Auf nach Sizilien 2023

  • Oberhalb der Wolken


    Wir gehen noch, Jan mit Mühe, bis zur Seilbahn. Die Fahrt kostet 50 Euro und 78, wenn man noch etwas weiter will -Pro Person. Jan hat es kaum bis hierher geschafft und sagt, das geht einfach nicht, ich solle alleine fahren. ABer das will ich nicht. wir drehen um und entscheiden uns mit dem Auto den Ätna zu umrunden.

    Das wird jetzt ein schöne Fahrt mit sehr unterschiedlichen Landschaften. Es gibt Bereiche, die sind unglaublich grün mit Wein, Feigenbäumen, Kakteen, Zitronenbäumen, und andere, da ist es echt dröge. Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt

    Wir kommen durch viele kleine und größere Orte, in denen es viele Häuser gibt, deren Fassaden sehr schlecht aussehen, oder die sogar unbewohnt un zerfallen sind.


    Je dichter in Richtung Taormina kommen, um so besser wird es, zumindest an der Hauptstraße


    Ja, das was unser heutiger Tag. Morgen reisen wir weiter in Richtung Agrigente

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • 4. Tag Auf dem Weg nach Agrigento

    Bis 10.30 müssen wir unsere Unterkunft verlassen. Da bleibt am heutigen Reisetag noch Zeit für ein Schwimmen im Meer. Es ist einfach nur herrlich! Das Wasser so klar. Wir haben vergessen die Temperatur zu messen. Aber da ich meinen Gummianzug nicht anziehen musste, dürfte es nicht zu kalt gewesen sein. Bewährt haben sich auf jeden Fall die Badeschuhe.

    Danach mache ich noch ein Foto den Strand entlang mit Blick auch auf unsere Unterkunft, Da in dem gelben Haus liegt die Wohnung

    Ich fotografiere auch noch die Mängel für den Bericht bei booking.com

    wie z.B. das kaputte Fenster


    Dann packen wir alles ein und um 10 UHr geht es los auf die Mautstraße

    So sehen die Mautstationen aus - bei der Einfahrt zieht man eine Karte, die meist schon zum Abnehmen bereit steht. Bei der Ausfahrt gibt man die Karte entweder an einen bemannten Schalter und zahlt dann den angegebenen Betrag, oder steckt sie in einen Automaten und packt dort das Geld, Münzen oder auch einen Schein (es wird gewechelt) hinein

    Wir fahren jetzt die 4. Abfahrt ab, in Acireale, und sind überrascht, dass wir mit 2 Euro weniger zahlen als gestern nach der 3. Ausfahrt.

    Jan hat die Idee, dass wir ein Stück die Küstenstraße entlang fahren. Denn dort gibt es einen Ort, an dem der Zyklop nach Odysseus und seinen Schiffen mit Steinen geworfen haben soll, und die Steine sieht man ... Aber wie kommen wir an die Küste. Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, wie wir durch die engen Gassen des Ortes völlig orientierungslos irren. Hinweisschilder gibt es kaum oder sie sind verwirrend. Manchmal geht es zum gleichen Ort in zwei verschiedene Richtungen.

    Schließlich gelangen wir auf eine größere Straße, die zumindest parallel zum Wasser führt, und kommen am Bahnhof des Ortes vorbei, wo diese alte Dampflok steht

    Und wie durch ein Wunder gelangen wir auch tatsächlich zum gewünschten Ort.

    Es ist der Strand von Aci Trezza, einem Ortsteil der Gemeinde von Aci Castello.


    Leider im Gegenlicht, diese großen Felsen

    Hier ist ein richtiger Fischerhafen mit vielen kleinen Fischerbooten


    Dieser Halt hat sich gelohnt - aber wir müssen weiter und haben noch einiges an Weg vor uns

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Wir fahren weiter Richtung Catania. Ich habe google maps programmiert und dort wird Stau und plus 10 Minuten angezeigt und eine Umleitungsstrecke. Aber Jan weigert sich die Umleitung zu fahren, trotz der Zeitersparnis. Er ist einfach nicht gewohnt google zu vertrauen :Kopffass:

    Na ja, als durch den Stau... meine Güte, was wir da erleben topt alles... man fährt in drei Spuren, obwohl es wohl eigentlich zwei sind.


