Live aus Singapur und Tioman

  • Wenn einer eine Reise tut! {a


    Tag 1 Flug nach Frankfurt
    Michael brachte uns mit seinem neuen Auto zum Flughafen nach Hannover. Gegen 15 Uhr hob unsere Maschine nach Frankfurt ab. Wir hatten nun genügend Zeit, um zum Flugsteig Z zu kommen. Dass wir in der Hochsaison reisen, merkten wir schon, alles war proppenvoll und überall standen Menschen Schlange. Egal, wir haben Urlaub und lassen uns nicht die Urlaubsstimmung verderben.

    Leider hatten wir für den Weiterflug nach Singapur nur eine Warteliste und da am Vortage etliche Maschine übergelaufen sind, wurden diese Passagiere kurzer Hand auch noch mit höchster Priorität auf die heute abgehenden Maschinen verteilt. Wie gesagt, eigentlich ein ungünstiger Zeitpunkt für uns zum Reisen. Wie hatten es ja schon geahnt, wir kamen – wie auch viele andere – nicht mit. Unsere Warteliste wurde nicht bestätigt.

    Nun kam Plan B zum Zuge. Während wir auf unsere Koffer warteten, die ja erst wieder ausgeladen und in Halle B auf dem Band 15 ankommen sollten, setzte ich mich auf einen der wenigen Stühle und holte mein Laptop raus. Wir mussten ja nun heute Nacht irgendwo bleiben. Das Flughafenhotel war uns mit über 200 € zu teuer, also wählten wir eins in der City und ich wollte in der Nähe des Bahnhofs bleiben. Da ich ja in den 70er Jahren in Frankfurt gewohnt habe, kenne ich mich immer noch dort aus.


    Schnell war ein Hotel in Bahnhofsnähe gefunden. Ich buchte telefonisch, es gab eine 24-Stunden Rezeption, wunderbar. Die Koffer waren mittlerweile auch schon eingetrudelt und wir fuhren mit der S-Bahn zum Frankfurter Hauptbahnhof. Das Hotel war schnell gefunden, wir checkten ein und dann fing die Arbeit an: es trat Plan C in Kraft.


    Erste Frage war, was wollen wir machen? Wir wollten schließlich noch nach Singapur. Jenni und ich, wir suchten nun nach Ausweichmöglichkeiten, eine Warteliste war uns jetzt doch zu riskant und daher suchten wir in den Weiten des World Wide Webs nach Flügen, die uns an unser Wunschziel brachten. Wir fanden lustige Verbindungen, 48 Stunden unterwegs mit Aufenthalten in Mumbay, Delhi oder sonst wo. Nö, das war nicht das, was wir uns wünschten, oder gar mit Saudia über Riad? Air Berlin flog über Abu Dhabi oder mit Finair über Helsinki. Entweder waren die Flugzeiten jenseits von Gut und Böse, die Maschinen voll oder die Preise zu hoch.


    Also mussten Kompromisse her. Nach einer stundenlangen Sucherei entschieden wir uns für den Flug mit Emirates über Dubai nach Singapur. Abflug am 4.08. am Abend und nur 2 Stunden Aufenthalt in Dubai. Prima, der Preis war gerade noch zu ertragen und so buchten wir uns dort und bekamen eine Bestätigung. Dann noch den Rest erledigt, wie Sitzplätze einbuchen, Passdaten eingeben, Sonderessen bestellen. Unser Hotel in Singapur mussten wir auch umbuchen. Jetzt ist alles erledigt und wir freuen uns auf Singapur.


    Spät in der Nacht sanken wir erschöpft ins Bett.


    Reisen kann doch anstrengend sein.








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  • Noch ein Tag in Frankfurt

    Die Nacht war kurz, um 9 Uhr klingelte der Wecker. Nach einer erfrischenden Dusche, gingen wir zum Frühstück. Das war gut und reichlich. Jenni legte sich noch einmal ins Bett, während ich den ersten Bericht schrieb. Um 12 Uhr mussten wir das Hotel verlassen.


