Beiträge von Heike

    09.03.

    Da wir das Auto ja schon gestern abgegeben haben, können wir den Tag entspannt angehen.

    Es heißt wieder mal Taschen packen...

    Nach dem Frühstück müssen wir schon um 10.30 Uhr das Zimmer verlassen. Wir können die Taschen aber in der Unterkunft belassen - gerade als wir los wollen kommt noch eine Nachricht aus meinem Büro, dass ich mich um etwas kümmern muss. Also ist Jan erst einmal alleine los zum Geld wechseln, denn unsere Bargeldmengen sind fast aufgebraucht und die Kreditkarte hatten wir nicht im EInsatz, außer beim Hotel in Buenos Aires. Alles weiteren Unterkünfte wollten Bares, wobei ich auch in DOllar zahlen konnte.

    Dann gehen wir noch ein wenig durch den alten Kern von Salta- hier ist vielleicht ein Gewusel!

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Bei den ersten Bildern habe ich natürlich prompt vergessen die hohe ISO-Zahl von den Bildern letzte Nacht umzustellen, das sieht man bei dem oberen Bild

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.
    Die Architektur hier in der Altstadt erinnert mich sehr an Spanien. Es gibt viele Höfe und öfter sieht man auch Kacheln an den Gebäuden

    WIr gehen in die Catedral Santuario Nuestro Señor y la Virgen del Milagro, oder einfacher: Die Kathedrale von Salta

    SIe stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist gigantisch. Es gibt viele Gläubiger, die vor Figuren verharrten und dann beginnt auch ein Gottesdienst, so dass wir uns zurückziehen

    DIesmal fahren wir von San Salvador nicht die 9, sondern wählen die etwas längere Straße 66 und dann die 34 - beides breite Straßen und nicht am Berg. So geht es deutlich schneller, auch wenn wir sogar in einem Ort vor Salte kurz im Stau stehen, weil dort die ganze Straße aufgerissen ist.So gegen 19.30 sind wir in der Nähe unserer Unterkunft. Ich habe nachgesehen und festgestellt, dass das Büro von Europar bis 21 Uhr auf haben soll. Wir haben nämlich die Idee, dass wir das AUto heute schon abgegeben, anstatt morgen um 9. Dann haben wir morgen früh nicht den Stress und vor allem nicht das Parkplatzproblem für diese zweite Nacht. Und das klappt auch so. Wir stellen das Fahrzeug dort auf dem bewachten Parkplatz ab, wo wir es geholt haben und es ist auch noch ein Mitarbeiter im Büro des AUtovermieters, der uns das Auto abnimmt. Alles ok.

    Mittlerweile ist es dunkel geworden und die Kathedralen sind beleuchtet

    WIr müssen quer über den Platz des 9. Juli und da ist die Hölle los! Es lärmt und trommelt, Menschenmengen sind hier, es pfeift und knallt

    Hier gibt es eine weitere große Kathedrale, die wunderschön beleuchtet ist

    Ich glaube die Demo, denn eine solche ist es, hat etwas mit dem Weltfrauentag zu tun.

    Wir gehen noch am Supermarkt vorbei und holen Brot, Wein, Bier und 3 Dosen Thunfisch - und das ist unser Essen für heute.

    AUch hier gibt es Stände, wo man verschiedene Handarbeiten kaufen kann, z.B, diese Tiere aus Salz. Ich erstehe wieder für umgerechnet 2 Euro eine Steinplatte mit einem Motiv aus dieser Gegend - zwei Lamas

    Mittlerweile ist es schon 15.30 Uhr und uns steht ja noch eine lange Heimfahrt bevor. Wir fahren trotzdem noch einmal auf die andere Seite des Sees - hier sieht man den Salzabbau

    DIe kleinen Salzhaufen hier sehen fast aus wie Eisschollen

    Um 15.45 Uhr geht es zurück

    Am Straßenrand, hinter einem Zaun, entdecken wir Lamas

    WIr brauchen noch etwas Kaltes zu trinken. Ich habe zwar drei 1,5 l Wasserflaschen eingepackt, aber unser AUto hat keine Klimaanlage. Ich gehe in verschiedene Läden um Cola zero zu bekommen, aber ohne Erfolg...auf dem Weg zum Berg allerdings sah ich einen Laden, wo es das gab. Also gehe ich zurück und dort begegnen mir diese Schulkinder

    Nun geht es weiter RIchtung Salzsee

    Um diesen zu erreichen müssen wir ganz schön in die Höhe. Zum Glück ist die Straße recht gut

    Wir arbeiten uns auf 4170 m hoch!

