Sehr schöner Bericht bisher - tolle Reise
Beiträge von Heike
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Nee, bestimmt nicht. Und ja, wir waren jeden Tag immer ziemlich geschafft - natürlich auch in Verbindung mit der Wärme. Deshalb haben wir uns am Vormittag auch immer reichlich Zeit gelassen bevor es losging.
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Natürlich gibt es auch hier einen Shop und wir werden bedrängt etwas zu kaufen. Ich habe eine kleine Maske für 20,000 und ein weiteres Wandbild für 30.000 gekauft.
Am See ist ein Ressort, wo wir etwas getrunken haben. Ehe ich mich versah, hatte Jan eine 2. große Flasche Bier vor sich stehen und Okke und ich hatten eine Cola. Ich wollte die Rechnung übernehmen, was aber, unter großem Protest abgelehnt wurde. -
Der See ist umrundet von kleinen Hügeln. Er soll die Heimat der Gottheit Twi sein, der kein Eisen mag, weshalb es nur Holzboote auf dem See gibt, die aussehen wir ein breites Brett. Nach dem Glauben ist der Bereich des Sees der letzte Ort, an den die Seelen aller toten Ashanti bei Twi Abschied von der Erde nehmen. Der See hat keinen Zu- und Abfluss, trotzdem steigt manchmal das Wasser und überschwemmt die Orte. Außerdem gibt es manchmal eigenartige Gase, die dazu führen, dass der See explodiert. Die dabei austretenden Gase stinken so stark, dass Dörfer exekutiert werden müssen. Vor Ort erzählt ein Mann die Legende des Sees – irgendetwas mit Jäger und Antilopen - ich habe nicht alles verstanden. Er meint auch, der See hätte eine Breite von 16 km und eine Länge von 20 km.
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Donnerstag, 07.09.2006
Heute ist das Frühstück billiger. Es war jemand anders im Service und die konnte nicht rechnen. So haben wir nur 50.000 bezahlt.
Um 12.00 sollen wir abgeholt werden. Zuvor versuchen Jan und ich zur Schonung unserer Bargeldvorräte mit der Kreditkarte Geld zu bekommen. Wir suchen verschiedene Banken auf, aber alle haben nur VISACARD und nicht wie wir, MASTERCARD. In der Barcly Bank klappt es endlich. Wir holen 4.000.000 Cedi ab plus Gebühr von 60.000. An einem Schalter wird das Formelle vorgenommen, an einem anderen das Geld ausgezahlt. Eine Plastiktüte gibt es gleich dazu.
Wir teilen das Geld auf, 1.000.000 jeweils für Jan und Okke und 2.00.000 bleiben bei mir.
Um 12. 00 Uhr sitzen wir an der Rezeption und warten.15-20 Minuten später kommen unsere „Fremdenführer“.
Als erstes fahren wir zum „Lake Bosumtwi“. -
So Maxi, das nächste Kapitel ist fertig - und ja, Ingwer und nein, für Namibia ist noch nicht alles fertig. Aber alle Hotels gebucht, heute kamen die Unterlagen für das Mietauto, und die Internationalen Führerscheine sind auch schon erstellt und abgeholt. Und morgen starte ich hier Namibia....
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An der Brücke über die Eisenbahn trennen wir uns. Ich gehe zurück ins Hotel, Jan läuft noch ein bisschen herum.
Nach einiger Zeit des Ruhens und Duschen- das Wasser kommt richtig kräftig, gehen wir essen und wählen ein anderes Restaurant als gestern. Der Eingang ist kaum zu finden - Es liegt im 2. Stock und man geht halb durch das Treppenhaus eines anderen Hauses. Man kann draußen auf einem Balkon sitzen und das Treiben auf der Straße beobachten. Wir essen natürlich wieder etwas ghanaisches. Der Kellner oder Inhaber, ein älterer Mann, der uns überschwänglich begrüßt hat, fragt etwas skeptisch, ob Jan wirklich Fufu essen will und ob er es kennt. Wir bejahen das. Als das Essen kommt hat er aber doch einen Löffel mitgebracht und gelacht, als er ihn Jan gab. Die Ghanaer essen Fufu nämlich mit der Hand – es ist eine Art Brei in Suppe. Das Essen ist billiger als gestern und schmeckt. Mit Bier, Wasser und Trinkgeld haben wir 120.000 bezahlt. Danach ins Hotel. Jan und ich trinken dann noch ein Guinness im Getränkemarkt gegenüber. Das Pfandproblem bezogen auf Flaschen wird hier nämlich so gelöst, dass man nur eine Flasche mitbekommt, wenn man auch eine anderen wieder abgibt. Da wir keine zum Abgeben haben, müssen wir das Bier dort trinken. Damit war dann auch unser Tag zu ende. -
Dafür kommt ein älteres Mädchen, vielleicht 14 Jahre als. Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt sie aus Tomale, Ich fragte sie, ob sie zur Schule geht. Sie sagt nein, Ihr Vater sei gestorben, und nun sei kein Geld mehr für die Schule da. Bevor wir weitergehen schenken wir ihr die restliche Melone. Zu ihr hat sich ein weiteres Mädchen gesellt, die jünger aussieht, und schon ein Baby auf dem Rücken trägt – vielleicht oder besser hoffentlich, ein Geschwisterkind
Sie folgt uns später und ich frage sie, ob ich ein Bild von ihr machen darf. Ich darf.
