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  2. Heike

Beiträge von Heike

  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 1. Oktober 2008 um 20:35

    und noch mehr Fotos vom Korallenriff

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 1. Oktober 2008 um 20:15

    Gegen Nachmittag zieht es zu und wir sehen um uns herum, dass es regnet. Aber unsere Stelle bleibt lange Zeit trocken. Dann gegen fünf ist der Regen auch bei uns, aber nur kurz. Aber das Licht ist weg. Also packen wir unsere Sachen zusammen und begeben uns zu den Korallenbänken. Wir hatten in den letzten Tage beobachtet, dass immer so ab ca. 17.00 Uhr das Wasser stark zurückging und die Korallenbänke freilegte. Dann liefen dort etliche Leute herum. Jan ist deshalb gestern schon einmal hingegangen und hat es ausgetestet. Er sagt, das sei toll. Also wollen wir heute noch einmal zusammen dorthin. Schade nur, dass kein vernünftiges Licht zum Fotografieren mehr vorhanden ist.
    Auf jeden Fall muss man Schuhe anhaben, um dort zu lauen. Jans und Okkes Sandalen sind dergestalt, dass sie auch für Wasserläufe geeignet sind. Meine ALDI -Ledersandalen für 15,95 Euro sind dafür eigentlich nicht gedacht – aber da müssen sie jetzt durch.
    Und so erwandern wir uns die Korallenbänke. Sie sind nicht so farbenprächtig wir wir es z.B. auf Bonaire schon unter Wasser gesehen haben, aber trotzdem toll anzusehen. Kleine Fische sieht man, fiese Seeigel strecken uns ihre Stacheln entgegen, Seegurken liegen dort und dann entdecke ich sogar eine Moräne. Ein tolles Erlebnis – bei uns undenkbar.
    Nach dem Abendessen in unserem Restaurant gehen wir alle drei noch ein Runde schwimmen in unserem Minipool im Hotel. Nach einem Tag am Strand fühlen wir alle uns klebrig – bedingt auch durch die extrem salzige Luft in Verbindung mit der Wärme.
    Dann heißt es Sachen packen. Morgen geht es nach Bangkok.
    Rest folgt

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 1. Oktober 2008 um 20:15

    Okke hat im Internet in den Flugplan gesehen und eigentlich müssten ganz interessante Flieger heute kommen. Deshalb geht es erneut an den Flughafenstrand. Dort verbringen wir den Tag wider gemütlich mit Würfeln – Kniffeln. Unsere Würfel mögen Phuket nicht – wir haben super schlechte Ergebnisse....

    Foto: Weg zu unserer Stelle am Ende der Startbahn

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  • Gelöst: Wer kennt das?

    • Heike
    • 1. Oktober 2008 um 19:11

    Das es nicht für Kartoffeln war, war mir schon klar, weil es ja zwei Teile sind für offensichtlich ein Ding - da ich keine Maiskolben esse, wären mir die nicht eingefallen, aber etwas gemüsiges war ja schon die richtige Richtung

  • Gelöst: Wer kennt das?

    • Heike
    • 30. September 2008 um 10:48

    So richtig kann ich das nicht erkennen - gehört die Schale mit dazu oder besteht es nur aus den zwei Halterungen mit den Nadeln darinne, oder was auch immer das ist? Für mich sieht es so ähnlich wie diese Kartoffelpickser aus, in die man die Pellkartoffel sticht um sie bequem zu schälen. Ich vermute also, dass es für irgendetwas eine solche Haltefunktion hat

  • Bilder von Quax

    • Heike
    • 29. September 2008 um 20:34

    Ich habe es ja nicht so mit Hunden und sonstigen Getier... aber die Augen sind wirklich beeindruckend

  • Reiseträume für 2010

    • Heike
    • 29. September 2008 um 20:33

    Na ja, liebe Petra, wo Du doch lauter dünne praktische Reisewäsche kaufst und ich doch abnehme könnte ich doch noch locker mit ins Reisegepäck....

  • Wohin geht die Reise 2009?

