Ernährung bei Arthrose – frische Rezepte & meine Erfahrungen mit veganem Kochen

  • Tag 15

    Heute Morgen fiel mir ein, dass ich gestern vergessen hatte, ein Brot zu backen. Zum Glück hatten wir noch tiefgefrorene Brötchen im Tiefkühlschrank. Was scherte mich also mein Geschwätz von gestern von wegen keine Weißmehlprodukte. Ich gebe es zu: Ich habe für Friedrich und mich knackige Brötchen gebacken – und da ich einmal dabei war, gab es auch einen deftigen Belag. Aber immerhin war alles vegan und so lecker. ;)

    Zum Mittagessen gab es dann frisch gebackenes Brot, und abends aß ich die übrig gebliebene Gemüsepfanne von gestern. Als Zwischenmahlzeit gab es eine Mandarine und zu den Nachrichten eine Handvoll Nüsse.

    Viele Grüße
    Petra

  • Tag 16

    Mal schauen, was der Tag heute bringen würde. Meine Brotmahlzeit zum Frühstück bestand aus dem LowCarb-Brot mit Hirse, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und vielem mehr, belegt mit Olivenöl, veganem Mett und veganem Frischkäse mit Schnittlauch. Dazu gab es ein paar Tomaten, eine Tasse Hagebuttentee und später noch eine Tasse Kaffee mit Hafermilch.

    Mittags bereitete ich mir zwei Scheiben Brot mit meiner selbstgemachten Ohne-Leber-Wurst und Meerrettichfrischcreme zu. Dazu gab es eine Apfelsine, Tomaten und Gurken.

    Zum Abendessen probierte ich ein neues Rezept aus, das in dem oben genannten NDR-Link enthalten ist: Gebratene Tomaten mit Champignons. Es ist ein schnelles Gericht – Champignons, Zwiebel und Knoblauch werden gebraten, wobei die geschnittenen Champignons vorher mit Zitronensaft beträufelt werden. Die Tomaten werden erst ganz zum Schluss kurz hinzugegeben und das Ganze nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. Da ich keinen Koriander mag, ließ ich ihn weg. Damit wir auch satt wurden, reichte ich dazu vegane Streifen (Hühnchenart). Friedrich bekam noch Kartoffeln dazu.

    Wieder ein leckerer Tag!

  • Tag 17

    Der Tag fing an wie immer: zwei Scheiben LowCarb-Brot mit verschiedenen Belägen, dazu Tomaten und Gurken sowie eine Tasse Tee.

    Da mein Geburtstagsgeschenk schon angekommen war, dachte ich mir, dass ich den neuen Philips-Standmixer erst einmal ordentlich testen müsste – ob er auch funktioniert. ;) Also machte ich mir zum Mittagessen einen Smoothie: 1 Banane, 1 Tasse TK-Himbeeren, 1 Tasse TK-Beerenfrüchte, 1 Dattel, 3 EL Haferflocken und 1 Tasse Wasser. Alles kam in den Standmixer und wurde gemixt, bis es schön cremig war. Der Smoothie war unglaublich lecker, und Friedrich bekam die Hälfte davon ab.

    Am Vormittag machte ich meine Gymnastikübungen und am Nachmittag ging ich 5 km am Mittellandkanal spazieren.

    Zum Abendessen kochte ich die Blitz-Tomatensuppe (NDR-Link): Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl, Tomaten, Tomatensaft, Gemüsebrühe, Gewürzgurken, veganer Frischkäse, Pfeffer und Kräuter der Provence. Ich gab außerdem veganes „Wie-Hähnchenfleisch“ hinein, und Friedrich bekam noch Salzkartoffeln dazu – er sollte ja satt werden.

    Die Suppe hatte einen delikaten Geschmack, und ich werde sie auf jeden Fall wieder kochen!

  • Tag 18

    Heute Morgen gab es zwei belegte Brote mit Tomaten und eine Apfelsine.

