Beiträge von Petra

    Es gibt natürlich auch zu gewissen Zeiten Informationen durch das Kranichzentrum. Sie halten sich dann auch hier auf, verteilen Broschüren, stehen für Fragen und Antworten zur Verfügung und sammeln natürlich auch Spenden für das Kranichfutter.

    Der Kranich (Grus grus) gehört zu der Ordnung Kranichvögel (Gruisformes) Es gibt insgesamt 15 Kranicharten auf der Welt, aber nur der Graue Kranich ist hier in Europa beheimatet.

    Ich habe hier mal die Schautafeln, die an der Beobachtungshütte zu sehen sind, fotografiert. Da stehen ein paar nützliche Informationen drauf.

    Mit dem Wetter hatten wir Glück und das sollte bis zu unserer Abreise auch so bleiben.

    Am nächsten Morgen standen wir schon früh auf, denn wir wollten vor dem Sonnenaufgang schon an Ort und Stelle sein. Da wir wissen, dass wir nicht die einzigen Fotografen sind, die die Kraniche beobachten und fotografieren wollen, müssen wir noch eine weitere halbe Stunde früher da sein, um a) einen Parkplatz zu bekommen und b) einen guten/optimalen Platz, wo wir unsere Stative aufstellen können.

    Wir befinden uns am Naturbeobachtungspunkt am Günzer See. Hier finden die Ablenkfütterungen statt, das heißt, es wird an gewissen Stellen Mais gestreut, damit die Kraniche nicht auf die frisch bestellten Felder gehen.

    Bild 2 - die Beobachtungshütte am Günzer See

    Endlich war es soweit, der Termin bei den Kranichen stand an. Schon im März hatte ich mich mit einer Fotofreundin verabredet, gemeinsam zu den Kranichen zu fahren.

    Wir haben eine gemütliche Ferienwohnung in Altenpleen (Landkreis Vorpommern-Rügen) gebucht und zwar im Hotel und Restaurant Commander Störtebecker: 2 Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Kochnische, WC und Duschbad. Für uns genau richtig.

    Ich fuhr zunächst bis Hamburg, dort stellte ich meinen Wagen ab und dann ging es gemeinsam mit Karin in ihrem Auto nach Altenpleen. Es ist ja doch eine Ecke zu fahren und gemeinsam ist es einfach netter. Vorher musste ich noch meinen ganzen Plunder in ihr Auto schleppen.

    Wir mussten jede Menge mitnehmen, von einer Sitzgelegenheit über warme Decken, die diversen Fotosachen, Stative, Laptop und so weiter und so fort.

    Für einen Tag haben wir uns jeder eine Hütte gemietet, denn wir wollen die Kraniche hautnah beobachten. Ob wir das durchhalten und wie dieser Tag sein wird, das konnten wir uns nicht vorstellen, aber wir wollten es machen.

    Diese Beobachtungshütten muss man lange im Voraus anmelden, sie sind immer schnell weg. Im Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf bekamen wir die Schlüssel für die Hütte einen Lageplan und eine ellenlange Liste mit den Vorschriften, was wir alles zu machen hatten und was wir nicht dürfen. Darüber werde ich noch gesondert berichten.

    Ebenso mussten wir noch Formulare ausfüllen und unterschreiben, ein Handy ist mitzunehmen (zwingend vorgeschrieben), dann gab es noch einen 10 kg Eimer gefüllt mit Mais und eine Plastiktüte für den Eimer in der Hütte. (für gewisse Bedürfnisse) ;)

    Wir fuhren schon mal zu der Beobachtungsstelle hin und machten die ersten Bilder. Meine kann ich hier nicht vorzeigen, sie sind einfach nichts geworden, aber es war ganz gut, dass wir uns die Gegend schon mal angeschaut haben.

    Vor sechs Jahren war ich schon einmal hier
    , das war mein erster Fotoworkshop, den ich nach meinem Arbeitsleben gebucht hatte, da hatte ich noch keine vernünftige Kamera geschweige denn ein großes/gutes Objektiv:

    Die Vögel des Glücks - ein Besuch bei den Kranichen

    Bild 1 - unser Hotel
    Bild 2 - Eingang zu unserer Ferienwohnung
    Bild 3 + 4 Kranichzentrum in Groß-Mohrdorf

    Das sieht gut aus Erhard ~^^ Mal eine andere griechische Insel...

    Ich werde wohl im Mai einen Fotoworkshop in Bulgarien machen, Freunde waren gerade da und haben so davon geschwärmt. Da geht es u. anderem um Wasseraufnahmen aus einem Schwimmversteck. Man steht also voll im Wasser und sieht die Wassertiere Auge in Auge und man steht bis zum Hals im Wasser. :mrgreen

    Oh je, da habe ich mich derbe vertan :KKopffass2 :KKopffass2 :KKopffass2 :Kopffass: :Kopffass: :Kopffass:
    Ich hatte Wien mit Madrid verwechselt, weil sie schrieb, sie wartet auf das Boarden. {a Ja, dann wird es ein Nachtflug und dann sieht man nichts.