    • Heike
    • 29. September 2008 um 20:32

    Oh, das ist ja eine Überraschung Erhard. Wirklich mal was anderes.
    Gerade habe ich 4 Tage Budapest mit Okke gebucht, d.h. zunächst den Flug. Hotel müssen wir noch suchen. Wir fliegen vom 30.5.-2.6. Es ist ein neues Ziel für uns. Na ja, gerade zurück aus dem Urlaub, geht das schon wieder los mit dem buchen..... Mal schauen wo das noch endet.

  • Reiseträume für 2010

    • Heike
    • 28. September 2008 um 23:53

    Habt Ihr noch einen Platz im Koffer frei?

  • Wohin geht die Reise 2009?

    • Heike
    • 28. September 2008 um 23:52

    Nach Bali im letzten und Thailand in diesem Jahr habe ich erst einmal von Asien genug. Gerade sprang mich eine Anzeige von Air France für Flug nach Havanna an. Nochmal Kuba - das könnte 2009 möglich sein. Oder dann doch Sansibar? Ich werde mich mal zum letzteren intensiver informieren. Jan fährt mit unserem älteren Sohn auf jeden Fall im Juni eine Woche zum Angeln nach Norwegen. Vielleicht kommt noch eine Norwegenreise mit mir dazu? Und dann wäre noch als Städtereise Budapest - mein jüngerer Sohn und ich ( jan findet das nicht so interessant) und vielleicht noch einmal Venedig? Also die Planungen laufen

  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:46

    Donnerstag, 18.9.08
    Irgendwie ist mein Voucher für das Bangkokhotel verschwunden. ich habe eine Karte für die Benutzung des Internets hier im Hotel gekauft, das Internet ging aber gestern nicht. Heute Morgen geht es und ich speicher den Voucher auf meinen USB Stick. Im Hotel kann ich ihn nicht ausdrucken, da angeblich der Drucker nicht ginge. Also suchen wir nach dem Frühstück einen Internetshop, den wir auch gleich an der Hauptstraße finden, und drucken den Voucher auf.
    Dann machen wir noch ein paar Bilder von dem Teil des Flughafenstrandes, an dem Hotels und Restaurants liegen.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:45

    Mittwoch, 17.9.08
    Wir frühstücken in dem gestern entdeckten Restaurant – Omlett mit Cheese and Ham, Toast, Butter and jam, und dazu jeweils ein Bananashake – lecker. Der Bananashake wird einfach aus Bananen und gefrorenen Wassereis – alles in den Mixer – gemacht. LECKER! Muss zuhause gleich nachgemacht werden.
    Das Frühstück kostet für uns drei 360 Baht, dazu 20 Baht Trinkgeld.
    Danach geht es zu einem 7-Eleven Laden, wo wir uns mit Getränken eindecken. Wir trinken hier Unmengen, weil es einfach so warm ist. Und im 7-Eleven ist es am Billigsten. Dann fahren wir zum Mietwagenladen und verlängern unseren Vertrag um einen Tag – zuerst hatten wir nur drei Tage gebucht, ohne richtig nachzudenken. Ich gebe unsere letzten Postkarten im postoffice beim Flughafen ab. Dabei schaue ich auch, was heute denn so für Flugverkehr herrscht und stelle fest, dass zwischen 12 und 14.30 doch so etliches ankommt. Also beschließen wir wieder ans Ende der5 Startbahn zu gehen..... Von Phuket haben wir alles zusammen genug gesehen. Wir verzichten auf den großen Vergnügungspark für 1500 Baht Eintritt pro Person, auch auf Elefantenreiten, Schlangenfarm, Monkeyzirkus. Stattdessen verbringen wir den restlichen Tag am Strand, freuen uns über jedes Flugzeug und würfeln und lesen. Sehr gemütlich. Okke fotografiert eine Bangkok Airways, die am Ende der Strartbahn eine Weile steht. Später stellt er fest, dass die Piloten uns zugewunken haben! Nett.
    Abends essen wir dann wieder im Restaurant. 60 Baht kostet eine riesige portion Rice And Fried Chicken, bzw. Beef.
    Jan und ich haben Nudeln mit Seafood, gleichfalls für 60 Baht.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:45

