Live-Bericht: 4 Wochen Teneriffa - La Gomera - La Palma - Fuerteventura ab Dezember 2024

  • Erst 2 Wochen zu zweit, dann 2 Wochen zu sechst: Ein weiterer Familienurlaub auf den kanarischen Inseln nach 2022!

    Am 9.12. haben wir in Frankfurt/Airporthotel übernachtet und wie (vor Coronazeiten) im Paulaner Biergarten zu Abend gegessen.

    Der Flug hatte nur wenig Verspätung und statt des Opel Astra haben wir einen großen Seat mit Navi bekommen :)

    In Puerto de la Cruz waren wir am späten Nachmittag, haben bei Sonne und 21° eine Stunde gerne auf den Vermieter des kleinen Apartments gewartet.

    Wir wohnen im historischen Zentrum, es gibt fast keine Parkplätze an den engen Straßen, aber jede Menge Kneipen!

    Der Stromausfall ist wohl behoben, bald geht es weiter...



  • An Tag 2 sind wir gemütlich durch den Ort gebummelt und haben unterwegs sehr gut gegessen.

    Das Wetter ist bestens, fast nur blauer Himmel und ca. 24°C.
    Für das Auto haben wir einen schönen Platz in der Nähe ergattern können, 20m von uns über die Straße hat ein Inder einen kleinen Laden wo es gekühlte Getränke gibt.
    Wolfgang hat beschlossen, dass ich nur kochen muss, wenn es keine Alternative gibt, d.h. am Abend sind wir nochmals zum Essen gegangen :)

    Die Thai-Massage war klasse!










  • Am Samstag ging es weiter nach La Gomera:

    Die Autoabgabe war schnell erledigt, der Flug fast pünktlich und der dortige Mietwagen kam nach einer Stunde.

    Ich hatte die Route mit Sygic geplant und wir wurden über die kürzeste Route nach Valle de Rey geleitet. So hatten wir gleich einen super Eindruck von der tollen Landschaft.

    Unser Haus liegt sehr ruhig und dennoch sehr zentral, ein SPAR ist 250m entfernt, ein deutscher Bäcker 100m (großartiges Angebot an Brot/Brötchen, Kuchen, Torten und herzhaften Sachen). Wir haben 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, einen schönen Garten und eine riesige Dachterrasse.

    Am Sonntag wollten wir den Ort und die Strände erkunden, aber der Orkan hat das nicht zugelassen.
    Als die ersten großen grünen Müllcontainer durch die Gegend getrieben wurden, riesige Äste herabstürzten und man aufrecht nicht mehr laufen konnte, sind wir zurück ins Haus und haben es uns gemütlich gemacht.










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  • Am Montag waren wegen des Orkans nicht nur die Schulen, sondern auch alle Wanderwege auf der Insel gesperrt.
    An so etwas hatten wir überhaupt nicht gedacht und sind halt ohne zu wandern wieder zurück gefahren.

    Am Dienstag war immer noch Sperrung und wir haben im Norden die Orte Hermigua, Agulo und Vallehermoso besichtigt.
    Die Landschaft ist traumhaft schön und Agulo hat wohl zu Recht den Ruf als schönstes Dorf der Insel.

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  • Am letzten Tag haben wir wenigstens eine Wanderung durch alte, verwunschene knorrige Lorbeerwälder mit vielen Flechten gemacht.

    Das Bild ist vom Eingangsbereich im Nationalpark und zeigt wie der Orkan gewütet hat.


    Der leckere Barraquito


    Zum Ausklang sind wir nochmals zur Playa des Ingles gelaufen.

    Ruhe im Hafen!


    Weiter geht es nach La Palma!

  • Angekommen auf La Palma!

    Kurzer Aufreger auf der Fahrt zum Flughafen von La Gomera: Auf der dunkelgrauen Couch hatte ich vor der Abfahrt meine grüne Jacke, meinen blauen Rucksack, meinen blauen Trolley, mein rotes Telefon und meine schwarze Handtasche deponiert.
    Nach 30 Minuten fange ich an zu überlegen, was hier im Auto etwas nicht stimmt...
    Die Handtasche mit den Pässen liegt nicht im Fußraum!