    Zum Mittag bereitete ich mir einen Smoothie zu: Birne, Himbeeren, verschiedene Beeren, Banane, Haferflocken und 1 TL Agavendicksaft. Ich machte etwas mehr, damit die Familie am Abend noch einen Nachtisch bekam.

    Für mich gab es heute Abend eine Gemüsepfanne mit etwas veganem Fetakäse. Für die Familie kochte ich eine vegane Gemüsebolognese, natürlich mit Nudeln.

    Als ich meine Enkeltochter fragte, wie ihr der Nachtisch schmeckte, druckste sie ein wenig herum – „hmm, ein wenig zu sauer“. Also holte ich den Agavendicksaft und süßte ordentlich nach. „Ja“, meinte sie, „jetzt schmeckt es mir richtig gut.“

    Am Abend gab es für mich noch meine kleine Nussmischung mit Rosinen und zusätzlich einen Becher Tomatensaft mit Salz und Pfeffer. Ansonsten trank ich nur Tee, Wasser und eine Tasse Kaffee.

  • Tag 19

    Friedrich hatte gestern bunte Radieschen mitgebracht, und so legte ich mir heute Morgen einige davon auf zwei Brote. Zum Mittagessen gab es dann wieder Brote mit veganem Käse und veganem Mett, dazu Gurken und Tomaten.

    Zum Abendessen briet ich mir Gemüse in Olivenöl: Pilze, Zwiebeln, Paprika und Zucchini, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kräutern der Provence. Etwas Hafersahne und ein paar vegane Wie-Hähnchen-Stückchen kamen ebenfalls dazu. Für die Familie bereitete ich einen griechischen Auflauf zu.

    Als Nachtisch gab es für die Familie Früchte mit Sojajoghurt und Honig – aber nicht für mich. Ich begnügte mich später mit ein paar Nüssen und Rosinen.

  • Tag 20

    Heute ist Sonntag. Zum Frühstück gab es Avocado auf Brot, die ich mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer zubereitete. Die Hälfte war für mich, die andere Hälfte bekam Friedrich.

    Da Sonntag ist, ließ ich alle Fünfe gerade sein und briet mir zwei Spiegeleier. Das Brot belegte ich mit veganer Mettwurst, und dann rutschten mir die Eier etwas zu schnell aus der Pfanne, sodass eines auslief. Dazu gab es zwei dicke Gewürzgurken – köstlich!

    Zum Abendessen kochte ich uns eine Kichererbsen-Möhrensuppe mit Zwiebeln, Möhren, Kichererbsen, gehackten Tomaten und Kokosnussmilch. Damit Jenni und Friedrich satt wurden, gab es für sie noch Kartoffeln und einen Nachtisch aus einer Birne, einem Apfel, Sojajoghurt und Honig. Da ich eine Apfelallergie habe, nahm ich später eine Apfelsine und eine Banane, zusammen mit meinem abendlichen Nuss-Rosinen-Snack.

    Weil heute die letzten Scheiben Brot aufgebraucht waren, habe ich ein neues gebacken. Davon erzähle ich dann morgen.

    Viele Grüße
    Petra

    Nachtrag: Oh, ich sehe gerade, ich habe doch tatsächlich die veganen Würstchen vergessen, die in der Suppe schwammen. :D

  • Tag 21

    Heute habe ich die ersten Scheiben von meinem Walnuss-Leinsamen-Brot zum Frühstück mit verschiedenen Käsesorten und veganem Mett belegt, garniert mit Snackgurken und Tomaten.

    Mittags gab es wieder zwei Scheiben von diesem köstlichen Brot und eine Birne.

    Zum Abendessen bereitete ich gebratene Tomaten mit Champignons zu, dazu veganes Wie-Hähnchenfleisch. Das Rezept stammt aus dem NDR-Link.

    Später naschte ich wieder ein paar Nüsse und Rosinen und aß eine Apfelsine.