    Das Gepäck schlossen wir in ein Schließfach am Frankfurter Hauptbahnhof ein. Da wir eigentlich nicht so große Lust auf lange Fußmärsche hatten, buchten wir eine Stadtrundfahrt. Das war eine gute Sache, denn wie schon gesagt, kannte Friedrich Frankfurt nur vom Umsteigen am Flughafen.


    Eine gute Stunde waren wir bei herrlichem Wetter unterwegs. Dann fuhren wir noch ein Stück der 2. Runde und stiegen am Eisernen Steg in Sachsenhausen aus.





  • Wir liefen über die Mainbrücke, hier blies ein heftiger Wind und ehe Jenni sich versah, wurde ihr Käppi in den Main hinuntergeweht. :'(


    Das Wetter wurde unbeständiger, es fing an zu nieseln. Mittlerweile waren wir auch am Römer angelangt und suchten dort ein Café auf. Wir stärkten uns mit Flamenkuchen, Matjes für Friedrich und dem typisch Frankfurter Gericht Eier mit Grüner Soße und Salzkartoffeln. Lecker sage ich nur, die Grüne Soße wird übrigens kalt serviert.


    Wir spielten ein paar Runden Skat und gegen halb vier liefen wir zur Hauptwache und wollten von dort die S-Bahn zum Hauptbahnhof nehmen. Das war nicht möglich, denn dort wurde gebaut. So nahmen wir die U-Bahn eine Station in Richtung Südbahnhof und stiegen dann einmal um. Bissel umständlich, aber besser als im Regen laufen.





  • Übrigens ein Tagesticket für 5 Personen kostet 15,80 €. Die Fahrt zum Flughafen war eingeschlossen. Nachdem wir u­nsere Koffer abgeholt haben, fuhren wir gleich zum Flughafen.


    Emirates fliegt im Terminal 2 ab. Daher mussten wir mit der Bahn fahren, alles ist gut ausgeschildert und geht prima. Angekommen im Terminal, waren alle Check-In-Schalter gesperrt, keiner durfte zu den Schaltern gehen, es wurde von Sicherheitsbeamten alles gecheckt. Wer weiß, was da vorgefallen war. Wir hatten ja ein riesiges Zeitpolster und somit waren wir ziemlich gelassen. Irgendwann wurde die Sperrung aufgehoben und alle Passagiere strömten zu den jeweiligen Schaltern.


    Emirates war noch gar nicht vor Ort, denn die Schalter werden erst um 18:30 geöffnet. So gingen wir halt noch einmal und tranken irgendwo einen Cappucino und spielten ein paar Runden Skat.


    Viele Grüße
    Petra



  • Unser Flug nach Dubai und Singapur


    Die Überraschung des Tages erhielten wir am Check-In, als wir brav in der Schlange standen und von einem Mitarbeiter der Emirates an den Business-Klasse-Schalter gebeten wurde. Noch ahnte ich nichts, denn das passiert ja öfter, wenn ein Mtarbeiter frei ist, dass dann die Passagiere auf freie Mitarbeiter verteilt werden.


    Sie machte es richtig spannend und die Freude war natürlich groß, als es hieß, wir bekommen ein Upgrade. Super!
    Nun hieß es noch ein wenig Zeit überbrücken. Bei der Sicherheitskontrolle musste ich doch tatsächlich meinen kompletten Rucksack auspacken, zu viele Kabel, zu viel Durcheinander meinte der Beamte und zeigte mir den Bildschirm. Na wenn schon, was soll´s, wir sind ja nicht knapp an Zeit. Auch Jenni wurde bei der Passkontrolle befragt, mit wem sie reist etc. Man sah es dem Beamten an, dass er eigentlich nicht so ganz zufrieden war, aber dann verkniff er sich doch weitere Fragen. Wir hätten aber eine Reiseerlaubnis dabei gehabt.


