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Fasten - Therapeutisches Fasten - Heilfasten

  • Petra
  • 24. Februar 2013 um 12:31
  • Petra
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    • 24. Februar 2013 um 12:31
    • #1

    Überall auf der Welt wird immer mal wieder gefastet. Das hat oft religiöse oder auch gesundheitliche Gründe. Hintergrund ist ganz oft, man will sich und dem Körper etwas Gutes tun und somit auf vieles verzichten.

    Ich selber habe keine Erfahrung mit dem Fasten. Wer hat das schon mal gemacht? Warum macht man das? Nimmt man davon ab? Hält das vor? Wie fühlt man sich dabei?

    Meine Schwester hat das immer wieder einmal im Jahr gemacht und ihr ging es gut dabei.

    Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

    Viele Grüße
    Petra

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  • Angela
    Kluge Eule
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    • 24. Februar 2013 um 17:51
    • #2

    Da ich selbst schauen muss, dass ich nicht weiter abnehme, ist das nichts für mich. Aber meine Schwester macht das auch regelmäßig und es bekommt ihr sehr gut.
    Die ersten Tage, bis man sich daran gewöhnt hat, sind wohl nicht so angenehm, aber dann geht es ihr immer richtig gut. Hungergefühl hat sie, durch das viele Trinken, nicht.
    Man macht das, damit der Körper von Innen mal total gereinigt wird, zusätzlich kommt dann auch noch der Abnehmeffekt. Allerdings haben die meisten die Pfunde nachher schnell wieder drauf.
    Ein wenig kann ich mitfühlen. Letztes Jahr habe ich mir eine Darmspiegelung machen lassen, musste abführen und durfte auch fast 2 Tage nichts essen, aber sehr viel Trinken. Danach hatte ich zuerst gar kein Verlangen nach Essen und habe mich s..wohl gefühlt.
    Man sollte sich aber genau an die "Spielregeln" halten und ansonsten gesund sein, dann könnte ich das Jedem empfehlen.

  • Nici
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    • 24. Februar 2013 um 18:41
    • #3

    Ich selber habe keine Erfahrungen damit, das religiöse Fasten bekomme ich bei den 2 Arbeitskolleginnen mit.
    Ob es ihnen gut tut, vermag ich nicht zu beurteilen, wir müssen meist ihre Arbeit dann mitmachen, weil sie mit schlechter Laune rumhängen ;D

    Ansonsten halte ich persönlich Fasten für nicht sehr sinnvoll, zumindest nicht zum abnehmen.
    Erstens gibt es keine "Schlacken" im Körper, die abgebaut werden könnten, zweitens fährt der Körper bei radikalem Nahrungsentzug den Stoffwechsel sofort runter und man nimmt hinterher schneller wieder zu.
    Wenn dem Körper Eiweiss fehlt, baut er Muskeln ab... und auch das Herz ist ein Muskel.
    Stillende Mütter sollten z.b. gar nicht fasten, weil in den Fettzellen eingelagerte Giftstoffe in die Muttermilch freigesetzt werden.

    Das gute Gefühl beim fasten kommt einfach daher, das der Körper Hungerstress hat und Endorphine ausschüttet, die machen ein Hochgefühl.
    Das ist wie ein Rausch, der auch z.b. bei Magersucht zum tragen kommt...

    Ich denke, wenn man nur mal fürs Abendkleid 1kg abnehmen möchte, ok... aber für die Gesundheit oder gar zum abnehmen nicht sehr sinnvoll.

  • Claudi
    Alter Hase
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    • 24. Februar 2013 um 18:52
    • #4

    Ich habe schon zweimal das sogenannte Heilfasten gemacht, weniger aus religiösen und gesundheitlichen Gründen, sondern nur - ehrlich gesagt - zwecks der Abnahme, ist allerdings schon Jahre her.
    Zuerst gibt es zwei Abbautage, an denen man sehr wenig isst, um den Magen darauf vorzubereiten. Am Anfang vom dritten Tag entleert man sich mithilfe von Abführmitteln und dann wird je nachdem nur flüssig ernährt. Kaffee und Schwarztee streng verboten.
    Nur Wasser und Tee, Säfte (in kontrollierter Menge) ohne Zucker und Konservierungsstoffe. Dies macht man dann zwischen 5 und 10 Tagen und dann gibt es entsprechende Aufbautage.
    Leider habe ich es nie zu Ende geschafft :question
    Man nennt es glaub ich " Radikales Fastenbrechen"! Bin das 1. Mal (nach 4 Tagen ohne feste Nahrung) in die Küche geschlichen, und hab einen halben Hefezopf mit Butter und Honig! (ich mag keinen Honig) auf einen Rutsch verdrückt.