    Den Rest des Tages verbringen wir wieder bei den Flugzeugen. Auf dem Weg dorthin stellen wir fest, dass unmittelbar bei der Landebahn irgendetwas veranstaltet wird. Ein Pavillonzelt ist aufgebaut und ein Blumenkranz hängt an einer Stelle. Uns kommen 6 offensichtlich jüdisch aussehende Menschen entgegen und beim Pavillionzelt stehen auch andere Leute. Okke hat in Erfahrung gebracht, dass heute der Jahrestag des Flugzeugabsturzes ist. Schon gestern hatten Jan und Okke auf dem Flughafengelände entdeckt, dass dort etwas, mit schwarzen Planen eingepackt, liegt, dass wir die Reste eines Flugzeugwracks aussieht. Heute bestätigt sich die Annahme. Okke spricht mit einem der Anwesenden, möglicherweise ein Angehöriger eines Verunglückten, der Okke ermutet, den Vorgang zu fotografieren und beklagt, dass seitens der Thais selber so wenig Anteilnahme gegeben ist. Dies ist sicherlich eien Folge des Buddhismus. in dem uns begleitendenden Buch „Kulturschock Thailand“ haben wir gelesen, dass die Thailänder den Tod niht als negativ ansehen, da er die Erlösung von den erdlichen Qualen ist – so in etwa.
    Nachdem alles wieder abgebaut ist, schaue ich mir die Stelle genauer an. An diesem Platz haben Schweden und Finnen 200 einen Gedenkstein an die vielen Tsunamiopfer vor allem aus Schweden errichtet. Und dort hängt nun ein Kranz der amerikanischen Botschaft, eines Hotels und einer weiteren Organisation. Und im Hintergrund liegen noch die Flugzeugtrümmer. Da läuft es mir schon kalt über den Rücken.
    Das Restaurant, wo wir gestern gegessen haben, hat heute geschlossen. Vielleicht haben auch diese Menschen Angehörige verloren? Wir wissen es nicht. Am Strand finden wir ein anderes Restaurant und essend ort für sage und schreibe 260 Baht. Das wird unser Stammrestaurant für die nächsten tage auf Phuket.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:44

    Dicht bei liegt die Rawai Beach. Der Strand von Rawai liegt 17 km südwestlich von Phuket Town. Er ist schmal und die Straße läuft direkt daneben. Viele Fischboote liegen im Wasser und das sieht nett aus. Weniger nett ist eine ganze Horde von kleinen Motorbooten. Dort bekomme ich endlich Briefmarken für unsere Postkarten, die wir schon seit einiger Zeit mitschleppen.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:44

    Am Ende der Insel liegt der Cape Phromthep View Point.
    Übersetzt heißt „Cape Phromthep“ wohl „das Kap der göttlichen Engel“. Es ist Phukets südlichster Zipfel. Von dort aus hat man einen Blick auf Ko Phi Phi und es soll der beste Platz für Sonnenuntergänge sein. Das können wir aber nicht beurteilen, denn wir waren am Vormittag da. Auf dem Aussichtspunkt ist eine kleine Anlage mit einer Göttin und etliche Elefanten. In den Reiseführern konnte ich hierzu nichts finden und muss das noch einmal recherchieren. Jan hat von jemanden erfahren, dass dort Elefanten, die von Buddhisten aus der ganzen Welt geschickt werden, stehen. Warum und wieso? mal schauen, ob ich es noch herausfinde.
    Dort oben steht auch ein Leuchtturm und vor dem Leuchtturm ist das aktuelle Datum angeschlagen, sowie die Zeit von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Übrigens haben wir hier in Thailand das Jahr 2551. Dies bedeutet, dass wir am nächsten Monat einen Zeitreise machen..... zurück in die Vergangenheit, ins Jahre 2008.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:43

    Dann der Schrecken der Insel: Patong Beach. Von oben sieht es ja noch nett aus – aber in Patong tobt der Bär. Es ist wie Arenal auf Mallorca, auch wenn zur Zeit nur drei Hochhäuser stehen. Wir fahren durch eine der touristischen vergnügungstraßen und verzichten auf jede weitere Besichtigung.
    Im Anschluss folgen Karon Beach und Kata Beach. Hier gibt es große Hotelanlagen mit bekannten Namen( z.B. Hilton, Meridien), eigentlich einer neben dem anderen. Es sieht aber nicht so schlimm aus wir in Patong. Ein kurzer Blick auf den Strand von Karon zeigt auch, dass man es durchaus aushalten könnte ..... aber weit entfernt von Traumstränden. Gesichtslos, finden wir. Könnte überall auf der Welt sein.
    Hinter Kata Beach findet sich er Kata View Point, von dem aus man einen schönen Blick auf die Strände von Kata, Karon und Partong hat. Von oben sieht doch einfach alles nett aus.

