, denn auch im letzten Jahr habe ich hier fotografiert. Es ist immer wieder schön. Auch Cloe hatte viel zu schnüffeln. :mrgreen






  • Am 23.Oktober bin ich mit Jetblue von Boston nach Newark (NYC) geflogen. Jane brachte mich wieder nach New Hampshire und von dort nahm ich den Bus. Dieses Mal ist der Besuch ziemlich kurz ausgefallen. :wweinen


    Ich hatte einen schönen Fensterplatz, das Wetter war wieder prima, aber leider saß ich auf der verkehrten Seite.


    Es gab sogar etwas zu trinken und einen Snack in Form von Salzgebäck. Ich trank ein Tonic Wasser. (ohne Gin!)






  • Wer auf der richtigen Seite, sprich links gesessen hat, konnte schon aus dem Flugzeug heraus die Skyline von New York bewundern.


    Nach der Landung holte ich meinen Koffer, verlief mich auf dem Weg zum Manhattan Express, aber man half mir weiter (Sweety can I help you, flötete mir der Busfahrer zu) {a Ich hätte nämlich noch einen Level runter gehen müssen. Also wieder zurück und dann eben eine Ebene tiefer.


    Im Bus kaufte ich mir das Ticket zu 16 USD. Der Herr neben mir frage nach einem Seniorenrabatt, das machte mich hellhörig und ich fragte auch, ab wann man diesen bekäme: ab 62, wunderbar, das passt doch und ich bekam die 8 Dollar wieder zurück, die ich zuviel bezahlt habe.


    Am Bryant Park stieg ich aus und ging zu Fuß zum Hotel. 47 west/6th avenue, das war nicht so weit, so konnte ich schon ein wenig schauen. Voll war es in New York, aber wann ist es denn nicht voll?






  • Gebucht hatte ich das nighthotel Times Square. Es liegt ziemlich zentral, das war für mich wichtig. Ich wollte nicht in der Nacht alleine durch Brooklyn oder Queens latschen. Obwohl Checkin erst um 15 Uhr war, bekam ich schon früher das schnuckelige kleine Zimmer. Über den Preis schweige ich ganz einfach. ;)


    Ich war zufrieden!




  • Schnell packte ich meine Sachen um, meldete mich kurz zu Hause, probierte das Internet und dann verließ ich das Hotel schon wieder.


    Ich weiß nicht, wie oft ich schon hier in New York war, es war wirklich oft, das erste Mal war im Jahr 1972! Ich habe mir für diesen Besuch nicht viel vorgenommen, für heute hatte ich jedoch schon Tickets für das Empire State Building gekauft, ansonsten wollte ich nur ein wenig herumlaufen.


    Als erstes stand das Rockefeller Center auf dem Plan. Hier ist doch tatsächlich schon wieder die Eisbahn eingerichtet, klasse. Ich blieb ein Weilchen stehen und beobachtete die Läufer, es gab da ein paar, die konnten richtig gut laufen und drehten ihre Pirouetten, andere klammerten sich fest an den Partner, um nicht laufend auf die Nase zu fallen.


    Man merkt heute ist Sonntag, es ist viel los.






  • Dieses Mal machte es mir allerdings nichts aus, denn ich habe mir VIP-Tickets besorgt. Das bedeutete, ich musste nirgendwo anstehen, wurde immer vorbei an den Schlangen geführt und kam überall sofort und als erste rein. Das hat mir schon gefallen, denn es hieß, dass man mit einer Wartezeit von über 2 Stunden rechnen muss, um in den 86. Stock zu kommen.


    Natürlich hat das seinen Preis, aber das war es mir dieses Mal wert. Ich bin nur 2 Tage hier und wollte nicht die Zeit mit Warten verplempern.


    Man fährt zuerst in den 80. Stock und wechselt dort den Fahrstuhl. im 86. Stock steht man an der frischen Luft und muss nicht durch Scheiben fotografieren, wie im 80. Allerdings darf man kein Stativ benutzen, auch kein Monopod, das war in der Dämmerung nicht so schön.


    Mit den Bildern bin ich aber sehr zufrieden. ;)






  • Der Blick über Manhattan war schon toll. Ich blieb ziemlich lange dort und probierte verschiedene Sachen aus.


