Weiter ging die Fahrt entlang des Terekhols (Tiracol). Dieser trennt den Bundesstaat Goa von Maharashtra. Die Landschaft ist sehr schön. Am Field View Peaceful Road kurz vor Paliem hielten wir an. Reisfelder rechts und links der Straße, darin Wasservögel, Bienenfresser, Störche, Kingfisher und vieles mehr. 🐦 Für mich steht fest: hier muss ich noch einmal hin, dann aber mit meinem 100–500 mm. Mit meiner Fuji und Festbrennweite von 35 mm kann ich Landschaftsaufnahmen machen, aber keine Vogelfotografie. 📷
Unsere Reise nach Indien
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- Reisebericht
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Petra -
21. Januar 2026 um 22:44
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Hinter Paliem bogen wir ab nach Keri. Wieder hatten wir den Terekhol auf der rechten Seite. An der Brücke, die über den Fluss nach Maharashtra führt, hielten wir für einen Fotostopp. Ich erinnerte mich an unseren Urlaub 2012, als wir gemütlich mit Freunden eine Minitour durch Maharashtra machten. Damals habe ich ein kurzes Video gedreht – schön war’s! Wir mussten 130 LKWs überholen! 🎥 (Video ansehen)
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Nun war es nicht mehr weit bis Keri. Hier setzen die Fähren über. Auf der anderen Seite des Tiracols befindet sich die Exklave Fort Tiracol, die nördlichste Spitze Goas.
Wir verzichteten auf den Besuch – wir waren schon oft dort. Stattdessen schauten wir der Fähre zu und machten uns wieder auf den Rückweg. 🚢
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Bis Paliem fuhren wir denselben Weg zurück. Wieder gab es auf den engen Wegen einige Engpässe, wenn zwei Autos partout nicht aneinander vorbeikamen. Dann musste ausgeknobelt werden, wer nachgibt. Für uns mit den Scootern war das ein Vorteil – wir konnten uns vorbeischlängeln. 🛵
Bei Krishna gab es dann ein leckeres Abendessen. Friedrich bestellte Malai Kofta, ich nahm Mushroom Mutter Masala mit Reis und Butter Naan. 🍛 Nur das Glas Lime Soda war mit mindestens 100 Pfund Zucker gesüßt – das durfte Friedrich austrinken. 🥤
Das war ein Tag nach unserem Geschmack! 🌟
Viele Grüße
Petra(Die Karte wird noch nachgereicht)
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Hier die Karte von Komoot.de über unsere erste Moped-Tour:
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Während Petra "Hausarbeit ( = Bilderflut bearbeiten)" erledigte, machte ich mich mit dem Sccoter auf den Weg,
Zuerst fuhr ich über die Siolim Bridge in Richtung Assagao und bog dann zur Badem Church ab. Diese katholische Kirche heißt Our Lady of Miracles Church (Kirche Unserer Lieben Frau der Wunder) und wurde 1848 erbaut und 1925 komplett erneuert
Früher waren wir oft zum Sonnenuntergang dort, denn es ist auch ein beliebter Aussichtspunkt über den Chapora, Morjim und die Festung. Für den Rückweg wählte ich den Weg entlang am Ufer vom Chapora. Hier habe ich einige Fotos mit Petras Fuji mitgebracht.
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Vögel am Field View Peaceful Road 🐦🌾📸
Den Nachmittag wollte ich noch einmal zu den Reisfeldern fahren – dieses Mal mit großer Kameraausrüstung. Wir kannten den Weg ja schon und fuhren ohne große Umwege dorthin. 🚗
Angekommen suchte sich Friedrich ein Plätzchen im Schatten, während ich loszog – und hatte wirklich viel Glück. 🍀 Die Tiere saßen natürlich nicht direkt am Straßenrand, aber mit einer Brennweite von 500 mm kann man schon einiges erkennen. Auch Ausschnitte lassen sich gut erstellen.
Das war für mich mal wieder ein erfolgreicher Fototag. 🌟 Am Abend aßen wir wieder in unserer Unterkunft. 🍽️
Gesehene Vögel in Reihenfolge der Bilder 🐦
- Asian Green Bee-eater (Merops orientalis) – Asiatischer Bienenfresser / Kleiner Smaragdspint
- Jungle Myna (Acridotheres fuscus) – Dschungelmaina
- Black Drongo (Dicrurus macrocercus)
- Indian Pond Heron (Ardeola grayii) – Teichreiher
- Blue-tailed Bee-eater (Merops philippinus) – Blauschwanzspint / Blauschwanzbienenfresser
- Western Marsh Harrier (Circus aeruginosus) – Rohrweihe
- White-throated Kingfisher (Halcyon smyrnensis) – Braunliest
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Hier die letzten Vogelbilder:
- Black-winged Stilt (Himantopus himantopus) – Schwarzflügel-Stelzenläufer
- Western Marsh Harrier (Circus aeruginosus) – Rohrweihe
- Scaly-breasted Munia (Lonchura punctulata) – Schuppenbrust-Munia / Flecken-Munia
- Asian Openbill Stork (Anastomus oscitans) – Silberklaffschnabel
- Black-winged Kite (Elanus caeruleus) – Gleitaar
- Cattle Egret (Bubulcus ibis) – Kuhreiher
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Die Karte von dieser Tour:
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Am nächsten Vormittag habe ich wieder alleine eine kleine Scootertour gemacht und bin bis zur Mündung des Tiracols gefahren. Dort wollte ich zum Fort Tiracol übersetzen, aber es fuhr keine Fähre. Normalerweise fahren sie alle 30 Minuten. So fuhr ich langsam wieder zurück, erst am Tiracol entlang, später machte ich noch ein paar Schlenker hier und dort.