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Auf dem Bahnsteig kaufe ich eine Wassermelone für 15.000, die uns zerlegt wird, so dass wir eine ganze Tüte voller Melonenstücke haben. Mit diesen setzen wir uns an ein Gebäude am Rande der Schienen. Sofort sind drei kleine Kinder da und beäugen uns neugierig “Obroni“ Sie sind vielleicht 3 Jahre, evtl. vier. Nach einiger Zeit schaffen sie es vom Bahnsteig auf die Schienen zu kommen und sich auf der anderen Seite wieder hochzuziehen. Sie trauen sich aber nicht näher heran und irgendwann ist das Interesse an uns nicht mehr da.
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Wir laufen weiter und kommen an den Möbelherstellern vorbei. Ganze Sitzlandschaften mit wuchtigen Polstermöbeln stehen, wie vieles, oder fast alle Waren hier, entlang der Straße aufgereiht. Was machen die bloß damit wenn es regnet? Wir gehen zurück Richtung Markt und kommen an eine Stelle, wo die ganzen Kleinbusse ankommen und abfahren. Hier herrscht ein unglaubliches Gewusel und man muss aufpassen, dass man nicht über den Haufen gefahren wird.
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Wir laufen weiter, kommen die Gegend, die islamisch geprägt zu sein scheint. Ich versuche blind zu fotografieren, viele Fotos geraten aber daneben, zumal ich meist auch noch während des Fotografierens gehe. Immer wieder stoßen wir hinsichtlich des Fotoapparates auf erhebliche Ablehnung.
Ein Stück weiter stehen LKWs, die dermaßen überladen sind, dass man sich wundert, dass alles oben bleibt -
Dann kommen wir an einer Art Pavillon vorbei, in dem Frauen in 2 Reihen sitzen, mit langen Kleidern und Kopftüchern. Sie werden von einem Mann in arabischer Schrift unterrichtet. Ich bleibe stehen und schaue zu. Der Mann winkt mich in die Lehrstätte hinein und zu meinem Erstaunen darf ich fotografieren bzw. werde gerade dazu aufgefordert. Ich habe die Lichtverhältnisse falsch eingeschätzt und die Damen kichern auch herum und bewegen sich, so dass die Bilder leider schlecht werden.
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Mittwoch, 06.09.2006
Nach der erneut schlecht durchschlafenen Nacht – es war viel zu warm, eine Mücke nervte und draußen dröhnte ein Generator – übliche Aufwachzeit zwischen 6.30 und 6.45 Uhr. Dann einen Milchkaffee getrunken. Duschen per Wasserschüssel. Morgens geht das Wasser nur tröpfelnd, am Nachmittag reicht es dann für eine echte Dusche. Frühstück um 9.00 Uhr. Tomato/Onionsomelette, Brot Margarine, Marmelade. Danach noch einen Milchkaffee auf dem Zimmer getrunken. Wieder lesen und den Tag langsam angehen lassen.
Heute gehen wir getrennt los. -
Noch eine Ergänzung zu Reiseführern: Es gibt auch den National Geographic Explorer Lissabon - Ich finde die Serien total klasse, weil sie so klein und handlich ist und die Detailkarten ideal
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Danke Maxi - mir macht diese Reise noch einmal gedanklich nachzuholen auch Spaß... Und es ist eine gute Einstimmung auf Namibia!Nur noch 20 Tage!
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Glückwunsch auch von mir zum 29. und ein sehr romantisches Plätzchen
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Ich wünsche Euch einen guten Heimflug und freue mich schon auf die Bilder, die Du dann zuhause einstellst - alles in allem hörte es sich sehr gut an und ich bin sicher, dass ich mich bei nächster Gelegenheit auch trauen werde so eine Billigreise zu machen, nachdem dies nun schon die 2. positive Rückmeldung ist (meine Schwester hat das ja im letzten Jahr mit einer Freundin gemacht)... Und falls Du mit Pegasus fliegst, denke an Okkes Sicherheit..... :,.)
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