Seoul Juni 2019

  • Noch sind es 12 Tage, aber ich starte schon mal jetzt den Reisebericht zu Seoul.

    Wir fliegen am 13.06. von HH (12.35) mit KLM über Amsterdam und Osaka, und kommen am 14.06. in Seoul (ortszeit 14.45) an.

    Zurück geht es dann eine Woche später, am Freitag, den 21.06. , diesmal über Paris.

    Das Hotel ist gebucht. Wir wohnen im 24 Seoul Guesthouse Station Premier, Es liegt gleich am Bahnhof.

    Wenn alles gut geht, bekommen wir ein Zimmer mit drei Einzelbetten. Frühstück ist inklusive


    Wir möchten sehr gerne an die Grenze nach Nordkorea. Okke war ja in Nordkorea und hat die Grenze von dort aus besichtigt. Nun das gleiche von Südkorea aus. Interessant ist hier vor allem Joint Security Area (JSA) - dieser Bereich ist nicht immer zu sehen. Ich habe jetzt eine Tour für uns über einen Anbieter, den KLM mir angeboten hat, gebucht. Die Tour ist zwar teurer als Touren, die koreanische Anbieter anbieten, dafür habe ich einen deutschen Vermittler und kann mit PayPal zahlen, habe also eine Chance das Geld zurück zu bekommen, falls es nicht klappt. Bei anderen ANbietern, wie z.B. Expedia, ist die Tour aktuelle nicht buchbar. Wir werden sie am DIenstag, den 18. Juni mit folgendem Programm machen, wenn alles klappt:

    Imjingak Park - Unification Bridge - ID Check - DMZ Theater & Exhibition Hall - The 3rd Infiltration Tunnel - Dora Observatory - Dorasan Station - Lunch (Bibimbap- steamed rice with assorted vegetables) - ID Check at Unification Bridge - Slideshow and briefing at Camp Bonifas - Joint Security Area - Freedom House - Military Armistice Commission Conference Room - UN Guard Post 3 - Bridge of No Return - Imjingak Park- Amethyst Center -




    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Es scheint mit der Tour gut auszusehen, denn ich bekam eine E-Mail mit den Konditionen, die ich noch einmal extra bestätigen muss. Es gibt sogar Kleidervorschriften....

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  • Kleiner Vorgeschmack- vor 5 Jahren ist Okke nach Nordkorea gereist und war auch an der Grenze - der interessante Bereich ist genau dies:


    Diesmal von Nordkorea aus -

    sehr spannend dann ein Bild von Okke von Südkorea vor dieser Grenze zu machen

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  • Der Countdown läuft. Am Pfingstwochenende geht es los mit dem Packen. Okke hat noch eine Extratour gebucht - er fliegt auf eine Insel - die Strecke mit dem höchsten Passagieraufkommen der Welt -

    Jeju International Airport - Seoul Gimpo International Airport ist die Strecke

    Die Kurzstrecke zwischen der südkoreanischen Hauptstadt und der rund 450 Kilometer entfernten Insel Jejudo ist die Flugverbindung mit der höchsten Passagierzahl weltweit. Pro Tag werden auf der Strecke im Durchschnitt 180 Flüge angeboten - einer alle 8 Minuten. Das ist natürlich ein absolutes MUSS für Okke


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  • Gerade haben wir eingecheckt und uns drei Plätze auf der Langstrecke am Rand gesichert. Auf dem Flug von Osaka nach Seoul wurden uns drei Plätze zugeteilt, die auch ok sind, die wir auch nicht ändern können. Der Flug ist dann ja auch erst am Freitag. Abflug morgen ist um 12.35 Uhr. DIesmal haben wir keinen, der uns zum Flughafen fährt - Okke fährt ja mit, meine Schwester und Schwager sind bei der Hochzeit der Tochter meines Schwagers, und unsere Freunde fliegen um 12.15 Uhr RIchtung Pisa... Ich denke, da gönnen wir uns ein Taxi, wir wohnen ja nicht allzuweit vom Flughafen entfernt