    Dazu habe ich ein Anekdote. Als ich gerade von Boston nach Frankflug flog, bat mein kleiner Bruder um ein paar Bilder vom Flug aus fotografiert. Das habe ich gerne gemacht. Ich habe ihm ein paar Bilder geschickt... (es war auch ein Nachtflug ;-))

    @ kiki Blende 2,8 bringt sehr viel in der Tierfotografie, dann kann ich nämlich auch noch einen Konverter benutzen und meine Brennweite erhöhen. Ich kenne kaum ein Tier, dass artig still sitzt, wenn man es fotografieren will. Für die Kraniche habe ich meist 1/1600 oder mehr gebraucht, da bist Du aber ganz schnell in hohen ISO-Bereichen.
    Da ich mir weder ein 600mm leisten kann/will und geschweige schleppen kann/will, habe ich mit einem 2,8 immer noch die Möglichkeit die Brennweite einigermaßen kostengünstig zu erhöhen.

    Dann das Freistellen, dazu brauchst Du halt die Offenblende. Na klar, wäre ein total scharfes Tier super, aber wie gesagt, es ist nicht so einfach, genau die richtige Sekunde abzupassen und wenn der Hintergrund unruhig ist, dann lieber etwas Unschärfe und dafür Kopf und Auge scharf und wunderschön frei gestellt. Es ist aber wie alles so immer Ansichtssache.

    Der fliegende Kranich am blauen Himmel, braucht natürlich keine hohe ISO-Zahl, aber oft genug gibt es eben nur schwarze Vögel.

    Die Schärfentiefe wird ja durch 3 Faktoren beeinflusst:
    1. durch die Blende: bei gleicher Entferung und gleicher Brennweite zum Objekt = je kleiner die Blendenöffnung je größer die Schärfentiefe
    2. durch den Abstand: gleiche Blende und Brennweite, je näher das Objekt am Objektiv je geringer die Schärfentiefe
    3. durch die Brennweite: gleicher Abstand, gleiche Blendenöffnung aber verschiedene Brennweiten -> Weitwinkel liefern die größte Schärfentiefe, extreme 8-15 mm machen bei jeder Blendeneinstellung scharfe Bilder

    kiki, das war vor Sonnenaufgang und es waren nur diese Fotografen vor Ort. Die Ornithologen sitzen meist im Beobachtungsstand ("Utkiek") auf Stelzen. Ich habe kaum welche gesehen. Es ist nicht so wie auf Helgoland.

    Das 100-400 habe ich ja als Ersatz für mein Sigma 150 - 500 5,6 - 6,3 mit dem war ich nicht zufrieden. Ich habe ja noch nicht so viel mit dem neuen Objektiv fotografiert, bin aber zufrieden. (ein 2,8er wäre mir natürlich lieber :rolleyes )

    Für die Robben auf Helgoland reichen 400 mm allemal, denn man darf ja bis auf 30 Meter ran. Das ist schon ein Unterschied wie hier zu 300 Meter bei den Kranichen.

    Danke :)
    Warum es erst einen Film gibt? Ganz einfach, die Szenen sind ja schnell zusammengestellt, da muss ich nichts großartig raussuchen. Die Bilder habe ich noch nicht einmal alle richtig gesichtet. Das will ich ganz in Ruhe machen und das dauert halt. Ein wenig bearbeiten will ich sie auch. ;)

    Die Kraniche sind sehr sehr empfindlich und fliegen bei der geringsten Störung weg. Die Fluchtdistanz beträgt 300 Meter. Fast alle Bilder/Videosequenzen sind mit dem Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6 L IS USM Objektiv gemacht und zwar bei 400 mm, ein paar Mal habe ich gezoomt, was man im Video ja auch hört. Mit dem Cropfaktor hatte ich dann eine Brennweite von 640 mm. Den Konverter habe ich nicht eingesetzt, da wäre ich auf eine Blende von 8 gekommen, das war mir dann doch zuviel.

    Die Flugaufnahmen mit den vielen Vögeln sind natürlich mit geringerer Brennweite aufgenommen, je nachdem wie weit sie oben am Himmel flogen.

    Dann hatte ich noch meine kleine Fuji mit für die Landschaftsbilder wie hier...

    Hallo,
    3 Tage war ich bei den Kranichen und ich muss sagen, alle Strapazen haben sich gelohnt. :mrgreen

    Als erstes habe ich nun das Video fertig gestellt. Die meisten Aufnahmen sind aus der Beobachtunghütte am Günzer See entstanden. Ein kleiner Reisebericht folgt noch später.

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    Viel Spaß beim Anschauen...
    Petra :ppeace

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