Unsere Reise nach Indien

  • Tage im Wildernest 🌿🐒 – Natur, Begegnungen und Erlebnisse

    Morgens werden wir vom Gezwitscher der Vögel und den Rufen der Affen geweckt. 🐦🐒 Manchmal turnen sie auch auf dem Dach herum oder schauen durch das Fenster ins Zimmer. Solange die Türe fest verschlossen ist, haben sie jedoch keine Chance.

    Wir lassen es ruhig angehen: Friedrich macht morgens seine Wandertour zum Wasserfall. 🌊 Sie beginnt um 7 Uhr, und gegen 9 ist er gewöhnlich wieder da. Dann gehen wir gemeinsam zum Frühstück. Danach ist entweder Pool angesagt 🏊 oder wir setzen uns auf den Balkon und relaxen. Mittagessen gibt es bis 15 Uhr. Man könnte zum Töpfern gehen, Bird Watching machen 🐦 oder sich mit Henna bemalen lassen. 🌸

    Es wird auch ein Sunset-Walk angeboten 🌅, es gibt eine Outdoor-Bar, indische Tänzerinnen geben eine Vorführung 💃, und bis 22 Uhr gibt es Abendessen. 🍛 Manchmal wird ein Naturfilm gezeigt – über Goa, seine Lebewesen und den Schutz der Natur. 🌍

    Da wir schon zum dritten Mal hier sind, wissen wir, was uns erwartet, und wir genießen die Zeit. Selten bleiben die Gäste länger als drei Tage, so treffen wir viele unterschiedliche und interessante Menschen aus aller Welt: England, Schottland, Russland, Malawi, Finnland, auch Deutsche und natürlich Inder um nur einige zu nennen. Alte Menschen, Kinder, Jungverliebte, Großfamilien – es ist alles dabei. 🌐👨‍👩‍👧‍👦

    Mit dem ein oder anderen kommen wir länger ins Gespräch. Man trifft sich immer irgendwo am Tag – so groß ist das Gelände ja nicht. 🌿

    Diese Bilder habe ich am letzten Tag im Januar gemacht. Ich habe mich einfach draußen hingesetzt und gewartet. 📸

    • Bild 1: kaum zu erkennen – Red-Whiskered Bulbul (Pycnonotus jocosus) – Rotorhrbülbül 🐦
    • Bild 2 + 10: Bonnet Macaque (Macaca radiata) – Indischer Hutaffe 🐒
    • Bild 3: Indian Pitta (Pitta brachyura) – Bengalenpitta 🐦
    • Bild 4 + 6: Blue-capped Rock Thrush (Monticola cinclorhyncha) – Balukopfrötel 🐦
    • Bild 5: Western Crowned Warbler (Phylloscopus occipitalis) – Dachskopf-Laubsänger, nur ein Wintergast 🐦
    • Bild 7: Orange-headed Thrush (Geokichla citrina) – Damadrossel 🐦
    • Bild 8: Jungle Babbler (Argya striata) – Dschungeldrosselhäherling 🐦
    • Bild 9: Indian Palm Squirrel (Funambulus palmarum) – Indisches Palmenhörnchen 🐿️

    Die Affen sind ganz schön frech. Das letzte Bild habe ich am Restaurant aufgenommen, kurz bevor dieser zum Sprung auf den Tisch ansetzte. Ein Tourist nahm das Brot vom Teller, und der Affe bleckte seine Zähne. 😬

    Die beste Lösung war, das Brötchen in den Busch zu werfen – so lief der Affe dem Brötchen nach, und der Tourist konnte sich in Sicherheit bringen.

    Aber wie das so oft ist: die Touristen lieben es, die Tiere zu füttern 🥖🐒 Sonst würden die Tiere das nicht mit so viel Nachdruck einfordern.

