Zwei kleine Video-Clips habe ich von diesem Tag
Brandung Porto Moniz
Wasserfall bei Sao Vicente
Zwei kleine Video-Clips habe ich von diesem Tag
Brandung Porto Moniz
Wasserfall bei Sao Vicente
mühsamer Weg
Samstag, 9. Januar - happy birthday Katja
Das Wetter ändert sich hier von Minute zu Minute. Es ist Regenzeit, daher regnet es viel und an der Nordküste etwas mehr als auf der anderen Seite. Den Vormittag verbringen wir im Hotel mit lesen, kniffeln und Tischtennis, ich habe sogar mein Pi-Zahlen hervorgeholt.
Mittags setzen wir uns in Auto und fahren los. Wir wollen heute noch einmal versuchen nach Porto Moniz zu kommen. Der Tunnel ist wieder befahrbar und es sind nur 22 Kilometer. Es ist eine schöne Strecke, dennoch sehen wir immer wieder Sandsäcke an den Straßenrändern, heruntergefallene Felsbrocken, und kleine Erdrutsche. Der Regen richtet hier allerlei Schaden an.
Wir suchen eine Parkplatz und laufen unten am Hafen herum. Die Brandung ist stark, es gibt Lavabecken und ich kann mir vorstellen, dass es in der wärmeren Jahreszeit sicher recht voll hier ist.
Es gibt hier viele Drachenbaum-Agaven, man nennsie auch Schwanenhal-Agave.
Da heute und morgen die Ausgangssperre schon um 18 Uhr beginnt, fahren wir zeitig zurück, denn alle Geschäfte müssen um 17 Uhr schließen. Wir brauchen noch ein wenig Proviant, denn natürlich gibt es im Hotel auch keinen Zimmerservice und verhungern wollen wir auch nicht.
Du hast Recht Claudi, es war nicht so viel los. Ich verglich es mit Ponta Delgada da ist wirklich . Als wir draußen Kaffee getrunken haben, waren immerhin noch 2 andere Tische besetzt. Auf der Hauptstraße also direkt am Fluss, da gingen schon etliche auf den Wegen. Es waren aber meist keine Touristen, die konnte man wirklich an einer Hand abzählen.
War das Restaurant dann in der Nähe des Strandes oder zum Berg hin?
Oh, ich habe vergessen, die Nummern zu ändern. ![]()
Und hier die Videos-Clips von diesem Tag , die ersten beiden sind von São Vicente, das letzte von Ponta do Sol
Nun geht es wieder zurück ins Hotel. Unterwegs kaufen wir ein, wir wollen im Zimmer essen. Vorher spielen wir aber noch eine Runde Tischtennis. Abends ist Krimi-Time, wir bekommen ZDF.
Wir erfahren, dass nun Madeira auch zum Risikogebiet erklärt wurde. Das ist nicht schön, aber wir hatten diese Variable schon in unsere Urlaubserwägungen eingebaut. Dass wir nun zum Testen müssen und in Quarantäne gehen, trifft mich nicht besonders. Ich hatte es ohnehin vor. Nur mit unsere Rückreise wird es etwas komplizierter. Aber auch das ist kein Problem. Es gibt für alles eine Lösung. ![]()
Das war´s für heute, Kommentare bitte in den Kommentar-Thread![]()
Viele Grüße
Petra
PS. Friedrich hat sich geweigert auf den Thron Platz zu nehmen, aber wenn nicht er wer dann, so viele Kaiser Friedrichs gibt es auch nicht ![]()
Daher fahren wir den Berg wieder hinunter und nun schlagen wir die Richtung Ribeira Brava ein. Ein hübscher kleiner Ort, aber hier geht es sehr touristisch zu. Es gibt Bars und Cafés und man trifft viele Menschen.
Ich werfe einen Blick in die schöne Kirche Igreja Matriz de São Bento, die dem Heiligen Bernhard geweiht ist. Dann setzen wir uns draußen in der Nähe vom Meer in ein Café und trinken einen Cappuccino. Allerdings mussten wir hier schon unseren Freiraum verteidigen.
Nach Hause wollen wir noch nicht, so fahren wir wir über den Berg. Vielleicht ist es in den Bergen schön, wir denken sogar an eine Wanderung. Aber wir kamen nicht so weit. Erst schraubten wir und auf kleinen Serpentinen in die Höhe, manchmal stockte mir der Atem, denn Friedrich findet immer noch kleinere und schönere Nebenstrecken.
Wir erreichen den Aussichtspunkt Miradouro Terra Grande. Ja, hier hat man eine schöne Sicht. Leider kommen wir wieder nicht weiter.
Das Wetter an unserem 6. Tag ist unwesentlich besser, wir packen dennoch unseren Rucksack und nutzen eine blaue Lücke im Himmel und fahren los. Als lockeres Ziel haben wir uns Porto Moniz im Nordwesten der Insel ausgedacht.
In São Vicente machen wir einen Stop, der Wind bläst mich fast um, so stark sind die Böen. Aber es regnet nicht. Hier mündet ein Fluss in den Ozean, heute ganz wild und unbändig. Ich muss mich festhalten.
Hier steht eine winzig kleine Kapelle auf einem Felsen, sie soll Ende des 17. Jh erbaut worden sein. Ich mache ein paar Bilder, dann wollen wir weiter, aber der nächste Tunnel ist gesperrt. Es werden keine Touristen durchgelassen. Heute haben wir festgestellte, dass ein Teil der Fahrbahndecke hochgedrückt wurde.
Durch den vielen Regen gibt es hier sehr viele Erdrutsche und und Überschwemmungen. Viele der kleinen Küstenstraßen sind betroffen, teilweise sind sie gesperrt und wenn man auf ihnen fährt, sollte man sehr vorsichtig sein. Immer wieder fallen Felsbrocken auf die Straßen.
Aber langlebig 🥰
Lieber wasserdichte Wanderschuhe
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