Beiträge von Petra

    Wir brauchen eine kurze Pause im Zimmer, übrigens wir sind hier ziemlich frei von allem, Telefon und Internet gehen so gut wie nicht und einen Fernseher gibt es auch nicht. Nicht schlecht! Wir haben uns ja genügend Lesestoff mitgenommen.

    Ich will morgen aber mal zur Rezeption gehen, um zu schauen, ob es da einen Zugang zum Netz gibt.

    Um 16:30 ist Tea-Time, es gibt Chai und Kaffee und dazu indisches Gebäck. Wir sitzen eine Weile draußen und beobachten die ersten Vögel.

    Die Sonne geht unter, dann gehen wir wieder in unsere Hütte und lesen. Ich schaue mir die ersten Bilder an. Um 20 Uhr geht es an die Bar, um danach zum Abendessen zu gehen. Wieder gibt es ein Büffet, dieses Mal sind es andere Gerichte, manche sind höllisch scharf, so dass es einem die Tränen in die Augen schießt.

    So ähnlich werden wohl auch die nächsten Tage verlaufen. Ruhe, Erholung, Essen, Trinken, Fotografieren, Lesen, am Pool liegen.

    Das liest sich doch sicher gut! ;)

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Wir sind jetzt in der neuen Hütte und die ist noch besser. Außerdem komme ich gerade mit meinem GlocalMe gut rein. Das muss ich ausnutzen, wer weiß, wann es wieder geht.

    Bild 3 habe vom Bett aus gemacht und das letzte Bild ist der Sonnenuntergang am Infinity Pool

    Es ist Mittagszeit, also gehen wir ins Restaurant und staunen nicht schlecht. Das Angebot ist groß, es werden lokale indische Gericht angeboten, die in den traditionellen „Chullhas“ gekocht werden.

    Es gibt: Salate, Pickels, Chutneys, Suppen, Reis, scharfe Gerichte, und auch nicht so scharfe, Getränke und Nachtisch.

    Wir sind ja noch einige Tage hier und somit geben wir es gleich auf, von allem probieren zu wollen. Es schmeckt wirklich gut. Nur das rosa Getränk, das mag Friedrich nicht. Ich koste einmal und ja, auch nicht mein Fall.

    Als erstes wurden wir registriert, dann wurde uns die wichtigsten Dinge erklärt. Wann gibt es was? (Bild 1) Friedrich meinte scherzhaft, das ist ja fast so wie auf dem Schiff. Wir dürfen uns hier im Gelände frei bewegen, dürfen aber nicht alleine in den Wald gehen. Es gibt ein Restaurant, eine Open-Air-Bar, einen Infinity Swimming Pool, 20 Hütten, die recht versteckt liegen und viel Wald, mit vielen Tieren, vielen Vögeln, Insekten, Schmetterlings, Frösche, Schlangen... Ich bin gespannt, was ich so alles vor meine Linse bekomme.

    Nun gab es einen Welcome-Drink und wir mussten noch ein wenig warten, da die Hütte noch nicht fertig ist. Checkin ist um 14 Uhr.

    Unsere Wunschhütte mit Blick auf das Swapnagandha Tal war erst am nächsten Tag frei, so nahmen wir für eine Nacht eine Hütte mit Blick in den Wald.

    Um 13 Uhr war es dann so weit und wir wurden zu unserer Hütte gebracht. Es stehen immer zwei nebeneinander.

    Ja, damit sind wir doch zufrieden. Im Badezimmer gibt es für verschiedene Pulver, einmal als Haar-Shampoo und das andere für den Körper.

    Wir packen aber nicht groß aus, da wir ja morgen wieder umziehen.

    Wildernest 12.1. - 18.1.2020

    Pünktlich um 10 Uhr wurden wir im Casa Anjuna abgeholt. Das Auto sah sehr vertrauenserweckend aus und der Fahrer auch. :) Er sprach nicht viel, daddelte nicht am Handy rum und fuhr meist umsichtig. Nur die Hupe hat es ihm angetan, er hupte nämlich auch, wenn gar nichts im Wege war.

    Manchmal schaute ich lieber zum Fenster hinaus, ich wollte mich ja nicht aufregen.

    Nach gut 2 Stunden waren wir am Ziel im Nature Resort Wildernest. Es liegt in den Western Ghats im Norden Goas nahe der Grenze zu Maharashtra und Karnataka auf ungefähr 800 m.

    Der Taxifahrer lud uns ab, es gab einen Kontrollpunkt, da wurde überprüft, ob unser Name auf der Liste stand, dann ging es mit dem Jeep weiter.

    Der Transfer von Anjuna hierher war im Hotelpreis inbegriffen, da wir länger als 3 Nächte bleiben.

    Mit der Reservierung lief es etwas holprig, bis einen Tag vorher wussten wir nicht, ob es mit unserem Aufenthalt klappen wird..

    Wie sind wir auf dieses Resort gekommen? Friedrich hat vor vielen Jahren mal auf einer alten Landkarte von Goa eine Anzeige gelesen und als wir diesen Indienurlaub planten, meinte er, das wäre doch eine nette Idee, mal ein wenig abseits vom Trubel zu urlauben.