    Wir hatten gedacht, von hinten einen guten BLick auf den vielfarbigen Felsen erhaschen zu können, aber dem war nicht so. Vielleicht hätte man den Weg noch etwas weiter gehen müssen, dann wäre aber Gegenlicht gewesen. Wir drehen um und stehen jetzt unmittelbar an seinem FUß

    Zwischendurch mal wieder etwas Vegetation

    Und eine kleine nette Straßenszene

    Es geht zurück zum Markt, wo Jan auf uns wartet

    Ich habe ja die Bluse mit den Orangetönen an und Okke meint trocken, ich sei hier ideal in Tarnfarben... Ich will jetzt noch einmal schauen, ob ich etwas zu Mitbringen finde. Hier gibt es viele Pullover, die sich aber alle nach Acryl anfühlen und nicht für Körperlängen von 180 cm gedacht sind. Dann jede Menge Tücher (davon besitze ich genug) und Decken, und die brauche ich auch nicht mehr.

    Ich habe aber eine kleine Tasche zum Umfängen für mein Sony erstanden - Ich stelle Fotos von allen Mitbringseln am Ende der Reise ein... das lohnt sich dann. 2 Euro hat das Täschchen gekostet. Es hat auch noch ein Reißverschlussfach in dem z.B. meine Klappbrille passt. Ich finde es nett

    Angela, es war klar, dass dies kein Erholungsurlaub im eigentlichen Sinn wird. Dafür ist meine Urlaubszeit einfach zu knapp, die Reise zu teuer und zu weit. Ich glaube nicht, dass ich noch einmal nach Argentinien komme und daher wollen wir soviel sehen wie möglich. Falls es allerdings mal einen supergünstigen Flug nach Patagonien gibt, könnte ich mir einen Urlaub nur dort vorstellen. Gerade in der Seenlandschaft von Bariloche hätte ich eine Urlaubswoche mit Wasser verbringen könnten. Aber das muss dann schon ein Superschnäppchen sein. Das Geld geht hier weg wie nichts - wobei die Unterkünfte preiswert sind. Aber Verkehr und Nebenkosten läppern sich zusammen. Na ja, und wir haben natürlich immer die Kosten für drei Personen, wobei bei Mietwagen oder Taxi das ja pro Person wieder günstiger wird.

    Wir sind jetzt in Iguazu - die Unterkunft gefällt uns sehr gut und wir wurden freundlich empfangen mit einer Flasche kaltem Wasser für jeden. Wir bekamen auch gleich eine Einweisung wo der Supermarkt ist, der <Busbahnhof, was wieviel kostet und wie bezahlt werden muss. Sehr sehr sympatisch und das Internet klappt super

    Hier einer von den typischen Läden

    Natürlich sind hier viele Toursten, aber es ist alles noch im erträglichen Maße. Denn hier gibt es etwas besonderes, den Cerro de los Siete Colores. "Berg der sieben Farben". Am besten sieht man ihn hier auf diesem Panoramabild

    Um einen guten Blick auf den Berg zu bekommen, müssen wir selber einen Berg rauf - der gehört einer Familie und die nimmt dafür 10 Pesos Eintritt. Egal, das ist ok.Auf dem Weg nach oben ein Blick in die andere RIchtung

    von oben einfach sieht er dann so aus

    Heute haben wir Glück mit dem Himmel, der strahlt im besten blau

    Hier mal wieder ein Panoramabild von unterwegs

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Es gibt zunehmend wieder trötliche Felsen

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    DIe Straße ist ok

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Wir biegen ab Richtung Purmamarca

    Bis dorthin haben wir von Salta aus 3 1/2 Stunden gebraucht.

    Purmarmarca liegt ca in 2200 m HÖhe und gilt als Tor zur Schlucht Quebrada de Humahuac

    WIr halten beim Marktplatz, um den sich Stand an Stand reiht

    Hinter San Salavtor... ist die Straße besser. Wir kommen an einen Aussichtspunkt, wo man wunderbar ins Tal blicken kann

    Immer wieder sehen wir am Straßenrand Gedenkstätten. Einig haben viele rote Bänder. Hier ist auch eine


    Diffunta Correa

    Ein weiteres Paar mit einer Führerin kommt und diese erklärt einiges dazu in spanisch, dann sagt sie plötzlich etwas in deutsch - es ist eine Argentinerin, aber sie spricht deutsch, wie sich nun herausstellt und so erzählt sie mit Folgende: Die Frau namens Correa musste ihr Dorf mit ihrem Baby verlassen, weil sie gemobbt wurde, und ist dann in der Wüste, bzw. an einer Straße verdurstet. Ihr Baby hat überlebt, weil es an der Brust von der toten Frau noch Muttermilch saugen konnte. Die Argentinerin erzählte weiter, dass sie eine Schutzheilige für alle Reisenden ist. Und weil das Volk ein schlechtes Gewissen hatte, dass sie verdurstet sei, bekommt sie heute Wasser hingestellte.