    Viele Grüße,
    Petra

  • Kleiner Ausflug nach Kanakumbi und Chigole

    Während Petra kränkelte und das Bett hütete, machte ich den vorgesehenen Ausflug mit Vitthal und dem Fahrer alleine. Mit dem Jeep fuhren wir von Wildernest über Surla nach Kanakumbi, eine kurvenreiche Strecke mit vielen Höhenunterschieden.

    In Surla gibt es einen Checkpoint, denn wir überquerten die Grenze nach Karnataka. Unterwegs hielten wir noch an einem alten portugiesischem Fort an. Viel ließ sich jedoch nicht erkennen.

    Im Shatavari Eco Resort machten wir einen kleinen Rundgang. Dieses Resort gehört demselben Besitzer wie Wildernest. Es ist ein naturverbundenes Hotel mit einer kleinen angegliederten Landwirtschaft.

  • Mauli-Tempel entlang der Route

    Nach einer kleinen Getränkepause fuhren wir weiter durch den kleinen Ort Kankumbi. Am Ortsausgang gibt es eine sehr schöne Tempelanlage: Shri Mauli Devi Ammana Temple, Kankumbi. Die Tempelanlage umfasst auch ein Wasserreservoir, ein traditionelles rituelles Becken. Es wurde für Waschungen genutzt und auch als Treffpunkt.

    Von dort fuhren über eine Schotterpiste bis in den kleinen Ort Chigole und besichtigten den farbenfrohen Shree Mahatabai Tempel. Hinter der Tempelanlage befindet sich ein sehr schöner Aussichtspunkt.

    Über holprige Straßen fuhren wir wieder zurück.

    Liebe Grüße aus Indein
    Friedrich

  • Ich hatte Friedrich nicht nur meinen Fotoapparat mitgegeben, sondern auch mein Handy, damit die Komoot-App die Tour aufzeichnete. Daher gibt es nun auch eine Karte von Friedrichs Tour:

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  • 02.02.2026 – Begegnungen und Foto-Spaziergang 📸🕊️🐍

    Am nächsten Tag geht es mir etwas besser, so dass ich mich wieder unter Menschen traue. An diesem Tag lernen wir Brit und Irene aus Schottland kennen 🇬🇧. Brit fotografiert auch. Wir machen am Nachmittag einen gemeinsamen Foto-Spaziergang mit Vitthal 🌿.

    Wir hören und sehen jede Menge Vögel 🐦, aber nicht jeder lässt sich gut ablichten:

    • Black Drongo (Dicrurus macrocercus)
    • Blue-capped Rock Thrush (Monticola cinclorhyncha)
    • Puff-throated Babbler (Pellorneum ruficeps) – Puffkehl-Drossling

    Ein besonderes Highlight war jedoch die giftige Malabar pit viper 🐍 (Craspedocephalus malabaricus oder Trimeresurus malabaricus) – Malabar-Grubenotter.

    Mehr habe ich nicht unternommen. Für den nächsten Tag haben wir alle zusammen eine Tour mit Vitthal ins Village geplant 🏡.

    Viele Grüße
    Petra 🌸

  • 03.02.2026 – Besuch in Keri und Foto-Tour 📸🐦🌿

    Als wir an diesem Morgen unsere Terrassentür öffneten, hatten wir schon Besuch: ein kleiner Makake 🐒 wartete auf eine Gelegenheit, ins Zimmer zu kommen. Leider konnten wir ihm diesen Wunsch nicht erfüllen.

    Da wir erst nach dem Mittagessen unsere Tour machen wollten, verbrachten wir die Zeit in der Anlage. Mir ging es wieder gut und so konnte ich auch beim Frühstück sowie beim Mittagessen gut zugreifen 🍽️. Allerdings schwächelte nun Irene etwas, sodass sie nicht mit uns kommen konnte.