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Letzte Scooter-Tour 🛵🌞 – Von Morjim nach Mapusa und zurück
Wir wollten das Fahrvergnügen in Indien noch einmal auskosten und haben uns eine schöne Strecke bis Mapusa überlegt. Hin sollte es über eine neue Route gehen und zurück über Assagao.
Aber erst stärkten wir uns bei Krishna und aßen ein köstliches Paneer Tikka Masala mit Reis. Dazu gab es Garlic Naan und wir tranken eine Pepsi. 🍛🥤
Dann tauschten wir noch etwas Bargeld um und starteten unsere Fahrt über die Brücke nach Siolim. Von dort bogen wir Richtung Mapusa ab – der Verkehr wie immer wuselig. 🛵🚦 Irgendwann verpassten wir eine Abfahrt und befanden uns in Tivim. Vor vielen Jahren sind wir von hier schon einmal mit dem Zug nach Mumbai gefahren – eine abenteuerliche Geschichte! (Wer mag: Reisebericht 2004) 📖
Nun mussten wir herausfinden, wie wir nach Mapusa kommen. Wir hatten eine Uralt-Karte von Goa (1991) dabei und konnten so die grobe Richtung erkennen. Friedrich hatte wie immer den Durchblick und lotste uns auf die richtige Spur.
Mapusa im Norden Goas gehört für uns jedes Mal dazu. Es ist ein quirliges Handelszentrum, besonders bekannt für seinen traditionellen Freitagsmarkt. 🛍️🐄 Wer das Alltagsleben jenseits der touristischen Küstenorte erleben möchte, findet hier authentische Eindrücke. Wir schlängelten uns zwischen Autos, Lkws, Mopeds, Fahrrädern, Fußgängern und sogar Kühen hindurch. 🐮 Dann suchten wir uns einen Parkplatz. Den Freitagsmarkt haben wir nicht geschafft, aber es gab Marktstände ohne Ende. Wir schauten hier und da, Friedrich meinte immer wieder: „Wer soll das alles kaufen?“ 😉
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Man versuchte uns zum Kaufen zu überreden – die Inder sind sehr geschickt: „Hello, where are you from? Oh, you are looking nice…“ und so weiter. Wir ließen uns aber nicht abschleppen und kaufen wollten wir auch nichts. Leider war „unser“ Lokal, wo wir sonst eine Erfrischung trinken, nicht geöffnet.
Daher entschieden wir uns für den Heimweg. Die ersten zwei Kreisel meisterten wir gut – gar nicht so einfach, da hier jeder fährt, egal von wo er kommt. 🚦 Es geht ja auch irgendwie (toi,toi,toi) An irgendeiner Stelle... , kurz gesagt, wir sind doch nicht über Assagao gefahren, das hat der Weg nicht hergegeben. Die Inder sind da sehr großzügig mit ihren Wegbeschreibungen: „Einfach hier weiterfahren, dann links abbiegen, und dann ist man auch irgendwie richtig.“ 😅
Als wir wieder bekanntes Terrain erreichten, machten wir noch einen kleinen Schlenker, bevor wir über die Brücke am Chapora fuhren.
