Eine kurze Reise nach Temeswar im Dezember 2021

  • Lange habe ich überlegt, ob ich es wagen kann, nach Rumänien zu fliegen. Dann habe ich mich jedoch für die Reise entschieden. Es sollte keine Vergnügungsreise werden und da überwogen halt die "Fürs". Ich hatte ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, habe moch vorher und auch hinterher testen lassen und auch im Fluzeug saß keiner neben mir.


    Friedrich brachte mich am 1.12. zum Flughafen nach Hannover. 2 große Koffer hatte ich mit, es gab so allerlei, was ich mitgenommen habe, neben ein paar Geschenken, Stollen, Leckerlis für Hund und Katze, vegetarische Lebensmittel und natürlich viele gut erhaltene Kleidungsstücke und viele gestrickte Schals, die ich schon im letzten Jahr bekommen hatte.


    Auch meine Spendenaktion war ein großer Erfolg. Ich habe insgesamt 1.670 € mitnehmen können. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich. <3


    Das Einchecken in Hannover war sehr stressbefreit, es waren kaum Fluggäste da, bei der Security gab es keine Wartezeiten.


    Dann flogen wir los. Auf dem Vorfeld stand ein Flugzeug der Bundesrepublik Deutschland. Schade, ich habe es zu spät gesehen, daher nur ein unscharfes Foto. In München stieg ich um, trotz Verspätung vom ersten Flug hatte ich genügend Zeit zum Unsteigen.


    Die Einreise nach Temeswar verlief easy, man wollte nur den Impfnachweis und den Perso sehen, die Einreiseanmeldung nach Rumänien wurde nicht abgefragt. Der erste Koffer kam schnell an, der 2. Koffer kam und kam nicht. Fast ganz zum Schluss, nach langer Wartezeit rollte er dann doch vom Band. Das Schloss war weg, aber es fehlte nichts, wie ich später festgestellt habe. Wer will schon was mit vegetarischen Schnitzeln und Kritharaki etwas anfangen?


    In Temeswar gibt es ein neues Ankunftsgebäude, sehr modern und großzügig. Es wurde auch von der EU gefördert. :thump:







  • Mechtild Gollnick vom Verein Hilfe für Kinder holte mich am Flughafen ab. Wir fuhren nur kurz zu ihr nach Hause, ich lud mein Gepäck aus, begrüßte Evi und Kati. Lea bellte mich nur böse an, sie tat eben das, was man von ihr verlangte, schließlich ist sie ein Schutzhund. Aber ich habe sie in der ganzen Zeit meines Aufenthaltes bestochen. ;)


    Dann stiegen wir zu Kati ins Auto, eigentlich ist es Evis Auto. Sie hat jetzt ein tolles behindertengerechtens Auto. So ist das Einsteigen mit Rollstuhl eine große Erleichterung.


    Wir wollten alle zum Grab meines Vaters, denn der Todestag jährte sich zum 17. Mal. Vorher kauften wir Blumen auf dem Markt.






  • Wir mussten den Besuch am Grab um einen Tag vorziehen, da ein großer Transport aus Gütersloh morgen ankommen sollte. Daher haben wir meinen Ankunftstag genutzt. um in Ruhe die Grabstätte zu besuchen.


    Am Abend saßen wir gemütlich zusammen und erzählten und erzählten. Im letzten Jahr hat ja Corona mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich konnte nicht nach Rumänien fliegen.


    Es gab übrigens wieder den leckeren Gemüseauflauf und dazu ein Glas rumänischen Wein aus der Region.


    Viele Grüße
    Petra


    Fortsetzung folgt!


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  • Am nächsten Tag hieß es: warten auf den Anruf, wir wussten allerdings, dass der LKW vermutlich erst am Nachmittag ankommen wird.


    So konnten wir am Vormittag noch ein paar Dinge erledigen. Wir fuhren zum Kaufland und ich war baff über das Angebot. Gerade als wir das erste Teil eingeladen hatten, kam ein wichtiger Anruf und wir mussten sofort zurückfahren. Wie gut, dass noch nicht viel im Einkaufswagen lag. Wir fuhren ohne Einkauf zurück. Die Angelegenheit war schnell erledigt und wir wagten den nächsten Versuch. Dieses Mal klappte es, wir kauften alles ein, was auf unserer Liste stand.


