Beiträge von Silke

    Wann soll es denn so weit sein, Petra?

    Von den Azoren hab ich auch schon Gutes gehört, soll ein sehr schönes Ziel sein.

    In der Gegend von Lissabon waren wir auch mal für 1 Woche (westlich von Lissabon: Cascais - Estoril - Sintra), hat uns sehr gut gefallen!

    Wie es dort allerdings aktuell aussieht mit der Anzahl der Corona-Ansteckungen, Todesfällen, Auslastung der Intensivkapazitäten et., müsste ich googeln (das würde ich auf jeden Fall machen, wenn ich dort hinfliegen würde).

    Ich hatte in letzter Zeit Newsletter von EasyJet per E-Mail erhalten, was mich sehr verwundert hatte, da wir meines Wissens nie mit denen gflogen sind (aber ich kann mich evtl. auch irren).

    Aber schon krass. Dafür müssten die ja eigentlich auch haften, wenn sie solche Sicherheitslücken haben.

    Ich habe endlich mal wieder im öffentlichen Bücherkasten am Rhein ein sehr gutes Buch gefunden, das mich ziemlich gefesselt hat, obwohl es recht dick ist:


    Jean-Michel Guenassia: Der Club der unverbesserlichen Optimisten

    Der Roman spielt im Paris der frühen 1960er Jahre und ist eine Mischung aus "Coming-of-Age" (Entwicklungsroman), Familiendrama und europäischer Zeitgeschichte in politsich turbulenten Zeiten - stets gewürzt mit einer guten Prise Humor und Optimismus.

    Der Ich-Erzähler Michel Marini, anfangs gerade mal zwölf Jahre jung, interessiert sich nicht für die Schule, spielt dafür lieber Tischfußball oder Schach, fotografiert gerne und liebt vor allem das Lesen von Büchern - sowohl während des Schulunterrichts als auch im Gehen durch die Straßen von Paris.

    In den Jahren bis zu seinem Abitur ist sein Leben - wie sollte es auch anders sein - geprägt von Problemen in der Schule, Ärger mit der Familie, vom Einzug des Rock'n'Roll und der ersten Liebe, das Ganze vor dem politischen Hintergrund des kalten Kriegs und vor allem des Algerienkriegs, zu dem sich sein sieben Jahre älterer Bruder Franck freiwillig meldet.

    Den Fortgang des Bruders kompensiert Michel durch die Freundschaft zu dessen Freundin Cécile, deren Bruder Pierre ebenfalls in den Algerienkrieg zieht.

    Mit ihr verbringt er einen Großteil seiner Freizeit, am liebsten im Jardin du Luxembourg am romantischen Médicis-Brunnen.

    Doch nichts ist von Dauer und alles entwickelt sich anders als erhofft. Im Verlauf der Ereignisse und Jahre empfindet Michel sein persönliches Umfeld zunehmend als Wüste, da einer nach dem anderen der ihm Nahestehenden plötzlich fort ist oder ihn verlässt.

    Eines Tages entdeckt er im Hinterzimmer eines Bistros den »Club der unverbesserlichen Optimisten«, einen Treffpunkt heimatloser, politischer Flüchtlinge aus verschiedenen Ostblock-Staaten, an dem auch Jean-Paul Sarte ab und zu anzutreffen ist.

    Die durchweg viel älteren Clubmitglieder akzeptieren den jungen Michel und seine fortan regelmäßigen Besuche.

    In Rückblicken erfährt man ihre Geschichten und Beweggründe, weswegen sie ihre Heimat und ihre Familien fluchtartig verlassen mussten.

    Mit dem geheimnisvollen Sascha, der in einem Fotogeschäft arbeitet und dem die Clubmitglieder aus unbekannten Gründen feindselig gegenüberstehen, freundet sich Michel näher an. Erst am dramatischen Ende des Romans wird dessen tragischer Hintergund aufgelöst und mit den Geschichten einiger der Clubmitglieder verwoben.

    Zugegeben: Der Roman wimmelt geradezu von Charakteren, Lebensgeschichten und Nebenschauplätzen.

    Andererseits hat man auf 680 Seiten auch hinreichend Zeit, diese kennenzulernen.