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  • Nun ist fast alles eingepackt - hätte auch in zwei Taschen für uns drei gepasst, aber Jan hat es immer lieber leichter, daher haben wir drei Taschen. Es soll sehr warm werden, entsprechend knapp haben wir Bekleidung mitgenommen.Brot für Okke und natürlich der obligatorische Kaffee, auch wenn wir Frühstück inklusive haben....AKtuell laden gerade noch die Akkus von allen möglichen Geräten. Ich nehme diesmal nur das Netbook mit, dafür habe ich es mir ja mal angeschafft ( nach Kos und nach Ägypten reisten das normale Laptop)

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  • Nun liegen wir in den letzten Zügen - gerade habe ich tatsächlich eine Karte für das Restaurant im Hinblick auf Glutenfreiheit in koreanisch gefunden - das könnte nämlich schon nicht so einfach werden, weil in den Soßen wohl häufiger Gluten ist.

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  • Wir sind in Osaka angekommen. In drei Stunden geht es nach Seoul.Schon verrückt, denn wir sind dran vorbeigeflogen und fliegen jetzt wieder zurück. Das war die billigste Variante

    Ein Foto von unterwegs. Meine Handykamera ist leider nicht so toll

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  • Gerade wurden wir aufgerufen, wir sollen zum Schalter kommen. Wir bekamen neue Bordkarten und die Mitteilung, dass unser Gepäck von Amsterdam nicht mitgekommen ist. Es fliegt jetzt mit einem anderen Flieger direkt nach Seoul und kommt dort ca 45 Minuten nach uns an. Wir sollen dort Mitarbeiter von Korean Air, mit denen wir jetzt fliegen, kontakten

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  • Es kam sogar noch ein zweiter Flieger aus Amsterdam fast zeitgleich. WO waren nun die Taschen mitgekommen? Zum Glück waren die entsprechenden Gepäckbänder nebeneinander.

    Jan stand an dem einen, Okke und ich am anderen. Uns hatte man gesagt, sie kämen mit KLM, sie kamen aber mit Korean AIr.Dann haben wir gleich Geld am Flughafen umgetauscht, eine aufladbare Karte für den Nahverkehr gekauft und sind mit der Normalbahn, da extrem viel günstiger, in die Innenstadt gefahren. Das hat über eine Stunde gedauert, ich habe gelesen und gar nicht genaun auf die Uhr gesehen. Die Expressbahn soll 40 Minuten brauchen.Unser Hotelzimmer liegt fast direkt an der Seoul Station. Man muss nur Ausgang 11 finden und einige Schritte gehen und ist da. Das Zimmer liegt im 2. Stock, zwei unserer Taschen wurden hochgetragen. Das Zimmer ist klein, was aber bei der Buchung schon zu sehen war, hat drei vernünftig große Einzelbetten,





    und ein Bad mit einer Duschniesche für sehr dünne Menschen oder einem Duschen mit "wir setzen alles unter Wasser", aber größer als in Honkong, wo man beim aufs Klo gehen auch gleich duschen konnte


    Das Zimmer ist ja sehr preiswert, also passt schon alles. Es gibt eine kleine Dachterrasse, auf die man sich setzen kann.

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  • Guten Morgen aus Seoul. Wir sitzen gemütlich beim ersten Kaffee im Bett. Gestern waren wir doch echt platt.