    Der Flug nach Dubai verging wie im Fluge. Es war schon bequem. In Dubai selber hätten wir nur zweieinhalb Stunden Aufenthalt gehabt... Aber die Maschine, die nach Singapur und Melbourne weiterflog, kam schon mit Verspätung rein und somit warteten wir noch einmal anderthalb Stunden länger und zum Schluss auch noch am falchen Gate, weil es ein Gate-Change gab und wir es nicht mitbekommen hatten. Dennoch hat alles geklappt. Der Flug nach Singapur war sehr ruppig zwischendurch, aber Jenni meinte, so schlimm wie damalsnach New York, wo der Kaffee aus der Tasse hopste, war es dieses Mal nicht.


    Völlig übermüdet kamen wir in Singapur an. Ortszeit war schon weit nach 10 Uhr am Abend. Die Koffer kamen alle an, die Einreise verlief flott und einfach, der Zoll hatte auch nichts zu meckern. Wir gingen zum Buchungsservice für einen Hotel-Shuttle und schon nach kurzer Zeit konnten wir den Mini-Bus besteigen, der uns zum Hotel brachte. Kosten pro Person: 7 S$, das sind nicht ganz 5 Euro.


    Wir hatten wieder das Best Western Jayleen 1918 gebucht, das ist in der Nähe des Clarke Quay. Im Zimmer stellte ich fest, dass mein Koffer durchsucht wurde, das Schloss war entfernt worden und lag im Koffer, aber es fehlt scheinbar nichts. Ob es an meinen Stativen und anderen Kabellagen lag? Oder an den Medikamenten, die ich mitgenommen habe? Ich weiß es nicht. ~°




  • Unser 1. Tag in Singapur

    Um 9 Uhr klingelte der Wecker, eigentlich hätten wir alle noch länger schlafen können, aber... wir sind in Singapur und wollen ja noch einiges sehen und erleben.


    Nach dem Frühstück packten wir Wasser, Fotoapparat und Black Stories ein und gingen los. Da es für Jenni die erste Reise nach Singapur war, wollten wir ihr erst einmal einen kleinen Überblick verschaffen.


    So gingen wir zum Singapore River und dann am Boat Quay entlang. Wir trafen auf 3 jungen Mädchen, die uns je einen Aufkleber von Giraffes Singapore schenkten:


    DO GOOD
    STICK YOUR
    NECK OUT


    Dies ist ein Programm vom Central Government, die 3 sind Schülerinnen, alle sind 18 Jahre alt. Weiter ging es am Fullerton Hotel vorbei zum Merlion. Die üblichen Fotos wurde gemacht und dann hatten wir die Idee zum Cloud Forest zu gehen.


    Auf halben Wege öffnete der Himmel ganz plötzlich seine Schleusen und wir konnten gerade noch unter einen Baum springen. Unsere Regencapes lagen wunderbar im Koffer im Hotel. Damit haben wir nicht gerechnet.





  • Nun flüchteten wir in eine Ausstellung #My Singapore - Ours to Create
    Singapur wird am 9.8.2015 50 Jahre alt und das will gefeiert werden. Überall in der ganzen Stadt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.


    Diese Ausstellung ist a Special Exibition by S'pore Discovery Center.


    Insgesamt war es sehr interessant, wir haben einiges über die Singapurianer erfahren, über die Geschichte (die ja recht kurz und übersichtlich ist), über die Wünsche, über die Vielfalt der Bevölkerung, sei es von der Herkunft, der Religion, der Sprache etc. Man spricht Singlish, wir haben ein paar Brocken gelernt. Zum Schluss gab es die Visionen für die Zukunft.
    Nadia, auch eine Singapurianerin erzählte uns vieles und zum Schluss trugen wir uns in ein Gästebuch ein, wünschten Singapur viel Glück, bekamen ein paar Geschenke und gingen zufrieden von dannen.