    Für den 102. Stock hatte ich mir auch eine Eintrittskarte besorgt und natürlich gab am Fahrstuhl wieder lange Schlangen, an denen ich vorbeiziehen durfte.


    Dass mit dem 102. Stock hätte ich mir sparen können, es gab nur geschlossene Scheiben und es war so voll, dass es auch zum Schauen keinen Spaß machte. So bahnte ich mir einmal einen Weg rundherum und dann nahm ich den Fahrstuhl wieder nach unten.






  • Ich war platt und brauchte eine Pause. In der Nähe vom Empire State Building gab es eine Bar/Restaurant. Dort kehrte ich ein, ich wollte nur ein Bierchen trinken. Tja, das hätte ich besser wissen müssen, denn ich fragte nach einem Bier, not so strong und Pils no Lager.


    Das Bier schmeckte hervorragend und die Atmosphäre gefiel mir auch. Nur als ich die Rechnung bekam, traute ich meinen Augen und Ohren nicht: 9 Dollar 25, es war nämlich ein Empire Premium. Ich zahlte ohne mit der Wimper zu zucken. :question





  • Nun musste ich von der 32 Straße in die 47 laufen. Unterwegs sprach mich eine Polizeistreife an, ob ich spanisch sprechen kann, ich meinte, ein wenig. Bei ihnen stand eine Dame, die sie nicht verstehen konnten. Da half ich natürlich gerne aus. Sie war allerdings Brasilianerin und sprach portugiesisch.


    Ich fand schnell heraus, sie fand ihr Hotel nicht, sie wohnte in einem der vielen Holidays Inn und wusste nur noch Metro oder Bus 93.


    Damit konnten die Polizisten was anfangen, sagten mir den Weg und ich übersetzte. Das war meine gute Tat für heute.


    Nun ging ich aber schnurstracks ins Hotel. Morgen wird sicher auch wieder lang werden.


    Viele Grüße
    Petra





  • Am nächsten Tag bin ich endlich mal nicht zu "nachtschlafender" Zeit aufgestanden. Da ich kein Frühstück mitgebucht hatte, wollte ich gleich nebenan vom Hotel frühstücken und dort gab es keine Zeitbeschränkung. Es war auch wesentlich günstiger als im Hotel.


    Im Hotel habe ich noch nachgefragt, wo die nächste Subway-Station ist, einfach bis zur Ecke gehen und dort ist sie schon. Dem ging aber auch eine lustige Geschichte voraus. In den meisten Hotels gibt es ja einen "Bell-Man", er öffnet die Türe, spielt Gepäckträger und ist bei Kleinigkeiten behilflich. Gestern stand er wieder dort und ich sprach ihn nach der Subway an, mhmm, er zögerte überlegte und versuchte mir zu helfen. Ich blieb geduldig, denn sein englisch war nicht ganz so gut. Wir unterhielten uns nett und ich wunderte mich schon, dass er auf solche eine einfache Frage keine richtige Antwort wusste, aber er wollte mir helfen, zog auch sein Handy raus, um nachzuschauen.


    Ha, ha, langsam dämmerte es bei mir und ich habe ihn gefragt, ob er auch hier Gast sei. Ja, meinte er, ich entschuldigte mich für die Belästigung und erklärte ihm, dass ich eben gedacht habe, er sei der Bellman. Er hatte nämlich auch ein riesiges Schlüsselbund umhängen. Er lachte auch und gab mir die Hand. Das kann halt passieren, wenn man an der Stelle steht, wo eben immer der Bellman sonst steht.


    Gesagt getan, erst zum Frühstück, dann lief ich los, es waren wirklich nur ein paar Schritte bis zur Sub. Als ich dann unten angekommen bin, es gab nur Treppen, wurde ich schon von einem Unbekannten begrüßt: Man kann hier keine Tickets kaufen, the machine doesn´t work. Ohne Ticket kommt man nicht rein, tja, dann eben nicht. Ich ging wieder die Treppen hoch und da ich am Times Square stand, blieb ich gleich noch ein Weilchen, denn es ist hier immer viel los und gestern war ich nicht hier an dieser Stelle, ich ließ mich durch die Baustellen irritieren.


    Ich versuche gleich die passsenden Bilder hochzuladen, weiß aber nicht ob mir das gelingt.