    Das zweite Mal verlief dann ähnlich....

    Mir hat es nicht gutgetan, vor allem fühlte ich auch nicht, dass ich mehr Energie habe, im Gegenteil ich habe nur gefroren in der Zeit und fühlte mich auch ausgebremst.

  • Petra
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    • 24. Februar 2013 um 19:05
    • #5

    Hier habe ich den Text und Postcast der Sendung von Bayern 2 gefunden. Ich fand es recht interessant. Wobei für mich ein Fasten ohnehin nicht in Frage kommt:

    Was bringt Fasten?

    http://www.br.de/radio/bayern2/…fasten-100.html

    http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIu…unde-Fasten.pdf

    Genau diese Themen Nici, sind in dem Gesundheitsgespräch auch angesprochen worden.
    Viele Grüße
    Petra

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  • Erhard
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    • 24. Februar 2013 um 20:10
    • #6

    Ich schreib jetzt mal wieder unter Erhards Namen zum Thema Heilfasten.

    Wir fasten jedes Jahr zwischen 10 und 15 Tage und zwar gleich am Jahresanfang, wir haben da dermaßen die "Schnauze voll" von allem Süßen, Fetten, Üppigen......, einfach zu viel der viel zu vielen guten Dinge die man über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel unvernünftiger Weise in sich reinfuttert und trinkt. Nicht dass das alles kein Genuss wäre, aber man muss dann unserer Meinung nach auch wieder runter kommen von der Völlerei und da ist das Fasten nicht nur für den Body, sondern auch für die Seele gerade das Richtige. Wir praktizieren das schon seit Jahrzehnten und es tut uns immer gut und wir freuen uns dann auch so richtig drauf. Das mit den "Glückshormonen" ist sicher auch richtig, denn wir fühlen uns einfach nur gut dabei. Vielleicht auch weil man den inneren Schweinehund überwindet und die Gedanken von der täglichen "Nahrungssuche" abgelenkt sind und man sich mit anderen Dingen gedanklich beschäftigt.
    Uns tut es seit Jahren sehr gut, der Abnehmeffekt ist hierbei echt zu vernachlässigen, darum gehts nicht wirklich. Wichtig für uns ist die innere Ruhe und Ausgeglichenheit die man jenseits der Nahrungsaufnahme erlebt. Es ist für uns auch kein Problem in dieser Zeit zu arbeiten. Die Kollegen bekommen das alles gar nicht mit, was bedeutet, dass wir wirklich in dieser Fastenzeit nicht unausstehlich oder nicht gut drauf sind. Wir für uns halten das für eine gute Sache, aber das ist sicher nicht für jeden praktikabel. Vor allem jeder muss das für sich selbst entscheiden. Bei uns heißt es gerne aber alle Jahre wieder :)

    Vivien

    Viele liebe Gruesse

    Erhard

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  • Petra
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    • 24. Februar 2013 um 21:21
    • #7

    Danke Claudi und Vivien für Eure so unterschiedlichen Erfahrungen.

    Ich kann mir vorstellen, dass man das Heilfasten nicht aus der Not heraus machen sollte, sondern einfach aus Überzeugung, weil man dem Körper etwas Gutes tun will. Weiterhin denke ich auch, dass man das natürlich auch nicht ohne ärztliche Zustimmung machen sollte, denn nicht für jeden ist das Fasten geeignet. Man kann dabei ja auch viel falsch machen.

    Wenn ich mich recht erinnere, dann hat auch Annelie vor einiger Zeit mal ein Fastenwandern mitgemacht und ich glaube, es hat ihr ganz gut gefallen. Mal sehen, vielleicht meldet sie sich ja noch dazu.

    Viele Grüße
    Petra

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  • reisebiene
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    • 24. März 2013 um 11:02
    • #8

    ich habe großen Respekt vor dem Fasten, trau es mir selbst nicht zu. Aber kann mir vorstellen, dass man sich danach wie neu geboren fühlt

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