    Bei Wikepedia habe ich dazu auch einen Artikel gefunden, der ein klein wenig abweicht, aber vielleicht ganz interessant nachzulesen ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Difunta_Correa


    Wir arbeiten uns weiter durch das Gebirge

    Wir sind jetzt ein wenig durch Sata gelaufen und wie aus dem Wasser gezogen - heute ist es wirklich sehr warm und wir mussten ja die vollen Rucksäcke mitschleppen, weil das Zimmer um 10.30 geleert sein musste. Nun haben wir noch 40 Minuten und ich nutze die Zeit um weiterzuschreiben

    Heute, 08.03. steht uns eine Mammuttour bevor. 220 km pro Strecke sollen es sein bis zum Salzsee und angekündigt sind reine Fahrtzeit mit dem AUto 8 Stunden. Also heißt es früh los. Um 8 Uhr müssen wir ja auch das Auto vom Parkplatz entfernen - ab 7.30 gibt es Frühstück. Das besteht hier aus einer Tassse Cafe con Leche, einen Glas Orangensagt (zumindest soll das wohl welcher sein), ein Hörnchen, ein paar knochentrockene Scheiben Toast, ein winziges Stück Butter, eine kleine Schachtel Marmelade und eine kleine Schachtel von dem Karamellzeug. Um den Toast zu essen brauche ich Zeit.. die habe ich heute nicht. Jan ist es auch noch zu früh. Er bekommt die zwei Hörnchen (Okke hat ja sein glutenfreies Brot), ich eines plus einem Toast.

    Dann Sachen schnappen und rüber zum Parkplatz. Und da geht das Theater los. Es ist ein anderer Wächter da als gestern abend und der hat uns einen Zettel an die Scheibe geklemmt mit 7 Uhr drauf und will jetzt eine Stunde bezahlt bekommen. Er natürlich kein Wort Englisch, wir kam Spanisch. Also brüllen wir uns gegenseitig in unseren Sprachen an... und zahlen keinen Pesos mehr. Offenkundig beschimpft er uns in Spanisch, ich beschimpfe ihn in Deutsch.. und dann fahren wir runter vom Parkplatz

    Es ist gar nicht so einfach die richtige Straße zu finden. Zunächst müssen wir auf die 9 Richtung San Salvator de Jujuy. Diese erweist sich nach Kurzem als eine winzige Straße, die sich am Berg entlang durch den Regenwald schlängelt, auf der dann auch mal KÜhe und Pferde rumlaufen

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Hier kann man nirgends halten um Fotos zu machen - ach ja, und es regnet!

    Ich mache ein paar FOtos aus dem Auto heraus, die Qualität ist dann entsprechend, damit man einen kleinen EIndruck von dieser Fahrt bekommt.

    Ein Vogel steht am Straßenrand

    Telweise fahren wir auf Wolkenhöhe.

    Für diese ersten 60 km brauchen wir sage und schreiben 2 1/2 Stunden. DIe Geschwindigkeit beträgt oft nicht mehr als 40

    Endlich wird die Straße breiter

    Und wieder mal eine der zahlreichen Polizeikontrollen

    Hier werden wir, wie bei den meisten, durchgewunken. Bei der nächsten müssen wir aber die Papiere vom Auto zeigen. Ist aber alles ok

    Hier geht es beschaulich zu

    Die GEgend hier ist ein großes Weinanbaugebiet. Direkt vor dem Ort liegen riesige Weinplantagen und entsprechende Höfe

    Ansonsten trinke ich im Urlaub immer wenig Alkohol - in diesem Urlaub geht es nicht so. Die argentinischen Weine sind einfach zu lecker, und wo sollte man sie besser trinken als hier

    Hier noch einmal einen Blick in die Landschaft um den Ort, bevor dann wieder das Tal mit den bunten Steinen beginnt

    Und an dessen Beginn stehen die "Dos Castillos", die Schlösser, diesmal mit besserem Licht. Und das ist dann für diesen Reisetag das letzte Bild

    Jetzt stehen wir vor einem ganz anderen Problem: Einen Parkplatz zu finden. Das ist sehr schwierig, denn unsere Unterkunft liegt in der Altstadt. DIrekt gegenüber ist ein Bezahlparkplatz - dort kostet die Nacht bis 7 Uhr 100 Pesos, also 4 Euro. Um 7 können und wollen wir aber noch nicht los, denn Frühstück gibt es erst um 7.30 -Ab 7 kostet eine Stunden 30 - also zahlen wir bis 8 Uhr 130 Pesos. Aber wir bekommen keinerlei Quittung - hoffentlich geht das gut

    WIr haben ja noch einiges wieder zurückzufahren - Zwar sind es n ur 182 km, aber die kann man hier nicht schnell fahren, so dass es seine Zeit braucht. Und Jan möchte gerne im Hellen ankommen. So gibt es nur einen kurzen Rundgang im Ort am Zentrum, in dem ein Platz liegt

    Um den Platz herum gibt es Restaurants, eine Kirche, Andenkenläden - und es ist wirklich ruhig

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!