    Nun mussten wir unbedingt zu einer Tankstelle, denn das Auto "meldete", dass die Luft im Reifen überprüft werden sollte. Tja, leider war das Prüfgerät defekt und auch bei der nächsten Tankstelle gab es keins.


    So suchten wir eine Autowerkstatt und dort wurde uns geholfen. :-) (gegen kleines Entgeld :thumbup: )





  • Irgendwann bekamen wir den ersten Anruf, der LKW befand sich noch in Ungarn und fuhr nun los. Etwas später kam die Nachricht, dass mit 10 Stunden Wartezeit an der Grenze zu Rumänien zu rechnen ist. Oh je, das würde bedeuten, wir müssen im Dunkeln nach Bencec fahren, im Dunklen abladen und ich werde fahren müssen. Was für Aussichten!


    So beschlossen wir, zunächst eine Runde auf dem Temeswarer Weihnachtsmarkt zu drehen, natürlich zusammen mit Kati und Evi, denn sie hatten beide frei, es war ja schließlich Sonntag.


    Der Weihnachtsmarkt war so ganz anders aufgebaut, dort wo sonst immer Buden standen und man kaum durchkam, war überhaupt nichts los. Wir hatten freie Bahn. Toll! Dennoch passierte es, dass wir uns verloren. :lol Mein Handy lag in der Küche und Mechtild hatte ihrs auch nicht dabei.

    Na ja, Temeswar ist ja nicht so groß und wir fanden uns dann auch wieder.


    Ein paar Bilder habe ich natürlich auch gemacht:








  • Wenn man zu den Essbuden wollte, musste man einen gültigen Impfnachweis vorzeigen, aber da waren eh mehr Menschen und wir verzichteten. Maske müssen ohnehin alle tragen.


    Vor der Oper kann man nun zu Weihnachtsmusik Schlittschuh laufen.


    Als wir dann wieder zu Hause waren, kam der Anruf, der LKW kommt heute nicht mehr, es müssen Ruhezeiten eingehalten werden. Morgen früh um 9 Uhr ist Ankunft in Bencec. Wir waren froh darüber, denn tagsüber über Land zu fahren, ist schon anstrengend, aber nachts sieht man so schlecht die vielen Löcher und es gibt auch keine Randbeleuchtung und eine blöde Baustelle ist da auch noch.


    Viele Grüße
    Petra






  • Mechtild hat am Abend noch alle Helfer wieder informiert, dass der LKW nun doch erst am nächsten Morgen ankommt. Der LKW muss ja schließlich entladen werden, dafür brauchen wir viele helfende Hände. Da viele Pakete für umliegende soziale Einrichtungen gedacht sind, sollten diese auch gleich an Ort und Stelle die Pakete mitnehmen.


    Eine Stunde Fahrt hatten wir bis Bencec eingeplant, so fuhren wir um 8 Uhr los. Riesiges Glück hatten wir, denn unterwegs sahen wir den LKW. Na ja, wir vermuteten, dass es "unser" Transport ist, Wir wussten, dass es ein LKW mit Anhänger ist und diese seiht man ja nicht so häufig auf Nebenstraßen. Als das Fahrzeug an der Straßenseite hielt, hielten wir auch an und Mechtild fragte nach. Glück gehabt, ja, es war unser Transport.


    Gut, dass wir ihn gefunden haben, denn er wollte einen Weg fahren, der zwar kürzer war, aber die Straße wäre zu eng und zu steil gewesen.


