An der Rezeption gab man mir den Tipp, nicht ab Flughafen mit der Metro ( lila Linie E) zu fahren, sondern eine Station später einzusteigen, das ist wesentlich näher, also gleich um die Ecke.
Nun kam das Problem mit der Fahrkarte. Es gab einen Automaten, aber ich war damit hoffnungslos überfordert. Ein netter Einheimischer half mir dann den richtigen Tarif auszusuchen und nun hatte ich zu wenig Kleingeld.
Ich suchte und suchte, fand aber keine 2,75 €. Scheine nahm der Automat nicht an. Also musste ich die Kreditkarte nehmen. Klar, dass mir adhoc die Nummer nicht einfiel.
Ich bedankte mich für die Geduld bei meinem Helfer und ging in mich. Wie gut, dass bisher noch keine Bahn gekommen ist. In letzter Minute schaffte ich es dann, die Fahrkarte zu ziehen. Nun wusste ich in jedem Fall, wie es mit dem Automaten funktioniert, denn für den Rückweg brauchte ich ja auch eine.
Rund 40 Minuten dauerte die Fahrt in die Stadt und an der Station Trindade stieg ich aus und lief dann zu Fuß weiter. Es war sehr heiß und ich hatte noch nichts seit dem Frühstück gegessen. So machte ich eine kleine Pause bei einem eiskalten portugiesischem Bier und einem leckeren Falafel-Dürüm. Nun war ich wieder gestärkt und lief zum Bahnhof Porto São Bento.
Auf dem Weg dorthin fiel es mir schon auf. Porto ist eine große Baustelle, überall sind Bauzäune, Kräne... schade. Auch der schöne alte Bahnhof ist eingerüstet und auch innen werden Arbeiten an den mit Kacheln verzierten Wänden durchgeführt.
Vom Bahnhof lief ich dann weiter zur Kathedrale, die auf einem Hügel liegt. Hier habe ich mir Tickets besorgt: für die Besichtigung der Kathedrale, vom Kreuzgang, Museum und auch die Turmbesteigung ist inbegriffen.

