Beiträge von Heike

    Bei "Markt" darf man nicht an unsere Märkte mit Ständen denken, sondern es sind unzählige kleine Unternehmer mit Ständen in Gebäuden mit mehreren Stockwerken, in Gängen zwischen Häusern, und in Unterführunge n, die ihre Waren anbieten

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    Mittwoch, 19.06.19 - Okke hat sich heute abgesetzt. Er musste schon früh raus, weil er einen FLug nach Jeju genommen hat - das ist die weltweit am meisten beflogenen Strecke, also mit den meisten Passagieren im Jahr.

    Nachdem er um 5.30 Uhr weg ist, haben Jan und ich noch eine Schlafrunde nachgelegt und tatsächlich bis 9.30 geschlafen.

    Danach auf die Dachterrasse zum Frühstück. Das sieht dann so aus

    Erst in den 3. Stock


    Dann noch ein Stück höher

    Aus der KÜche, die für Liliputaner ist ( ca. 1,75 Höhe) Plastiketeller, Besteck, Orangensaft Toast, Marmelade holen, es gibt auch Müsli und MIlch und Nescafe und heißes Wasser

    Alles andere, wie Butter, Käse, muss man selber organisieren

    Wir haben nur zweimal andere Leute beim Frühstück getroffen... scheinbar wird hier nicht gefrühstückt - oder zu anderen Zeiten als wir. Auch wenn wir früher da waren, leer. Gut so, denn wenn alle, die hier in den Zimmern wohnen, dort essen wollte, gäbe es ein Problem. Ein Problem gibt es auch bei Regen... das hatten wir ja gestern morgen

    Hier ein Blick auf unser Hotel - es ist das Gebäude, das unten gelb ist. Dadrüber das Graue, das sind die Zimmer. wir wohnen im 2. Stock

    Zum Schluss der Tour in Seoul müssen wir noch in einen Laden, der Amethystschmuck verkauft, allerdings nicht an diese Reisegruppe - alle sind einmal kurz durchgerannt und zurück in den Bus. Es regnet mal wieder.... Wir werden vor dem Hotel President abgesetzt, wo gerade eine Demo vorbeizieht

    Zum Glück können wir gleich runter Richtung Metro und fahren mit dieser eine Station zur Seoul Station - da hatte es schon wieder aufgehört. Ziemlich platt sind wir wieder im Hotelzimmer und rühren und da nicht wieder raus, außer um etwas zu essen

    DIe letzte Station in der DZM ist die Dorasan- Bahnstation

    Dorasan Station ist ein Bahnhof der Süd- und Nordkorea verband. Der gegenwärtige Zweck der Station ist weitgehend symbolisch für die Hoffnung auf eine irgendwann erfolgende Wiedervereinigung Koreas

    Hier kann man ein symbolisches Ticket erwerben und mit Stempen versehen - das mache ich - Foto folgt an dieser Stelle später

    Nach dem Tunnel geht es zu einem AUssichtsdeck, aber Ihr habe es vielleicht schon bei den Bildern vorher bemerkt, wir haben nicht nur mit der Tourabsage Pech, sondern auch mit dem Wetter. Es ist bedeckt und immer wieder regnet es, so auch jetzt. Ein Paar aus der ersten Reihe, ich glaube aus Polen, sagt, sie steigen nicht aus, es regnet... Der Reiseführer telefoniert und so geht es erst einmal zum Mittagessen. Das ist inklusive, das heißt ein fleischloses Gericht. Bibimpap, ist inklusive, wer was mit Fleisch haben will, muss nachzahlen.

    Wir bleiben beim Bibimpap. Es gibt noch extra eingelegten SPinat dazu, Rührei, Kimchi, Jogurt,Salat - man kann sich sovie nehmen wie man will von den Beilagen

    Gemütlich ist es hier grad nicht...

    Auch andere Tourgruppen essen hier, wie diese Schulkinder


    Das Gebäude gehört übrigens zu einem Komplex, der im Zusammenhang mit der Freihandelzone stand, die aktuell nicht mehr aktiv ist.

