Dienstag, 12.09.2006 KUMASI-TAKORADI
Aufstehen um 2.45 Uhr, um 3.15 Uhr stehen wir am Busbahnhof. Gepäck wiegen. Wir zahlen 12.000, obwohl sich das Gewicht kaum vermindert haben dürfte.
Der Bus ist fast „on time“ (4.00 Uhr)- da kommen noch zwei verspätete Fahrgäste angerannt und dürfen noch einsteigen, so das es dann um 4.25 Uhr, noch im Dunkeln, wirklich losgeht.
Die Fahrt verläuft problemlos. Das erste Stück ist der Weg sehr schlecht. Immer wieder fehlten ganze Asphaltteile auf der Straße, die Straße scheinbar im Bau. Ich sitze ziemlich eingeklemmt, da der Sitz vor mir halb in Liegeposition steht. Nachdem es hell wird, wird die Fahrt auch kurzweiliger, weil es etwas zu sehen gibt.
Die Ghanaer stehen früh auf. Schon als der Bus los fährt laufen die ersten mit diversen Lasten auf dem Kopf, wie auf einer Ameisenstraße, die Straße entlang, obwohl es noch stockdunkel war. Sobald es hell wird, werden die Stände aufgebaut, die Märkte beginnen. Der Bus macht nur eine Pause in Cape Coast, ca. 80 km vor Takoradi.
Gegen 9.00 am sind wir in Takoradi.
Wir haben uns aus dem Reiseführer das Beachway-Hotel ausgesucht, das ganz in der Nähe des Wassers liegen soll. Ein Taxifahrer, ein alter Mann, bietet uns seine Dienste an. Wir sagen ihm, wo wir hinwollen, und fragen nach dem Preis. Okke und ich verstehen 50.000, Jan 15.000. 50.000 erscheint uns zu hoch, und ich sage es ihm – da meint er, wir sollen ihm 10.000 geben. Also hatte Jan mit den 15.000 Recht gehabt.
Er fährt uns dann aber nicht zum Beachway-Hotel, sondern zum Afrika-Beach-Hotel, einer sehr luxeriös aussehende Anlage. Die DZ kosten dann auch 55 USD, also zu teuer. Es folgen zwei weitere solche Anlagen. Die Dame der Rezeption vom Afrika Beach meint, dass das Beachway zurzeit geschlossen sei. Wir erklären dann dem Fahrer, dass wie ein einfaches Hotel ohne Swimmingpool suchen und er bringt uns dann zu einem weiteren Hotel, welches aus verschiedenen kleinen Häusern bzs. Chalets besteht, in denen jeweils mehrere Zimmer sind. Dort nehmen wir zwei Zimmer, nebeneinander, mit riesigen Betten für 95.000 und 120.000 und mit TV (205.000=?)
Das Bad wird geteilt.
Ein weiteres Zimmer ist in unserem Chalet noch belegt. Essen muss vorbestellt werden - deshalb gibt es ein Notfrühstück aus unserem restlichen Brot und Keksen