    Es wird einfach gewechselt oder in die Spur vor einem gefahren, ohne Rücksicht auf Verluste. Neben uns fährt einer und drückt ständig auf die Hupe, ohne dass das irgendetwas bringen würde. Und dann die Motoroller, die von rechts und links ankommen und sich überall zwischendrängeln. Den finde ich allerdings niedlich:

    Wir sind froh, als wir endlich durch sind! Ohne Kratzer und Beule im MIetauto

    Nun fahren wir entspannt auf der E 19 Richtung Palermo.

    Unterwegs ist es teilweise sehr trocken, dann wieder paradisische grün mit diversen Anpflanzungen. Kurze Schnappschüsse mit dem Händy während der Fahrt

    Ich entdecke im Reiseführer den Ort Enna.Es heißt, Enna sei der Nabel Siziliens und man habe einen fantastischen Rundblick. Da will ich hin... dann fällt mir ein, dass Jan ja nicht richtig laufen kann. Aber Jan meint, dann bleibt er eben im Auto sitzen.

    WIr fahren also nach Enna....

    Wou! Das ist wirklich toll - Enna liegt auf einem Felsen in 970 m Höhe

    Blick auf dem Ort einen Felsen weiter

    Am Rande liegt ein Kastell - auf dem Weg zum Kastell gibt es viele wunderbare ANsichten

    und ich wäre gerne eine Stunde im Ort herumgelaufen - aber mit einem Fuß lahmen Mitreisenden ziemlich blöd. Also suchen wir möglichst dicht an der Burganlage einen Parkplatz, den wir auch finden, damit Jan auch einen Blick abwärts werfen kann

    Griechische, römische, byzantinische, arabische und normannische Eroberer waren hier zugange. Später noch die Stauffern.

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Da ich ja laufen kann, mache ich mich auf zum Aussichtspunkt dahinten auf dem Felsen

    Oh je... bei den Treppen hätte Jan auch mit heilem Knie Probleme bekommen


    Was für fantastische Ausbilicke

    Aber den Ätna kann man heute nicht sehen - bei ganz klarer Sicht ist das auch möglich, heißt es im Reiseführer

    Und da huscht sogar eine kleine Eidechse herum, die erste, die ich in diesem Urlaub sehe

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Dieser Halt hat sich gelohnt!

    Wir fahren nun weiter Richtung Agrigente. Kurz vor Agrigente kommen wir am Tal der Tempel vorbei - da werden wir übermorgen hinfahren

    Ohne google hätten wir unsere nächste Unterkunft wohl gar nicht gefunden, denn man fährt quasi erst an ihr vorbei und eine riesige Schlaufe, um dann an der Küsten wieder zurückzufahren. Dabei kommen wir an einem der Highlights von Sizilien vorbei, Scala dei Turchi. Was für eine fantastische Felsformation

    Davon gibt es bestimmt noch mehr Bilder

    Ca 2,5 km weiter ist dann die Casa Vacanze Ancora. Wir bekommen Appartment 6 im 1. Stock mit eigenem gekennzeichnete Parkplatz hinter Schloß und Riegel. Da oben wohnen wir


    Und haben diesen Blick

    Für heute machen wir es uns gemütlich. Gekocht wird auch nicht mehr - außer etwas Rührei machen, Brot , Käse, Tomaten, Wein, ein Guiness und einen Zitronenlikör

    Einzige Trübnis: Hier gibt es Mücken.

    Wir sind fix und fertig und gehen zu einer Zeit schlafen, die zuhause unvorstellbar ist.

    Nachts nervt uns ein in der Nachbarschaft lebender Hund , der ständig bellt- Und ansonsten ist hier high live bis 1 Uhr nachts, auch mit Kindern... Wir sind wohl mitten im italienischen Leben angekommen. {a

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • 5. Tag Porto Empedocle bei Agrigent

    Hier nun ein bisschen mehr zu unserer aktuellen Unterkunft:

    So sieht das Gebäude von außen aus - vorne ist eine Bar und das Restaurant, gegenüber der Strand

    Man geht am Swimmingpool vorbei

    und kommt dann an diese Hausreihe, wo wir in Nr 6 im ersten Stock und mit Meerblick wohnen

    Casa Vacanze Ancora, wie man sieht

    Schlafzimmer

    Bad

    Küche-Essraum etc

    Die Küchenausstattung ist minimal, aber man kann sich was kochen

    Heute ist Strandtag und Gammeln angesagt, eben Urlaub. Auf dem Weg zum Strand

    Blick zurück auf die Unterkunft

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Am Strand sitzen jede Menge Leute, die aussehen, als hätten sie hier ununterbrochen seit 14 Tagen gebraten - dunkel- bis schwarzbraun...