    Leider war das Wetter nicht mehr so schön, es regnete, aber das hielt sich in Grenzen. Nur die Kälte... ich bin froh, dass ich mich warm angezogen habe, auch Handschuhe habe ich eingepackt. Leider habe ich ein Tuch für meine Kamera vergessen, ich fand aber einen "Lappen im Auto", das reichte aus, um die Kamera abzudecken, es musste ja nicht schön sein. ;)





  • Die Helfer waren alle schon da, ich freute mich, denn ich kenne viele von Ihnen. <3 Ich war hauptsächlich dafür da, um Fotos zu machen. Ab und zu packte ich mit an, denn es gab viel zu tun. Schön war, dass jeder jedem half. Ein Traktor mit Palettengabel war eine große Hilfe.







  • Der Anhänger war leer, nun ging es zum zweiten Teil, manchmal dachte ich, es nimmt und nimmt kein Ende. Eine Kiste nach der anderen wurde abgeladen. Manchmal waren die Paletten so hoch übereinander gestapelt, dass man Angst bekam. Es ist nur einmal ein kleiner Sturz von Heizpellets passiert und einmal musste ich arg zur Seite springen, um nicht auch auf einem Stapel zu landen.


    So viele Weihnachtspäckchen haben wir aus Gütersloh bekommen, dazu noch viele andere schöne Sachen, die hier dringend benötigt werden.


    Der LKW war entladen, er wurde gesäubert und wir packten nun die Autos voll. Dann gab es einen heißen Tee und wir fuhren nach Temeswar zurück.










  • Ich war ganz schön fertig, aber die Arbeit war noch nicht zu Ende. Ein Kleinlaster fuhr mit uns, voll beladen mit Weihnachtspäckchen, die bei uns eingelagert werden, da sie nach und nach verteilt werden. Aber auch das war irgendwann geschafft.


    Mechtilds Vetter ist auch vorbeigekommen, er hat auch einige Güter aus Deutschland nach Rumänien gebracht. Wir hatten einen schönen Abend in gemeinsamer Runde, auch wenn unsere Knochen etwas schmerzten.


    Kati schenkte einen (oder auch mehr) Palinka aus, es war eine nette Runde. Mit Lea habe ich mich immer noch nicht richtig angefreundet.




  • Am nächsten Morgen gab es Frühstück zu dritt. Mechtild hatte für ihren Vetter eine Rute besorgt, die gibt es ja eigentlich immer erst am 6.12. gibt. Da er aber nach dem Frühstück zurück nach Deutschland fährt, bekam er sie auf den Frühstückteller gelegt.


    Vor dem Frühstück war er schon mit Kati auf dem kleinen Markt für Einheimische und hat so allerlei besorgt, Zum Beispiel Kohl und Schinken. Um an den Schinken zu kommen, da musste man schon ein wenig nachfragen. Mit Glück geht dann eine Autotür auf und das gute Stück wechselt den Besitzer. Ich kenne jetzt auch die Stelle, wo man den besten Schinken bekommt. ;) Ich durfte dort sogar ein Foto machen.


  • Nach dem Frühstück fuhren Kati und Evi mit mir noch einmal zu diesem kleinen Markt und wir drehten eine Runde und kauften noch etwas Gemüse ein, aber keinen Kohl und keinen Schinken.


    Der Markt ist ursprünglich, man verkauft das, was man angebaut und geerntet hat.











  • Ach, ein Bild habe ich vergessen. Wer kennt diese Frucht? Ich habe sie vorher noch nie bewusst gesehen, wusste auch gar nicht dass man sie essen kann, roh wie auch gekocht, als Kompott oder Marmelade. Ich hätte probieren dürfen, habe mich aber nicht getraut, da ich eine starke Allergie gegen manche Früchte habe und kein Mittel mithatte.


    Ich schreibe die Lösung mal in den Spoiler, einfach drauf klicken, wenn man die Antwort sehen will. Na, richtig erkannt?


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  • Eigentlich wollte ich ja an diesem Tag nach Hause fliegen, dadurch, dass der Transport so spät angekommen ist, habe ich kerzerhand meinen Flug um einen Tag nach hinten verschoben.


    Somit konnte ich nich mit Frau Mechtild Gollnick zwei arme Familien besuchen. Wir packten ein paar Päckchen ein, meldeten uns bei der ersten Familie an. Ja die Kinder sind zu Hause, wunderbar.