  • Es regnete gerade mal nicht, aber wir beschlossen, lieber einen Weg zu gehen, wo man schnell irgendwo unterkommen konnte. Der Himmel sah nämlich immer noch recht düster aus.


    Daher gingen wir wieder in Richtung Bankenviertel und klar, es fing doch schon wieder an zu regnen. Wir stellten uns unter und auf einmal kommt ein junger Bänker vorbei mit einem riesigen Regenschirm und meinte, den könnten wir sicher gut gebrauchen. Wir waren baff und starrten ihn ungläugig an: we have thousands... sagte er nur.


    Wunderbar, nun hatten wir einen Regenschirm und drehten weiter unsere Runde. Jenni war ganz begeistert, diese Stadt, diese Menschen, so viel grün, alles gepflegt...


    Zwischen durch tranken wir einen Cappucino und dann erreichten wir das Lau Pa Sat. Es ist ein Food Court, also eine Fressmeile mit vielen verschiedenen Ständen, die in einem historischen Haus untergebracht sind. Hauptsächlich gibt es chinesischen, koreanisches, indisches, vietnamesisches Essen. Die Auswahl ist groß, allerdings nicht so für Vegetarier. Beim Inder bestellten wir ein "großes Meal", natürlich Veggie, es hat alles super geschmeckt, allerdings waren auch Schüsselchen mit Fleisch darunter. Nun ja, das musste man ja nicht essen. ;)


    Wir ließen es uns schmecken und schafften auch so gut wie alles. Manches war ziemlich scharf, auch Jenni langte zu, solch ein Essen kannte sie ja noch nicht.


    Bild 1: in der Spiegelung sieht man eine bepflanzte Hauswand. Wenn man sich diese aus der Entfernung anschaut, dann kann man Singapur mit seinen Inseln und dem Wasser erkennen. (Bild 2) Das Foto ist mir allerdings nicht ganz so gut gelungen. Dahinter war eine weitere Wand mit Pflanzen, die die Erdteile darstellten.





  • Das Wetter hatte sich wieder beruhigt, es war warm und kein Regen mehr in Sicht. So gingen wir in Richtung Chinatown und fanden kleine Sträßchen, die wir vorher noh nie gagangen waren.


    Am Sri Mariamman Tempel, es ist der älteste Hindu-Tempel Singapurs, machten wir einen Stop. Während Friedrich auf unsere Schuhe und Socken aufpasste, ging ich mit Jenni rein. Der Eintritt ist frei, sie bekam einen Wickelrock und für das Fotografieren musste ich 3 S$ bezahlen.


    In Chinatown setzen wir uns in ein Lokal und beobachteten die vielen Menschen. Für heute ist Schluss, wir haben ja einiges gesehen. Im Hotel gingen wir noch auf die Dachterrasse und hatten einen schönen Blick.


    Viele Grüße
    Petra


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  • Heute Morgen sah das Wetter ganz passabel aus. Ich packte dennoch mein Regencape ein und Jenni nahm den geschenkten Regenschirm mit. Heute wollten wir mit der MRT bis zur Habourfront fahren, denn dort geht die Cable Car zum Mount Faber und nach Sentosa ab. Wir wollten Jenni den schönen Blick über das Hafengelände von Singapur zeigen.


    Wir kauften die Tickets für die U-Bahn an dem Automaten. Das geht wirklich einfach. Man wählt über eine "Map" die Station aus, wohin man fahren möchte, bekommt den Preis angezeigt und kann dann die Anzahl der Personen festlegen. Nun noch Geld eingeschmissen und schon hat man die Tickets.


    Für uns war die nächste MRT-Station Clarke Quay. Als wir an dem Ticketschalter für Sentosa/Mount Faber ankamen, traf uns fast der Schlag, eine riesige Warteschlange und natürlich fing es ausgerechnet jetzt an zu regnen. Was soll´s, das Wetter lässt sich nicht ändern. Wir warteten brav, bis wir an der Reihe waren. (was wir von vielen nicht behaupten können, die sich frech vordrängelten) Nur Tickets für Mount Faber gibt es nicht. Die Fahrt nach Sentosa nebst Eintritt ist immer mit eingeschlossen. Nun gut, dann fahren wir später halt auch noch nach Sentosa rüber, wenn wir schon die Tickets dafür haben. Insgesamt 87 S$ mussten wir bezahlen.


