Immerhin seid ihr alle zusammen auf der gleichen Insel gelandet und habt wohl auch das gesamte Gepäck ![]()
Beiträge von angelika
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Im Hintergrund ist Nasenpimmelalarm.

Ich hoffe ihr seid inzwischen in der Luft.
Gute Reise.
Spätestens wenn (falls!) es was zu trinken gibt, sind die Masken eh alle auf Kinnhöhe.
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Was für eine Ernte, ich vermisse die grad so richtig!
Aber entweder Urlaub im Sommer oder eigene Tomaten, beides geht halt nicht.
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Akzeptabel, denn Du isst ja auch noch keine Seniorenportion

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Wie hoch sind denn die Preise inzwischen = was kostet ein Jever, was kostet der Fisch + Beilagen?
Großer Unterschied zwischen Düne und Stadt?
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Die Basstölpel bleiben meist bis Oktober auf Helgoland. Es ist schon tragisch, was da im Moment abgeht. Die Vogelgrippe ist in ganz Europa - auch in England und Schottland ist es ein großes Problem.

Hoffentlich erholt sich die Kolonie schnell - das ist ja ein jämmerliches Bild, kiki, mit den paar Vögelchen.
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Sehr, sehr schöne Bilder!
Aber auch die beste Fotografin kann nur solche Bilder machen, wenn die "Motive" auch bereitwillig so supergut mitmachen

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Auch mit dem Handy machst Du richtig tolle Bilder!
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Die Schokolade heben wir uns z.B. für Silvester auf

Der Kaffee ist jedenfalls ausgezeichnet und sogar günstiger als der afrikanische, den wir hier von einer kleinen Biokaffeerösterei beziehen.
Petra, danke für Deine Erklärung, jetzt verstehe ich Laie das!
Strände
Vielleicht gibt es im Süden und auf Principe solche Traumstrände, wie man sie sich vorstellt.
Aber das sind mehrere Stunden Fahrt von Sao Tome City aus und ich glaube, aktuell hat nur ein einziges großes Resort einer Kette geöffnet. Das hat einen schönen Strand mit vielen Liegen, aber mir war die Lage zu abseits und der Kasten zu touristisch.
Vor unserer Omali Lodge war das Wasser trüb mit Schaumfilm. Die ansässigen Kinder haben darin gebadet, sonst niemand.
Auf der Fahrt im Osten haben wir von der Straße aus ein paar kleine Sandstrände mit blau-grauem Meer gesehen, aber keinen Weg dorthin und es war auch niemand dort.
2 Strandbilder hab ich ziemlich am Anfang eingestellt, 403 und 418.
Beide für uns nicht einladend, brauner Sandstrand mit Müll-Anschwemmungen.
Bei der Westtour ist ein Bild dabei, 976. *) Da war das einzige Mal das Meer türkisblau und grün und der Sandstrand schön, allerdings kommt man ohne Allrad oder viel Übung nicht den unbefestigten Weg zwischen den Bäumen hinunter.
Die Straße verläuft größtenteils parallel zum Meer, aber ohne Strand, im Gegenteil, es sind Wellenbrecher nötig um den Weg halbwegs trocken zu halten. Baden oder am Strand laufen geht dort gar nicht.
*) Das Bild ist mit Tele gemacht, zu laufen wäre es sicher weiter als 1 Stunde gewesen und es gibt keine Möglichkeit, das Auto an der Straße abzustellen.
Von den beiden besuchten Rocas aus führt auch kein Weg zu einem Strand.
Unsere Inselkarte zeigt zwar etliche kleine Strände insbesondere im Südwesten an, aber dorthin geht keine Straße.
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Den Bericht hattest Du bei meiner Reiseankündigung erwähnt, ich hatte ihn auch gelesen, aber leider vergessen!
Sonst hätten wir noch ein paar Kilometer mehr verfahren