    Zum Glück reisen wir seit Jahren mit ausreichend Puffer und zum Glück hatten wir auch einen Hausschlüssel in der Box vor der Gartentür deponiert!

    Die Flüge waren angenehm, von Teneriffa nach La Palma gab es sogar Wasser, einen Keksriegel von Binter Air und Bonbons.

    Der Mietwagen ist ein nagelneuer VW mit apple-car-play über bluetooth (again what learned) und hat keine "alten" USB-Anschlussmöglichkeiten, es passen nur die neuen Stecker, um während der Fahrt ein Handy zu laden.

    Unser Haus liegt am Rand des historischen Viertels, ist nur fußläufig erreichbar, was mit 15 + 17 kg Gepäck machbar ist, hat 2 Sonnenterrassen mit Blick aufs Meer (mal schauen, ob wir die tatsächlich bei der Wettervorhersage nutzen können).

    Heute waren wir an der Südspitze bei den Leuchttürmen, Salinen und passablem Wetter = 21°, sonnig und ab und zu ein wenig Nieselregen.

    Einheimische haben ihren frisch geangelten Fisch direkt auf den Felsen gegrillt und Wolfgang hat sogar ein Glas von eigenen Rotwein angeboten bekommen!

    Heike Das ist etwas für euch!









  • Von dem Sturm auf den Kanaren habe ich hier gar nichts gehört. Sieht aber trotz Stutm alles gut aus.

    Es war Katastrophenalarm auf etlichen kanarischen Inseln, Windstärken bis 200 km/h, Felsabbrüche, Überflutungen, stundenlanger Stromausfall, alle Wanderwege waren gesperrt, Restaurants geschlossen, Flüge und Fähren waren gestrichen.

    Aufrecht laufen ging auch nicht.

  • Den ersten Wanderversuch auf La Palma am Cumbre Nueva mussten wir nach 60 Minuten abbrechen: 8°, Nebel, Regen und Wind.

    Weiter ging es dann nach Los LLanos, einem netten Städtchen mit viel Weihnachtsschmuck im Zentrum. 20°, Sonne und Schauer
    Gegessen haben wir wenige Kilometer weiter im Hafen von Tazacorte, 21° Sonne.

    Auf dem Rückweg kamen wir in ein Gewitter, so schöne Regenbogen habe ich noch nie gesehen :)

    Heike, Los Llanos zum Anschauen und das Essen nicht am übervölkerten Strand, sondern im Hafen = Restaurant Varadero kann ich empfehlen.








  • Auch am nächsten Tag haben wir unser geplantes Ziel nicht erreicht: Das Observatorium auf dem höchsten Berg der Insel in gut 2400m Höhe.

    Nach über 1h Fahrt wurde die enge Serpentinenstraße eisglatt, feiner Schneeböen fegten durch und wir hatten 5km vor dem Ziel keine Sicht mehr.

    Also zurück ins Tal, wo wir dann bei 20° und teilweisem Sonnenschein durch Santa Cruz gelaufen sind.











  • Alle Einheimischen auf den Inseln, mit denen wir gesprochen haben und auch die jährlichen Urlauber aus Amerika und Canada sagen, dass das Klima hier noch nie so verrückt gespielt hat.

    Ein Langzeitpaar war letzte Woche bei bestem Wetter und bester Sicht beim Observatorium, ein anderes hat 2 Wochen lang La Gomera windfrei und trocken zu Fuß erkundet.

    Aber ab morgen schaut es für die nächsten Wochen gut aus = null Regen, Windstille, Sonne und ca. 22°!

    Ihr wohnt ja dank Manuela eh auf der sehr geschützten Sonnenseite, im Südwesten, aber falls ihr doch auch das nette Santa Cruz anfahren wollt: Am Stadtende in Richtung Norden auf der LP1 gibt es eine Tankstelle, die bleifrei 95 für 97,7 Cent verkauft statt für 1,439 an allen anderen gesehenen Tankstellen.

  • Heiligabend:
    Es ist nach wie vor sehr stürmisch, aber wir fahren zu den Meeresterrassen Charco Azul.
    Obwohl diese gesperrt sind, hat sich der Weg gelohnt.