    Danach geht es also zum Aussichtspunkt, der neu gebaut wurde und ein modernes Gebäude mit Theatersaal und Kaffee heute ist. Nützt aber auch nichts, wenn das Wetter einfach nur mistig ist und man schlichtweg nichts sieht.

    Dank Autokorrektur ist überhaupt noch was auf den Fotos zu erkennen. Hier half die auch nicht mehr

    Da helfen auch die kostenlosen Fernrohre nicht weiter

    Bei guter SIcht hätte man von hier die JSA sehen können

    Der nächste Stop ist beim "dritten Tunnel", auch bezeichnet als "Third Tunnel ofAgression" oder "Third Infiltrations Tunnel". Er ist 44 km von Seoul entfernt und wurde im Oktober 1978 entdeckt, nachdem zuvor im Juni 1978 unterirdische Sprengungen bemerkt worden waren.

    Zunächst wird unsere Reisegruppe in einen Filmsaal geführt und wir sehen einen kurzen Informationsfilm über dei DMZ.

    Hier ein Modell - in der Mitte, die ganz dünne Linie, ist die Grenze, die dickere leuchtende Linie das Ende der DMZ

    Die DMZ ist ein neutrales Gebiet, das am 27.07.1953 nach der Vereinbarung zum Waffenstillstand zwischen Nord- und Südkorea eingerichtet wurde. In der Mitte verläuft die Demarkationslinie, von der sich die Pufferzone auf beiden Seiten etwa 2 km weit erstreckt. Seit etwa 6 Jahrzehnten kann sich daher die Natur dort frei entwickeln und der Film stellt mit passender Musik ein Paradies für Tiere und Pflanzen dar, welches gleichzeitig die Hoffnung gibt, dass dieses Paradies irgendwann für alle Koreaner zur Verfügung steht... oder so ähnlich

    Es schließt sich eine Art Museum an - dort können wir nun auch die JSA sehen - als Modell oder auf einem Foto.

    Und eingangs dieses Reiseberichts gibt es ja auch ein Foto - von Okke, der von Nordkorea aus diese Zone gesehen hat und es gerne auch von der anderen Seite getan hätte, was aber nicht sein sollte...

    Diese Kugel steht auch noch dort - ich habe es nicht geschafft nachzuschauen, was sie genau bedeutet, da die Zeit knapp war und es in den Tunnel gehen sollte... ich könnte mir aber vorstellen, dass es die beiden Hälften Koreas darstellt

    Hier seht Ihr nun unseren Reiseleiter SP, wie er uns den Tunnel erläutert. Der Tunnel ist nicht fertiggestellt und soll eine Länge von 1635 m haben. Er ist nicht mehr als 1,95 m hoch, in weiteren Teilen deutlich drunter, und maximal 2,10 breit. Dazu liegt er 73 m unter der Erde.Im hinteren Bereich gibt es drei Sperren, die die Südkoreaner eingebaut haben.

    Natürlich haben die Nordkoreaner bestritten, den Tunnel gebaut zu haben. Sie meinen, er sei Teil einer Kohlenzeche.

    Der von den Südkoreanern gebaute Zugang zum Tunnel hat nach meiner Erinnerung schon 300 m. Es geht ziemlich steil bergab, und später wieder bergauf.

    Bevor wir reinkönnen, müssen wir Rücksäcke, Fotoapparate, Handys einschließen. Im Tunnel ist das Fotografieren streng verboten. Warum, können wir nicht verstehen. Es ist sehr nervig und anstrengend im Tunnel unten, da die Höhe für uns große Menschen eine Herausforderung darstellt. Okke geht zum Teil stark vornübergebeugt. Immer wieder kommt es zu Stockungen und es dauert ewig, bis wir das Ende erreicht haben. Jan gibt vorher auf. Der Rückweg ist leichter, da gibt es keinen Stau. Aber die letzten 300 Meter der Schräge haben es in sich.