Was immer noch zutreffend ist bzw. sich verschlechtert hat:
Die Schlangen vor dem Flughafen! Es dauert gut 2 Stunden, bis man überhaupt in der Check-In-Halle ist. Keine Ahnung, was in den Zelten kontrolliert wird, aber alles muss aufgemacht werden bevor die offiziellen Kontrollen kommen. Dort nochmals.
Der Flug startet nicht wie geplant, sondern ca. 90 Minuten später.
Das Gepäck kann von Sao Tome nicht nach Frankfurt durchgecheckt werden.
Also nach Ankunft zum Gepäckband in Lissabon laufen, alles wieder aufnehmen und damit zum Check-In gehen.
Dort akzeptiert der TAP-Schalter die LH-Boardingpässe nicht.
Unsere Tickets beinhalten Möglichkeiten zur Flugzeitänderung.
Es ist kurz vor 6 Uhr und können um 8:35 den Star-Alliance-Flug TAP/LH nach FRA nehmen.
Sagt der Angestellte und wir freuen uns!
Er tippt weiter und meint, den dürfen wir doch nicht nehmen, weil wir nur bei der LH das Gepäck aufgeben können.
Wir hätten es durchchecken lassen müssen.
(Na sowas!)
Der LH-Schalter macht leider aber erst kurz nach 10h auf.
Wir sind davor auf den Gepäckwagen hocken geblieben, weil es auf dieser Ebene nur ein einziges Cafe gab, das voll besetzt war.
Der Flug hatte dann 50 Minuten Verspätung, das Gepäck kam aber relativ schnell und komplett und wir waren nach 27h daheim. Reine Flugzeit: 9h30.
Ist ok, wir haben keine Zeitnot und sind entspannt, aber wenn das schon 2008 so war, könnte doch irgendjemand diese Prozesse wenn auch nicht optimieren, sondern zumindest verbessern!
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So, das war es von Sao Tome.
Dass es hier die weltbeste Schokolade gibt, hatten wir gelesen und uns auch orientiert, was die so im Internet kostet:
Eine 100g-Tafel um die 10€, 160g sortierte Täfelchen ab 17€.
Vor Ort hat die Tafel 8€ gekostet, die Täfelchen je nach Geschmackrichtung 7,50.
Letztere haben wir dann gekauft, für uns zum Probieren in einer besonderen Stunde und ein paar zum Verschenken an unsere Nachbarn und Helferlein im Urlaub.
Es war ein schöner, stressarmer Abschluss der Gesamtreise.
Die Insel ist, wie im Titel erwähnt, weitgehend unbekannt und außer Beate + Christian (eventuell) wird wohl auch niemand von Euch dort hinkommen.
Aber ich wollte Euch dennoch reichlich Bilder zeigen, die, so denke ich, einen ganz guten Einblick über die Lebensart geben.
Ich danke Euch Mitlesern (ein paar sind es ja doch geworden :)) für Euer Interesse!
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Wir wurden sofort umringt, es gab eine zweijährige Lissy (vorne beim blauen Schild), Wolfgang hat ein Bild von unserer (1 3/4) gezeigt, die ist rotblond mit sehr heller Haut, davon waren Groß und Klein fasziniert.
Danach waren wir im Kaffeemuseum, hatten einer klasse Führung - sehr beeindruckend!
Und wir haben etliche Pfund Kaffee und Kakao gekauft.
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In der Mucumbli-Lodge haben wir Rast gemacht; danach wird die Straße ganz schlecht, hat der rotarische Präsident von Sao Tome gesagt.
Mit ihm hat sich Wolfgang getroffen und außer dem Tipp mit Mucumbli und der Straße hat er uns eine weitere Sehenswürdigkeit ziemlich in Inneren empfohlen:
Monte Cafe ist ein Kolonialzentrum, in den Gebäuden sind ein Museum, ein kleines Restaurant mit Verkauf des Kaffees und Kakaos und zu unserem Entzücken eine Schule.
Trotz Ferien sind alle Kinder zum Spielen dort.
Und zum Helfen, Wasser wird mit einem Auto gebracht, muss in Eimer umgefüllt und in Küche und ins Gebäude getragen werden.
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...weiter unterwegs im Westen...
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Und wo ist Inselfeeling und Pool? Das mit der Polizeikontrolle hört sich jetzt nicht so nach meinem Urlaubstraum an...Passt aber zu Eurem Abenteuerurlaub
Haha, Du hast ja so recht! Aber sehr schön wars auch ohne