    Ganz hinten auf dem Foto ist Patong Beach, man erkennt es am Hochhaus.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:43

    Vom Buddha aus fahren wir weiter an die Surin Beach. Dies ist ein netter kleiner Strand, an dem aber das Baden recht gefährlich sein soll bzw. - wie Schilder und Hinweise zeigen – wohl eigentlich gar nicht möglich ist.
    Danach kommt die Kamela Beach. Kamela soll vom Tsunami sehr stark betroffen worden sein mit ganz erheblichen Zerstörungen. Hier finden sich an der Straße bereits etliche Anlagen. Wir auf Phi Phi finden sich übrigens auch auf Phuket übrall Hinweise zur Evakuierungslinie bei Tsunami einschließlich der Mitteilung, wo man einen sicheren Punkt erreicht hat. Der Strand sieht nett aus, aber auch nicht umwerfend.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:42

    Dienstag, 16.9.08
    Heute wollen wir zunächst eine Inselrundfahrt machen. Das Wetter ist gut.
    Die schönsten Strände von Phuket sollen auf der Westküste sein. In den Reiseführern sind sie als mit feinem weißen Sand versehen beschrieben, aber die meisten der Strände, die wir uns angesehen haben, hatten gelben, mehr oder weniger grobkörnigen, sicherlich auch mal feinen Sand. An einigen konnte man noch nicht einmal baden, wie z.B. an der Surin Beach.
    Doch bevor wir zu den Stränden gelangen schauen wir uns den Wat Phra Thong an. Zu diesem gibt es eine nette Geschichte:
    Ein Hirtenjunge soll Ende des 19. Jahrhunderts seinen Büffel an dieser Stelle an ein Stück Eisen gebunden haben, um sich auszuruhen. Das dachte er jedenfalls.
    Abends trieb er den Büffel heim und wurde in der folgenden Nacht so schwer krank, dass er starb. Einige Zeit nach dem Tod hatte sein Vater einen Traum, der ihn veranlasste, den Ort aufzusuchen, an dem sein Sohn den Büffel angebunden hatte. Dort fand auch er das Eisen. Als er sich dieses jedoch näher ansah stellte er fest, dass es sich hierbei um die Spitze einer Buddha-Figur handelte.
    Er versuchte den Buddha zusammen mit den Dorfbewohnern auszubuddeln, was aber nicht gelang. Nur die obere Hälfte konnte freigelegt werden. Und um diese wurde der Wat gebaut.
    Später wurde der Buddha zum Schutz vor plündernden burmesichen Soldaten mit einer Gipsschicht bedeckt. Und die Gläubigen beklebten ihn mit Goldplättchen. Im Laufe der Zeit sah das alles wohl nicht mehr so toll aus und man befreite den Buddha von den ganzen Schichten. Heute dürfen an die Figur keine Goldplättchen mehr geklebt werden, man hat aber einen weiteren Buddha daneben, etwas verkleinert, errichtet, an dem die Goldplättchen angebracht werden dürfen.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:35