    Ich habe bei einem Touranbieter im Internet diese Foto vom Tunnel gefunden - Ich stelle mit Quellenangabe hier ein - Petra, wenn das so nicht geht, lösche es bitte wieder

    (Quelle: Paju Culture & Tourism) https://german.visitkorea.or.kr/ger/SI/SI_GE_3_4_10_8.jsp

    Dienstag, 18.06.19 Heute also der große Tag mit dem Ausflug an die nordkoreanische Grenze einschließlich der JSA Zone.

    Gestern abend kam noch eine E-Mail, dass die Tour ja nun morgen losgehe und man uns begrüße, oder so. Gebucht hatte ich es über "Get Your guide", was KLM mir als Hinweis gegeben hatte.

    Und es ist bekannt, dass die JSA nicht immer besucht werden kann und der Trip auch kurzfristig abgesagt wird, wenn die Politik den Besuch der Zone verbietet, wobei mir unklar ist, wer es dann konkret ist.

    Um 8.10 ist Treffpunkt und daher planen wir Aufstehen für 5.30. Aber ich werde schon um 4.30 wach, weil es heftig gewittert. Kein gutes Zeichen.

    Wir haben überhaupt keine Regenklamotten mit. Kommen wir überhaupt trocken zum Treffpunkt? Wir müssen nur bis zur Metrostation gelangen, das sind ca 350 m. Gegen 7.30 machen wir uns auf den Weg, es nieselt nur leicht, und sind gegen 7.50 im Hotel President, dem Treffpunkt. Und da kommt dann um 8.10 die böse Nachricht: Man habe gestern die Information erhalten, dass die JSA heute nicht besucht werden kann. Uff, das ist der Hammer. Wir sind echt enttäuscht.Unerfreulich ist auch, dass wir ca. 30 Minuten im Bus warten müssen, weil man offensichtlich versucht den Bus mit Touristen, die nur DZM gebucht haben, vollzustopfen.

    Also nur DZM - demilitarisierte Zone - und es gibt dann Geld zurück. WIeviel, werden wir wohl erst in Deutschland erfahren. Ich habe über PayPal bezahlt und darüber soll es auch abgewickelt werden. Bisher (heute einen Tag später) kam noch keine Info vom Veranstalter...

    Unser Reiseleiter ist Es Spe... oder so ähnlich, ein kleiner älterer ruhiger Herr.

    Wir fahren ca. 50 Minuten bis zum ersten Punkt, Imjingak Park. An dieser Stelle findet sich eine unterbrochene Bahnlinie nach Nordkorea, die Reste der Bahnbrücke, sowie eine neu gebaute Brücke, die aber mitten im Fluß aufhört


    Diese Lokomotive ist ein Symbol für die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Nord- und Südkorea

    Ja, es gibt auch Straßenküchen. Und in dem großen Gebiet des in der Nähe liegenden Einkaufsgebietes gibt es ganz viele Garküchen zwischen den Häusern - mal schauen, ob irgendetwas von den Fotos geworden ist, denn der Fotoapparat hat heute total gesponnen.

    Ich weiß ehrlich gesagt zuwenig über das Land Südkorea - aber grundsätzlich schon möglich. Denke nur, dass vorher noch andere Ziele lieber angereist werden.

    Wir sind lange auf dem Turm, weil es einfach schön ist. Aber dann reicht es doch. Okke meint noch, er wolle noch einmal das WC aufsuchen.. das sei hier besonders. Ach, denke ich mir, das mache ich auch mal. Inder Tat: Es ist besonders!

    Und dann geht es wieder entlang den Schlössern nach unten

    Die Seilstation unten

    Hier kann man sehen wo wir wohnen:

    Hinten seht Ihr den Bahnhof. Davor steht ein Hochhaus, dann kommt eine Straße und dann kommen wieder Hochhäuser. In dieser Straße liegt unsere Unterkunft und zwar auf der linken Seite auf dem kleinen Stück hinter dem Hochaus - als ganz dicht am Bahnhof

    I

    Wie klappt es eigentlich mit der verständigung beim Essen? Geht es mit Englisch, gibt es Bild?