In Morjim gaben wir unsere Motorräder ab – ohne Kontrolle, ob alles in Ordnung war. So viel Vertrauen haben wir selten erlebt. 🙌 Man fragte uns nur, wo wir überall gewesen waren. Dann gingen wir zu Fuß zurück ins Hotel. 🏨 Nun haben wir noch einen Tag in Morjim, bevor wir das Quartier wechseln. 🌴
Viele Grüße,
Petra -
Hier kommt die Karte zu der Scootertour:
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Sonnenuntergang und Abschiedsstimmung 🌞🐚 – Unser letzter Tag am Meer
Unser letzter Tag in Morjim brach an. Viel hatten wir uns nicht vorgenommen. Noch einmal am Strand entlang wandern und die kleinen Vögel beobachten. 🐦🌊 Den Tag verbrachten wir dann ganz faul bis zum Sonnenuntergang am Strand. 🌅
Dann hieß es Koffer packen und ein Taxi für den nächsten Tag bestellen. 🚕 Über den süffigen Abschied in der Anlage habe ich ja schon hier berichtet: Plauderthread im Forum
Eins muss ich aber noch nachtragen: Gilbert, der Owner, fragte uns, wie wir auf seine Anlage gekommen sind. Da erzählten wir, dass wir jemanden schon seit 29 Jahren kennen, der hier in Morjim das Goan Kitchen betreibt. Gilbert sagte „wait a moment“ und nahm sein Handy. Ich dachte, er müsse etwas erledigen. Nein – er hat Krishna angerufen, und so konnten wir uns auch noch von ihm verabschieden. Die Welt ist klein. 🌍🤝
Viele Grüße,
Petra -
Aufbruch ins Wildernest 🌿🚕 – Von Morjim ins grüne Paradies
Nach dem Frühstück packten wir den Rest unserer Sachen und wurden schon vor dem vereinbarten Termin mit dem Taxi abgeholt. 🚕 Ich schrieb ja schon an anderer Stelle, dass nur ansässige Taxifahrer Touristen abholen dürfen. So ließen wir uns bis über den Chapora nach Siolim zur St. Anthony’s Church fahren, denn ab hier ist es auch anderen Taxiunternehmen erlaubt.
Wir hatten am Abend zuvor den Kontakt unseres Fahrers bekommen, der uns nun ins Resort Wildernest bringen sollte. Abholzeit und Abholort waren abgemacht, und nach unserer Ankunft schickten wir ihm ein Foto. Kurze Zeit später war er auch schon da. 👍
Die Fahrt nach Wildernest dauerte rund zwei Stunden. Angekommen mussten wir mit einem Aufzug fahren – dann war es geschafft. In diesem Aufzug fuhren noch drei indische Herren mit, und wir kamen ins Gespräch. Wir erzählten über dies und das, unter anderem auch über die Tiger, die hier in dieser Gegend leben. 🐅 Da ich unbedingt Tiger fotografieren möchte, fragte ich nach Tipps und Veranstaltern. Er versprach mir, ein paar Adressen zu geben. Später stellte sich heraus: er ist der Besitzer dieser Anlage. 🌿✨
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Im Resort angekommen erwartete uns schon Vitthal, denn wir sind jetzt schon zum dritten Mal in diesem Resort. Er erledigte die Formalitäten des Check-ins und brachte uns zu unserem Cottage Suvari. 🏡🌳
Wir sind sehr zufrieden – wir haben ein großes Zimmer, ein Bad und einen Balkon mit weiter Sicht über das Swapnagandha Valley. 🌄
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Wildernest Nature Resort 🌿🏞️ – Ein Traumprojekt für nachhaltigen Tourismus
Vor rund zwanzig Jahren kam Kapitän Nitin Dhond, heute Geschäftsführer und ehemaliger Kapitän der Handelsmarine, in die Region. Er wollte das Gebiet vor den Interessen von Holz- und Bergbau-Lobbys sowie Monokultur-Plantagen schützen. Gemeinsam mit Naturfreunden und Wildtier-Experten entstand daraus das Projekt Wildernest Nature Resort, das auf umweltbewussten Tourismus setzt. 🌍✨
Das Resort folgt dem Prinzip der „minimalen Eingriffe“: eine naturnahe Ästhetik, 18 Öko-Cottages, ein Restaurant mit lokaler Küche, ein ionisierter Infinity-Pool mit wenig Chlor und ein Ayurveda-Zentrum. 🛶🍛🧘
Etwa 15 Jahre nach der Gründung wurde das 700 Hektar große Waldgebiet als privates Schutzgebiet Swapnagandha Valley ausgewiesen. Damit konnten nicht nur Wälder erhalten, sondern auch die Wilderei stark eingedämmt und die Quellgebiete zweier wichtiger Zuflüsse des Mahadayi-Flusses geschützt werden – der Halatar nallah in Karnataka und die Valvanti in Maharashtra. 🌳🐦💧
Ganz im Sinne der Philosophie „minimaler Eingriff“ nimmt das Resort selbst nur fünf Hektar der gesamten Fläche ein. Ein echtes Leuchtturmprojekt für nachhaltigen Tourismus in Goa. 🌿🌞
Dies ist eine Zusammenfassung von „Our Story“ auf der offiziellen Seite: https://www.wildernest-goa.com/
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Am Abend lag eine Dunstglocke über dem Tal, der Sonnenuntergang war nur zu erahnen. 🌫️🌅 Später sahen wir uns noch den Lamp-Dance an: Die Tänzerinnen zeigten verschiedene Figuren, während die Kerzen auf ihren Köpfen schwebten – oder zumindest so wirkten. Ich zeige ein paar Bilder dazu. 🕯️💃
Viele Grüße,
Petra -
Hier die Karte von Komoot über die gefahrene Strecke von Siolim nach Wildernest:
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