    Nach dem Aussteigen stelle ich fest, dass ich unsere Reiseunterlagen, die ich in die Tasche am Sitz gesteckt hatte, in der Maschine vergessen habe. Sofort spreche ich einen Flughafenmitarbeiter an, der die Unterlagen dann herbeischafft. Er will mir auch noch eine Sonnenbrille in die Hand drücken, die wohl gleichfalls in der Tasche steckte, aber nicht von mir stammt.
    Beim Verlassen des Flughafengebäudes werde wir wieder von zahlreichen Werbern für Taxi und Autovermietung angesprochen. Wir wollen auf Phuket ein Auto mieten, In der Bangkok Post hatten wir eine Anzeige von National Car gesehen, die Mietautos für 900 Baht anboten, aber wir können hier kein Büro von National Car sehen. Also lassen wir uns von einem ein Angebot machen. 1200 will er für ein Auto am Tag haben. Das finden wir angesichts des Angebots von National Car zuviel – aber wie immer ist das nur der „erste Preis“. Wir einigen uns auf 1000 Baht für einen Honda. Dann stellt sich heraus, dass alle Hondas bereits vergeben sind. Also wird uns für den gleichen Preis ein Toyota Corolla angeboten, den wir dann auch nehmen. Der Werber holt das Auto und wir müssen dann zum Mietwagenbüro, das kurz vor dem Flughafenl iegt, um den Vertrag fertig zu machen. Wir nehmen das Auto zunächst für 3 Tage, also bis Donnerstag, und verlängern dann aber bis Freitag, unserem Abflugstag.
    Nun geht es auf Hotelsuche. Da Okke natürlich hofft einige interessante Maschinen fotografieren zu können, versuchen wir zunächst unser Glück auf Strand nahe dem Flughafen, der Nai Yang Beach.
    Der Nai Yang Beach liegt 30 km nordwestlich von Phuket Town.
    Es sieht dort ganz nett aus, zumindest direkt bei der Beach. Das nördlich Stück des Strandes gehört mit zum Nationalpark. Von November bis Februar sollen dort die Meeresschildkröten an Land kommen und ihre Eier ablegen. Es gibt einen breiten Streifen mit Bäumen,Kasuarien vor allem und pinien, vereinzelt Palmen, in dem vereinzelt idyllisch Boote stehen. Auch sind Fischerboote m Meer. Dem Strand vorgelagert sind große Korallenbänke, zu denen und auf denen man bei Ebbe waten kann.
    Im Reiseführer lesen wir, dass man einige wenige Bungalows im Park mieten könne. Auch gibt es ein Visitorcenter mit einem kleinen Museum. Weiter heisst es, der Eintritt zum Strand würde 200 Baht kosten. Die Realtität sieht anders aus – vielleicht liegt es daran, dass September ist und damit absolute Nebensaison. Niemand verlangt Geld dafür um an den Strand zu kommen. Dafür finden wir zunächst am heutigen Tage weder das Visitorcenter noch die zu mietenden Bungalows.
    Laut Reiseführer soll es nur ein Hotel geben, das Pearl Village – wir finden ein Hotel, ich weiß aber nicht, ob es das Pearl war. Auf jeden Fall soll das Zimmer mit Zustellbett 3000 Baht kosten und das ist uns zuviel. Wir fragen nach anderen Unterkünften und bekommen von jemanden eine Visitenkarte in die Hand gedrückt für Bungalows, die wir uns dann auch später ansehen – aber sie sind ziemlich weit vom Strand entfernt und das gefällt uns nicht. Dann gibt es noch ein kleines Hotel, welches aber gerade in „Construction“ scheint – dummerweise haben wir nicht nachgefragt angesichts der offensichtlichen Bauarbeiten. Noch am gleichen Tag waren die beendet und vermutlich hätte man dort ein Zimmer, direkt am Strand, gekommen. „Sea View“, oder so ähnlich, hieß dieses kleine Hotel oder Guesthouse. Und am Ende der Bebauung entdecken wir später dann auch noch das Schild room for rent..... aber da hatten wir was anderes. Ein weiteres größeres Hotel am Strand scheint schon seit etlichen Jahren unbenutzt und dem Verfall überlassen. Und dann gibt es noch eine weitere riesige Anlage, die uns schon wegen ihrer Weitläufigkeit auf Anhieb überhaupt nicht gefällt, so dass wir noch nicht einmal den Preis erfragen. Wir sind etwas überrascht angesichts dieser geringen Ausbeute.