    Der Strand ist breit und alles andere als überfüllt. Die meisten der Liegen sind leer

    Es geht ganz ganz flach rein, und reiner Sandboden, so dass auch Jan, trotz seiner Knieprobleme, gut reinkommt

    Es ist herrlich - 25 Grad - ab ins Wasser uns ausgiebig schwimmen

    Da hinten ist der Hafen und INdustriegeländer

    Was ich bei dieser Unterkunft richtig gut finde, ist der eigene Parkplatz hinter dem Tor.

    Und man glaubt es kaum, hier gibt es sogar einen Fahrradweg

    - auf dem laufe ich gerade. Fahrräder sind eigentlich kaum welche zu sehen

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Heute steht bei uns Urlaub an: Lesen, Schwimmen, etwas Essen, Schlafen, Lesen etc....

    Aber am Abend wollen wir noch einmal von einer anderen Stelle die Scala dei Turchi anschauen. Und so fahren wir die Küste entlang zu einem kleinen Ort

    Schon im Ort stehen die Felsen aus Mergel

    Sonnenuntergang ist 19.34 und wir fragen uns, ob dann die Felsen vielleicht einen Rosaton bekommen. Also machen wir uns es auf den Stufen gemütlich, warten und lästern über die Badegäste

    Hochzeitspaare sehen das auch als eine gute Kuliisse für Fotos

    Nein, es wird, zumindest heute, nichts rosa.

    Wir gehen zurück zum Auto

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • WIr stellen fest, dass die Preise hier im Restaurant ganz human sind und beschließen daher, heute wird nichts selber gekocht

    Wir bestellen einen halben Liter Hauswein für 6 Euro

    Eine Pizza mit Lachs und Sour Cream für Jan für 10 Euro

    und eine 4 Käse-Pizza mit Gorgonzola für 7,50 Euro

    Plus 4 Euro capitio 27.50

    Der Pizzateig ist köstlich und die ganze Pizza natürlich auch

    Danach gibt es noch ein Glas vom selbst gekauften Wein auf dem Balkon mit diesem Blick - diesmal gut mit Mückenmittel eingesprüht. Letzteres war auch erfolgreich

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • 6. Tag

    Der Tag startet mit einem zauberhaften Morgenhimmel

    Für unseren zweiten vollen Tag hier planen wir morgens um 10 in das Tal der Könige zu fahren, wo viele Tempel stehen. Aber das geht schief. Es gibt zwei Eingänge - und da wir nicht wissen, wie es heute mit JAns Gehfähigkeit ist, wollen wir den Eingang nehmen, wo auch schon die best erhaltenen Tempe stehen. Aber die Zufahrt zu diesem Eingang ist von der Polizei versperrt. Wir fahren zwar zum anderen Eingang, sind aber unschlüssig, was wir jetzt machen wollen. Das Gelände ist sehr weitläufig.

    Ich hatte irgendwo noch von etwas anderem gelesen, dass es in der Nähe, bei Aragona, Schlammvulkane geben soll. Die Vulcanelli die Macalube. Das hörte sich sehr interessant an. Also fahren wir nun erst einmal dorthin.

    Zunächst geht es an den Randgebieten von Agrento vorbei, wo es viele hohe Wohnhäuser gibt

    Google Maps führt uns über sehr enge und brökelige Straßen, aber wir haben einige sehr schöne Aussichten zu sehen

    Blick auf Aragona

    DIe Straße sieht nicht vertrauenserweckend aus und es soll noch 4,5 km auf ihr gehen


    1,7 km vor dem Ziel sieht es dann ganz schlimm aus. Wir entscheiden uns, da fahren wir nicht weiter...

    Mist,. Es ist heute nicht unser Tag.