    In dem kleinen Restaurant oben am Felsen gibt es leckeres frisch aus dem Meer.
    Zurück in Santa Cruz haben die Restaurants schon geschlossen, dafür finden in den Seitenstraßen lautstarke Christmas-Partys statt.

    Am 1. Feiertag scheint tatsächlich mal die Sonne und ich kann die Terrasse für 90 Minuten nutzen!

    Der Flug nach Fuerteventura via Teneriffa verlief störungsfrei, der Teide hat inzwischen eine weiße Mütze bekommen.











  • Die Flüge La Palma - Teneriffa und Teneriffa - Fuerteventura waren pünktlich, Binter ist eine super gute Airline!

    Selbst beim 30-Minuten-Flug gibt es Wasser, Waffel und Bonbons; die Flugbegleiter helfen beim Verstauen des Handgepäcks und bringen die Trolleys sogar über die Gepäckklappe der kleinen Maschinen heraus.

    Die Mädchen haben uns schon an der noch unverbauten Straße (wir wohnen in Hausnr.17, die Kinder in Hausnr.12) oberhalb von Costa Calma erwartet: Freier Blick aufs Meer und sehr ruhig.

    Der solarbeheizte Pool hat sich als ein Pool, der im Sonnenlicht von 10 bis ca. 15h liegt, herausgestellt mit einer Temperatur von 19,1°, die Kombi Waschmaschine + Wäschetrockner als Waschmaschine + Wäscheleine.
    Zum nächsten Supermarkt sind es über 2 km, d.h. wir müssen dahin fahren und das echte nächste Restaurant ist 50 Fußminuten entfernt.

    (War am ersten Abend nicht so lustig: Wir sind früh um 7:30 los auf La Palma, waren im Fuerteventurahaus gegen 18h, haben schnell ausgepackt und sind zum von google maps gemeldeten nähesten Restaurant 30 Fußminuten die Hügel hinunter gegangen:
    Das war ein Nobelhotel mit Barpianist und Leuten in Abendkleidung, wir wurden schon sehr beäugt und bekamen auch keinen Platz im Restaurant - nur nach Reservierung.
    Unsere Tochter hat uns dann nach 21h mit den von den Kindern übriggelassenen Nudeln + Tomatensoße versorgt.)

    Aber jetzt sind wir froh, dass wir dieses abgelegene und großzügige Haus mit schönem Garten haben und nicht ein Apartemento in einem dieser vielen Bunker am Meer!


  • Inzwischen haben wir 2 Tage lang bei bestem Wetter = um die 23°, sonnig und wenig Wind die Insel noch ein bisschen mehr erkundet:

    Wir waren neben einigen Strandbesuchen (+ Dünen) in der Nähe von Costa Calma auch in der Hauptstadt Puerto de Rosario.

    Danach war es ab Tag 3, im Oasis Wildlife Park verbracht, teils bewölkt mit ein paar Tropfen Regen, der Wind frischte auf und die beeindruckende untouristische Westseite der Insel war vor allem deswegen so = Wolken-und-Licht-Spiele.

    Leider klappt das Übertragen der Bilder vom iPhone wieder nicht, die Dateinamen werden nur lückenhaft angezeigt.
    Aber nächste Woche sind wir ja schon wieder zu Hause, dann gibt es noch ein paar Fotos.

  • Der Oasis Park ist die abgespeckte Version des Loro auf Teneriffa, aber dass auch hier größter Wert auf das Wohlbefinden der Tiere gelegt wird und die Anlage top gepflegt ist, sieht man sofort.

    Selbst die Restaurantpreise unterscheiden sich nicht von anderen Lokalen, es gibt eine große Salatbar und ein prall gefüllter Teller kostet knapp 7 Euro.

    Am witzigsten fanden wir alle das Gürteltierbaby, das unermüdlich herumrannte und zwischendurch versuchte, seine schlafende, eingerollte Mutter zu wecken.

    Aber Giraffenfüttern war auch super und die Seelöwenshow mit erzieherischem Effekt = keinen Müll am Strand lassen oder gar ins Meer werfen ähnlich gut.

    Die restlichen Bilder sind von den Stränden, die fußläufig gut erreichbar waren, das letzte Bild ist vom Strand in 300m Entfernung vom Haus, allerdings geht es steil hinunter und wieder hoch.





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