    Schön formulierte Sätze und ein durchweg sprachlich unterhaltsamer Plauderton machen das Lesen leicht und bringen auch vermeintlich "schweren" Stoff

    verständlich rüber, u.a. über osteuropäische, v.a. russische Zeitgeschichte nach dem 2. Weltkrieg.

    Was mir in diesem Buch besonders gefällt, ist das Lokalkolorit von Paris. Auch wenn die meisten der Protagonisten und ihre Geschichten aus Osteuropa stammen - die Stadt ist stets präsent und ein prägender Schauplatz der Handlung.

    Insbesondere der immer wieder beschriebene und erwähnte Treffpunkt am Médicis-Brunnen mit seinen wunderschönen Marmorstatuen der Liebenden Galatea und Acis im Jardin du Luxembourg vermittelt mir unmittelbar das Gefühl, gemeinsam mit den Protagonisten mitten in Paris zu sein.

    Völlig irreführend erscheinen mir allerdings das Coverfoto sowie der Text auf dem Buchrücken:

    Die abgebildeten Personen passen nicht zu den im Roman beschriebenen, auch sind die Protagonisten nie mit einem Hund unterwegs und überhaupt gibt es diese gesamte Szene nicht im Buch!

    Wer dieses Foto sieht, denkt an eine Liebesgeschichte - und wird damit völlig irregeführt. Besagter Text unterstützt den durch das Foto gewonnenen, falschen Eindruck. Sicher geht es in dem Roman auch um Liebe - die erste große Liebe oder die Liebe zum Heimatland. Doch das eher am Rande.

    Viel mehr geht es um Heimatlosigkeit, Verlorenheit, das Erwachsen- und Verlassenwerden, eingebettet in den Rahmen eines Epochenbilds des Paris der 1960er Jahre.

    Ein wirklich sehr schön geschriebenes Buch, das verdient 2009 in Frankreich mit dem »Prix Goncourt des lycéens« ausgezeichnet wurde.


    Hier gibt es noch viel mehr Buchtipps.

    Ich bin da auch schmerzfrei. Leute mit aufwändigen oder Kurzhaar-Frisuren haben's da kritischer.

    Als ich früher Kurzhaar hatte, habe ich auch oftmals selbst Hand angelegt. Einen Friseur hätte es gegraust, ich hab's überlebt.

    Also die, die ihr hier zeigt sind groß genug. Die die wir haben wären nicht passend. Die naechste Frage waere dann, ob das Material zum heiß waschen oder bügeln geeignet ist. Bei allen Schlafmasken die wir hier haben waere das nicht der Fall. Die aus der Business lass habe ich aber noch nicht angesehen... Silke, ist das ein BH? Sehr gut!

    Ja, aber das war nur ein Versuch um zu zeigen, dass es geht, also nur alles zusammengesteckt.

    P.S.: Also wenn ich auf diesem schnellen ad-hoc Foto auf meine "Frisur" schaue - nicht vorhanden. Total zerwuselt vom mehrmaligen Anprobieren und nicht danach gestyled - ist halt der "Homeoffice-Corona Look" ...

    Ich denke auch nicht, dass einer ankommen wird und nachmisst, ob die Maske die "richtige" Größe hat.

    Hauptsache, ich hab da was im Gesicht, damit die Plebs sich sicher fühlen.

    Ich werde sie nur tragen, sobald es Pflicht wird.

    Ich huste auch sowieso niemanden an, so weit pass ich schon auf und nehme Rücksicht.

    Für was sind denn die Masken da?

    Sie schützen dich nicht, sondern die anderen Leute vor dir.

    Außer du hast medizinischen Masken die FFP3

    Die selber gemachten Masken dienen eigentlich nur zur Beruhigung und als Alibi.

    Ja, und dann ging es auf unsere letzte Etappe unserer Reise, zurück nach Christchurch, wo wir noch 2 volle Tage hatten.

    Wir waren sehr gespannt darauf, was sich seit unserem letzten Besuch vor drei Jahren wohl alles verändert hat -

    damals stand ja v.a. der CBD optisch noch voll unter dem Eindruck des verheerenden Erdbebens von 2011.