    Jan dreht um und ich schaue noch einmal, ob es einen anderen Weg dorthin gibt. Aber da lese ich, dass 2014 gerichtlich das Gelände geschlossen wurde, nachdem zwei Kinder in den Schlammlöchern tödlich verunglückt sind. Da hatte sich wohl ein Gebiet groß wie ein Fußballfeld plötzlich hochgehoben...Scheinbar hatte niemand das Gelände richtig im Auge habt...

    Wir überlegen zurück zur Unterkunft zu fahren und es am Nachmittag noch einmal mit den Tempeln zu versuchen

    Die Italiener lieben diese beiden Schilder auf Schnellstraßen - kein Mensch hält sich daran, außer wir Touristen... und was die 50 angeht, fährt Jan nun auch etwas schneller....

    Selbst auf bestens ausgebauten Straßen stehen diese Schilder...

    Auf dem Weg zur Unterkunft kommen wir wieder am Scala dei Turchi vorbei, diesmal an einem anderen Aussichtspunkt auf hin, und machen einen Stopp

    Es sieht einfach zu schön aus

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Lost Places gibt es hier natürlich auch jede Menge

    Und eine römische Villa: La Villa Romana die Punta Grande - Leider finde ich aktuell nur Erklärungen in italienisch und wenn ich die übersezten will, kommt immer der HInweis auf unsicher Seite... oder mit meinem Internet geht es gerade nicht.

    Also ohne Erklärung die Fotos. Fall jemand in Deutschland etwas darüber findet, bitte gerne an mich weitergeben.

    Und hier gibt es jede Menge kleine Eidechsen!


    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Es ist heute sehr heiß´, 31 Grad sagt unser Thermomenter - Und wir entscheiden und morgen um 9 Uhr zum Tal der Tempel zu fahren.

    und so machen wir den Rest des Tages gemütlich... Jan liest, ich arbeite eine Stunde meine beruflichen Eingänge ab - muss leider sein

    und dann geht es zum ausgiebigen Schwimmen bei 25 Grad Wassertemperatur ins Meer

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Pünktlich um 8 stehen wir zum Frühstück bereit, das hier im Preis inklusive ist. Und für Italien wohl ganz anständig

    Und dazu gehört auch so etwas wie ein Stück Pizza zum Frühstück, nennt sich aber anders

    Auf dem Weg zum Tal der Tempel mal wieder eine Polizeikontrolle an der Straße. Davon haben wir schon mehrere gesehen, diesmal werden wir herausgewunken. Alles ok. Zum Glück sind auch die Papiere für das AUto immer mit dabei

    Heute ist die Zufahrt zum Eingang bei Heratempel frei und der Parkplatz ist noch richtig leer. Auch die Schlange an den Schaltern ist nicht wirklich eine, denn vor uns ist eine Reisegruppe, die nicht ansteht, sondern durchgeht

    Und wieder bekommen wir zwei kostenlose Eintrittkarten. Ich glaube, der Eintritt kostet ansonsten 12 Euro pro Person

    Der Himmel ist strahlend blau, fantastisch, aber es ist jetzt schon irre heiß

    Wir gehen als erstes zum Tempel der Hera


    Schöner Blick auf Agrigento

    Da ist er

    Blick Richtung Küste

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Der Tempel er Hera ist im Tal der Tempel der älteste Tempel. Er wurde zwischen 440 und 460 vor Christi erbaut


    Einfach nur beeindruckend

    Nun geht es zum Concorda Tempel, der ein ganze Stück entfernt liegt

    Das wird eine Herausforderung für Jan

    Dazwischen gibt es jede Menge Mauern

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Diese zwei Figuren stehen am Rand. Der Historiker kommentiert: Die sehen ja aus als hätte man sie gehängt

    Wir nähern uns dem Tempel und schon wieder steht was Hässliches davor

    440-430 vor Christi wurde der Concordiatempel erbaut. Es gibt in der gesamten griechischen historischen Welt, die es hinsichtlich der Erhaltung des Tempels mit ihm aufnehmen können. Wirklich fantastisch.