    Auf dem Rückweg kamen wir schon wieder in eine Polizeikontrolle, aber wir wurden mit einem Lächeln durchgewunken :)

    Wir geben die Mopeds ab und gehen zum Hotel zurück. Für den nächsten Tag haben wir einen "lazy" Tag geplant, einfach Nichtstun, Lesen, Essen, Trinken und in den Tag hineinleben. Das haben wir auch gut geschafft, erst am Pool, dann an der Beach und der Fotoapparat blieb unter Verschluss, aber meine Pi-Zahlen habe ich mitgenommen ;) Ich will ja nicht zu Hause wieder von vorne anfangen...

    Morgen geht es nun in die Berge, wir sind gespannt. Die Koffer haben wir so gut wie gepackt. Ich weiß jetzt nicht, ob wir dort ins Internet kommen, wenn nicht hört ihr am 18.1. wieder von uns. :yyyesmaster

    Viele Grüße
    Petra

    Zurück fuhren wir wieder dieselbe Strecke, denn wir haben uns doch recht lange an der Sinquerim Beach aufgehalten. Wir hielten ein paar Mal an, denn ich wollte noch ein paar Bilder machen, einmal in Calangute (Bild 1 + 2) und das nächste Mal in Baga.

    Die Straßen sind jetzt fast alle gut und die Brücke in Baga ist bequem zu fahren. 1996 mussten wir noch durch eine enge Röhre fahren, es passte immer nur einer in eine Richtung durch, man fuhr auf Sandbergen hoch und wir wurden immer gewarnt nicht im Dunklen über diese Brücke zu fahren :) Bild 3 + 4

    Am Baga Fluss hielten wir dann noch einmal an, dort drüben im Riverside Hotel (Bild 5) haben wir 1996 gewohnt, bevor wir dann zu Peter nach Assagao wechselten und das erste Mal mit den Enfields fuhren. Das war vielleicht ein Gefühl! Hier geht es zum Bericht:

    Motorradtour Goa 1996

    Baga, Calangute und Candolim gefällt uns nicht so sehr, denn hier geht die Post ab. Für Jungvolk super!








    Als Friedrich wieder zurück war, packte ich auch meine Sachen zusammen und wir fuhren an der Küte entlang:

    Von Anjuna durch Baga, über den Baga-Fluss, dann durch Calangute und Candolim bis zum Aguada Fort. Was für eine Fahrt, die Straßen waren vollgestopft mit Autos, Mopeds, Fußgänger, Fahrräder, Bussen und Lieferwagen. Jeder behauptete seinen Platz. Man kann es nicht beschreiben, Indien-Feeling pur!

    Am Fort Aguada stellten wir unsere Scooter ab und gingen zu Fuß weiter. Was für ein Blick auf die Sinquerim Beach! Hier haben wir unseren ersten Urlaub in Goa verbracht, es war 1991 oder 92. Wir hatten unseren Freund Vidhu in Mumbai besucht und haben dann noch ein paar Erholungstage angehängt, im Taj Holiday Villages. Da hatten wir uns noch nicht träumen lassen, dass wir einmal hier in Indien mit den Motorrädern fahren werden ;)

    Wir gingen in den Shack (Bild 6) und aßen Veg-Biryani und Knoblauch-Käse-Naan. Die meisten Touristen, die zur Zeit in Goa sind, sind Inder. Aber auch hier ist es recht leer. Wir bleiben eine lange Weile, denn unsere Bücher haben wir eingesteckt.

    Auch gestern sind wir mit den Mopeds rumgefahren. Nach dem Frühstück ist Friedrich erst einmal alleine los, er ist zur Badem Church (Our Lady of Miracles Church) gefahren. Wir waren dort schon oft, man hat man einen schönen Blick über den Chapora Fluss und am Abend einen zauberhaften Sonnenuntergang. Er hatte meine GoPro mitgenommen.

    Auf dem ersten Bild sieht man die Vagator Beach, dort ist es auch sehr schön :) Bisher waren wir aber noch nicht da. Der Blick zum Chapora war durch Dunst etwas getrübt. ;) Es gibt später noch einen kleinen Clip dazu.

    Nix da Heike mit Kingfisher, den doppelten Beitrag habe ich heute Morgen erst eingestellt, da ich einen Hinweis bekam, dass er noch nicht online ist. Da hatte ich noch nicht einmal Tee getrunken. :yyyesmaster

    Das Netz ist hier ziemlich lahm, so dass ich nicht immer alles sehe. Ich habe den doppelten Thread aber gelöscht und die doppelten Bilder rausgenommen. Nun stimmt wieder alles. Und bitte immer sagen, wenn was falsch ist.:merci

    Von Mapusa fuhren wir wilde Straßen in Richtung Norden zum Chapora River. Wir fuhren bergauf und bergab und manchmal hatte ich Angst um meine Bremsen, so steil ging es hinunter. Aber sie hielten. An den Chapora kamen wir nicht, sondern wir mussten erst wieder in Richtung Siolim fahren. Am alten Fähranleger machten wir einen kurzen Stop.

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