    Es gibt Speisekarten, die haben englische Unetrschriften. Dann haben viele Restaurants Tafeln, auf denen Gericht abgebildet sind, auf die man zeigen kann. Da weiß man aber nicht was man letztendlich bekommt. Uns ist das Essen im Urlaub ja immer nicht so wichtig - Hauptsache bequem, günstig, schmeckt. Neben unserem Hotel gibt es rechts und links verschiedene kleine Restaurants. Eines hat überwiegend fischiges.... das sieht auf de Fotos aber alles nicht so lecker aus. Das andere hatten wir ja bereits ausprobiert und festgestellt, dass das Gericht, was wir bekommen haben nicht dem entsprach, was es sein sollte(statt Spiegelei ein winziges gekochtes Ei (wachtel?) und kein Beef dabei).Dann gibt es eines, wo man BBQ am Tisch hat. Da waren wir drin, sind aber mit Speisekarte und Mitarbeiter nicht klar gekommen - das heißt, wir konnten nicht klären, was und wieviel Fleisch und was dazu und sind wieder rausgegangen.

    Danach sind wir in einem kleinen eher chinesischen Restaurant zwei Türen weiter gelandet - und seither geblieben. Es wird von drei Frauen, eine jüngere, zwei ältere betrieben die kein Englisch sprechen. Sie haben aber eine Karte, die Bilder der Gerichte und eine englische Bschreibung hat. Dort essen wir seither und sind zufrieden. Es ist günstig und es gibt verschiedene Gerichte. Auch welche ohne Fleisch, wie z.B. das traditionelle Gericht Bibimbap. Ich denke, als Vegetarier käme man hier gut klar. Dazu gibt es immer eine Karaffe Wasser. Außerdem Tapas wie eine Gemüsesuppe, Kimchi, eingelegter Rettich... siehe Foto

    Ich fotografiere nach vorne aus der Gondel, Okke nach hinten:

    Dann sind wir oben

    Ganz oben natürlich noch nicht, denn nun geht es ja nochmals ü ber Treppen rauf zum Turm. Auch hier gibt es wieder den Seniorenrabatt. Jan zahlt 8000, Okke und ich je 10.000.

    Aber bevor wir am Turm sind, gibt dies hier: Eine unglaubliche Masse an Liebeschlössern


    Es gibt hier keine Stelle, wo keine Schlösser hängen, wenn man dort welche anhängen kann

    Der EIntritt für die AUssichtsplatt form ist nicht gerade wenig, aber ich finde doch, dass es sich lohnt.

    Unten ist ein Einkaufszentrum auch mit allerlei Prunk

    Wir verlassen den Tower und begeben zunächst zurück zum Hotel.

    Wir fahren mit der Linie zwei -zur Seoul Station, das ist die Grüne- Hier seht Ihr einmal was man dann für Übersichten für eine Linie erhält, mit der man fahren will. Es ist auch genau gekennzeichnet, wo man auf eine andere Linie trifft und auf welche und in welche man wechseln kann.

    Diesmal kommen wir mit dem Grundpreis nicht aus, sondern es werden 200 beim aussteigen dazu gebaucht - aber das ist immer noch wenig, zusammen unter 2 Euro für eine Fahrt von mindestens 20 Minuten. AUf dem Hinweg kamen 500 dazu, da waren wir noch länger unterwegs.

    Nach einer Verschnauffpause, Kaffee und Käsesandwich, machen wir uns zu Fuß auf zum nächsten Turm, der gleich am Berg hinter unserem Hotel steht, dem N Seoultower. "GLeich hinter unserem Hotel" scheint aber nur so, denn es ist doch ein Stück zur Seilbahn zu laufen, und das bergauf. Aber zu Fuß zu bewältigen. Erst laufen wir falsch, irgendwie ist die Seilbahnstation in der Karte nicht so deutlich eingezeichnet... und ich erinnere mich aus dem einen aus Erhards Forum, der auch durch die Gegend irrte...

    Wir kommen an der Stadtmauer vorbei- an oder auf der kann man übrigens aus stundenlang laufen

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