    Die erste Familie, die wir besuchten, hatte mehrere Kinder. Der Vater bereitete gerade das Mittagessen vor. Es wird draußen gekocht, obwohl es gerade nur über Null Grad war.





  • Wir wurden hineingebeten, es gibt zwei Zimmer. Die Kinder freuten sich über unsere Päckchen, die wir ihnen mitbrachten. Für die Kleine auf dem ersten Foto haben wir einen Sponsor für den Kindergartenbeitrag.


    Dann übergaben wir die Päckchen und die Kinder öffneten sie und staunten und freuten sich über diese tollen Geschenke. Es ist schön, wenn man sieht, wie die Kinder sich freuen können.


    Wir hielten uns nicht lange auf, Mechtild erledigte noch das "Geschäftliche", ich hatte genügend Fotos gemacht udn wir verabschiedeten uns: La Revedere


    Die Kettenhunde wurden festgehalten und gingen zu unserem Auto zurück.









  • Wir besuchten noch eine andere Familie. Dort war ich schon einmal. Für die beiden Kinder haben wir zunächst jeweils ein Päckchen mit neuen Anziehsachen mitgebracht.


    Die Freude war riesig groß. Man sieht es auf den Bildern. Die Jüngere von den Schwestern, sie ist 15 konnte ein wenig englisch. Allerdings traute sie sich nicht und fragte immer bei der Mutter nach. Zum Schluss bekamen die Mädchen noch ein Weihnachtspaket mit Süßigkeiten.









  • Am Abend kochte ich für uns. Ich habe alle Sachen, die es in Rumänien nicht gibt, mitgebracht. Es gab Semmelknödel mit Champignon-Sahnesauce, dazu ein vegetarisches Schnitzel und als Nachtisch Bratäpfel, die hat Mechtild zubereitet.


  • Am nächsten Tag ging es schon wieder zurück. Da Rumänien zum Hochrisikogebiet gehört, musste ich eine Einreiseanmeldung machen, habe auch gleich meine Impfbescheinigung hochgeladen.


    Mechtild brachte mich zum Flughafen, Ich verabschiedete mich von Lea, Kati und Evi, sie war - wie immer - traurig, aber ich versprach ihr, im nächsten Jahr wiederzukommen.


    Am Flughafen wurde mein Handgepäck akribisch inspiziert. Meine Taschenlampe mit 4000 Lumen erregte höhere Aufmerksamkeit, aber letztendlich kam ich ohne Beanstandung durch die Kontrollen.


    Der Flug war sehr angenehm, da ich wieder keine unmittelbaren Nachbarn hatte. In München musste ich umsteigen, das bedeutete, ich musste auch durch eine Passkontrolle, das ging am EU-Schalter recht schnell, ich hatte nur meinen Perso mit, daher konnte ich nicht durch die automatisierte Kontrolle.


    In Hannover erwartete mich schon ungeduldig Friedrich. <3


    Ende










  • Hier kommt nun noch der Dankesbrief aus Rumänien. Herzlichen Dank an alle Spender. <3<3<3


    Mechtild Gollnick 5.12.2021

    „Hilfe für Kinder“

    Temeswar / Rumänien





    Liebe Petra, sehr geehrte Spender!


    Es war schön, dass Du in diesem Jahr – mit aller corona-bedingten Vorsicht – wieder zum Todestag Deines Vaters nach Temeswar kommen konntest.

    Ich habe mich gefreut über die Spenden, die Du persönlich überwiesen hast oder die Deine Freunde und Bekannte Dir gegeben oder auf das Konto unseres Vereins eingezahlt haben. Hinzu kam Geld, das Amazon Dir als Provision gutgeschrieben hat.

    Das waren in diesem Jahr insgesamt 1.670,- Euro, wieder eine sehr erfreuliche Summe!


    Herzlichen Dank Dir und allen Spendern für diese wertvolle Unterstützung für viele benachteiligte Kinder und Familien in Rumänien!