    Gegen 15 Uhr trafen wir uns mit Vitthal und Brit an der Rezeption und fuhren mit einem Jeep 🚙 los. Unterwegs hielten wir am Anjunem Dam an. Hier wird der Costi-Nadi-Fluss gestaut. Der Staudamm dient hauptsächlich zur Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Flächen 🌾. Bei der Errichtung wurde damals ein (oder mehrere) Dorf geflutet. Manchmal, bei sehr niedrigem Wasserstand, lassen sich Überreste erkennen. Aus Sicherheitsgründen durften wir nicht fotografieren 📵.

    Wir hielten noch an verschiedenen Stellen an und liefen ein Stück – immer auf der Suche nach kleinen bunten Vögeln 🐦. Wir konnten wieder viele entdecken.

  • Es war ganz schön heiß unterwegs ☀️, selbst ich kam ordentlich ins Schwitzen. Natürlich machten wir ein paar Selfies zur Erinnerung 🤳. Alle waren auch damit einverstanden, dass ich sie hier zeige.

    Nachtrag – Cashewfrucht 🌰🌿

    Auf dem letzten Bild seht ihr eine Cashewfrucht, allerdings noch im unreifen Stadium 🍃. Die eigentliche Nuss wächst außen unterhalb der Frucht – ein ungewöhnliches Merkmal, das die Cashew so besonders macht.

    Erst wenn die Frucht ausgereift ist, färbt sie sich gelblich oder rötlich 🍎, und die Cashewnuss wird hart und kann geerntet werden. Die Frucht selbst ist zwar essbar, verdirbt jedoch sehr schnell, weshalb man bei uns fast nur die verarbeitete Nuss kennt 🌰.

  • Zum Schluss fuhren wir zu Vitthal und seiner Familie 🏡. Wir wurden freudig begrüßt. Auch im letzten Jahr hatten wir hier einen Stopp gemacht, daher kannten wir seine Frau und seinen Sohn schon. Wir hatten ein paar kleine Gastgeschenke 🎁 mitgebracht, da ich mir schon gedacht hatte, dass wir hier einen Besuch machen würden. Mit Tee 🍵 und frisch gebackenen Pakoras wurden wir beköstigt. Schaut man bei Vitthal aus dem Küchenfenster, so sieht und hört man die Spechte. Ganz in der Nähe fanden wir dann auch einen Baum voller Malabarhornvögel 🐦 – ein Gewusel und Gekreische!

    Dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Nach dem Abendessen suchten wir den Sri Lanka Froschmaul (Sri Lanka Frogmouth, Batrachostomus moniliger) 🦉, aber wir wurden nicht fündig. Sie war zu hören, aber nicht zu entdecken. In der Dunkelheit ist es auch nicht sehr einfach, denn sie ist immer gut getarnt. Auch am nächsten Abend hatten wir kein Glück. Im letzten Jahr hatten wir sie gefunden.

  • 🐦 Hier eine Aufstellung der Vögel, die wir an diesem Tag beobachten konnten – 10 Bilder davon möchte ich gerne zeigen:

    • Blue-tailed Bee-eater (Merops philippinus)
    • Asian Green Bee-eater (Merops orientalis)
    • Little Cormorant (Microcarbo niger)
    • Female Purple Sunbird (Cinnyris asiaticus)
    • Oriental Magpie-Robin (Copsychus saularis)
    • Red-vented Bulbul (Pycnonotus cafer)
    • White-rumped Munia (Lonchura striata)
    • White-throated Kingfisher (Halcyon smyrnensis)
    • Ashy Drongo (Dicrurus leucophaeus)
    • Black-rumped Flameback (Dinopium benghalense) – Lesser Golden-backed Woodpecker
    • Malabar Pied Hornbill (Anthracoceros coronatus)

    Das war von unserem vorletzten Tag in den Bergen ⛰️. Da ich so viel fotografiert habe, sollte der letzte Tag ein fotofreier Tag werden.

    Viele Grüße
    Petra 🌸

  • Zum Schluss noch die Karte von Komoot von dieser Tour:

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