Wolfgang hatte zwar seine Schnorchelausrüstung dabei, aber es gab auch keine Gelegenheit dazu.
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Unterwegs in der Hauptstadt, die auch Sao Tome heißt
Gut, dass wir das Auto hatten!
Statt der 1,5km, die unsere Lodge angeblich vom Zentrum entfernt ist, sind wir ca. 5 Kilometer gefahren. Und das mehrmals, denn wir wollten nicht nur in der Lodge essen.
Die Straßen (wie zu Kolonialzeiten halt üblich) sind breit angelegt, es ist zu dieser Jahreszeit alles trocken und gut laufbar.
Der Präsidentenpalast und eine größere Kirche sind die Hauptattraktionen.
Bild JQL:
Das sind drei einzigen Ausfallstraßen, die in den Süden, in den Westen und in die Mitte der Insel führen.
Wir haben alle 3 befahren. Und uns verfahren, denn sie sind nicht ausgeschildert.
Erst ab KM 1 nach Sao Tome stehen Steine.
Doch zum Glück freuen sich alle Leute, die wir um Hilfe bitten und weisen uns den Weg:)
Bild I_441: Im Hafen werden die Container umgeschlagen, aber wir haben uns uns dort als Störenfriede gefühlt und sind ohne Bilder wieder aus dem Gelände hinausgefahren.
Bild EXL:
Solche kleinen Kleidermärkte sind überall zu finden.
Bild SN:
Sobald die Boote eingelaufen und die Fänge verkauft sind, beginnt am Hafen das gesellige Zusammensein (so gegen 10:30h):
Aus Magnumflaschen und Fässern wird ausgeschenkt.
Bild PRY:
Hier gab es einen fangfrischen Wrackbarsch mit Süßkartoffeln, Gemüsen und Salaten für so wenig Geld, dass wir die Summe verdoppelt haben.
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Auf dem Heimweg sind wir wieder in eine Polizeikontrolle geraten. Diesmal waren wir schon besser vorbereitet!
Auf den Fahrt am Vormittag wurden wir hinter einer Kurve von mehreren Polizisten angehalten, die unfreundlich waren, herumgefuchtelt haben und auch ziemlich laut in einer für uns unverständlichen Sprache waren.
Autopapiere und Führerschein waren nicht zielführend, zum Glück hatte Wolfgang die Telefonnummer des Autovermieters eingespeichert und dieser war auch sofort erreichbar. Mit bösen Blicken wurden wir dann weitergewunken.
Um die Mittagszeit die nächste Kontrolle. DIesmal wurde französisch gesprochen und ich konnte immerhin verstehen, dass wir sagen sollten, wo wir hinwollen. Danach durften wir weiter.
Abends dann wieder = Hotel Omali. Ok

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Die Roca Sao Joao de Angolares ist ein Schmuckstück!
Der Garten ist voller Statuen und ausgedienter Geräte zur Kaffeproduktion oder auch Badewannen, viel Kunst gibt es im Restaurant und in den Räumen bis dahin zu sein und ein kleines Museum mit zeitgenössischer Kunst schließt sich hinter dem damaligen Gewächshaus und einem großen Taubenschlag an.
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Die Ankunft war ja am Abend, das Auto kam am nächsten Mittag und an Tag darauf sind wir Richtung Südosten zur Roca Sao Joao de Angolares gefahren.
Dort ist ein Sternekoch zugange, günstige Zimmer gibt es auch.
Unterwegs haben wir die Eindrücke genossen: Gewaschen wird auch hier immerzu und überall wie in Afrika.
Fließend Wasser gibt es nicht, also entweder am Dorfbrunnen oder an den Flüssen.
Die Wäsche wird zum Teil auf die Straße zum Trocknen gelegt, teils über Büsche gehängt, am Nachmittag wird alles eingesammelt und das Baden und Plantschen kann beginnen.
Laster mit Jugendlichen mit lauter Musik + Gesang teils über Megaphon haben uns ständig überholt.
Schulabschlussfeiern?
Die Dörfer unterscheiden sich sehr. Manchmal sind die Kolonialbauten noch bewohnt, manchmal sind es braune Bretterverschläge mit kaputten Plastikplanen und ab und zu auch hübsche Häuser.
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