    Das Hotel liegt ganz dicht beim Bahnhof. WIr sind gestern abend noch einmal los, um Wasser und Milch etc.zu kaufen. Wir gingen zurück Richtung Bahnhof und standen an der Straße durch die Gegend blicken, schon wurden wir angesprochen, ob wir Hilfe brauchen. Sehr nett. Uns wurde dann der Supermarkt gezeigt. Um dahin zu gelangen mussten wir eine riesige Kreuzung überqueren, 21 Fahrspuren.. das dauerte. Hier seht Ihr sie



    Der alte Bahnhof ist heute wohl für die Kunst da



    Hier schauen wir vom Bahnhof Richtung unser Hotel. Es liegt irgendwo rechts, noch vor dem hohen Haus, also wirklich dicht bei


    Viel Licht haben wir nicht mehr. Es gibt hier einen Hochgang, der schön bepflanzt ist... von dort stammt das Foto


    Auf dem Gang stehen überall kleine Klaviere, an denen jeder spielen kann. An einem solche bittet uns ein Paar aus Indonesien, ein Foto von ihnen zu machen und macht dann auch eines von uns...Aber das Licht ist nun wirklich knapp

    Es ist nicht ganz so warm wie noch letzte Woche angegeben, angenehme unter 30 Grad.

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  • So, die Bilder vom Zimmer habe ich nachgetragen...

    Wir machen uns auf zu einem ersten Rundgang in der Stadt, das Gebiet um den Bahnhof in Richtung des Deoksu-Palastes. Das ist alles nicht allzuweit von unserem Hotel entfernt und sehr gut per Fuß zu machen.

    Als erstes gelangen wir zum großen Südtor, das früher den viel schöneren Namen"Tor der erhabenen Zeremonie" trug.


    Wachleute in traditionellen Gewändern stehen dort und verziehen keine Miene


    Man glaubt es kaum, aber es war mal das höchste Gebäude von Seoul, 1396 errichtet und 2013 komplett neu aufgebaut. Noch Anfang des letzten Jahrhunderts soll es alle Gebäude überragt haben.


    Durch dieses Tor verließen die Könige der Yi-Dynastie die Stadt, wenn sie außerhalb nach dem Rechten sehen wollten


    1962 erhielt das Tor vom Staat die Auszeichnung "Nationalschatz Nr 1". 2008 wurde es Opfer einer Brandstiftung

    Es erfolgte daraufhin ein völliger Neubau, der 20 Millionen US-Dollar verschlang, der bis 2013 andauerte


    Drum herum alles moderne Neubauten

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  • Um weiterzukommen müssen wir einmal um das Tor, dessen koreanischer Name Sunggye-

    mun lautet, herumgehen



    Gleich dahinter beginnt das Gebiet des Nandaemun-Marktden es seit 1414 gibt, in labyrinthartigen Gängen und etlichen Häuserblocks, auch unterhalb der Straße, und wo es nichts gibt das es nicht gibt...

    Hier ein Blick in die Richtung, aber wir wollen zunächst woanders hin


    Wir stellen fest, dass wir ganz schön lange an den Fußgängerampeln warten müssen. Insofern sehr hilfreich solche Sonnenschirme an den Ampeln


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  • Es gibt hier jede Menge kleine Restaurants - nur das Lesen der Speisekarten erweist sich als schwierig


    Unser nächstes Ziel ist der Deosku-Palast. In ihn gelangt man durch das große Han-Tor, an dem in der Woche dreimal am Tag, am Wochenende häufiger, ein Wachwechsel stattfindet. Als wir dort ankommen hat er gerade begonnen und da ist echt was los

    Ich merke gerade, dass ich vor lauter AKtion vergessen habe ein ständiges Bild vom Tor zu machen


    Die Zeremonie wird in Englisch und koreanisch erklärt und dauert einige Zeit. Mit Pauken und Trompete im barsten Sinne des Wortes. Was im Einzelnen da von sich geht, haben wir nicht wirklich verstanden.






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  • Da eub echtes Spektakel war habe ich zur Videokamer gegriffen und immer wieder etwas aufgenommen. Jan hat währenddesse mit dem Teleobjektiv fotografiert





    Dann gab es eine Pause, die Absperrungen wurden aufgehoben und die Besucher wurden aufgefordert Fotos zu machen, mit und ohne sich und den Beteiligten dieses Spektakels

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