    So, drei Wochen habe ich geschafft, eine Woche liegt noch vor mir. :)

  • Ja, ich bemerke positive Veränderungen – nicht nur bei der Arthrose, sondern auch bei vielen anderen Befindlichkeiten.
    Meine Beweglichkeit ist besser geworden, ich habe keine Gelenkschmerzen mehr, und auch meine arthrotischen Finger und Füße tun nicht mehr weh. Heißhunger auf Süßes oder anderes habe ich ebenfalls nicht mehr.

    Ob sich an meinen Blutwerten etwas verändert hat, weiß ich noch nicht – morgen wird wieder ein Blutbild gemacht, dann sehe ich weiter. Bisher war da nichts Auffälliges, außer den Eisenwerten.

    Ich fühle mich richtig fit und agil! :hhherzen

  • Tag 22

    Heute Morgen gab es zwei Brotscheiben mit veganem Bresso und einer aromatischen Tomate. Mittags habe ich die restlichen Pilze von gestern geputzt und zusammen mit einer klein geschnittenen Zwiebel in Öl gebraten. Dann schlug ich zwei Eier darüber, würzte mit Salz und Pfeffer und ließ alles stocken. Die Hälfte davon packte ich auf eine Scheibe Brot und aß sie, die andere Hälfte bekam Friedrich.

    Am Abend habe ich wieder ein neues Rezept ausprobiert: Gemüse-Fritters (Puffer) mit Kräuterquark, ein Rezept aus dem NDR-Link. Möhren und Zucchini werden nach dem Putzen grob geraspelt und mit Salz entwässert, danach mit Pfeffer und Salz gewürzt. Ei, Flohsamenschalen, Käse und natürlich Kräuter kommen hinzu.

    Für den Kräuterquark wird Magerquark mit Wasser und etwas Öl verrührt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Dill, Petersilie sowie Schnittlauch verfeinert.

    Aus der Masse habe ich acht kleine Fritters in der Pfanne gebraten. Sie haben uns richtig gut geschmeckt – die mache ich auf jeden Fall wieder. Beim nächsten Mal werde ich die Menge erhöhen. Friedrich bekam noch Bratkartoffeln dazu, und ich wurde heute nicht richtig satt. Daher gab es für mich später noch Obst: eine dicke Apfelsine, eine Banane und einige Nüsse.

  • Tag 23

    Frühstück: Zwei Scheiben Brot mit Kräuterquark von gestern und Fleischtomaten.

    Mittagessen: Zwei Scheiben Brot mit veganem Käse, veganer Wurst, Tomaten und Snackgurken.

    Abendessen: Rote Zwiebel, Karotten und Paprika in wenig Öl gebraten und gewürzt, dazu Gurkensalat und eine vegane Bratwurst mit Senf.

  • Tag 24

    Heute Morgen gab es zwei belegte Brote und Gurkensalat. Heute Mittag habe ich mir einen Smoothie gemacht: Banane, Birne, Kiwi, Apfelsine, Haferflocken, Sojajoghurt natur ohne Zucker, Hafermilch und etwas Agavendicksaft. Das hat mir wieder richtig gut geschmeckt, und ich habe gleich eine Portion für Friedrich mitgemacht. Mit dem Standmixer geht das wirklich schnell und unkompliziert.

    Friedrich brachte uns fürs Abendessen zwei große Süßkartoffeln mit. Ich liebe Süßkartoffeln. Ich habe sie vierzig Minuten gekocht, dann gepellt und mit etwas Butter gegessen, dazu den letzten Rest Gurkensalat und eine Veggie-Wurst mit Senf. Ich glaube, heute Abend habe ich etwas über die Stränge geschlagen. Macht nichts – morgen werde ich wieder strenger zu mir sein.:yyyesmaster

    Das nächste Brot ist schon im Ofen.

    Viele Grüße
    Petra

  • Tag 25

    Zum Frühstück gab es zwei Scheiben von dem Walnuss-Leinsamenbrot mit veganem Käse, Tomaten, Snackgurken und einer Apfelsine. Mittags briet ich mir ein Omelett mit Zwiebeln, Paprika und etwas Käse.