    Deshalb versuchen wir unser am nächsten Strand, der Nai Thon Beach. Dort findet sich ein Hotel und eine Art Bungalowanlage. Im Hotel scheinen wir die einzigen Gäste zu sein, die sich interessieren. Ein Zimmer mit Zustellbett soll 1.500 Baht kosten – wir sehen uns das Zimmer an, uns ist aber nicht klar, wo bitte schön denn das Extrabett hin soll. Wir werden dann von dort an eine weitere Anlage verwiesen. Dort gibt es größere Bungalows. Uns wird ein recht großer angeboten für 1600 Baht erster Preis, 1500 Baht zweiter Preis, und ein kleinerer, der ziemlich feucht und muffig riecht, für 1200 Baht. Aber irgendwie ist es das auch nicht. Dann versuchen wir unser Glück noch an der Bang Tao Beach, die uns aber gleich als Beach nicht gefällt.
    Auf der anderen Seite des Flughafens liegt die Mai Khao Beach – aber es gelingt uns einfach nicht sie zu finden. Überhaupt ist die Ausschilderung auf Phuket eine Katastrophe. Meistens gar nicht, oder die Schilder kommen spärlich zur falschen Zeit, so dass man nicht weiß, welche der folgenden Abzweigungen denn nun gemeint sein soll.
    Deshalb beschließen wir zurück zur Nai Yang Beach zu kehren, denn dort hatten wir noch ein Hotel, das Airport Hotel, nicht ausprobiert, weil genau gegenüber eine Baustelle ist und es auch nicht direkt, wenn auch ganz nach am Strand liegt. Zuvor schaffen wir es noch an das äußerste Ende des Strandes zu gelangen – wo wir auf eine Luxusanlage der wirklich gehobenen Klasse treffen. Schick, schick, schick – etwas am Abhang mit einem Phantastischen Blick auf die Bucht. Der letzte Preis für das Zimmer mit Zustellbett. lautete 4800 Baht und der Hinweis, im Internet würde man es auch billige bekommen. Laut Preisliste gibt es dort auch Gartenbungalows für 30.000 Baht. Also, das ist es auch nicht.
    Deshalb fragen wir im Airport Hotel, denn wir wollten – wegen der Flugzeugfotos, schon nicht ganz in den Süden von Phuket. Das Airporthotel ist im thailändischen Stil gebaut, die Zimmer groß und freundlich. 1600 Baht mit Zustellbett soll es kosten, was ich auf 1500 reduzieren kann. Wir entschließen uns dort die 4 Übernachtungen zu bleiben. Schließlich haben wir ja ein Auto und sind somit beweglich. Wir wählend dann ein Zimmer ganz hinten in der Anlage, die sogar über einen Minischwimmingpool verfügt, wo der Baulärm nicht mehr zu hören ist, vor allem dann nicht, wenn die Klimaanlage ihr Dauergeräusch abgibt.
    Dann geht es erst einmal zum Essen direkt an den Strand. An diesem gibt es einen gepflegten Abschnitt mit zahlreichen Restaurants, Massagesalons etc.. Wir essen dort recht schmackhaft und preiswert
    Danach begeben wir uns in den Bereich der Landeflugbahn. Diese liegt ein ganze4s Stück von dem urbanisierten Strandbereich entfernt, hinter den Korallenbänken an einem Abschnitt, der nicht bebaut und ungepflegt ist. Es ist sehr schade, denn an diesem eigentlich schönen Strand, brechen die Wellen ungestühm heran und tragen mit sich den gesamten Mist, der hier in Thailand so im Meer entsorgt wird. Entsprechend vermüllt ist der gesamte Strandabschnitt. Ich suche mir darin ein Fleckchen zum Sonnen – Wer uns her so sieht muss denken – als Nichtthailänder – wir sind nicht ganz klar im Kopf. Dafür sind wir direkt Auge in Auge mit den Flugzeugen und Okke kann so die eine oder andere nette Aufnahme machen. Und wir haben den gesamten Strandbereich fast für uns alleine. Nur selten kommt mal ein Thailänder den Strand entlang und es gibt einige Leute, die irgendetwas aus dem Müll sammeln.
    Bis 18.00 bleiben wir am Strand. An Baden ist nicht zu denken – nicht nur wegen der Sachen, die da so im Meer treiben. Auch wirkt dieser Strandabschnitt gefährlich und erinnert an die Küste von Ghana.

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  • Reisebericht: Thailand 2008 - LIVE

    • Heike
    • 28. September 2008 um 22:32

    Für den Abflug haben wir die falsche Seite erwischt. Die Maschine fliegt vor der geplanten Zeit ab. Ko Samui liegt rechts von uns, wir sitzen links. Als wir aber über die Andamanensee fliegen, haben wir die richtige Seite erwischt. Der Flug ist ruhig und niedrig und man hat die ganze Zeit eine gute Sicht auf die Landschaft. Nach nur 40 Minuten landen wir in Phuket.

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Griechenland - Singapur - Indien - New York
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