    So haben wir einiges Bekanntes und einiges Neues sehen können.

    Besonders interessant fanden wir die sog. Cardboard Cathedral, eine Kirche aus Pappe, zumindest weitestgehend.

    Eine tolle Idee, geboren aus der Not nach der Zerstörung der ChristChurch Cathedral durch das Erdbeben.

    Was sich so geändert hat und was trotz der langen Zeit seit des Bebens immernoch so ist, gibt es hier im Reisebericht Christchurch zu lesen bzw. zu sehen.


    Hier ein paar Eindrücke aus CHC -


    ChristChurch Cathedral:


    Riverside Market:


    New Regent Street:


    Cardboard Cathedral:




    Und noch etwas Humor ... :ggrins:




    Tja, und dann war die Zeit leider auch vorüber ... - Und nachträglich sind wir sehr froh und dankbar, dass diese Reise gerade noch kurz vor der plötzlichen Corona-Pandemie stattfinden konnte!

    Echt Glück gehabt.

    Es hat uns mal wieder sehr gut gefallen in Neuseeland und wir hoffen, eines Tages wiederkehren zu können.

    Es gibt dort einfach so viele schöne Landschaften, so viele Outdoor-Freizeitmöglichkeiten -

    ist halt einfach ein tolles Land! <3

    Wir fuhren auch nochmal ins nicht weit entfernte Städtchen Nelson, wo wir bereits vor Motueka schon eine Nacht verbracht hatten.

    Der Ort ist einfach sehr nett, hat schöne, weite Sandstrände und generell das beste Wetter der Südinsel mit viel Sonnenschein,

    weshalb er auch sehr beliebt ist.

    Tja, an jenem Tag war allerdings wettertechnisch eher "trouble in paradise" angesagt.

    Schade, ich wäre zu gerne nochmal hier geschwommen, aber es war absolut nicht einladend.


    Nelson City:


    Da war's noch schön ...



    ... da leider weniger ...



    Und so ging's dann langsam an die erste Etappe der Rückfahrt nach Christchurch via Blenheim mit Übernachtung in Kaikoura.

    Ein schöner Zwischenstopp unterwegs ist noch die Pelorus Bridge.

    Hier starten einige Tracks und wer nur ganz kurz Zeit hat, sollte wenigstens mal von der Brücke runtergucken oder am Besten noch

    die paar Minütchen zum Flussufer gehen - sieht schön aus hier. Und jetzt ist etwas Vorstellungskraft gefragt:

    Hier wurden die Szenen (des 2. "Hobbit"-Teils) gedreht, in welchen die Zwerge in Fässern den Fluss hinabtreiben und am Felsufer an Land gehen.

    Da ich solche Infos zu Drehorten ab und an im Reisebericht erwähne, sei dazu noch gesagt:

    Wir waren keinesfalls auf der Suche nach Drehorten, das war nicht das Ziel der Reise. Aber wenn man es so nebenbei erfährt bzw. mitbekommt, finde ich es schon interessant, zumal wir Fans der Tolkien-Bücher und -Verfilmungen sind.

    Manchmal braucht es schon etliche Vorstellungskraft, um so einen Ort wiederzuerkennen.


    Pelorus Bridge & River




    Zu Blenheim gibt es nicht viel zu sagen, ausser dass es ein großes, wichtiges Weinanbaugebiet Neuseelands ist.

    Die Anbauflächen sind in der Tat sehr groß und das Weingut, von dem ich in Neuseeland immer gerne den Merlot trinke (Yealands), ist ein Riesen-Betrieb.



    In Kaikoura blieben wir dann für eine Nacht, diesmal hatten wir hier jedoch keinen Programmpunkt, haben unsere damalige "Swimming-with-Dolphins"-Tour aber noch in sehr guter Erinnerung. Kaikoura ist einfach DER Ort für Meeressäuger-Interessierte!

    Ein paar "Schäuzelchen bekamen wir auch ohne Tour zu Gesicht! :)


    Hier geht's zum Reisebericht mit mehr Bildern für diesen Abschnitt der Reise


    Kaikoura




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