    Zum Abendessen gab es Kidneybohnen-Bratlinge nach einem NDR-Rezept, das ich allerdings abgeändert habe: Kidneybohnen, Knoblauch, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Majoran, Rauchpaprikapulver, Eier, Pfeffer und Salz. Ich werde das Rezept noch vorstellen.

    Als ich damit anfing, habe ich leise vor mich hingeflucht – im Mixer klebte alles fest und wurde überhaupt nicht gemixt. Also kratzte ich die Masse wieder heraus und nahm einen Kartoffelstampfer, um Bohnen und Haferflocken zu verbinden. Erst als die Eier dazukamen, wurde es besser. Ich sagte schon zu Friedrich: „Das wird alles nix, das mache ich nicht wieder.“

    Aber die Bratlinge schmeckten so lecker, dass ich sie auf jeden Fall wieder machen werde. Dazu gab es einen grünen Salat.

  • Tag 26

    Heute war Wandertag – die Strecke stand fest. Uns fehlte noch die letzte Etappe des Sigwardswegs. Daher haben wir uns heute Morgen Brötchen gebacken, denn wir mussten Proviant mitnehmen; wandern macht schließlich hungrig. Darüber werde ich an anderer Stelle noch berichten.

    Zum Frühstück gab es ein belegtes Brötchen. Für die Wanderung nahmen wir ebenfalls belegte Brötchen mit, dazu Tomaten, Kiwi und Mandarine.

    Da wir recht spät zurückkamen, habe ich ein schnelles Rezept aus dem NDR-Link zubereitet: eine Erbsen-Bohnen-Cremesuppe. Die Zutaten waren TK-Erbsen, Zwiebel, weiße Bohnen, Pfeffer, Salz, Basilikum, Hafersahne, Olivenöl und Wasser. Es blieb nichts übrig, lecker war´s.

    Viele Grüße
    Petra

  • Tag 27

    Heute Morgen habe ich wieder die Linsencreme zubereitet, und die gab es dann auch zum Frühstück auf frisch gebackenem Walnuss-Leinsamenbrot.

    Zum Mittagessen gab es einen Smoothie aus Himbeeren, Waldbeeren, Joghurt, einer Dattel und etwas Wasser. Nachmittags waren wir bei meiner Schwiegermutter zum Kaffee eingeladen. Statt Kuchen gab es zwei leckere Salate, die voll in mein „Programm“ passten.

    Am Abend bereitete ich einen leichten Salat zu: grüner Salat, Tomaten, Paprika und eine Mandarine, dazu warme gebratene Pilze mit Zwiebeln.

  • Tag 28

    Zum Frühstück gab es zwei Schnitten mit der selbstgemachten Linsencreme und Kräuterfrischkäse, dazu Tomaten und Snackgurken.

    Mittags machte ich einen Smoothie aus Banane, Himbeeren, Waldbeeren, einer Dattel und Wasser.

    Zum Abend bereitete ich uns einen Rote-Bete-Salat zu, den wir beide super gerne mögen: Rote Bete, Schalotten, veganer Fetakäse und Walnüsse, dazu eine Marinade aus weißem Balsamico, Öl, Honig, Senf und Pfeffer. Alles sehr lecker!

  • Tag 29

    Heute ist mein letzter Tag meiner 30‑Tage‑Challenge. Ja, es werden keine 30 Tage, sondern nur 29 – denn meinen Geburtstag will ich feiern. Also heute noch einmal ran:

    Zum Frühstück gab es wieder von dem leckeren Walnuss‑Leinsamenbrot, belegt mit veganem Käse und der Linsencreme, dazu einige blaue Trauben und Tomaten.

    Mittags gab es erneut Brot mit Käse und einer riesigen Fleischtomate.

    Abends bereitete ich uns eine Champignonpfanne mit Tomaten zu: Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anbraten, Pilze dazugeben, zum Schluss die gehäuteten Tomaten und Petersilie, gewürzt mit Salz und Pfeffer. Dazu habe ich vegane kleine Bratwürstchen (DM) gereicht.

    Später folgt noch ein Resümee.

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