    Dadurch war diese wichtige Hilfe möglich:


    Nikolausbescherung in 2 Kinderheimen:

    Sie ermöglichen, dass 8 Kinder im Kleinheim im Dorf Bencecu de Jos und 10 Kinder im Caritasheim in Temeswar am Nikolaustag mit Süßigkeiten, Plätzchen und Schokolade beschenkt werden können. Beide Einrichtungen haben einen privaten Träger und erhalten kaum staatliche Hilfe. Sie sind auf Spenden angewiesen und dankbar, dass Sie den Heimkindern diese Freude bereiten.


    Neue Teller und Tassen für einen Kindergarten:

    Der Ganztagskindergarten PP7 in einem ärmeren Stadtrandviertel von Temeswar bat um Hilfe, weil viele Teller und Tassen, die für das Frühstück und Mittagessen der 85 Kinder gebraucht werden, im Laufe der Zeit zerbrochen sind. Viele sozial schwache Eltern können kein zusätzliches Geld für neues Geschirr bezahlen, da sie kaum in der Lage sind, die Kita-Gebühren für ihre Kinder aufzubringen. Danke, dass Sie diesen Kindern helfen!


    Unterstützung für eine bedürftige Studentin:

    Sie haben Timeea vor 2 Jahren am Anfang Ihres Studiums geholfen. Jetzt habe ich Ihre Spenden noch einmal genutzt, damit sie auch im letzten Studienjahr ihre Studiengebühren leichter bezahlen kann. Leider kann ihre Mutter, die wenig Witwenrente erhält, sie kaum unterstützen. Timeea freut sich, wenn sie im Sommer ihr Examen ablegen und danach endlich ihr eigenes Geld verdienen kann.


    Patenschaften für 2 bedürftige Familien:

    Die allein stehende Mutter G. war dankbar, dass ihr 10-jähriger Sohn Alex auch in diesem Jahr unterstützt wurde. Das Jahr war wegen der Pandemie für sie beide schwierig: Alex musste monatelang zu Hause online lernen, weil die Schulen wegen der hohen Inzidenz keinen Präsenzunterricht erlaubten, und seine Mutter geriet zeitweise in finanzielle Not, weil sie in Kurzarbeit geschickt wurde.

    Auch Familie S. hatte es schwer, weil die beiden Kinder wegen der Infektionsgefahr nicht in die Kita bzw. Schule gehen konnten, sondern zu Hause betreut werden mussten. Als die kleine Tochter endlich die Kita besuchen konnte, hatte sich die Mutter eigentlich vorgestellt, einige Stunden pro Tag arbeiten zu gehen, um das Familieneinkommen aufzubessern. Das war leider nicht möglich. So war die Patenschaft besonders nötig.


    Brennholz für Not leidende Familien:

    In den Dörfern heizen alle Familien mit Holz, weil es keine andere Möglichkeit gibt, in der Stadt die ärmeren Leute, die sich keinen Gasanschluss leisten können. Wer genug Geld hat, versorgt sich schon im Frühsommer mit Brennholz und kann beruhigt auf den Winter warten. Viele arme Familien können aber kein Geld dafür sparen und sind verzweifelt, wenn der Winter naht und sie keinen Holzvorrat anschaffen konnten. So ging es den Großeltern F. mit wenig Rente, die sehr ärmlich leben und 2 Enkelkinder allein groß ziehen, und der Not leidenden Großmutter G., die bei einem Neffen mit 3 Kindern wohnt. Sie waren erleichtert, weil sie in den kommenden kalten Monaten nicht frieren müssen.


    Zuschuss zu einer dringenden Operation:

    Die arme Mutter C. muss unbedingt an einem Auge operiert werden, weil sie fast blind ist. Sie erhält aber so wenig Sozialhilfe, dass sie die Rechnung dafür nicht bezahlen kann. Sie war erleichtert, dass sie Hilfe von Ihnen und anderen Sponsoren erhielt.


    Ich danke Dir, liebe Petra, und Ihnen, sehr geehrte Sponsoren, nochmals ganz herzlich für die sehr hilfreichen Spenden!


    Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und ein gesundes und erfülltes neues Jahr!


    Viele Grüße aus Temeswar


    Mechtild Gollnick