    Tut mir leid, wenn es jetzt vielleicht etwas zuviel tempelt... aber das ist einfach so irre gewesen


    Der Tempel ist total gleichmäßig gebaut. Der Abstand zwischen den einzelnen Säulen differiert lediglich um 5 mm, das müsst Ihr Euch mal vorstellen. Da könnte sich manch heutiger Bauherr ein Beispiel dran nehmen

    Der Tempel ist wohl deshalb in so einem guten Zustand, weil er im 7. Jahrhundert in eine christlichen Kirche umgewandelt wurde. Erst Ende des 18. Jahrhundert durfte er dann wieder ein antiker Tempel sein

    Wir stellen fest, dass wir am richtigen Eingang begonnen haben, denn wir haben die Sonne im Rücken und es geht prinzipiell bergab

    Auf einem Schild steht: Il rotorno della Capra giganta... was um alles in der Welt will es mir sagen?

    Die Rückkehr der Riesenziege

    Diese beiden Exemplare sind wohl damit gemeint

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Hinter dem Tempel geht es links in einen ansprechenden Garten. Er gehört zur Villa Aurea.

    In der Nähe hat sich das 4. Tor, Porto IV, befunden, das auch Porto Aurea genannt wurde. Und daher hat die Villa ihren Namen

    Auf einer Übersichtseite entdecke ich, dass es 9-10 Portas gegeben hat.Die Villa wurde im späten 8. Jahrhundert gebaut.


    Ein Engländern, Alexander Hardcastle, lebte dort Mitte des letzten Jahrhunderts eine zeitlang. Der hat wohl viel zum WIederaufbau der 8 Säulen des Herkules Tempel, zu dem wir noch kommen, beigetragen.

    Es ist ein schöner, schattiger Ort zum Ausruhen

    Das ist Herr Hardcastle

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Hinter der Villa sieht man die 8 Säulen des Herakeles Tempel. Das sind die, deren Aufrichtung Herr Hardcastle wohl finanziert hat.

    Aktuell: Wir gehen jetzt schwimmen. Draußen sind 34 Grad... Bericht wird später fortgesetzt

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

  • Weiter geht es durch das Tal der Tempel. Hier stand der Tempel des Zeus, aber da gibt es nur ein riesiges Trümmerfeld.

    So sah er mal aus - Foto v0n der Schautafel auf dem Gelände

    Genau genommen war er wohl gar kein Tempel. Das Gebäude war ursprünglich 52 x 113 m groß. Die Griechen wollten mit ihm demonstrieren, dass sie bedeutender sind als die Karthager.

    Eigentlich war es eine Säulenhalle. Die Säulen hatten im unteren Bereich einen Durchmesser von 4 m. Und dann gab es 8 m hohe Figuren, die mit Gesichtszügen von Kathageren versehen ware, und das Dach getragen haben. Eine liegt hier

    Um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen, habe ich Jan mal daneben gestellt - er ist 1,95m groß

    Die Karthager haben das Gebäude bei der Eroberung 406 sofort zerstört

    Ganz zuletzt kommen die Fragmente des Dioskurentempels. Ob der wirklich so war ist ungewiss - er wurde rekonstruiert

    Wir sind drei Stunden herumgelaufen in totaler Hitze und völlig fertig. Wir verlassen das Gelände beim zweiten Eingang und fahren mit einem Shuttle Service für 3 Euro pro Person zu dem anderen Parkplatz zurück, wo unser Auto steht. Die Parkgebühr beträgt 3,50 Euro.

    Unterwegs decken wir uns mit Getränken in einem kleinen Supermarkt ein und dann muss ich erst einmal eine Runde schlafen. Draußen sind mittlerweile 34 Grad im Schaffen.

    Eigentlich wollte ich mir gerne die Altstadt von Agrigente anschauen, aber heute geht gar nichts mehr. Stattdessen sind wir über eine Stunde im Meer, und das ist herrlich

    Abends kommt starker Wind auf und der Himmel sieht nett aus

    Heute essen wir wieder im Restaurant. Jan erwischt eine Pizza mit einer von ihm geliebten Wurst und ich habe eine knacikiges Brotgebäck lecker gefüllt mit Schinken, Mozarella, Tomaten und Basilikum

    Dazu gab es 1 l Hauswein für 8 Euro

    Das war es dann auch diesem Ort, morgen geht es weiter nach Trapani

    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär" (Zitat aus dem Song "Engel" der Gruppe MIA)

    http://rosentaenzerin.wordpress.com/

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!