    So nahmen wir zunächst die Cable Car zum Mount Faber. Es regnete und regnete. Hier ist der Regen anders als bei uns, denn es kommen wahre Wassermassen herunter. Aber es ist wenigstens warm dabei.


    Die Sicht war natürlich auch Mist, aber man konnte manchmal Umrisse erkennen. :mrgreen





  • Als erstes gingen wir zu der Glocke of Happiness und bimmelten einmal lautstark. Das soll Glück bringen. Die Glocke stammt von dem alten polnischen Segelschiff Dar Pormoza.


    Da es immer wieder heftig regnete, setzten wir uns in das Café, tranken etwas rätselten Black Stories. Friedrich und Jenni bestellten sich ein paar Leckereien:


    Whoopee Pie in the Sky und Jar of Hapiness


    Ehe beides serviert wurde, mussten wir den Tisch wechseln, da es gerade wieder anfing zu gießen und unser Tisch doch ein wenig nass wurde. (Dass Jenni dabei ihre Zahnklammer vergass, die sie diskret in eine Papiertüte wickelte und scheinbar auf dem Tisch liegen ließ, erzähle ich hier nur am Rande. Jedenfalls hat die Bedienung diese "olle" Papiertüte einfach entsorgt)


    Die Eiskrationen waren köstlich! Ich habe von beiden Sorten probiert. 8)


    So gestärkt spielten wir noch einige Runden Skat und hofften, dass der Regen aufhört. Das war ein Wunschdenken. So gingen wir halt im Regen einmal um den Pott, mehr kann man aber auch hier oben nicht machen.





  • Wieder fuhren wir mit der Cable Car, zunächst zur Harbourfront, blieben aber in der Gondel sitzen, um gleich weiter nach Sentosa zu fahren.


    Wie man sieht, regnete es schon wieder. :rolleyes



  • Auf Sentosa hatten wir eigentlich keine Lust. Wir waren 1990 und 2005 dort. 1990 hat es uns noch gefallen, aber das 2. Mal war es dann doch schon ziemlich touristisch. Ich hatte hier darüber berichtet!


    Was wir jetzt vorfanden, war schon der helle Wahnsinn. Die ganze Insel ist mit Attraktionen voll gebaut. Das Allerschärfste ist, man wird nirgendwo nass, wenn es regnet, denn die Wege sind fast alle überdacht. Wir drehen unsere Runden und obwohl es nur so vom Himmel schüttet, werden wir nicht nass.


    Da Jenni keine Lust auf Bespaßung hatte, fuhren wir wieder mit der Cable Car zurück.


    Ich werde jetzt ganz sicher nicht mehr nach Sentosa fahren!




  • Hallo,
    Singapur ist eine sehr kosmopolitische Stadt. Man erkennt in den Gegenden in denen wir bisher gewesen sind, den asiatischen Einfluss nur an dem Aussehen der Leute und in den asiatischen Vierteln wie China Town und Little India.
    Der Financial District ist sehr amerikanisch, europäisch bzw. typisch für eine Großstadt. Die einzige Sache, die stark auffällt ist die Singapur-typische Sauberkeit und die vermehrte Bepflanzung, die ich auch für Singapur-typisch und nicht asiatisch halte.
    In der Ausstellung über Singapur zum 50-jährigen Jubiläum, die wir besucht haben, hat man sehr gut den starken Einfluss der Regierung auf die Mentalität der Bevölkerung bemerkt, sowie die sehr patriotische Einstellung der Singapurianer, wobei das natürlich auch daran liegen mag, dass es eine Regierungs-organisierte Ausstellung war.
    Natürlich die strikten Regelungen, also sehr strenge Gesetzesvorschriften, dafür ist aber auch Singapur bekannt, also war das keine Überraschung für mich.
    Das Wetter in Singapur ist tropentypisch, warm, bedeckt mit täglichen Schauern, die relativ kurz aber stark ausfallen. Ich finde das Wetter hier relativ angenehm, wenn man T-Shirt und kurze Hose trägt, kann man problemlos draußen herumlaufen, ohne gebacken zu werden und der Regen lässt sich gut in Café oder ähnlichen überbrücken.


    Singapur ist eine schöne Stadt, die man sicherlich noch einmal besuchen kann, vor allem, weil ich bisher noch nicht genügend Zeit hatte, mich hier umzuschauen.


    Jenni

    Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

  • Wir sind total fertig. Heute war es nur heiß und schwül, eigentlich hätten wir am Pool sitzen müssen, aber wir sind durch die Stadt gelatscht und haben uns noch einiges angschaut.


    Dann hieß es, Jennis Sachen zusammenpacken, denn sie wollte bei Freunden in Singapur bleiben, während wir für 8 Tage nach Tioman fahren wollten.


    Um 16 Uhr sind wir erst mit der MRT bis Sembawang gefahren und von dort aus weiter mit dem Bus. Hier spricht man kaum englisch und wir haben dem Busfahrer abgezähltes Geld in die Hand gedrückt und haben die Stationen gezählt. Denn er hat uns einfach nicht verstanden, daher habe ich nur genickt und yes yes gesagt, was sollten wir auch machen. Von Lizzy hatten wir eine genaue Wegbeschreibung.


    Nun ergab es sich, dass Lizzy uns die Wegbeschreibung auf deutsch geschickt hat und sie hat eine winzige Kleinigkeit vergessen zu erwähnen, nämlich, dass wir nach der Haltestelle wieder zurück bis zur Ampel laufen sollten, um dann nach der 2. Bushaltestelle in der übernächsten Straße links abbiegen sollten.


    Wir sind also in die verkehrte Richtung gelaufen, denn dort gab es auch eine Ampel. Aber auch nach 4 Bushaltestellen haben wir nicht die richtige Straße gefunden. Da es alles Militärgebiet ist, funktionierte natürlich auch kein GPS. Was tun? We were lost!!!


    Also habe ich Lizzy angerufen und genau beschrieben, wo wir waren, sie wusste auch nicht, wo das ist. Klasse. Ich habe also ein Taxi angehalten, das gerade vorbei kam und zeigte ihm die Adresse. Er winkte ab, das kennt er nicht und er hat uns auch nicht richtig verstanden.


    Daher gingen wir zur nächsten Bushaltestelle und wollten wieder bis dorthin fahren, wo wir vor über eine Stunde ausgestiegen sind. Übrigens sprachen wir verschiedene Menschen auf englisch an, aber wir ernteten nur ungläubiges Kopfschütteln. Wir waren in einem Gebiet, wo sich das Militär von Singapur befand.


    Der Bus kam und ich sagte dem Fahrer: Sembawang Shipyard, er nickte, ich drückte ihm 3 S$ in die Hand, er steckte es in die Tasche und sagte ok.


    Nach 4 weiteren Haltestellen, stiegen wir aus, gingen nun in die richtige Richtung und nach 2 weiteren Bushaltestellen, kam dann auch die besagte Straße.


    Wir haben es geschafft und sind endlich angekommen. Wir wurden schon sehnlichst erwartet. Nun hatten wir viel zu erzählen. Wir ließen Jenni dort und fuhren mit der MRT wieder in Richtung Hotel.


    Wir sind noch zum Boat Quay gegangen und haben dort eine Kleinigkeit gegessen und getrunken. Jetzt haben wir unsere Koffer gepackt und werden heute mal früh schlafen gehen. Um 6:30 klingelt der Wecker.


    Ein paar Bilder kommen noch. ;D